Renraku Computer Systems

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Renraku Computer Systems
Überblick (Stand:2078 [1])

Renraku.png

Renraku Konzernlogo (Stand: 2072)
© Pegasus Spiele
kurz: RCS
Alternativname: ja. 連絡 コンピューターシステムズ
Motto: How may we serve you? [1]
Gegründet: 2029
Hauptsitz: Chiba, Neo-Tokio, JIS [2] [3]
Vorstandsvorsitzender: Shikei Nakatomi [4]
Chief Executive Officer: Inazo Aneki (ehrenhalber) [1]
Präsident: Orito Sasaki [1]
Rating: AAA (Rang 3) [1]
Konzernstatus: Körperschaft des öffentlichen Rechts [1]
Hauptaktionäre:

Unbekannt [1], 13 Familien kontrollieren 60% der Aktien [5], der Rest ist Streubesitz oder gehört Investmentfirmen [6].

Geschäftssprache:
Japanisch [7]
Konzernwährung:
Red Yen [8]
Wechselkurz zu Nuyen:
10:1 [9]
Bargeld verfügbar:
Nein [9]

Renraku Logo
(alte Version)

altes Konzernlogo (2060er)

Renraku Computer Systems - (kurz: RCS, ja. 連絡 コンピューターシステムズ) ist drittgrößte Megakonzern der Welt und als einer der Großen Acht und später Großen Zehn permanent im Konzerngerichtshof vertreten, wobei Renraku zeitweilig zwei Richterposten einnahm.

Shadowtalk Pfeil.png In manchen Files und Dokumenten ist auch von Renraku Computer Technologies - abgekürzt RCT - die Rede.- Und in Schattenkreisen sprechen nicht wenige von Big R, wenn sie Renraku meinen, wenn auch zunehmend mit ironischem Unterton!
Shadowtalk Pfeil.png J.R.Ackermann
Shadowtalk Pfeil.png Für eine Vielzahl von Rentenfonds, speziell im Kaiserreich, dürften sich die Renraku-Papiere im Portfolio noch als schwere Hypothek erweisen!

Das weltweite Konzern-HQ von Renraku liegt in Chiba/Japan.

Inhaltsverzeichnis

Geschäftsprofil[Bearbeiten]

Renraku ist fundamental, wie der Name schon sagt, ein Computertechnologie- und Dienstleistungs-Konzern. Lange vor allem für seine Datenverarbeitung, Algorithmen und Semiautonomen Knowbots bekannt, konnte der Konzern so in den 2050ern dem damaligen größten Megakonzern Fuchi die Stirn bieten 10. Tatsächlich lizenzierte sich Fuchi viele Algorithmen und Programmbausteine von Renraku, die dafür Patente und IP-Rechte hielten 11. Renraku ist mit NeoNET zusammen der Top-Hersteller von Computerhardware 12.

Shadowtalk Pfeil.png WAR - das muss "war" heißen! - 2080 ist NeoNET GESCHICHTE!
Shadowtalk Pfeil.png J.R.Ackermann - "History - Make it - or Be it!"

Renraku ist auch auf dem Gebiet der Computersoftware führend 13.

Renraku hatte aber immer schon weitere Standbeine. Eins, das seit dem Zweiten Crash von 2064 sehr an Gewicht gewonnen hat, sind Dienstleistungen. Der Name des Unternehmens - übersetzt bedeutet Renraku Kommunikation - ist hier Programm 14. Schon in den 2050ern war Renraku ein Dienstleister in allen Matrixbelangen, bot Rechenzeit, Serverplatz, Betreuung und Systemdesign an 10 Zudem - geschuldet der Faszination Inazo Anekis mit Soziologie 10 - hat der Konzern schon früh tief in sozioologische Forschung und Linguistik investiert - was sich nach dem Debakel im SCIRE als Rettung des Megakonzerns erwies.

Der Konzern kontrolliert zudem große Teile der asiatischen Gitter 15. Auch im Cybertech-Sektor ist Renraku sehr präsent, sowohl als Anbieter von Systemen, wie auch als Zulieferer, letzteres vor allem über Iris Firmware 16.

Zudem ist Renraku nicht nur, aber natürlich auch durch Erkenntnisse aus dem Debakel mit der SCIRE in der Nanotechnologie einer der führenden Konzerne. Ihre Erkenntnisse werden nach wie vor in alle Produkte des Konzerns überführt, auch wenn Renraku hart arbeiten musste, um nach den Debakeln um Deus das Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen 17.

Und schließlich, unter dem Eindruck der Nakatomi-Doktrin, ist Renraku ein echter Big Data-Konzern geworden. Renraku sicherte sich nach 2067 aggressiv nationale Verwaltungskontrakte in Südamerika und Afrika, und zusammen mit seinen ohnehin großen Konsumentendatenbanken wurde Renraku der Konzern mit dem größten Datenschatz 18, vielleicht mit Ausnahme von Horizon 19. Inzwischen betreibt Renraku die SIN-Datenbanken 18 von über 150 unabhängigen Nationalstaaten 20.

Mit diesen selten aufdringlich vermarkteten, aber immer präsenten Aktivitäten ist Renraku das drittgrößte Unternehmen weltweit und das zweitgrößte im Japanischen Kaiserreich 1. Der Hauptsitz ist in Chiba im Neo-Tokyo-Megasprawl 3. Mit Keruba International besitzt Renrau außerdem einen der Gründer des Konzerngerichtshofs, und hält damit einen permanenten Sitz im Gerichtshof inne.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Anfänge[Bearbeiten]

Renraku ist einer der ältesten Megakonzerne der Sechsten Welt. Und seine Geschichte beginnt an einem für einen japanischen Megakonzern sehr unerwarteten Ort - in Slowenien [1].

Keruba International war ein Waffenkonzern - Herstellung ebenso wie Handel [1]. Der Konzern, gegründet 2010 von Kerpan Ubavlr [21], begann als Konsortium von Schwerindustrie- und Rüstungsfirmen [1]. In den Tumulten der ersten 30 Jahre des 21. Jahrhunderts wurde der Konzern reich an den vielen Kriegen, die anderswo - Bosnien-Herzegovina, die Grenzkriege - tobten. So reich, dass der Konzern in Schwerindustrie, Softwware- und Telekommunikationstechnologie expandierte [21]. Reich genug, dass er sich in den Konzerngerichtshof kaufen konnte [1].

Und Keruba war rüpelhaft - so aggressiv, dass es 2012 in einem Konflikt mit BMW (kurz bevor es von Lofwyr übernommen und zu Saeder-Krupp umgeformt wurde) so viel Schaden anrichtete, dass der Inter-Corporate Council (die Vorgängerorganisation des Konzerngerichtshofs) als Vermittlungsmedium ins Leben gerufen wurde, um solche Konflikte und daraus entstehende Kosten in Milliardenhöhe künftig zu verhindern [22]. Das hielt Keruba nicht von weiteren bewaffneten Konflikten mit der ORO Corporation, aus der später Aztechnology werden sollte, ab [23].

Vielen Konzernen schmeckte Kerubas Aggressivität nicht - und als Keruba nach dem Crash von '29 zertrümmert dalag, sein Gründer bei einem Flugzeugabsturz über Dulles im Zuge des Crash verstorben [24], weinte niemand dem Konzern eine Träne nach. Aber ein Mann sah eine Gelegenheit - Inazo Aneki [1].

Der gewiefte Investor und ehemalige Shiawase-Bürger [25] kaufte mit Hilfe eines riesigen Kredits unter dem Namen seiner Holding-Company Renraku [26] Keruba International auf [24]. Am 12. April 2029 wurde der Deal publik [27]. Danach wurde Keruba in Renraku umgetauft, und in den folgenden Jahren [27] das Hauptquartier aus dem in den Eurokriegen sterbenden Slowenien ins sichere Chiba, Japan, verlagert [25], und der neue Konzern wurde von einem losen Portfolio zu einem modernen japanischen Megakonzern umstrukturiert [26].

Auch wenn er geplant hatte, den sterbenden Keruba-Konzern einfach zu zerlegen, behielt Inazo Aneki auch die Waffensparte [24], die, umbenannt in Izom Armaments, bis heute aktiv und eine wichtige Tochterfirma Renrakus ist [25]. Während der Eurokriege profitierte das junge Renraku ausserordentlich von dieser Tochterfirma. Die Kriege verschafften dem jungen Konzern dringend benötigte Einnahmen [28].

Der Aufstieg[Bearbeiten]

In den Folgejahren war Renraku der kleine Fisch im Haifischbecken [25]. Die Matrix wurde Renrakus neues Kerngebiet, die Militärtechnik verlor schnell an Bedeutung. Noch als Keruba hatte der Konzern einige jetzt sehr gewinnbringende Patente auf Datenkompression und anderes entwickelt. Das zahlte sich nun aus [26]. 2024 war dem Konzern mit der Durchsetzung des Digital-XScan-Codecs als globalem Trideo-Standard, der so bis heute gilt, ein weiterer früher Coup gelungen, der jetzt Gewinne abwarf.[29]

Im Bestreben, von keinem der echten Megakonzerne geschluckt zu werden, tat Renraku einfach all das, was unter der Würde von Fuchi und anderen damaligen AAA-Konzernen war. Und es lohnte sich. Der Konzern konnte viel Geld anhäufen, war maßgeblich am Wiederaufbau der Computernetze nach dem Crash beteiligt [25].

Inazo Aneki wurde in dieser Zeit träge, genoss seinen Reichtum zu sehr [25]. Korruption unter den Execs war jedoch ein großes Problem, dem sich die Konzernspitze nicht früh genug zuwandte [30]. Tatsächlich war die Lage 2038 so schlimm, dass der Name Renraku synonym mit Korruption und Verschwendung geworden war. Zudem wurden die Zahlungen für Anekis großen Kredit zur Übernahme Keruba Internationals immer erdrückender, und Renraku musste sich mehrmals umschulden, was dem Megakonzern nur dank seiner Anteile an Global Financial Services dem Vorläufer der Zürich-Orbital Gemeinschaftsbank, überhaupt gelang [31].

Erst als einige Aktionäre - die ihr Investment zerbröseln sahen [10] - versuchten, Aneki aus dem Konzern zu werfen, ging dieser gegen die Korruption vor und festigte seine Stellung im Konzern, bereinigte ihn um unprofitable Elemente, und brachte Renraku wieder auf die Gewinnstraße. Dafür ließ er eine Fülle stimmberechtigter Papiere ausgeben, um die Anteile der aufsässigen Investoren zu schrumpfen [10]. Dieses gewagte Manöver funktionierte, aber kostete ihn viel persönliches Vermögen und den Großteil seiner Anteile am Konzern [10]. Aber dafür brachte es den alten Konzernhai Aneki zurück [25].

2045 waren die größten Korruptionsprobleme gelöst. Inazo Anekis gründliche Bereinigung der Reihen von Renrakus Management, von oben nach unten, hatte den Konzern von einem erratischen Haufen von Tochterunternehmen, in denen jede ihr eigenes Süppchen kochte, zu einem straff organisierten, wenn auch etwas behäbigen Konzernimperium konsolidiert. Am härtesten traf es die militärische Sparte Renrakus, von der große Teile veräußert wurden [31].

Am 10. September 2040 [32] legte Renraku den Grundstein für ein für die damalige Zeit extrem ambitioniertes Projekt: Den Bau der Seattler Renraku-Arkologie [33].

In den 2050ern war Renraku, wie andere Megakonzerne, mit Forschung an den Metagenen beschäftigt, und gehört zu den ersten, die eine erfolgreiche Metatyp-Anpassung durchführten [34].

Unendliche Weiten[Bearbeiten]

Renraku stelle am 18. September 2049 [35] als erster Megakonzern ein intelligentes Prä-KI-System, einen Semiautonomen Knowbot [36]. Der Megakonzern forschte aber weiter, sein Ziel war volle, sapiente Künstliche Intelligenz. Das Projekt, unter der Leitung des späteren Vorstandsvorsitzenden Sherman Huang, genoß Inazo Anekis volle Aufmerksamkeit, höchste Priorität und größtmögliche Geheimhaltung. Renraku war damals jeder Konkurrenz um Jahre voraus [37]. Auch wenn es Versuche gab, das Projekt zu unterwandern (etwa die Einschleusung eines Deep-Cover-Agenten durch United Oil), war Renrakus Sicherheitsabteilung aufmerksam und konnte diese unterbinden [38].

Und nur wenige Jahre später, vermutlich 2050 [39] oder 2051 [40], geschah etwas ungeheuerliches: Einer dieser SKs erwachte zu einer KI [41].

Diese KI, die sich Morgan nannte, entkam schnell aus Renrakus Netzwerk, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen. Unwillens, sein Geschöpf, in das so viel Konzernressourcen und Nuyen geflossen waren, aufzugeben, verfolgte Renraku die Künstliche Intelligenz beharrlich, und konnte sie 2058 schließlich stellen [39].

Teile der gefangenen KI wurden für den Aufbau des Arcology Expert Systems, aus dem später Deus werden sollte, verwendet. Andere Teile entkamen erneut und formten sich zu einer neuen KI Megaera [39].

Drei Jahre des Glücks[Bearbeiten]

Mehr als zehn Jahre später - 2057 - lief es für Renraku sehr gut. Der Konzern kletterte die Technologieleiter ganz schnell nach oben und veröffentlichte eine bahnbrechende Innovation nach der nächsten. Die Position des damaligen Marktführers Fuchi geriet ins Wanken [41]. Es gibt Gerüchte, dass ein unsterblicher Elf namens Leonardo [42]. unter dem Decknamen Dr. Antonio Vieri [41] sein gewaltiges Wissen auf dem Gebiet der Computertechnologie zu der Zeit, aus unbekannten Gründen, mit Renraku geteilt hat [43]. Renraku gewann einen technologischen Fortschritt vor Konkurrenten, der in einigen Gebieten 10 Jahre betragen haben mag [31].

Wie dem auch sei, die Jahre zwischen 2057 und 2059 waren goldene Jahre für Renraku, in denen der Konzern an die Spitze des Fortschritts stürmte, selbst Fuchi hinter sich ließ, und es kein Limit für Inazo Aneki und seinen Megakonzern geben konnte [41].

Der Konzernkrieg[Bearbeiten]

2058 wurde nach Dunkelzahns Tod Miles Lanier - bis dahin Sicherheitschef bei Fuchi Americas und langjähriger Weggefährte Richard Villiers' - zu einem der Hauptaktionäre von Renraku. Ex-Sicherheitschef Lanier wechselte zu Renraku, und dank dessen Insiderinformationen und Renrakus bahnbrechenden Innovationen konnte Fuchi immer besser Paroli geboten werden [44].

2059 kam es zu vielen Problemen für den Konzern, die Renraku finanziell und öffentlich schädigten. Nachdem ein Führungswechsel fast sicher war, kam es im Renraku Netzwerk zu gewaltigen Datenverlusten. Ein aggressives Computervirus wird beschuldigt [41]. Der Großteil ihrer Innovationen war verloren.

Schlimmer war wohl, dass sich Miles Lanier als Spion für Richard Villiers' Fuchi-Abteilung entpuppte [45] und den Konzern wieder Richtung Fuchi verließ [46].

Shadowtalk Pfeil.png Es war eine Scharade - aber nominell hatte Fuchi Industrial Electronics seinen Ex-Sicherheitschef vor dem Konzerngerichtshof des Geheimnisverrats und der Industriespionage angeklagt, dieser war schuldig gesprochen worden, und musste seine - durch eine Verfügung im Testament des toten Großdrachen und UCAS-Präsidenten geerbten - Renraku-Anteile an die ZOG verkaufen, und sich der Sicherheit Fuchis stellen. - Dass man ihn dort nicht etwa umlegte (wie Michael Eld und Ken Roper, die Gründer des Bostoner VR-Pioniers Matrix Systems) oder in einem Konzerngefängnis verrottenließ, sondern er bei Fuchi Americas, Novatech und schließlich NeoNET seinen alten Posten wieder einnehmen konnte und durfte, kann als Beweis gelten, dass alles ein abgekartetes Spiel war!
Shadowtalk Pfeil.png Snowfire

Als Fuchi im Rahmen des Konzernkriegs endgültig unterging, brachte Shikei Nakatomi Fuchi-Asia bei Renraku - das im Verlauf der Auseinandersetzungen ebenfalls Verluste erlitten hatte - ein und erkaufte sich damit einen Posten im Aufsichtsrat [46].

Renraku war, dank einer freundlichen Übernahme eines Drittels der ehemaligen Fuchi Industrial Electronics mit einem Blauen Auge aus dem Konzernkrieg hervorgegangen, aber es hatte schon Federn lassen müssen [47].

Dennoch musste der Konzern einen empfindlichen Verlust hinnehmen: Am 26. März 2060 fällt eine von Renrakus Richterinnen am Konzerngerichtshof einem Attentat zum Opfer [48]. Diesen Sitz verliert der Megakonzern für immer.

Shutdown[Bearbeiten]

Im Dezember 2059 schottete sich die Renraku-Arkologie in Seattle plötzlich und komplett von der Außenwelt ab. Kurze Zeit nach dem Arcologie Shutdown, am 3. Februar 2060, verschwand CEO Inazo Aneki [48] Renraku gab keine offiziellen Informationen darüber aus. Gerüchten zufolge war er in Tibet [46] In den Schatten machte einige Zeit später das Gerücht die Runde, dass die KI Deus die Arcologie übernommen hat [2]

Für Renraku war die KI ein absolutes Desaster. Um Deus unter Kotnrolle und auf die SCIRE beschränkt zu halten, wurden alle autonomen und teilautonomen Systeme, die Renraku installiert hatte oder betreute, einem strengen Audit unterworfen. Ebenso wurde das komplette PLTG vom Netz genommen und wochenlang mit Offline-Backups (die Renraku, gemäß seiner konservativen, vorsichtigen Natur, gemacht hatte) abgeglichen, um Manipulationen, die Deus unbemerkt durchgeführt hatte, rückgängig zu machen. All das, während Renraku sein möglichstes gab, das wahre Ausmaß der Krise zu vertuschen [24]

Zudem hatte in Seattle die Metroplexgarde mobilisiert und die Arkologie abgeriegelt. Zähe Verhandlungen und viele Drohungen später einigten sich die wütende Seattler Regierung (deren Gouverneurin Marilyn Schultz zu den Opfern gehörte) und der Megakonzern auf eine Zusammenarbeit der Streitkräfte bei der Rückeroberung der SCIRE [49]

Bis 2061 konnten viele Einwohner des SCIRE fliehen. Aneki kehrte aus Tibet zurück und konnte mit der Otaku-Gruppe Overwatch die außer Kontrolle agierende KI Deus scheinbar vernichten. Danach beging Inazo Aneki Suizid [41] Sein Posten wurde von Haruhiko Nakada übernommen, der ihn schon vorher vertreten hatte. Es sollte bis 2065 dauern, bis Renraku den Tod seines Gründers öffentlich einräumte. [18]

2063 wurde die Renraku-Arkologie von einer UCAS-Taskforce wieder als sicher eingestuft. Sie wurde von dem Konzern an die Metroplex-Regierung übergeben, da Renraku die Rechnung für die Rückeroberung der Arkologie durch die UCAS Army nicht bezahlen konnte oder wollte. Auf Grund des Gesichtsverlusts im Rahmen des Arkologie-Debakels zog sich Renraku America in der Folge komplett von der wirtschaftlichen Bühne Seattles zurück, zeigt dort 2070 keine physische Präsenz mehr und ist lediglich in der Matrix und durch Tochterfirmen vertreten [50].

Der Crash[Bearbeiten]

2062 fielen Knoten von Deus' Netzwerk Renraku erstmalig bei der Überprüfung geretteter Arkologie-Opfer auf [51]. Im Vorfeld des Zweiten Crashs war sich Renraku der Bedrohung durch Deus' Netzwerk durchaus bewusst, und kooperierte mit Shiawase, um eine Infiltration durch das Netwerk zu verhindern [52]

Während des Börsengangs von Novatech im Jahr 2064 versuchte Sherman Huang - zu dem Zeitpunkt CEO von Renraku - eine feindliche Übernahme des Konkurrenten [53] und scheiterte damit. Da er dabei massiv gegen Konzernrecht verstieß (und enorme Mengen an Renraku-Mitteln verbrannte) [54], wurde er nach dem Crash von 2064 zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt [55] Zudem versuchte Samantha Villiers erfolglos, Renraku, dessen Aktien im Vorfeld der Novatech-IPO gefallen waren, zu übernehmen [56]

Der Crash verwundete ein eh schon angeschlagenes Unternehmen erneut da, wo es ihm wirklich weh tat. Renrakus Matrix-Forschungsabteilung litt unter großen Datenverlusten, und auch sonst wurde dem Megakonzern seine Datenlastigkeit zum Verhängnis. Aber ganz unvorsichtig war Renraku zu seinem Glück nicht gewesen: Es gab Offline-Backups, und auch die asiatischen Telekom-Gitter waren weiter in Renrakus Hand [55]

Mit der Ausrichtung der Zweiten Universal Matrix Converence 2065 in Edinburgh, zusammen mit Transys-Erika, konnte Renraku sich wieder positiv in die Schlagzeilen der Newsfax-Dienste bringen und sah langsam Licht am Ende eines langen Tunnels 57.

Wiederaufbau und Orientierungslosigkeit[Bearbeiten]

Nach zwei verheerenden Schlägen stand es nicht gut um den Konzern. Auch wenn Sherman Huang aus dem Weg war und in einem Konzerngefängnis verrottete, musste Renraku sich neu erfinden, um wieder zu alter Macht aufzusteigen [14].

Renraku machte das Beste aus einer schrecklichen Situation, als der Konzern versuchte, Deus' Gräueltaten in verwertbare Forschung und Produkte zu überführen. Zwar nicht mehr die Herren der Renraku-Arkologie, hatte Renraku immer noch eine Menge Agenten und Einheiten im Einsatz, und konnte viele interessante Proben und Datensammlungen sicherstellen [58]

Darauf folgten weitere Katastrophen, an denen Renraku nur bedingt Schuld hatte, die den Megakonzern aber dennoch ebenfalls betrafen. Die Ring of Fire-Katastrophe von 2061. Das Ende der Yamato-Ära. Der Zweite Crash. Die Geisterdekade, die Japan und seine Megakonzerne lähmte. In dieser schwierigen Zeit war Renraku unter der Führung von Haruhiko "Harry" Nakada, ehemals COO unter Inazo Aneki und Sherman Huang [18].

Nakadas Strategie war die Erschließung neuer Märkte in Teilen der Welt, in denen Renrakus Ruf nicht so sehr gelitten hatte, eine massive Expansion in die südliche Hemisphäre, deren Märkte die anderen AAA-Konzerne sträflich vernachlässigten. Leider war dies nicht der ersehnte Befreiungsschlag. Renrakus Produkte richteten sich vor allem an die Mittelklasse, weder wahre High-Tech noch massenproduzierte Billigware, wie sie Aztechnology und Wuxing produzieren konnten, und genau diese Schicht war in seinen designierten Expansionsgebieten schwach vertreten [59]

Renraku musste sich außerdem der Realität stellen, dass der "Neue Weg" des Tenno Yasuhito eine neue Einstellung zu der Metamenschheit und zu Magie erforderte. Die Reformen des Yasuhito-Ideals kosteten den Konzern einen Teil seiner Privilegien am Hof, und die enge Bindung des Tenno an Shiawase schränkte Renrakus Einfluss weiter ein [18].

Yamato-Damashii[Bearbeiten]

Die späten 2060er und frühen 2070er waren eine schwere Zeit für Japans Konzerne. Zwischen einem nicht mehr imperialen Tenno und seinem Rückzug Japans aus Besatzungsgebieten und erstarkenden und neuen Wettbewerbern verbrachten sie viel Zeit damit, sich gegenseitig zu bekämpfen. Mitte der 2070er hingegen besannen sie sich und erneuerten die Allianz, die ihren Aufstieg zu Beginn des 21. Jahrhunderts ermöglicht hatte. Yamato-Damashii, der Glaube an Japanischen Exzeptionalismus, war zurück [60].

Und gerade rechtzeitig für Renraku [60]. Den Aufbau der WiFi-Matrix hatte Renraku anfangs verschlafen, zu geplagt war der Konzern von internen Problemen gewesen [14]. Shikei Nakatomi, ehemals einer der Gründer von Fuchi, der sich zusammen mit Fuchi Asia in Renrakus Arme gerettet hatte, half Renraku aus seiner Lethargie - und krempelte den Konzern gewaltig um. Weg vom Matrix-Fokus, hin zu einer Kombination aus Big Data und Dienstleistungen [4] Zu Renrakus Glück hatte der Crash die anderen Megakonzerne auch schwer getroffen, so dass seine Verwundbarkeit nicht genutzt wurde, um den Konzern zu zerschlagen [59].

Renraku war zwar immer noch in rauer See unterwegs, aber zumindest nicht in einem Orkan [61]. Aber der Konzern dümpelte eher, mit dem Tod seines visionären Gründers seines Antriebs beraubt [59]. Es gelang Harry Nakada nicht, Renraku wieder auf Erfolgskurs zu bringen, und 2067, beim Aktionärstreffen im dritten Quartal, beging Nakada öffentlich Selbstmord. Sein Nachfolger, Surin Supachei, ein alter Loyalist Anekis, brachte Shikei Nakatomi als Vorstandsvorsitzenden zurück [18]. Und der begann eine Konzernbereinigung und eine Verschlankungs- und Neuausrichtungskampagne, wie sie Renraku seit den 2030ern nicht mehr erlebt hatte [62].

Mit Supachei fing er an - am 3. November 2074 beging der von Shikei Nakatomi bedrängte Präsident Renrakus Seppuku, und übernahm damit den Rest der Schuld an Renrakus schlechter Performance in den letzten 10 Jahren. Sein Nachfolger wurde der ehemalige Divisionsleiter von Renraku Americas (vor seiner Aufspaltung), Orito Sasaki, ein Loyalist Shikei Nakatomis - und ein Nisei [62]

Eine Kombination aus dem Bewusstsein um seine unjapanische Herkunft und dem sich abzeichnenden Erfolg der Dienstleistungsstrategie legitimierte aus Sicht der meisten Renraku-Konzernbürger den neuen Kurs. Die Dienstbarkeit gegenüber jedem Kunden, die jetzt verlangt war, und die Spiritualisierung des Konzerns nach langem Bockieren von Inazo Aneki und seinen Loyalisten waren nach dem öffentlichen Selbstmord des Konzernvaters hinnehmbar [62]. So begann der Wandel Renrakus zum Dienstleistungs- und Big Data-Konzern [18].

Ein neues Image, das sich der Konzern mühsam aufbaute, um seinen Ruf als "megarassistischer Megakonzern, der mörderische KIs herstellt" loszuwerden, erwies sich als schwierig, aber mit Anstrengung erreichbar [63]. Das Dienstleistungs-Konzern-Modell, und eine aggressive Acquisitionsstrategie erlaubten Renraku einen Wachstumsschub, der den Konzern zum drittgrößten AAA-Konzern der Welt machte [4]. Die Allianz mit MCT und Shiawase hielt Renraku dabei den Rücken frei [63]. Wie schon zu Beginn seiner Geschichte, ist Renraku nun wieder der Diener und Freund, der seinen Verbündeten hilft. Aber diesmal hält Shinkei Nakatomi die Fäden in der Hand [62].

Neue Bedrohungen[Bearbeiten]

KFS traf Renraku unvorbereitet, aber diesmal nicht wehrlos. Renraku hatte diesmal keinen Anteil an der Katastrophe (auch wenn es sofort zu den Hauptverdächtigen gehörte) [64] und löste das Problem durch Internierung aller der Infektion verdächtigen Angestellten und Konzernbürger, in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden [65]. Der Konzern war nur mäßig befallen, vor allem Genecraft Biodesign hatte mit einer lokalisierten Infektion zu kämpfen [66]. Ansonsten gerieten Renraku-Bürger vor allem ins Kreuzfeuer oder wurden Opfer sekundärer Infektionen [64], als Infizierte initial versuchten, Renraku zu infiltrieren [67].

Der Shutdown in Boston wurde von Renrakus Konzernmedien allerdings propagandistisch ausgeschlachtet, um alle beteiligten Konzerne, insbesondere aber Ares' Knight Errant, schlecht dastehen zu lassen [68]. Auch sonst konnte Renraku vor allem vom Kollaps NeoNETs in Folge der Enthüllung seiner Hauptschuld am Ausbruch von KFS profitieren, in Form von wechselnden Kunden [69] und neu zugekauften Divisionen des sterbenden Megakonzerns.

Letztendlich war Renrakus Reaktion auf die Kontaktaufname zu Monaden überraschend für einen Konzern mit so einer durchwachsenen und leidvollen Geschichte mit KIs. Renraku hieß Monaden willkommen [70], und pries die Ehrenhaftigkeit, sich der Welt offen zu präsentieren, statt hinterrücks und aus den Schatten zu agieren [71] Die Bedingungen, die der Konzern den [[Monade]n auferlegte waren allerdings recht erdrückend - hier kam Renraku wieder sein Konservativismus in die Quere [70].

Struktur[Bearbeiten]

Nach dem Tod von Inazo Aneki der 2065 von Renraku offiziell verkündet wurde, wurde die Position des CEO offiziell und für immer die des verstorbenen Aneki [18] - jetzt "Aneki Inazo no kami", ein Konzern-Kami [1]. Offiziell erfüllt der Präsident jetzt die Position des CEO, aber tatsächlich liegt alle Macht bei Renraku im Vorstand, speziell beim Vorstandsvorsitzenden, Shikei Nakatomi [18].

Renraku hat, zumindest auf den ersten Blick, eine hochgradig diversifizierte Besitzerstruktur, in der niemand mehr als 10% des Konzerns besitzt [72].

Der Konzern verfügt über eine klassische Struktur, mit diversifizierten Regionaldivisionen [72]; Das eigentlich globale, in Chiba ansässige Renraku Computer Systems fungiert lediglich als Holding, die diese Divisionen zusammenhält und besitzt. Angestellte hat es kaum - nur die hochrangigsten Renraku-Exec, Divisionspräsidenten, Vorstandsmitglieder, deren persönliches Personal, und eine große Zahl Anwälte und Buchhalter arbeiten direkt für die Renraku-Zentrale. Ihre Hauptaufgabe ist, im Blick zu behalten, was genau der gesamte Megakonzern alles besitzt, und was es wert ist [24]. Diese Zentrale gibt die Richtung vor, grobe Strategien und Richtlinien, aber die wirkliche Konzernpolitik wird lokal, in den Regionaldivisionen gemacht [73].

Jede Regionaldivision ist eine eigene Körperschaft, allerdings in vollem Besitz der RCS [24]. Sie gehorchen dem RCS-Vorstand unter Shikei Nakatomi, aber unterscheiden sich im Alltagsgeschäft und auch von der Konzernkultur her deutlich voneinander [74].]

Diese Struktur hat Vor- und Nachteile. Einerseits ist sie eine Belastung für interne Synergien und Kooperationen und Forschung und Entwicklung, da hier viele Konzernteile nicht wissen, was die anderen tun, und sich so natürlich Redundanzen ausbilden. Andererseits können so strukturierte regionale Divisionen sich viel besser auf den lokalen Markt fokussieren und lokal angepasste Produkte und Dienstleistungen entwerfen. Und die Redundanzen machen den Konzern auch robuster gegenüber Schicksalsschlägen - fällt ein Teil des Konzerns aus (beispielsweise weil eine bösartige KI gerade die entsprechende Arkologie besetzt hält), kann oft ein anderer in die Bresche springen, und Renrakus Marktanteile retten [73].

Shadowtalk Pfeil.png Ein Szenario, zu dem es 2070, im Jahr des Emergence, in München um Haaresbreite tatsächlich gekommen wäre: Die - nach einem Folterverhör im Brüsseler Europol-HQ, an dem - u. a. ein führender Matrixforscher von Renraku Europa und der spätere Boss der Schwarzen Sheriffs persönlich beteiligt waren - ins Koma gefallene Friday als letzte Überlebende der Nornen Winternights in den unterirdischen Stockwerken ihrer Münchner Ark einzuknasten, dort gleichzeitig grausame Experimente an von der Straße entführten, SINlosen Technomancern zu machen, und sich - unter Verwendung von Deus' Codefragmenten - in Missachtung einer Weisung des KGH eine neue KI zu basteln, die für die Steuerung der Arkologie und der Münchner U-Bahn genutzt wurde, war aber auch wirklich ein Patentrezept für ein maximales Desaster! - Ohne die von Narekov, Weissmann und der Kolenkova gesponserte "Schattenarmee" unter Mitwirkung eines Ariel Asher und des unvergessenen Braindead hätte INCUBUS tatsächlich der nächste Deus werden können, und die Schwarzen Zwillinge eine Neuauflage der SCIRE während des Shutdown...! [329]
Shadowtalk Pfeil.png Renraku Flop

Die Zentraldivision schickt regelmäßig Auditionsteams in die regionalen Divisionshauptquartiere, um die Bücher zu prüfen und eine Revision der Effektivität der Divisionen durchzuführen. Die Abgesandten, die solche Inspektionen leiten, haben den Ehrentitel Kansayaku (Wirtschaftsprüfer) 75. Diese Abgesandten sind viel mehr als einfache Bücherrevisoren und Kassenprüfer. Sie überprüfen auch Angestellte und befreien die Renraku-Familie von Nichtsnutzen und toten Projekten. Ein Kansayaku verbreitet Furcht und Schrecken, wie ein Konzerninquisitor 76. Und er wird auch geschickt, um für den Konzern dringende Probleme mit maximaler Effizienz und minimaler Rücksicht auf die Verursacher zu lösen, wie beispielsweise während der Arkologie-Krise 2059 bis 2063 [77].

Renraku Africa[Bearbeiten]

Einst als philantropischer Arm von Renraku Europa gestartet, wurde Renraku Africa Anfang der 2070er ausgegliedert, als der nigerianische Industrialist Nwabudike Freeman seinen Waffen- und Schwerindustriekonzern Freeman Industries an Renraku Africa verkaufte, um sich einen Sitz in dessen Aufsichtsrat zu sichern [78]. Da Freeman Industries einer der Architekten des afrikanischen WiFi-Matrix-Netzes war, das weitgehend ohne Hardwarebackbones auskommt und stattdessen rein auf Ad-Hoc-Kommlinkverbindungen ausgelegt ist, konnte Renraku mit der Übernahme des Konzerns hier allen Konkurrenten einen wesentlichen Schritt voraus sein [78].

Renraku Afrika betreibt kleinere Arkologien in jedem anerkannten afrikanischen Staat, mit der größten in Lagos, wo der Konzern seinen Divisionssitz hat. Zudem betreibt Renraku Afrika auch die Fraternité-Arkologie in Libreville, die als Tor zum Kongo angesehen wird und die Renraku nutzen will, um das weitgehend unbewohnte, durch VITAS und VITAS II entvölkerte und seit dem Erwachen unerforschte Innere des Kontinents zu erschließen und für seine Zwecke nutzbar zu machen [78].

Mit seinen billigen Fabriken in Afrika ist Renraku außerdem zum weltgrößten Anbieter billiger Alltagsmode geworden [79].

Noch aus seiner Zeit als altruistisches Projekt von Renraku Europa ist Renraku Africa der größte MSP- und Datenverarbeitungsanbieter in Afrika und Teilen des Nahen Ostens [80]

In Afrika ist Renraku der primäre Anbieter von Talentsoft-Streaming [81]. Zudem hat Renraku große Cyberwarefabriken in Afrika [82], die unter anderem Cybergliedmaßen und Talentleitungen fertigen. In Afrika selbst ist der Konzern führender Anbieter von Fest verdrahteten Talentsofts [83].

Ein weiteres, sehr wichtiges Standbein ist aber der Waffenhandel. Nicht erst seit dem Erwerb von Freeman Industries sieht man Izom Armaments' Produkte überall auf dem Kontinent [80].

Zu Aktivitäten in einzelnen Staaten und Regionen siehe:
Hauptartikel: Renraku Africa

Renraku Asia[Bearbeiten]

Renraku Asia umfasst alle kontinentalasiatischen und japanischen Operationen des Renraku-Konzerns [72]. Renraku Asien ist die profitabelste Division Renrakus [73]. Das und generelle Sympathien ihr gegenüber - Vorstandsvositzender Shikei Nakatomi hat immerhin seinen Teil von Fuchi in Renraku Asia eingebracht [84] - bedeuten, dass es auch über das bei weitem größte Budget verfügt. Und nicht nur das - hier ist es auch am einfachsten, als Exec aufzusteigen. Und, gemäß der traditionellen Natur Renrakus, ist in Japan die (wahre) Wiege des Konzerns [73]

Viele Tochterfirmen von Renraku Asien könnten sich selbst als AA-Konzerne bewerben. Fast ein Drittel von Renrakus gesamtem Umsatz findet in Renraku Asiens ausgedehntem Reich statt. Das Hauptgeschäft ist Software und Computerhardware, aber Massenproduktion (vor allem in China) und Entertainment (vor allem in Indien) sind kaum dahinter zurück, und auch der Service-Sektor ist groß. Zudem kann Renraku hier mit Agrikultur auf eine stabile Basis setzen [73].

In den 2060ern schaffte es Renraku Americas unter Sherman Huang, der Asien-Division die Show und beträchtliche Mittel zu stehlen, aber nach dem Arkologie-Debakel in Seattle und anderen Rückschlägen hat die "Heimatdivision" wieder zu sich und ihrer Rolle als Motor des Megakonzerns gefunden [73]. Während Renraku Americas sich in Schande beugte und schließlich zerschlagen wurde, hat Renraku Asien sich zum Herz der Renraku-Forschung entwickelt; hier befinden sich bei Weitem die meisten Labors des Japanokons [85].

In Renraku Asiens Reich findet die Software-Innovation von Wakatta Software statt, ebenso wie die boomende Aerospace-Tochter Ganbare Aerospace, deren Beteiligung an Massebeschleuniger wie Space Elevator Renraku erhebliches Prestige in diesem bislang wenig bewirtschafteten Sektor des Weltmarkts gebracht hat [85].

In Indien, dem ehemaligen Indonesien und Südostasien sind Renraku der primäre Anbieter von Talentsoft-Streaming-Diensten [81]. Mit Terracotta Arms ist Renraku zudem der größte Waffenlieferant in Asien [86].

Renraku Asien wird von Kaori Eto beherrscht, einem Schüler Sherman Huangs, und selbst brilliantem Wissenschaftler. Er gilt als einer der technisch versiertesten hochrangigen Execs der Welt, auf Augenhöhe mit Damien Knight, und als eher im Labor als im Konzernvorstand zuhause, aber er kann sich auch politisch behaupten, wenn er muss, sowie als prominenter Fürsprecher von Technomancern und KIs innerhalb Renrakus [73]. Zudem wird ihm nachgesagt, der Vater der neuesten Inkarnation der Matrix zu sein [87].

Zu Aktivitäten in einzelnen Staaten und Regionen siehe:
Hauptartikel: Renraku Asia

Renraku Europa[Bearbeiten]

In Renraku Europa sind alle europäischen Operationen Renrakus gebündelt. Einst gehörte auch Afrika in diese Division [72], aber es wurde in den 2070ern ausgegliedert [78]. Geleitet wird diese Division seit über 20 Jahren von Karl Stadt.[72] Bis 2057 war Renraku Europa in Toulouse in Frankreich ansässig [88], dann zog die Division nach München in die ADL um [89].

Renraku Europa ist die konservativste Division eines eh konservativen Megakonzerns [89]. Weder so groß wie Renraku Asia, noch so finanzstark wie das inzwischen aufgeteilte Renraku America, musste sich Renraku Europa lange in einem schwierigen Umfeld gegen Saeder-Krupp und andere Eurokons behaupten, mit relativ geringerer eigener Marktmacht und dazu noch vor den ausgesprochen anspruchsvollen europäischen Konsumenten [80] Vor allem im Umgang mit Saeder-Krupp hat Renraku Europa große Erfahrung. Eindeutig unterlegen, bietet der Konzern Lofwyr nie direkt die Stirn, sondern weicht aus, nutzt Schwächen schnell aus, bleibt diskret, aber agiler als der Drache. Karl Stadt sieht sich als Lofwyr in wirtschaftspolitischen Dingen ebenbürtig, und ganz von der Hand zu weisen ist das nach seiner langen Erfolgsgeschichte nicht [90]

Shadowtalk Pfeil.png Wobei sie - gerade hier, bei uns in München - auch ein paar kapitale Böcke geschossen haben: Die mörderischen Eindämmungsmaßnahmen bei dem VITAS-Ausbruch nach dem Olympiadorf-Massaker im Gefolge des NA-Anschlags im Jahr des Kometen etwa [330], oder das Desaster im Jahr des Emergence, als sie nicht nur beinahe die Schwarzen Zwillinge - die ... - an INCUBUS verloren haben, wie Kollega "Renraku Flop" weiter oben ausgeführt hat, sondern Rote Samurai wie Schwarze Sheriffs auch nahe zu komplett dabei versagten, auf dem Höhepunkt der Technomancer-Verfolgung die randalierenden Mobs von Technomancer-Hassern in den Straßen der bayerischen Landeshauptstadt unter Kontrolle zu bekommen, die am liebsten jeden einzelnen Technomancer in München totgeschlagen oder aufgeknüpft hätten... von der Rakete auf das mobile Sendestudio des lokalen, anarchistischen Piratensenders «Jolly Roger», dem Schießbefehl gegen die - zugegeben gewalttätigen - Demonstranten vor der Ark und der generell immer noch selbst im Vergleich mit dem Stuttgarter Sternschutz ultrarassistischen Berufspraxis ihrer Sherrifs gar nicht erst zu reden! [329]
Shadowtalk Pfeil.png Munich Observer - Und der Umgang mit dem von Eurosoft-Spinnen während des Emergence im Münchner Stadtgitter gefangenen digitalen BTL-Dieb "Bethal" (seiner Zeit als "Proto-KI" unterschätzt) zeugt auch von schon grober Fahrlässigkeit...[331]

Ursprünglich war Renraku Europa um die Reste von Keruba Industries [89] und Blohm & Voss [80] aufgebaut. Diese Ausrichtung erwies sich im Kampf gegen Saeder-Krupp als nicht sehr effektiv, und Renraku musste sich seinen Markt anderswo suchen - und fand ihn in seinem Kerngeschäft: Dienstleistungen und Big Data [80] Renraku Europa besitzt viele mittelständische Konzerne in Europa, und nutzt diese, um lokal angepasste Produkte und maßgeschneiderte Dienstleistungen zu vermarkten [90]

Auch im Bereich der Matrixdienstleistungen und vor allem Matrixsicherheit ist Renraku Europa gut aufgestellt, nicht erst seit es 2059 die Securitech International AG übernommen hat [89]. Seit Saeder-Krupp während des Zweiten Crashs die europäischen Gitter einfach vom Netz nahm, misstrauen viele Geschäfte dem Megakonzern und sichern lieber Backups bei einem vertrauenswürdigen Konkurrenten wie Renraku [90].

Datenverarbeitung und Serices sind wesentliche Standbeine von Renraku Europa. Ein neu erschlossener Markt hingegen sind hochwertige Biotechnologie und Cybermedizin. Ihre unter Ferrarius Medical gebündelten medizinischen Services, und die vielen hochklassigen Privatkliniken, haben Renraku in der Cyberklinik-Branche einen soliden Ruf erarbeitet [80]. Mit der Securitech International AG hat Renraku zudem den größten Matrix-Sicherheitsanbieter der Sechste Welt unter dem Konzernschirm [80].

Neben seinen Standorten in der ADL [89] (Hamburg [91], Berlin / Renrakusan, ihr Konzernbezirk, der ehemalige Prenzlauer Berg [89] München - Europa- und Allianz-HQ [89]) hat Renraku Europa große Niederlassungen in Frankreich (Paris) [88], Slowenien (Ljubljana) [89], dem United Kingdom (London) [78] der Italienischen Konföderation (Triest) [89] der Vereinten Niederlanden (Amsterdam) [89], Spanien (Madrid) [89], und Russland (Moskau) [89].

Zu Aktivitäten in einzelnen Staaten und Regionen siehe:
Hauptartikel: Renraku Europa

Renraku Nordamerika[Bearbeiten]

Renraku America deckte einst Besitz und Operationen Renrakus auf beiden amerikanischen Kontinenten ab [72]. Im Zuge von Shikei Nakatomis Umbau des Konzerns nach Inazo Anekis Tod wurde die Division zerschlagen, in Nord- und Südamerika [92].

Wie kaum eine andere Division Renrakus hat Nordamerika unter dem Arkologie-Debakel in der SCIRE gelitten [92]. Der Schock brachte die ganze Division in die Knie und ist nach wie vor ein kaum verwundenes kollektives Trauma des Konzerns [93]. Aber das war vor 20 Jahren, und Renraku Nordamerika hat sich davon wirtschaftlich erholt [92].

Renraku Nordamerika ist neben Renraku Asien die zweite Division, die viel Produktion von Konsumgütern betreibt. Renraku hat hier auch sehr in Bildung und Entertainment investiert [92]. Auch wenn viele der einst in Seattle ansässigen Software- und KI-Forschungsprojekte nach dem Arkologie-Debakel nach Japan verlagert wurden, gibt es in Nordamerika noch viele Endnutzer-Verträge für Datenbankmanagement und Rechenleistungsgeschäfte. Auch in den Bereichen Matrixsicherheit und Firmwareentwicklung durch lokale Entwickler wie Iris Firmware im PCC ist Nordamerika weiterhin aktiv [92].

Und schließlich finden sich in Nordamerika die Kundendienstzentren Renrakus [92].

In den NAN ist Renraku überraschend beliebt. Eigentlich kurz nach deren Gründung (noch als Keruba Industries) in die neuen Stammesnationen gekommen, um ihnen Waffen zu verkaufen, blieb Renraku und erwarb sich durch ihre Fähigkeit, sich in die lokale Kultur zu integrieren (und einen kulturellen Konservativismus, der den Indianern entgegenkommt) lokal Respekt und Beliebtheit, die anderen Japanokons verwehrt bleibt [92].

Shadowtalk Pfeil.png Wobei es sehr geholfen haben dürfte, dass Renraku - anders, als Ur-Megakonzern Shiawase - nicht unmittelbar am Rohstoffrausch in den alten Reservationen und US-Nationalparks partizipierte, der mit seinen Exzessen zum Auslöser für den Aufstieg von SAIM, die folgende Internierung der nordamerikanischen Indianer in den von der den Regierungen der USA und Kanadas verharmlosend "Umerziehungszentren" genannten KZs und letztlich das Entschließungsgesetz und den Geistertanzkrieg wurde...
Shadowtalk Pfeil.png American History X

Renraku Nordamerika steht unter der direkten Aufsicht von Präsident Orito Sakasi [78].

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Hauptartikel: Renraku Nordamerika

Renraku Ozeanien[Bearbeiten]

Diese vor vier Jahren umbenannte, ehemals als Renraku Australasien bekannte Division umfasst Renraku-Operationen in Australien [87] und Neuseeland [84] den Philippinen [90] und Ozeanien [30], sowie Bandar Seri Badawan im ehemaligen Brunei [84]. Sie entstand in den frühen 2050ern, als die Abteilung aus Renraku Asien ausgegliedert wurde [84].

Von allen Divisionen Renrakus ist Ozeanien die kleinste und am wenigsten konservative [87]. Anfangs eine Quelle innovativer Software, hatte die Division schon in den 2060ern die Marschrichtung geändert, und sich auf Schwerindustrie, Infrastruktur und Agrikultur verlegt.<ref=cd078/> Außerdem konzentriert sich in Ozeanien die magische Forschung Renrakus [87].

Mit der Philippinen-Abteilung ist Renraku Ozeanien auch der einzige noch in diesem Land geduldete Japanokon. Nach dem Untergang der Baihu Corporation im Drachenbürgerkrieg brachte Renraku dringend benötigtes Investment, um den Wegfall des Konzerns als Arbeitgeber aufzufangen und Unruhen zu unterbinden [90].

Renraku Ozeanien (damals noch Renraku Australasien) ist auch die Division, in der die elfischen Blauen Samurai gegründet wurden [90].

Die Division wird momentan von Noriko Sakai geleitet, Tochter von Präsident Orito Sakai [87]. Sie hat nach mehreren Attentatsversuchen ihr Kontingent der Roten Samurai entlassen die Blauen Samurai erheblich ausgebaut, und zu ihrer persönlichen Leibgarde ernannt [90].

Zu Aktivitäten in einzelnen Staaten und Regionen siehe:
Hauptartikel: Renraku Ozeanien

Renraku Südamerika[Bearbeiten]

Renraku Südamerika ist die jüngste Regionaldivision von Renraku. Es wurde in den 2070ern von Renraku Nordamerika abgespalten, um möglichst viele Assets des sterbenden NeoNET in Südamerika aufzusaugen [92].

Regional ist die Subdivision in Amazonien die stärkste, wo Renraku das Vakuum, das Horizons Rückzug nach dem verlorenen Krieg gegen Aztlan hinterließ, gerne ausgefüllt hat. Nach den großen Verlusten der Erwachten Streitkräfte des Landes baut Amazonien nun seine regulären, metamenschlichen Streitkräfte aus, mit gern akzeptierter Hilfe von Renraku [92].

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Hauptartikel: Renraku Südamerika

Konzernkultur[Bearbeiten]

Renrakus Konzernkultur ist stark in den Lehren des Konzern-Kami Inazo Aneki begründet. Der Kern ist eine konservative, von japanischer Kultur und Tradition geprägte Konzernkultur, die innerhalb des Konzerns auch hochgehalten wird [92]. Allerdings - und hier unterscheidet sich Renraku von Shiawase und MCT - hat Renraku kein Problem, lokal auf andere Kulturen zuzugehen und deren lokale Weisheit zu schätzen. Renraku bedeutet ja Kommunikation, und darin ist der Megakonzern, aller Traditionalität zum Trotz, erstaunlich effektiv. Das Ergebnis ist eine erstaulich effektive Synthese aus einem konservativen Kern und einer lokalen, integrierten und toleranten Peripherie [94].

Der Große Vorsitzende[Bearbeiten]

Anders als andere asiatische Megakonzerne war Renraku lange Zeit der Spiritualität eher abgeneigt. Im Gegensatz zu etwa Shiawase verweigerte sich Renraku dem Aufbau von Konzernschreinen und der Integration buddhistischer und shintoistischer Rituale [7].

Dies änderte sich in den 2070ern, wo Glaube nach und nach zugelassen wurde, nicht zuletzt der Glaube an Inazo Aneki, den Kami des Konzerns. Im Einklang mit der Neuorientierung des Konzerns unter Shikei Nakatomi hat eine spirituelle Reorientierung des Konzerns begonnen, die sich auf der Tradition der Samurai begründet [95].

Und ein wichtiger Protagonist dieses Glaubens ist Inazo Aneki, oder Aneki Inazo no kami, der inzwischen als Konzerngottheit verehrt wird. Seine Bücher sind Pflichtlektüre in Konzernschulen und Ausbildungszentren, und Schreine zu seinen Ehren finden sich in allen Renraku-Einrichtungen [95] - etwas, was er zu seinen Lebzeiten immer bekämpft hatte [7].

Aneki war ein gläubiger Buddhist, zumindest wird er und seine letzte Reise nach Tibet 2060 jetzt so verkauft. Nach seinem offiziell verkündeten Tod 2065 ging sein Anteil an Renraku an eine buddhistische Glaubensgemeinschaft, wie in seinem Testament verfügt. Diese stieß alle Aktien bis auf 1% ab, hat damit aber weiterhin einen beratenden Sitz im Vorstand. Deren Einfluss, zusammen mit den Umbrüchen unter Shikei Nakatomi, und dem Bestreben Renrakus, wieder privilegierten Zugang zum Tenno zu bekommen, führte zu einem spirituellen Frühling in Renrakus Reihen [95].

Nach seinem Tod, und besonders nach der Öffnung Renrakus für Konzernspiritualismus unter Hikei Nakatomi, ist er zu einem Kami geworden - einem Schutzheiligen, Geist, oder kleinen Gott von Renraku [95].

Inazo Anekis Geist wird angerufen, wenn ein Renrakuangestellter eine Deadline nicht reißen will, wenn man seinen Charme und seine Gerissenheit für Verhandlungen erbittet, oder seinen strategischen Weitblick beim Erstellen eines Business Plans. Er mag tot sein, aber in den Gebeten und Gedanken der Millionen Renraku-Angestellten lebt er weiter [95].

Renraku, das früher Glauben aktiv aus seinen Reihen zu bannen versuchte, und selbst private Schreine entfernen ließ [7], ist nun jeder Form des Glaubens gegenüber offen. Hierbei versucht der Konzern nicht, eine Konzernreligion in allen Standorten durchzudrücken, sondern integriert sich in den lokalen Glauben, was immer der sein mag. Allerdings gibt der Vorstand dem Buddhsimus und Shintoismus, der in Chiba vorherrscht, im Zweifel propagandistisch den Vorzug [95].

Auch außerhalb des Konzerns hat Aneki Inazo no Kami seine Anhänger. Insbesondere in den Straßen von Chiba - dem ehemaligen vorort Neo-Tokios, den Renraku so nachhaltig umformte - finden sich Schreine des CEO-Kami allerorten [96].

Konzern-Daimyo[Bearbeiten]

Renraku ist unzweifelhaft in seinem Kern ein japanisches Unternehmen geblieben. Nirgends ist das offensichtlicher als im Herz des Konzerns, in Neo-Tokyos Chiba Ward. In Chiba herrscht die traditionelle Konzernkultur ohne Erbarmen, und dasselbe gilt für die ganze Asien-Division.[94] Diese Kultur zeigt sich in vielen großen und kleinen Eigenheiten des Lebens innerhalb Renrakus. Der Seppuku von Präsident Harry Nakada 2067 während der Aktionärsversammlung war ein extremes Beispiel, aber nicht das einzige [74].

Die Sprache des Konzerns ist Japanisch, und Traditionalisten innerhalb Renrakus meinen, das sei die einzige Sprache, die man braucht. Tatsächlich sprechen viele japanische Muttersprachler innerhalb Renrakus keine Fremdsprache, und Kurse oder Linguasofts sind Pflicht für Nicht-Muttersprachler [7]. Execs sind fast ausschließlich ältere, japanische Männer, Norms, und konservativ. Kleidung wie Umgangsformen sind streng und traditionell, und japanische Werte werden hochgehalten und zelebriert [94]

Konsens und Loyalität zählen sehr viel bei Renraku. Das führt nicht nur zu endlosen Meetings, die erst enden, wenn jeder einem Businessplan zustimmt sondern auch zu weit verbreiteter Übermüdung. Doch selbst wenn ein Mitarbeiter im Meeting einnickt, ist es sehr ungerne gesehen, ihn darauf hinzuweisen - es wird erwartet, ihn diskret aufzuwecken, indem man nach Kaffee greift, oder auf ähnliche Weise. Gesichtswahrung ist Pflicht, ebenso, dies den Kollegen zu ermöglichen. Viel Aufwand wird darein investiert, niemanden zu beschämen, oder gar durch eigene Blößen oder Verfehlungen Schande über den Konzern zu bringen [94].

Wer in diesem System vorankommen will, muss sich anpassen. Nur wer die Feinheiten der Verbeugungs- und Grußrituale der konservativen japanischen Konzernwelt kennt, wer perfekt Japanisch spricht, und wer seine japanische Seele durch Opferbereitschaft bewiesen hat, hat eine Chance, in die höchsten Sphären von Renraku aufzusteigen. Glück, Freizeit, Familie und das eigene Leben müssen dem Wohl der Gemeinschaft untergeordnet werden. Nur dann ist man in der Kultur, die das Herz Renrakus bildet, wirklich angekommen [94].

Die Peripherie[Bearbeiten]

Der größte Unterschied zwischen Renraku und anderen (nicht nur japanischen) Megakonzernen ist, wie sie ihre Tochtergesellschaften behandeln. Renraku ist im Kern eine ultrakonservative, japanische Firma, aber wenn es sich in fremden Ländern einkauft, hat es kein Problem damit, sich anzupassen. Anders als Aztechnology beispielsweise möchte Renraku weder, dass auch der letzte Angestellte einer Tochtergesellschaft die Konzernsprache spricht, noch (wie Shiawase) sie zum Shintoismus bekehren [94].

Zwar werden auch hier Führungspositionen im Vorstand teils mit alten, menschlichen, männlichen Japanern besetzt sein, aber ein Teil wird auch mit lokalen Geschäftsleuten besetzt sein, und der Division Director ist üblicherweise ebenfalls aus der lokalen Bevölkerung angeworben [94].

Renraku hält gerne Abstand zu lokalen Tochterfirmen, üblicherweise durch zwei oder drei Holdinggesellschaften. Nicht, um zu verschleiern, wem die Firma gehört (wie das Aztechnology und Saeder-Krupp gerne tun), denn sie halten diese Information üblicherweise nicht zurück. Aber so wird der lokal bekannte Name dem Namen Renraku vorangestellt [94]

Das hat mehrere Vorteile für Renraku. Zuerst kann der Konzern auf eine exisiterende Markenidentität aufbauen und muss sich nicht in einem neuen Markt mühsam etablieren. Renraku kann außerdem darauf bauen, für die Bevölkerung vor Ort nicht der gesichtslose, große Megakonzern von Außerhalb zu sein, sondern eine Firma mit lokalen Beziehungen und Verbindungen, mit denen man vor Ort etwas verbindet. Renraku wird so zu einem Teil der Kultur vor Ort - sie sind Leute, mit denen man zur Schule gegangen ist, oder gar Familienmitglieder. Durch die Vermischung der eigenen Konzernkultur mit der vor Ort integriert Renraku sich so auf eine Weise, die anderen Megakonzernen oft verwehrt bleibt - vielleicht mit Ausnahme von Horizon. Und sichert sich so einen bedeutenden Standortvorteil [94]

Konservativismus[Bearbeiten]

Man kann Renraku mit Recht als 'wertkonservativ' bezeichnen. Renraku spielt sicher, bevorzugt stetiges Einkommen gegenüber kurzzeitigen Gewinnen spielt ein langfristiges Spiel und hat immer ein Auge auf Tradition. Auch in der weiteren Konzernkultur schlägt sich diese Ansicht nieder [97].

Diese konservative, martialisch und nationalistisch aufgeladene Konzernkultur trägt aber auch zu dem anti-metamenschlichen Rassismus, offenen Chauvinismus und den Problemen Renrakus mit Magiebegabung [74] und dem Neuen Weg Japans allgemein bei, die Renraku hat. Metamenschen werden toleriert, aber sollten nicht sichtbar sein; Frauen haben den Männern untertan zu sein, und künstliche Lebensformen haben der Menschheit zu dienen [97].

Das äußert sich in vielerlei Hinsicht. So hat Renraku nicht nur ein Problem mit Evo, weil der Megakonzern ein Konkurrent sind - sowohl, dass sie den Transhumanismus verfolgen, wie kein anderer Megakonzern, als auch, dass sie mit Japan und damit einer langen Tradition gebrochen, und sogar den Namen Yamatetsu abgelegt haben, ist ein Affront gegen alles, was der Kultur Renrakus wichtig ist [97].

Renraku hat sich zwar trotz des Traumas, das der SCIRE-Zwischenfall nach wie vor darstellt, entschieden, sich gegenüber KIs zu öffnen, aber man bleibt ihnen gegenüber vorsichtig, auch wenn man mit mehr Risiko mehr Gewinn einstreichen könnte. Beispielhaft dafür ist die Weigerung des Konzernvorstands, die KI Goldenboy, die einer der Top-Händler des Megakonzerns ist, in ihre Londoner Niederlassung zu transferieren - um nicht durch zu ausgeprägtes Gewinnstreben ihren zweitwichtigsten Finanzmarkt zu gefährden, indem sie ihn einer KI überlassen [78].

Als traditionalistischer japanischer Megakonzern ist Renrakus Konzernkultur von Rassismus gegenüber Metamenschen durchsetzt - von Problemen bei der Beförderung metamenschlicher Angestellter über subtile Abneigung bis hin zu echten Hassverbrechen (oft begangen durch die Kigyo-Zoku Red Ronin [98]). Auch wenn Renraku traditionell viele seiner einfachen Arbeitskräfte aus metamenschlichen Communities bezieht, hat es sie doch immer wissen lassen, wo ihr Platz ist - unten nämlich [7].

Renraku begründet dies damit, dass das Erwachen eine Ehrverletzung der japanischen Kultur gewesen sei, und Metamenschen daher moralisch in der Pflicht seien, Buße zu tun. Dies wird von in Renraku aufgewachsenen Metamenschen oft verinnerlicht, und sie entwickeln einen internalisierten Selbsthass und geben sich die Schuld für ihre eigene Diskreminierung [99].

Shadowtalk Pfeil.png Wie erschreckend effektiv diese - von frühester Jugend an betriebene Indoktrination (man möchte fast sagen: Gehirnwäsche) - ist kann man anhand des Beitrags "Working as a Trog in... Renraku" in der «The Complete Trog»-Schattendatei ablesen, der von einem solchen und Renraku-Konzernbürger verfasst wurde, und der nicht nur bei etlichen Orks und Trollen aus den Schatten Fassungslosigkeit ausgelöst hat!
Shadowtalk Pfeil.png MOM on a Run - Diese Form der Erziehung zum Selbsthass ist nicht nur schandbar - sie ist ein Verbrechen!

Viele Konzernbürger, die Metamenschen sind, vor allem Orks und Trolle, unterziehen sich einer Metatypanpassung, um akzeptabler für die Konzernkultur zu werden [100]. Renraku ist nicht nur führend in diesem Augmentierungsgebiet, sondern bietet auch die weitreichendsten Behandlungen an, die aus einem Troll effektiv einen sehr großen Norm machen [101]. Gegenüber aufmüpfigen Metamenschen ist Renraku unerbittlich - sie werden schnell aus dem Konzern verstoßen [99]. Wer sein Los aber akzeptiert, dem bietet Renraku eine Erlösung - und einen Platz in der Renraku-Familie, wenn auch weit unten [102].

Auch Magier haben es nicht leicht. Trotz der ihnen daraus entstehenden Nachteile hat Renraku eine abergläubische und tendenziell ablehende Haltung gegenüber Magie [74] Anders als viele Konzerne führt Renraku nur laxe und sporadische Tests auf Begabung durch - es ist gut möglich, dass ein Renraku-Konzernbürger sein Leben lang nichts von seinem Talent erfährt [7]. Tatsächlich hat die Renraku-Kultur das Erwachen nie wirklich akzeptiert, und Mythen, dass UGE und magische Begabung zusammenhängen, halten sich hartnäckig [74]

Auch Technomancer hatten es bei Renraku nicht leicht. Zusammen mit MCT und NeoNET waren sie die Hardliner unter den Megakonzernen in den frühen 2070ern, die Virtuakineten vor allem als Gefahr sahen - oder als Versuchsobjekte [103].

Renrakus Verbindungen mit erzkonservativen und rassistischen Gruppierungen sind zwar nicht allgemein bekannt, in den Schatten aber durchaus geläufig. Sicher, Renraku wirbt Metamenschen, Frauen, und sogar KIs an, aber sorgt auch dafür, dass ein angemessener menschlicher Handler über ihnen steht, damit sie nicht vergessen, wo ihr Platz in der Welt ist [97].

Diese Einstellung überträgt sich auch auf die Peripherie, auch wenn der Rassismus hier weniger hochgehalten wird und stiller daherkommt,[94] je nach lokaler Kultur. Aber eine gewisse Furcht vor dem Anderen, vor Veränderung und Umbruch ist Renraku immer zueigen, und sie finden in jeder lokalen Kultur auch Strömungen, die dazu passen, und die sie dann unterstützen [97].

Konzernfamilie[Bearbeiten]

Renraku hat mit seinen über 3 Millionen registrierten SINs mehr Konzernbürger als jeder andere Megakonzern. Nimmt man noch Angestellte, die keine Konzernbürger sind, und Angestellte von Tochtergesellschaften hinzu, summiert sich diese Zahl auf knapp Acht Millionen. Neben einem Heer von Servicearbeitern beschäftigt Renraku auch viele Billiglöhner in seinen vielen Fabriken in der ehemaligen Dritten Welt [104]. Renraku nennt die Gemeinschaft der Konzernbürger "Die Renraku-Familie" [105] Es ist eine große Familie [104].

Im Umgang mit seinen Bürgern sieht sich Renraku in der Rolle des fürsorglichen Elternteils, das seine Kinder die Konzernbürger umsorgt, und sich dafür deren Loyalität sicher sein kann. Das mündest schnell in Bevormundung, zumindest für Außenstehende [105]. Intern wird das aber als Teil des Gesellschaftsvertrags verstanden - der Konzern umsorgt seine Angestellten und Konzernbürger, und im Gegenzug schwören sie die ewige Treue [7].

Renrakus Konzernbürgerschaft umfasst ein Konzernschulsystem, das schon Kinder, die in Renraku hineingeboren werden, indoktriniert - offiziell aber als Work-Life-Balance und Fürsorge ausgegeben [7]. Die Schulen befördern inzwischen auch aktiv den Aneki-Kult, und stellen den verehrten Ewigen CEO im bestmöglichen Licht dar, als einen scharfsinnigen Businesstrategen und Konzern-Shogun, der sein Reich schützte und vergrößerte, ein gerissener Geschäftsmann, weitsichtiger Politiker, wahrer Patriot, gläubiger Buddhist und brillianter Wissenschaftler, der einen der größten Megakonzerne der Welt formte [96]. Renraku-Schulen stehen nur Renraku-Konzernbürgern offen und sind am japanischen Schulsstem orientiert [20].

Shadowtalk Pfeil.png Wobei das "stehen nur Renraku-Konzernbürgern offen" in dem Fall ein Segen ist - ich möchte mir gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn Renraku Kids ohne wirklichen Bezug zum Konzern zu unkritischen und fanatischen Renraku-Konzern-Fanboys erziehen würde...!
Shadowtalk Pfeil.png American Teacherman

Viel von dem, was der fürsorgliche Konzern lehrt, enthält mehr oder weniger subtile Konditionierung zu Xenophobie und Neophobie - Kinder werden gewarnt, bei Kontakt mit Außenseitern die Hände zu waschen, bei Ferientrips werden Impfungen und medizinsiche Vor- und Nachuntersuchungen angeraten, wenn man mit Einheimischen Kontakt hatte, und in Reisehinweisen werden gerne die Gefahren von Nicht-Konzernzonen betont, oder die dortige Armut, Kriminalität, oder Perspektivlosigkeit [105]

Renraku war einer der ersten Konzerne, die ihren Bürgern volle Gesundheitsversorgung boten - solange sie sich auf Konzerngebiet bewegten. Angestellte und Konzernbürger, die außerhalb der schützenden Enklaven des Konzerns verletzt oder krank werden, müssen zuzahlen (oder sehen, wie sie klarkommen) [106]

Der Konzern betreibt auch eine Reiseagentur nur für Renrakuangehörige, ein Archiv, in dem Bürger SimSinn-Aufzeichnungen ihres Lebens für ihre Angehörigen hinterlegen können,[105] und seit dem Umbruch nach dem Tode Inazo Anekis auch Schreine und Tempel [95]

Bemerkenswert ist allerdings, dass es Renraku durchaus ernst ist damit, sich um seine Konzernbürger zu kümmern. So erdrückend die Umarmung des Konzerns scheinen mag, gibt es doch echtes Interesse am wohlergehen der Mitarbeiter. Wenn ein Arbeiter sich dem Burnout nähert, ist die Personalverwaltung angehalten, zu intervenieren und herauszufinden, woran das liegt [97]

Wo andere Megakonzerne BTL-Moodchips oder leistungssteigende Drogen verschreiben oder dem Angestellten empfehlen würden, eben den Arsch zusammenzukneifen, herrscht bei Renraku die Ansicht vor, dass jeder seinen Platz innerhalb Renrakus habe - und ihn nur finden muss. Entsprechend sind Versetzungen innerhalb des Konzerns unkompliziert und einfach. Es ist nicht unüblich, dass Angestellte sich mehrmals versetzen lassen, bis sie eine Stelle finden, auf der sie sich wohl fühlen. Dafür zahlt Renraku etwas weniger als andere Megakonzerne, aber überraschend viele Leute nehmen das in Kauf, um einen Job zu haben, den sie nicht hassen [97]. Das heißt natürlich nicht, dass Renraku keine therapeutischen SimSinn-Chips, etwa bei chronischen Depressionen, verschreibt [107].

Viele Konzernbürger empfinden so tatsächlich tiefe Loyalität gegenüber Renraku, und das weit über den Gehaltsscheck hinaus. Renraku formt seine Angestellten nicht, um Jobs zu erfüllen, es formt Jobs so, dass Angestellte sie mögen. Etwas, das man eigentlich eher bei Horizon oder Evo erwarten würde, aber in diesem paternalistischen Konzern erstaunlich tief verankert ist [97].

Aber Renrakus Fürsorge geht noch deutlich weiter. Renraku war der Megakonzern der in breiter Fläche Talentsofts und Datenbuchsen einsetzte, um seine Mitarbeiter produktiver zu machen [7] Und Renrakus Jugendkultur, vor allem in der Asien-Division, propagiert Augmentierungen schon mit Sechs Jahren, zum Schuleintritt der Kinder. All dies eingebettet in eine aggressive Kampagne um Bildungschancen, Pflicht gegenüber dem Konzern und Religion [96].

Wer sein Leben lang dieser Indoktrinierung ausgesetzt ist, entwickelt allerdings eine erhebliche Furcht davor, diesen Rückhalt zu verlieren - alleine dazustehen, ohne einen Platz in der Welt, zu dem man gehört. Viele Renraku-Konzernbürger haben große Angst vor dieser Leere - was sie in den Armen des Konzerns, der Renraku-Familie, hält [108].

Junge Konzernwilde[Bearbeiten]

Ein Effekt dieser Indoktrinierung ist ein Aufbegehren junger Konzernkinder in der Pubertät. Der Stolz, die wohlmeinend-autoritäre Organisation des Konzernlebens, der vorgegebene Weg - das lädt einfach dazu ein, sich dagegen aufzulehnen [109].

Doch auch dafür gibt es etwas vom Konzern [109], in Form von Renrakus eigener Kigyo-Zoku - einer Konzerngang, geduldet und insgeheim befördert vom Megakonzern, in der sich die (vorwiegend männliche) Konzernjugend die Hörner abstoßen kann: die Red Ronin [98] Dies ist für Konzernteenager ein wichtiges Ventil, eine geduldete Form der Konzern-Kid-Rebellion [109].

Hier kommt die Kriegerkultur, die bei Renraku so hohe Bedeutung genießt, ins Spiel [97]: Alles hängt an Konzernstolz und Nationalismus. Wenn jemand daherkommt, der anders handelt, als der Konzerngeist es lehrt, ist es ein Feind. Die Red Ronin setzen dann ihre Masken auf, und plötzlich sollte jeder, der nicht zu ihnen gehört, besser schnell woanders sein [109]. Den Soundtrack zu ihrem Wirken liefert die konzerneigene Corporate-E-Punk-Band Renraku Corpkid Riot [110].

Diese Gang besteht seit den 2050ern und hat sich seitdem über den ganzen Konzern ausgebreitet. Damit ist die Gang so global wie der Megakonzern [98] Schon frün, ebenfalls in den 2050ern, hatten die Red Ronin Chapter in der Seattler Renraku-Arkologie [111]. Anführer wechseln, wenn sie älter werden und in die Ränge des Konzerns aufsteigen, und mit ihnen die Mentalität der Gang, die aber selten nicht zumindest gewalttätig ist. Ihre momentane Anführerin nennt sich Mika [98]

Die Red Ronin bestehen schon lange genug, um auch richtige kriminelle Projekte anzugehen. Sie versorgen nicht nur die gestressten Sararimen und rebellischen Konzernkinder mit BTLs, Drogen und anderer Schmuggelware (beispielsweise Konkurrenzmarken), sondern organisieren sogar Glücksspiel, Prostitution und gelegentliche bewaffnete Überfälle 109.

Eine Besonderheit der Red Ronin ist dass sie alle Masken tragen, wenn sie als Gang unterwegs sind, und sonst verbergen, zur Gang zu gehören. Das liegt daran, dass, würden sie geschnappt oder erkannt, während sie in irgendeiner Gasse einen Metamenschen verprügeln, ihre Eltern und damit der Konzern Gesicht verlören - und das wollen sie dann doch vermeiden. Außerdem sehen sie mit Masken bedrohlicher aus 98.

Konzernuniformen[Bearbeiten]

Renraku ist, wie die konservative japanische Kultur allgemein, von einem Hang zur Uniformität geprägt. Lohnsklaven tragen vom Konzern ausgegebene roter Coveralls, Büroarbeiter und mittleres Management Hideo-Tato-Anzüge und Krawatten mit Konzern-Monogrammen [112] und Execs tragen Europa, die Nobel-Business-Modemarke Renrakus [113]

In den Konzernuniformen zeigt sich aber auch wieder Renrakus Wille, sich lokalen Umständen anzupassen. Es ist in lokalen Divisionen üblich, sich an lokale Mode zu halten, statt überall japanische Marken aufzutragen. In der ADL, wo Renrakus Hauptsitz in München ist, herrscht eine weit lockerere Kleiderordnung als in Renrakus Zentrale [114]. Dennoch sind Angestellte beispielsweise angehalten, Kleidung der (in Renrakubesitz befindlichen) Marke Stadl zu nutzen [115]. Besonders weit geht Renraku im Seattler Ork-Untergrund: hier bezahlt der Konzern, der wenige Metamenschen unter seinen Konzernbürgern hat, Norms, um sich chirurgisch zu Orks umformen zu lassen [101].

Ein beliebtes Ritual ist nach wie vor Meishi, der Austausch physischer Visitenkarten statt digitaler Kontaktinformationen. Hochrangige Execs stellen ihre Karten von Hand her, womit sie zeige, daß sie die Kalligraphie beherrschen. Eine solche Karte zu besitzen drückt aus, das Auge eines hochrangigen Execs auf sich zu haben, und damit dessen Wohlwollen. Für solche Karten besteht innerhalb des Konzerns ein Schwarzmarkt [116].

Als streng hierarchisch organisierter Konzern hat Renraku ein komplexes System von Sicherheits- und Gehaltsstufen, nach denen alle Konzernbürger bewertet werden (mit wenig imaginativen Bezeichnungen wie Renraku-4, Renraku-5, Renraku-6, ect.). Dieses recht starre System ist auch in das Sicherheitssystem des Konzerns integriert und gibt auch nicht mit Sicherheit befassten Execs Befugnisse, Alarme auszulösen oder zu beenden, um nicht wegen jedem Fehlalarm Großeinsätze zu produzieren, die auch etwas kosten [117] Ab Renraku-10 beginnen die Exec-Ränge, alles darunter sind bessere Lohnsklaven [118].

Konzernkrieger[Bearbeiten]

Renraku ist durchzogen von einer Krieger-Macho-Kultur, die sich an den Idealen des Bushido orientiert [119]. Als einer der ursprünglichen Japanokons hat Renraku dies soweit verinnerlicht, dass es nicht mehr von der weiteren Konzernkultur zu trennen ist [97].

Shadowtalk Pfeil.png Dieser Krieger-Kult unterscheidet sich - wegen des gegensätzlichen - Ursprungs fundamental von jenem, der die Konzernkultur Aztechnologies prägt - in Details kommt es dagegen zu erstaunlichen Ähnlichkeiten wenn nicht Übereinstimmungen...
Shadowtalk Pfeil.png Pyramid Watcher

Der Mythos der Samurai wird von Renraku bei jeder Gelegenheit propagiert. Konzernkinder wachsen mit den Abenteuern der "Sentai Samurai" auf, Konzernteenager lesen Samurai-Manga oder schreiben sich Haiku-Liebesbeeps, und der steingesichtige, absolut loyale, alles ertragende Samurai ist das Ideal, nach dem jeder im Konzern streben soll, und ein prominenter Charakter in jeder Konzern-Seifenoper für die Lohnsklaven und Execs gleichermaßen [97]. Der Konzernsamurai ist der vorbildliche Konzernbürger. Und wenn das 20 Jahre lang auf einen eingehämmert wird, glaubt man das natürlich, und das tun die meisten Renraku-Konzernbürger, selbst in der Peripherie [120]. Jeder, der nicht in dieses Bild passt, sei es wegen dem Geschlecht oder dem Metatyp, hat es schwer in Renrakus Rängen aufzusteigen [6].

Renraku exportiert dieses Gesellschaftsbild auch, angepasst an lokale Gegebenheiten [18]. Über seine Medien, seine SimSinn- und Trideoproduktionen, und seine Angestellten. Und das tun sie schon lange, weltweit - und erfolgreich. Es gibt einen Grund, wieso ein Straßenkämpfer in den UCAS sich "Straßensamurai" nennt [120].

Bushido, der alte japanische Kriegercode, angepasst an lokale Gegebenheiten, ist das Herz der Kultur Renrakus. Das erlaubt dem Megakonzern, einen Kern traditioneller japanischer Werte - harte Arbeit, Ehrlichkeit, Ehre, Respekt, und Opferbereitschaft - zu bewahren, und seine lokalen Kulturen darum aufzubauen. Auch wenn das Drumherum maßgeschneidert auf lokalen Begebenheite ist - Renraku glaubt wirklich an diese Werte, und das wofür sie stehen [18]

Renraku sieht seine Angestellten und Konzernbürger, anders als MCT oder Aztechnology als mehr als Assets und Zahnrädchen in der Konzernmaschine. Geprägt von einer Version des Bushido-Code, die auf die Zaibatsu des frühen 20. Jahrhunderts zurück geht, werden sie stattdessen als integrale und wertvolle Teile eines großen Ganzen gesehen. Bei Renraku wird von jedem Angestellten erwartet, danach zu streben, sein volles Potential auszuschöpfen [119]. Renraku erwartet lebenslange Treue, und bietet dafür lebenslang Sicherheit [7].

Jedem neuen Renrakubürger wird zusammen mit seiner SIN ein Wakizashi überreicht, als Erinnerung an ihren Status und diese Werte. Natürlich trägt ein normaler Renrakubürger diese Waffe nicht dauernd bei sich, und natürlich ist es eine massenproduzierte Klinge minderer Qualität. Aber es ist ein mächtiges Symbol [120] - und eins das, wie der Seppuku von Haruhiko "Harry" Nakada mit seinem Wakizashi zeigt, kulturell enorm aufgeladen ist [18].

Das hat interessante Auswirkungen. Eine davon ist, dass Renraku-Bürger, anders als andere Konzernbürger, nicht angehalten sind, unter allen Umständen still zu halten. Sicher, die Befehlskette innerhalb des Konzerns, Rang und Senorität sind heilig, aber gegenüber jeder externen Bedrohung hat der Konzern zusammenzustehen, was von Execs und Lohnsklaven gleichermaßen gelebt wird [119].

Das verstärkt noch das Misstrauen gegenüber allem Konzernfremden. Wenn einem Renrakubürger etwas ungewöhnliches auffällt, wird es sofort gemeldet. Und während die meisten Konzerndrohnen nie ihr Leben riskieren würden, um die Gewinne ihres Arbeitgebers zu schützen, ist es durchaus möglich, dass ein Renraku-Bürger, der die Samuraikultur verinnerlicht hat, sich Angreifern entgegen stellt - in vollem Wissen darum, unterlegen und chancenlos zu sein [119].

Aber die Ehre gebietet es [119].

Jedermanns Freund[Bearbeiten]

Überraschenderweise ist Renraku ein recht beliebter Konzern. Auch wenn sie rassistisch sind, tragen sie das nicht zu offen vor sich her; Renraku betritt neue Märkte meist diskret, kauft lokale Geschäfte auf und behält das lokale Management weitgehend bei, so dass sich für die Kunden wenig ändert, nur, dass die lokalen Anbieter jetzt das Unterstützungs-, Logistik- und Finanznetzwerk eines Megakonzerns im Rücken haben [94].

Renraku hat auch eine ansehnliche philantropische Abteilung, die zwar sehr zu PR-Zwecken ausgeschlachtet wird, aber auch echte Hilfsarbeit leistet. Renraku engagiert sich lokal stets für die Wahrung und Förderung lokaler Kultur, und das ohne Gegenleistungen einzufordern. Sie geben sich freundlich und integrationswillig, und das macht sie durchaus beliebt [94].

Renraku ist auch der größte Anbieter von konzernfreundlichen Ferienressorts, und bietet die nicht nur seinen eigenen Konzernbürgern an, sondern allen Interessenten. Jeder, der sich den Preis leisten kann ist eingeladen, Renrakus Gastfreundschaft zu genießen [94].

Und schließlich hat sich Renraku als Mediator positioniert. Mit seinen Ressorts hat es gute neutrale Böden, wenn zwei Konzerne etwas klären müssen, das aber nicht über den Konzerngerichtshof tun wollen, und kann auch neutrale Vermittler stellen [94].

Renrakus Pfund bei alledem ist sein Datengeschäft. Als führender Anbieter von Daten- und Rechendienstleistungen hätte Renraku es nicht weit gebracht, wenn sie ihre Kunden bespitzeln würden [94]. Tatsächlich bemüht Renraku da die Prinzipien des Bushido, insbesondere das Prinzip des Makoto, der Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit [97]. Selbst der gefürchtete Business Butcher Shikei Nakatomi hat an diesem Prinzip nicht gerührt, denn schließlich würde Renrakus KErngeschäft ohne Vertrauen in seine Ehrlichkeit nicht funktionieren [94].

Historisch entwickelt hat sich diese Einstellung aus Renrakus relativ schwacher Position, die der Konzern noch in den 2050ern innehatte. Gefangen zwischen den Titanen Fuchi, MCT und Saeder-Krupp musste Renraku sehen, wie es überlebt, und das tat es, indem es jedermanns Freund wurde. Heute hat es, vor allem durch das Drittel von Fuchi, das ihm nach dem Konzernkrieg zufiel, nicht mehr solche Probleme, aber die Einstellung ist geblieben [97], vermischt mit dem Renraku innewohnenen Konservativismus [20]. Inzwischen sieht Renraku das eher als nachhaltige Geschäftspraxis. Kurzfristig würde ein verrat des in den Konzern gesetzten Vertrauens sicher Gewinn bringen, langfristig aber die Gewinnaussichten schmälern [20].

Und Renraku denkt sehr langfristig und konservativ [20].

Konzernsicherheit[Bearbeiten]

Die Konzernsicherheit Renrakus wird als Renraku Guard bezeichnet [121].

Der Gründer Renrakus, Inazo Aneki hatte ein schizophrenes Verhältnis zu Konzernsicherheit. Er sah sie vor allem als Kostenfaktor, den es zu minimieren galt [72]. Nach und nach setzte sich allerdings die Erkenntnis durch, dass Konzernsicherheit notwendig ist, und Renraku begann, in deren Ausrüstung und Ausbildung zu investieren, was das Sicherheitsniveau spürbar anhob, aber immer noch auf wenig mehr als Durchschnitt. Wenn Renraku größere Probleme hatte, schickte es entweder Rote Samurai, oder es warb auswärtige Kräfte an [30].

Nach dem Debakel in der SCIRE gab es ein Konzernweites Sicherheits-Review, und neue Prozeduren wurden implementieret - und Renrakus Sicherheit allmählich fast auf das Niveau von MCT gehoben. Besonders unter Angehörigen der Renraku Guard hat der Shutdown Spuren hinterlassen, und die Konzernsicherheit möchte sich und allen anderen beweisen, dass sich so eine Katastrophe nicht noch einmal wiederholen wird [93].

Das Ergebnis ist eine kompetente Sicherheitsabteilung mit sehr hohem Pflichtbewusstsein - jeder Alarm wird ernst genommen und gewissenhaft nachgeprüft. Allerdings setzt Renraku eher auf nichtlethale Waffen - nicht dass sie Eindringlingen nicht weh tun würden, aber sie belassen es, anders als MCT, eher dabei, Knochen zu brechen oder auch mal ein Körperteil abzuschlagen [93].

Shadowtalk Pfeil.png Letzteres ist wörtlich zu nehmen, da Renraku Guard und Renraku Samurai - ähnlich, wie die elitären Guerreros von Aztechnology Corporate Security - ein Faible für Klingenwaffen haben... wobei dies im Falle Renrakus natürlich Wakizashi, Katana, Tanto und Co. bedeutet!
Shadowtalk Pfeil.png Pyramid Watcher

Die Renraku Guard ist straff und militärisch organisiert und nutzt das japanische Rangsystem. Der Übergang zwischen Konzernsicherheit und Konzernmilitär ist fließend. Der höchstrangige Sicherheitsmann in einer Regionaldivision hat Generalsrang. Zusammen werden der General und sein Stab als Sicherheitsdirektorat bezeichnet [122].

Physische Sicherheit[Bearbeiten]

Renrakus physische Sicherheit ist gut ausgebildet und ausgerüstet [30]. Renraku setzt viel auf Automatisierung, hat aber auch gut ausgebildetes, ausgerüstetes und oft in Moderne Oyoroi-Rüstungen gekleidetes Sicherheitspersonal [123]. Auch leichter gerüstete Wachen haben eine rote Uniform [124].

Lange waren die Kräfte der Renraku Guard aber relativ dünn besetzt, und Versuche, das mit HighTech auszugleichen, waren nur teilweise erfolgreich. Zudem wurde sie fluktuierend eingesetzt - wichtige Anlagen waren gut gesichert, aber was nicht für wichtig gehalten wurde war erheblich unterbesetzt. Oft kompensierte Renraku das, indem es Ares oder einen anderen Polizeidienstleister beauftragte, kurzfristig einzuspringen [30]. Inzwischen nutzt Renraku dafür auch eigene Kräfte, wie den Polizeidienstleister Najima Securities [93].

Renrakus Sicherheitskräfte sind dafür berüchtigt, schnell zu lethaler Gewalt zu greifen [125].

Wachcritter[Bearbeiten]

Schon in den 2050ern setzte der eigentlich der Magie eher skeptisch gegenüberstehende Megakonzern Wachcritter wie Bargheste ein [126] Renraku hat seit Anfang der 2060er verstärkt auf dein Einsatz abgerichteter Critter gesetzt, und nutzt regelmäßig Bargheste, Schreckhähne, Höllenhunde und sogar Harpyen als zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen an seinen Standorten [127].

Renraku klassifiziert alle nicht(meta-)menschlichen Sicherheitsassets als Besitz. Das ist Ausdruck der konservativen und unterschwellig Magie- und Erwachtenfeindlichen Einstellung des Megakonzern. Das betrifft auch sapiente Critter, wie Nagas und Drachen [128].

Shadowtalk Pfeil.png ...weshalb der drachische Sicherheitschef von UniOil für meinen Ex-Arbeitgeber auch so ein absolut rotes Tuch war... nicht, dass an der Einschätzung, dass Häßlich eine mörderische Bestie gewesen ist, irgendetwas verkehrt gewesen wäre...
Shadowtalk Pfeil.png Twist


Magische Sicherheit[Bearbeiten]

Renrakus Magische Sicherheit war lange ebenso strukturiert wie seine physische - qualitativ hochwertiges Personal, dünn gestreckt, und vor allem an Fokuspunkten eingesetzt [30]. Die bekannte Magieskepsis in Renrakus Reihen bedeutet nicht, dass der Konzern sich hier lumpen lässt [74]. Magier sind nicht geeignet für Büroarbeit oder Fließbandtätigkeiten, aber sie sind mit beispiellosen Fähigkeiten für Industriespionage ausgestattet. Und wo es offensive Magier gibt, braucht es defensive Magie [76]. Die Einstellung ist, dass, wenn es die Gegenseite nutzt, man entsprechend kontern muss. Renrakus Sicherheitsmagier sind ähnlich kompetent wie die anderer Konzerne - nur wird der Sicherheitsmagier nie das Kommando haben [74].

Shadowtalk Pfeil.png ...was das Genaue Gegenteil der Verhältnisse bei Aztechnology darstellt: Dort kann man praktisch damit rechnen, dass in einer Krisensituation ein Kampfmagier oder Ritualgruppen-Leiter das Kommando über die mundanen Sicherheitskräfte einfach an sich reissen wird (falls er es nicht ohnehin bereits innehatte) - und damit durchkommt, und für die "Insubordination" bzw. "Meuterei" und die Missachtung der militärischen Befehlskette (wenn überhaupt) hinterher nur milde gerügt wird ... sofern er mit seiner Aktion Erfolg hat, und etwa das Eigentum oder die Interessen seines Konzerns erfolgreich verteidigen, die Flucht eines Eindringlings oder Konzernflüchtlings verhindern, oder erfolgreich ein Exempel an Aufständischen, lästigen Kriminellen, gegnerischen Konzernspionen oder Runnern statuieren konnte...!
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Matrixsicherheit[Bearbeiten]

Renrakus Matrixsicherheit war immer schon exzellent. Wo der Konzern sonst an der Sicherheit sparte, hier sah auch Inazo Aneki einen Grund, sich nicht lumpen zu lassen [30]. Renrakus Matrixsicherheit war immer schon mächtig und gegenüber Eindringlichen ausgesprochen feindselig. Neben ICE beschäftigte Renraku auch immer schon viele Sicherheitsdecker [129]

Renraku kaufte sich immer schon leistungsfähiges ICE ein, aber ist fähig und auch willens, auch sein eigenes zu entwerfen und nutzen [30]. Renrakus ICE gilt als sehr schwarz - der Konzern hat keinerlei Skrupel, tödliche Programme zu benutzen [130]. Da Matrixsicherheits-Dienstleistungen eins der Hauptstandbeine Renrakus sind, wäre es ein fatales Zeichen, wenn herauskäme, dass die Systeme des Konzerns bei einem Angriff versagen, daher wurde hier anders als bei anderen Sicherheitssparten, nie gespart. Sollte die physische Sicherheit versagen, wäre das auch bitter, aber wirtschaftlich von vergleichbar geringer Bedeutung [131].

Trotz ihrer traumatischen Erfahrung mit Deus hat sich Renraku nach und nach den neuen KIs der zweiten Generation geöffnet und setzt sie inzwischen aktiv zur Verbesserung seiner Matrixsicherheit ein. Aber Vorsichtig ist Renraku geblieben: Hierbei werden die KIs mit menschlichen Partnern verpflichtet und haben keine direkte Befehlsgewalt [132].

Securitech International[Bearbeiten]

Während GOD die Matrix als ganzes überwacht, ist Renrakus Securitech International AG Renrakus interne Gittersicherheit. Decker der Securitech sichern alle wichtigen Hosts Renrakus, und bieten diese Dienste auch kleineren Konzernen an. Securitech hat einen guten Ruf, wenn es darum geht, Matrixkriminelle zu stellen und unerwünschte Elemente wie Technomancer und KIs zu jagen, und gilt als ähnlich hart im Auftreten wie GOD selbst [133].

Shadowtalk Pfeil.png ...und im Gegensatz zu NeoNETs Sicherheitsspinnen wurden die Demigods von Renraku noch nie beschuldigt, die Regeln für die Ikonographie, die Sicherheitshacker in der schönen, neuen De-la-Mar-Matrix verwenden sollen, zu missachten und sich - bis zum Moment des Zuschlagens - mit ihren Persona-Icons als Matrix-Mobilar zu tarnen... aber ich schätze, hier kommt bei Renraku wieder dieses "die Ehre gebietet es!" ins Spiel...!
Shadowtalk Pfeil.png /dev/grrl


Konzernmilitär[Bearbeiten]

Die Konzern-Paramilitäreinheiten Renrakus, und nicht nur die Red Samurai, sind gefürchtet, und das zu Recht [15]. Zwar behauptet Renraku, über kein Konzernmilitär zu verfügen, aber das liegt vor allem daran, dass diese Einheiten trotz militärischer Ausrüstung - Panzer, Kampfflugzeuge - offiziell als Sicherheitseinheiten geführt werden. Manche dieser "Gardisten" sind sogar in den Wüstenkriegen aktiv.[30]

In den Konzernstreitkräften dienen viele Renraku Samurai als Offiziere oder in gesonderten Einheiten. Vor allem in den Wüstenkriegen werden diese Einheiten, die optisch viel hermachen und durch ihren Kampfgeist beeindrucken, von Renraku gerne verwendet [134]

Renrakus Konzernmilitär ist nicht nur mit eigenen Produkten ausgerüstet; der Konzern kauft, wenn im eigenen Portfolio ncihts entsprechendes vorhanden ist, auch externe Ausrüstung ein. So nutzte Renraku in den 2050ern Federated-Boeing Griffin-Erkundungshubschrauber und leichte Ares Firedrake-Kampfhubschrauber [135]

Sollte all das nciht ausreichen, ist Renraku auch größter Minderheitseigner des Söldnerkonzerns Tsunami, und kann im Zweifel auf diese mietbare Armee zurückgreifen [136].

Konzerngeheimdienst[Bearbeiten]

Renraku hat einen vielschichtigen internen und externen Geheimsdienstapparat.[137]

Innere Sicherheit[Bearbeiten]

Renraku hat eine sehr aktive Innere Sicherheit, die oft zu den Roten Ninja gerechnet wird, auch wenn sie keinerlei dahingehende Ausbildung haben. Es sind einfach normale Angestellte, die ein Auge darauf haben, was im Konzern vor sich geht, ihre Mitarbeiter überwachen, und so Sabotage, Extraktionen und Betrug frühzeitig erkennen und der Konzernsicherheit melden sollen. Ganz normale Gegenspionage, aber das Label der Roten Ninja verleiht ihnen eine mystische Aura und bindet sie in den Konzernnarrativ der japanischen Bushido-Kultur ein [137].

Eins haben diese Agenten aber mit den mystischen Ninja gemein - man sieht sie nicht, und sie sind sehr gut darin, still und leise zu beobachten und sich nicht zu erkennen zu geben, um dann einen vernichtenden Stoß in den Rücken zu führen, wenn man nicht mit ihnen rechnet [138].

Konzernspione[Bearbeiten]

Renraku betreibt zwei verschiedene, aus unterschiedlichen Traditionen stammende Konzerngeheimdienste: Keruba Military Solutions und Fuchi Intelligence Systems. Ersterer ist ein Teil der Keimzelle Renrakus und breit aufgestellt, in allen relevanten Bereichen; zweiterer hingegen kam mit Fuchis Resten und konzentriert sich auf Electronic Intelligence 139.

Dazu hat der Konzern noch die ehemals in Singapur ansässige Market Research Group, eine in den Wirren des Crash 2.0 übernommene und nach Hongkong verlagerte Abteilung von Xiao-Renraku bei Renraku Asien, die Big Data-Auswertungen für Kunden oder im Interesse des Konzerns durchführt, und auch Industriespionage und Gegenspionage betreibt 140.

Shadowtalk Pfeil.png Manche glauben, Renraku besäße damit auch eine Back-Up-Kopie des vom Jormungand-Wurm gefressenen Morgue Data Haven, der sich bis '64 in den Tiefen der Datenbanken der alten Market Research Group verbarg, und die ihnen zusammen mit dem Backup des MRG-Repositoriums in die Hände gefallen sei, was unter fernöstlichen Runnern zu einigen Schweissausbrüchen geführt hat...
Shadowtalk Pfeil.png Phil the Decker


Black Ops[Bearbeiten]

Renraku hat, im Vergleich zu den anderen AAA-Konzernen, eine sehr kleine Black-Ops-Abteilung [137]. Für wichtige Operationen haben sie die Red Ninja, aber im Allgemeinen sieht Renraku solche Operationen als ehrlos und gegen den Konzerncode an. Allerdings wäre Renraku nie ein Megakonzern geworden, wenn es nicht pragmatisch denken könnte. Und die Lösung für Renraku ist Outsourcing - an die Schatten [141]. Daher sind sie einer der größten Arbeitgeber für Shadowrunner - die haben keine Ehre, sind keine Mitglieder der Renrakufamilie, da ist es egal, wie sehr sie sich im Dienst des Konzerns erniedrigen [137].

Eliteeinheiten[Bearbeiten]

Renraku Samurai[Bearbeiten]

Renraku Samurai [142] sind die Elite der Renraku Guard [78]. Noch längst keine Roten Samurai, sind sie dennoch besser ausgerüstet und oft in höheren Positionen beschäftigt [97]

Nicht zum Tragen der zur Legende stilisierten Modernen Oyoroi-Rüstungen der Roten Samurai [143] berechtigt, tragen sie stattdessen modifizierte, verbesserte schwere Rüstungen, wie sie auch Teile der Renraku-Garde nutzen [97] Außerdem werden sie mit einem Set Cyberware verstärkt - Reflexbooster, Kunstmuskeln, Smartlink, alles Alphaware. Nicht viel verglichen mit manchen Straßensamurai, aber auch kein schlechtes Set.[97] Zudem bekommen Renraku Samurai bei ihrem Aufstieg in diesen Rang ein Daisho - ein Set aus Katana und Tanto - geschenkt. Diese Waffen sind Standardware, massenproduziert und fabrikgefertigt, aber durchaus brauchbar [120].

Die Ausbildung eines Renraku Samurai ist deutlich umfangreicher als die eines einfachen Renraku-Garsdisten. Nicht nur muss der Schwertkampf beherrscht werden, auch Zielsicherheit mit Schusswaffen wird eingefordert. Tatsächlich meiden Renraku Samurai oft Schnellfeuerwaffen und bevorzugen Halbautomatische Gewehre und Pistolen - um zu zeigen, dass bei ihnen jeder Schuss ein Treffer ist [97]

In die Reihen der Renraku Samurai aufgenommen zu werden ist vor allem eine Prestigeposition. Diese Sicherheitskräfte fühlen sich als Elite und dem Bushido-Ideal des Renraku-Codes nahe. Renraku Samurai tragen ihre rituellen Waffen immer bei sich und trainieren damit, und sind immer bereit, die Ehre und die Renraku-Familie zu schützen [120] Sie werden neben Arbeit als reguläres Sicherheitspersonal als Sondereinheiten bei Neo-PD und Najima Securities eingesetzt [144], als Leibgarde für Execs oder auch im Konzernmilitär [134].

Anders als die Roten Samurai nehmen die Renraku Samurai auch Metamenschen, vor allem Orks [144], und Frauen [145] in ihre Reihen auf. Dennoch sind auch sie größtenteils männlich und Norms. Für Führungsaufgaben kommen nur Norms und Elfen in Frage. Weibliche Renraku Samurai werden meist als Leibwächter für hochrangige Funktionäre eingesetzt, während Orks vor allem als Frontkämpfer Verwendung finden (wo sie selten alt werden), und nie mehr als die unteren Ränge der Organisation bekleiden [134].

Die Blauen Samurai von Renraku Ozeanien [86] sind organisatorisch eine Untergruppierung der Renraku Samurai [134]. Die Renraku Samurai betreiben eine große Trainingsanlage in Korea, wo sie vor allem Frauen, Metamenschen und andere imperfekte Renrakubürger ausbilden, die ohne ihre "Makel" in die Reihen der Roten Samurai aufgenommen werden würden [146].

Red Samurai[Bearbeiten]

Die Roten Samurai sind die Elite der paramilitärischen Einheiten der Renraku-Garde [147] Keine Konzerneinheit ist so gefürchtet und geachtet wie Renrakus Rote Samurai [15], was die Einheit sich hart erarbeitet hat [147]. Die Roten Samurai sind berühmt für ihre im Stil japanischer Samuraipanzerung gehaltenen, roten Ganzkörperpanzerungen, die aber tatsächlich hohen militärischen Standards entsprechen [148]. Sie sind das Konzernäquivalent zu Beefeatern, und wie diese auch ausgebildete Elitekämpfer, die man ernst nehmen sollt [138].

Die Roten Samurai wurden 2029 zusammen mit Renraku gegründet [145]. Inazo Aneki siedelte sie in seiner neuen Konzernzentrale des damals anfangs noch Keruba International heißenden Konzerns an. Anfangs waren die Roten Samurai nur die Prätorianergarde von Inazo Aneki, eine Einheit, die viel gefährlicher aussah als sie war [72] Gut bewaffnet, in ihren distinkten Rüstungen, aber ohne echtes Training, wären sie jeder echten Spezialeinheit massiv unterlegen gewesen. Aber sie streichelten Anekis Ego und sahen cool aus, also spann er Geschichten um sie und investierte Geld in sie [30]. Heutzutage sind die Roten Samurai eine echte Kampfeinheit, auf einem Trainingsstand, der sich mit denen der Spezialeinheiten der Japanischen Armee messen kann [6]. Sie operieren in eingeschwodenen Kleingruppen von 5 Mann, mit überlappenden Fertigkeiten, so dass der Ausfall eines Teammitglieds von anderen aufgefangen werden kann. Die einzige Ausnahme ist Magie - die Teams der Roten Samurai haben nur ein erwachtes Teammitglied [123] meist einen Spruchzauberer, oft aber auch einen Adepten [149].

Die heutigen Roten Samurai sind nach und nach zu dem geworden, was anfangs von ihnen behauptet wurde, nicht zuletzt durch den Einfluss von Yukiako Watanabe, die langjährige Aufsichtsratsvorsitzende [30]. Sie sind dem Konzern, insbesondere dem Ewigen CEO Inazo Aneki, absolut treu ergeben.[147] Sie leisten auf ihn und den Vorstand einen Eid, der als "Roter Schwur" bekannt ist [145] - ein traditioneller japanischer Keppan, ein mit dem eigenen Blut signierter Eid, der auf Lebenszeit zur Treue verpflichtet [138]. Rote Samurai sehen sich als die höchste Form des Konzernbushido und die geschworenen Wächter des Konzerns, und pflegen eine tiefe Verachtung gegenüber allen, die in Rang oder Ehre unter ihnen stehen. Das betrifft nur begrenzt andere Konzernbürger, aber gegenüber Beschäftigten oder gar Konzernmännern sind sie ausgesprochen feindselig. [150]

Die Roten Samurai unterstehen dem alleinigen Befehl des CEO oder des Vorstandsvorsitzenden [138]. Die Einheit umfasst etwa 1.000 Mann [134] und ist in Chiba, im Hauptsitz Renrakus, ansässig [149]. Seit der Gründung der Einheit wurden keine Frau [145] und nur wenige Metamenschen (alles Elfen) in die Einheit aufgenommen [151].

Red Ninja[Bearbeiten]

Diese Einheit ist das genaue Gegenteil der Roten Samurai. Wo diese Auffällige und schwerbewaffnete Krieger sind, sind die roten Ninja geschmeidige unauffällige Agenten, oft Sozialadepten oder mit Bioware hochgerüstete Facedancer, die still ihrem nicht minder tödlichen Geschäft nachgehen [6] Und, anders als die öffentlich sehr präsenten Roten Samurai, leugnet Renraku die Existenz der Roten Ninja, und die Vermischung der Bezeichnung mit Agenten der Inneren Sicherheit hilft auch, ihre Existenz zu verschleiern [137]

Aber es gibt sie, eine Einheit ausgebildeter Ninja, die für Renraku arbeiten [137]. Es gab schon lange Hinweise, dass Renraku über seinen eigenen Ninjaorden verfügt [138].

Gerüchten zufolge ist die Ausbildungsstätte der Red Ninja ein öffentliches Dojo namens Yagyu Ryu. Hier wirbt der Megakonzern Kandidaten für sein Spionage-und Attentäterprogramm an. Die Roten Ninja werden von Renraku mit Augmentierungen in Deltaqualität ausgestattet und bekommen zudem Gedächtnismanipulationstechnologie zur Verfügung gestellt, um in Deep Cover-Einsätzen effektiver zu sein. Außerdem werden sie in klassischem Ninjutsu ausgebildet [152].

Dem Training und verwendeten Taktiken nach geht der Orden auf die Lehren des Koga-Ninja-Clans zurück, mit denen Renraku ein stilles Trainingsabkommen haben soll [138].

Die Reihen der Roten Ninja sind diverser als die anderer Renrakueinheiten. Sie haben sowohl Adepten wie Bioware-modifizierte Infiltratoren [138] (auch wenn die Zahl der Adepten weit unter der der Augmentierten liegt [137]), und sogar eine Reihe von Kuniochi (weiblichen Ninja). Sie sind auf Infiltration und Attentate trainiert und arbeiten oft unerkannt und undercover in Konkurrenten und Organisationen, mit denen Renraku sich zerstritten hat.[138] Sie können dadurch heimlich und unerkannt auftreten, etwas, was sich die Roten Samurai bewusst versagen. Im Endeffekt sind sie nichts anderes als Undercover-Agenten und Konzernkiller [137].

Renraku setzt die Roten Ninja ein, wenn sie ein Stilett brauchen, und kein Daisho, um einen Feind zu bezwingen [138].

Konzernjustiz[Bearbeiten]

Renrakus interne Justiz ist drakonisch. Nach dem Vorbild der japanischen Kultur der Edo-Zeit ist es legitim, wenn ein Renraku Samurai oder gar ein Roter Samurai jemanden, der seine Klingen berührt hat, tötet [120]. Der Konzern verhängt die Todesstrafe recht liberal, und allgemein ist das als Strafe für schwere Illoyalität anerkannt [153].

Shadowtalk Pfeil.png Wobei ausgerechnet im Falle Fridays, der letzten überlebenden Norne Winternights, die drakonische Konzernjustiz Renrakus so gar nicht zur Anwendung kam: nachdem sie am Ende des Folterverhörs in Europort ins Koma gefallen ist, hat man sie nicht etwa liquidiert, ihre Leiche verbrannt und die Asche in der Nordsee verklappt - wie man eigentlich erwarten sollte - sondern sie an Apparate angeschlossen, künstlich am Leben erhalten, in das Europa- und Allianz-HQ nach München verbracht. Dort hat man sie in den Kellern unter der Renraku Arkologie Europa dann so lange gefangen gehalten, bis sie als Technomancerin ihren persönlichen Emergence erlebte, aus dem Koma erwachte, und erfolgreich ausbrach... Dieser Ausbruch kostete im Herbst 2070 sowohl zahlreiche Mitglieder der Renraku Guard, der Renraku Samurai und selbst der elitären Roten Samurai das Leben, wie auch etliche Konzernwissenschaftler (denen das wegen ihrer zahllosen, unmenschlichen Experimente an hilflosen Technomancern ganz recht geschah), und sonstige Angehörige von Renrakus Konzernpersonal. Anschließend folgte die Terrorkampagne Fridays, die sich jetzt "Phönix" nannte, sich mit einer unentdeckten Winternight-Schläferzelle in München zusammen tat, und einen wahren, Digitalen Alptraum entfesselte, um die KI INCUBUS zu befreien, in der sie eine moderne Inkarnation ihres nordischen Gottes Loki zu erkennen glaubte... Und als Ariel Asher sie dann beim Sturm der Schattenarmee auf die Schwarzen Zwillinge in den Rücken geschossen, und für tot liegen gelassen hatte, hat man nach der Vernichtung INCUBUS' nicht etwa vollendet, was der Troll begonnen hatte [329], sondern sie erneut aufgepäppelt, bis sie halbwegs transportfähig war, um sie in ein (euphemistisch als "Hochsicherheitstrakt der geschlossenen Abteilung einer Heilanstalt" bezeichnetes) Konzerngefängnis Renrakus [332] in die SOX zu schaffen, von wo sie dann - ebenso, wie Bethal, der von Eurosoft-Spinnen im Münchner Gitter gefangenen KI-BTL-Dieb [331] - erneut entkam oder befreit wurde, und sich - via Frankreich - mit unbekanntem Ziel absetzen konnte... [332]
Shadowtalk Pfeil.png Munich Observer - dabei war Friday Zeit ihres Lebens noch nicht einmal Renraku-Konzernbürgerin!
Shadowtalk Pfeil.png ...und letzten Endes im wilden Chicago zur Strecke gebracht, hat sie auch nicht etwa einer von Renrakus hochgerühmten Roten Ninja, sondern Agentin Samantha Roth, eine Veteranin der Befreiung der SCIRE, Ex-DIA-Agentin bei der Joint Task Force Seattle, die während des Crashs und des New Revolution-Putsches Nadija Daviar rettete, und später Konzernfrau NeoNETs und erklärte Anhängerin von UCAS-Präsidentin Colloton...! [333]
Shadowtalk Pfeil.png Thorn

Auch hohe Konzernfunktionäre können in Ungnade fallen und werden von der Konzernjustiz hart bestraft, wie Sherman Huang erfahren durfte [55].

Die Konzernjustiz Renrakus hat den berechtigten Ruf, auch den Rassismus des Konzerns auszudrücken, und beispielsweise konsensuelle sexuelle Beziehungen zwischen einer menschlichen Renraku-Konzernbürgerin und einem Metamenschen als Ehebruch zu verfolgen (auch wenn die betreffende Konzernbürgerin zum Zeitpunkt des Kontakts gar nicht verheiratet war) [154]. Zudem wird Renraku unterstellt, so interne Dissidenz zu unterdrücken [153].

Eine mögliche Strafe bei geringeren Vergehen ist Seppuku. Hierbei handelt es sich traditionell um rituellen Selbstmord, der als Entschuldigung für Versagen angeboten wird, um die Ehre der eigenen Familie zu retten. Im Kontext eines Japanokons bedeutet das, dass einem Exec oder Lohnsklaven, der schweren geschäftlichen Versagens oder Veruntreuung oder einem vergleichbaren Verbrechen für schuldig befunden wird, die Möglichkeit gegeben wird, sein Leben zu beenden, üblicherweise indem er sich in sein Wakizashi oder Tanto stürzt, anstatt die eigentlich vorgesehene Strafe zu empfangen [62].

Wenn der Konzernbürger dies tut, dürfen seine Familie und Kinder Teil der Renraku-Familie bleiben, ohne dass sie für sein Versagen leiden müssen, mit voller Bezahlung, allen Privilegien und einer angemessenen Rente. Sein (Seppuku ist Männern vorbehalten, auch wenn Frauen mit Jigai eine Ausweichzeremonie zugestanden werden kann) Tod hat seine Sünden bereinigt. Würde ein eines solchen Verbrechens für Schuldig befundener Konzernbürger den Seppuku hingegen ablehnen, würden Frau und Kinder mit ihm auf der Straße landen [62].

Tochterfirmen[Bearbeiten]

Dienstleistung[Bearbeiten]

Architectural Dynamics 
[2] Eine große Bau- und Immobilienmanagementfirma mit Fokus auf Bürogebäude und Malls. [84]
Armada Personnel [2]
DataBank 
eine Renrakutochter aus Neo-Tokio. [155]
Market Research Group 
Ein Big-Data-Unternehmen und Konzerngeheimdienst.[140]
Renraku Air 
Eine vor allem Kurzstrecken und Commuterdistanzen bedienende Airline [156]
Renraku Pan-System Consulting 
Ein Tochterunternehmen von Renraku America. [72]
Renraku Travel and Tourism 
Renrakus Reiseagentur, die intern wie auch für externe Kunden Reisen organisiert.[105]
Royal Caribbean Cruise Lines ltd [1]

Fahrzeug- und Maschinenbau[Bearbeiten]

Blohm + Voss 
[2] Stellen zivile und militärische Schiffe her [7]. 2029 in den Nachwehen des Crashs aufgekauft, und in der frühen Zeit der Kern von Renraku Europa [80]. Der Sitz der deutschen Traditionsfirma ist in München.[157]
Ganbare Aerospace 
[2] Ein vor allem in Weltraumtechnologie machender, ehemals zu Fuchi gehörender Aerospacekonzern [7].
Gaz-Niki 
[3] Ein Hersteller von Motorrädern, Gelände- und Agrarfahrzeugen, und militärischem Gerät [7].
Harland & Wolff Nautical Designs 
[3] traditionsreiche Werft in Belfast, Schiffbauer, bekannt vor allem für ihre Yachten. [84]
Isuzu Motors 
[1] Ein Hersteller ziviler Fahrzeuge. [79]

Finanzen[Bearbeiten]

Champion Financial Group 
Finanzkonglomerat, zu dem u.a. GloBank und Temperance Investment gehört [2]
GloBank 
Teil der Champion Financial Group [2]
Fuchi Corporate Services 
Der Überrest der einst mächtigen Fuchi I.E. ist jetzt ein Investmentkonzern [3].
Mizuho Group [1]
Temperance Investment 
Teil der Champion Financial Group [2]

Augmentierungen und Biomedizin[Bearbeiten]

Algona Hospital 
Krankenhauskomplex in Auburn, Seattle [158]
Ferrarius Medical [3]
Genecraft Biodesign 
[2] Renrakus Genetik-Schmiede, die sich zu einem Experten auf unerwarteten Gebieten (z.b. Paracritter Genetik und experimentelle Proteine) gemausert hat. Ihre Labors in Oslo, Singapur und der Mangalore-Bangalore-Chennai-Achse sind anscheinend auf dem gleichen Level mit Universal Omnitech. State-of-the-Art also.[159]
Hypersense 
[2] Ein 2058 übernommenes, unkonventionelle und radikale Aufnahmemethoden testendes SimSinn-Studio. [160]
Renraku Biocomp 
Biotechnische Forschung und Klinik [161] mit Sitz in Auburn, Seattle [158]

Matrix und IT[Bearbeiten]

All-American Servers 
Serverleistungs-Anbieter.[20]
Ascom Telekommunikation [162]
Australian Telecom Services [3]
Baird Communications 
[3] Hervorgegangen aus der Verschmelzung des nach dem Crash von Renraku absorbierten Telstra-Konzerns und mehrerer kleinerer Service Provider der neuen Matrix. [163]
Comcast Corporation [1]
COS Computer Systems Baden
DataPATH [164]
EuroFact [3]
Eurosoft AG 
[2] Eine breit aufgestellte Softwarefirma mit Sitz in München. Hier kam Shikei Nakatomi nach dem Zerfall von Fuchi unter [157].
FactFiles 
[2] Datenbanken und alle Arten statistischer Rohdaten, Big Data-Services [165]
GridGuide 
[1] Der von MCT übernommene Service zur Organisierung autonomer Mobilität, den Renraku um den Himmel und das Meer erweitert hat.[166]
IdeiaFix 
Ein ARE-Software programmierendes Studio, unter anderem verantwortlich für die Kaodachi-Agenten [167]
Iris Firmware 
[2] Hersteller hochqualitativer Peripheriegeräte für Cyberdecks und Kommlinks, sowie von Firmware und Betriebssystemen [84] Anfang der 2050er von Renraku übernommen [168].
Tetradyne Matrix Systems [3]
Wakatta Software 
[2] Entwickelt Datenkonvertierungs- und Kompressionsutilities [84].
Xiao Technologies 
[3] aka Xiao-Renraku, ehemals eine Evo-Tochterfirma, die von Renraku übernommen wurde, betreibt 2070 gemeinsam mit der Eastern Tiger Corporation die WiFi-Matrix in Hongkong, in Asien Marktführer für Matrix-Sicherheitshard- und -software [169]

Medien[Bearbeiten]

Adams-Westlake Mediaworks 
[3] Ein Medienkonglomerat, das u.a. National Trideo Network, Paradigm Pictures und Realizm Simulations besitzt [2]. Außerdem ist es erfolgreich als PR- und Marketing-Consulting-Service. [170]
Confederate Broadcasting Company 
kurz: CBC [171] ein Trideonetzwerk in Nordamerika, namentlich den CAS [68]
Hitotsubashi Group 
[1] Eine japanische Verlagsgruppe zu der u.a. Viz Media gehört [172], zudem ein Unterhaltungssoftwarehersteller [173]
Mitteldeutscher Rundfunk 
ehemals öffentlich-rechtlicher, und im 21. Jahrhundert DSA-Sender, nach dem Crash 2.0 übernommen. [172]
Münchener Filmstudios 
2058 von Fuchi in dessen Todeskampf übernommen [174].
National Trideo Network 
Trideonetzwerk, im Besitz von Adams-Westlake Mediaworks [2]
Paradigm Pictures 
im Besitz von Adams-Westlake Mediaworks [2]
Realizm Simulations 
im Besitz von Adams-Westlake Mediaworks [2]
Renraku Broadcasting 
Renrakus eigenes Trideo-Netzwerk. [175]
Renraku Entertainment 
Machen unter anderem in reißerische Bloodsport-SimSinns. [176]
Seattle Datafax™ 
Ein personalisierter NewsFax-Feed [177]
Socratic Education Group 
[1] Ein großer Konzern, der Schuldienstleistungen, Lernmaterialien und Matrix-Kurse anbietet [115]
Viz Media 
Teil der Hitotsubashi Group [172]
Wacky Brothers Animation [1]

Sicherheitsdienstleistungen[Bearbeiten]

Najima Securities 
[2] Ein Polizei- und Sicherheitskonzern, der von Renraku intern auch zur punktuellen Verstärkung der Sicherheitskräfte genutzt wird [93]
Neo-Police Deployment 
[1] Renrakus Polizeidienstleister, der für seine Höflichkeit, seine schlechte Bewaffnung und die permanente Kontrolle seiner Angestellten durch Bodycams bekannt ist [178]. Sie nutzen Renrakus BigData-Macht für beeindruckend unblutigen Polizeidienst und sind ein Versuch, sich ins Kerngeschäft von Lone Star und Knight Errant zu drängen [104]
Renraku Security 
[179] Matrixsicherheit
Schwarze Sheriffs 
Privater Polizeidienstleister aus München [172].
Securitech International 
Securitech [3] ist eine Firma für Matrixsicherheit. Sie bewacht alle Renraku Hosts, die es wert sind persönlichen Schutz zu bekommen und viele andere Grids von Konzernen, auch die von einigen Megakons. Ihre Unternehmenszentrale sitzt im Münchener Maximilianeum, dem ehemaligen bayrischen Landesparlament.[180]

Rüstungsgüter[Bearbeiten]

Evington Self Defense Evington 
sitzt in den CAS, ist aber eine Renrakutochter [181].
Freeman Industries 
[1] Der Waffen- und Schwerindustriekonzern, den Nwabudike Freeman Renraku verkaufte, und der in ganz Zentralafrika Waffen an jeden vertreibt, der welche haben möchte [78]
Izom Armaments 
[3] Der letzte Rest von Renrakus Keimzelle im europäischen Rüstungsmarkt [25] Immer noch einer der größten Waffenhersteller weltweit.
Sam Browne 
Hersteller von Uniformen [182]
Shin Chou Kyogo 
[2] Hersteller von Kleinwaffen.[84]
Terracotta Armaments 
Terracotta Armaments [3] ist der größte Waffenhändler in Asien, sowohl legal wie auf dem Schwarzmarkt [85].
Ultimax 
[2] Hersteller von Kleinwaffen [84]

Schwerindustrie[Bearbeiten]

Australian Development Corporation 
[3] Ein von Renraku kontrolliertes Industriekonsortium, das nach dem Crash von 2029 zum Lieblingsfeind der Aboriginees wurde, als es aggressiv versuchte, das Outback zu erschließen. [183]
Bharat Petroleum [1]
Underwater Living 
[2] Betreiben einige Unterwasserstationen bei den Phillipinen [84]

Konsumgüter[Bearbeiten]

Europa 
[172] Konzern-Modelabel [109]
Festival Foods [2]
Hideo-Tato 
Businessmode für Renrakus mittleres Management, mit Konzernlogos überall [112].
Levi's [79]
LGSK Electronic Holdings [1]
Stadl 
[172] ein traditionelle süddeutsche Trachten produzierendes Münchener Modelabel [115]

Thaumaturgie[Bearbeiten]

Australian Institute of Magical Research [3]
FarSight Project [184]
Locus Elementum 
Eine interdisziplinäre magische Forschungsorganisation [185] mit Sitz in Chiba [186].
Rees Arcana 
[1] Ein Magiedienstleister und Manatechhersteller [85] für persönliche und paramilitärische Anwendungen. Anfang der 2070er erworben [184]

Bekannte Produkte und Dienstleistungen[Bearbeiten]

Biotechnologie[Bearbeiten]

  • Egelkonstrukte: Eins der Designs aus der Renraku-Arkologie, das Renraku sich zunutze gemacht hat, sind Egel die ersten Symbionten gewesen, die auf den Markt gekommen sind [187].

Nanotechnologie[Bearbeiten]

  • Renraku SpeakUp: Eine Nanotechanwendung, die es erlaubt, Stimmen aus scheinbar leeren Ecken kommen zu lassen, über synchronisiert Luftschwingungen erzeigende Nanobots [188].

Cyberware[Bearbeiten]

Sonstige ASIST-Produkte[Bearbeiten]

  • Renraku MR-X ASIST Reprogrammer: Das beste PAB-Gerät, das in den 2070ern auf dem Markt war [197].

Konsumgüter[Bearbeiten]

  • Pearl Diver: Eine luxuriöse Handcreme, die Renraku geschickt in seinen Spas vermarktet [59].
  • Renraku DreamBand: Stylisches Trodenset [198].
  • Renraku MyLife ™ Goggles: Eine Kamerabrille aus den frühen 2070ern, offensichtlich als solche erkennbar [199].
  • Sloppy Soy: Ein Eine Marke billiger Soygrütze [84].
  • Vitmoe: Ein Energy-Drink mit dem erfrischenden Geschmack von Fleisch [84].

Computer[Bearbeiten]

  • Renraku BaristaBot: Eine automatische, sehr komplexe Kaffmaschine. Gehört zu Renrakus Job-A-Mat-Reihe von Automatisierungsbots [200].
  • Renraku Intern: Eine Desktop-Einrichtung, die, je nach geladener Soft, viele Rechts- und Buchchaltungsprobleme lösen oder beantworten kann. Gehört zu Renrakus Job-A-Mat-Reihe von Automatisierungsbots [200].
  • Renraku Zen® CCSS: Ein Haussicherheitssystem, ausgelegt für einen Sicherheitsdecker, aus den 2050ern [201].

Matrixhardware[Bearbeiten]

  • Renraku Arguchi: Ein Basis-Commlink für den kleinen Credstick [202].
  • Renraku Cybot: Ein Top-Cyberterminal der 2060er [203].
  • Renraku Desukuwa-ku: Ein High-End-Cyberterminal der 2050er [204].
  • Renraku Hotspot: Ein kleiner Hub- ein Knoten für Massenverkehr - der primär für kleinere Läden, Restaurants und Cafés gedacht ist [205].
  • Renraku Jupiter 7 Datenkern: Ein mächtiger Server [206].
  • Renraku Kraftwerk-1: Renrakus bestes Deck der 2050er [108].
  • Renraku Kraftwerk-8: Ein Cyberdeck der 2060er [207].
  • Renraku Retailer Hub: Ein für Massenverkehr optimierter Matrixknoten, den Malls und ähnliche Einrichungen nutzen [208].
  • Renraku Sensei: Ein Mittelklasse-Kommlink der 2070er [209] und 2080er [210].
  • Renraku Suterusu: En militärisches Kommlink [211] mit Top-Leistungsdaten [212].
  • Renraku System 80: Ein Matrix-Server, optimiert auf vernetztes Home-Office-Arbeiten [213].
  • Renraku Taka: Ein PI-Tac-Modell der Mittelklasse [214].
  • Renraku Tsurugi: Ein Cyberdeck der 2070er und 2080er [215].
  • Renraku Typ 78-B Integriertes Kommlink: Ein Waffenkommlink, das serienmäßig in der Ultimax 150 verwendet wird. Es basiert auf dem Renraku Sensei und ist ziemlich leistungsschwach und schlecht gesichert [216].
  • Xiao Technologies XT-2G: Ein Basis-Commlink zwischen dem Arguchi und dem Sensei [202].

Software[Bearbeiten]

  • Eurosoft Clavicula: Eine exzellente Software-Suite, die Ver- und Entschlüsselung auf hohem Niveau anbietet [217].
  • Iris Orb: Ein ordentliches Betriebssystem für Kommlinks der frühen 2070er [209]
  • Iris Antivirus: Eine solide Antivirus-Suite [218]
  • Renraku Agemaki: Ein Commlink-Betriebssystem, das sich nicht gerade durch Nutzerfreundlichkeit auszeichnet [219]
  • Renraku Ichi: Ein Anfang der 2070er beliebtes Kommlink-Betriebssystem [220]
  • Renraku Kaodachi: Kleine Protoagenten, die man in AR sammeln kann. Schnapp sie dir alle! [167]
  • Renraku LifeSmart: Eine intelligente Software, die einen Newsfeed und AR-Feed nach den persönlichen Wünschen des Users generiert. [112]
  • Renraku-Ryu Karate: Eine Talentsoft mittlerer Leistungsstufen [152]
  • Renraku Onibawan: Ein optional tödlich modulierbares IC-Programm [221]
  • Renraku SmartIC: Eine mächtige, modulare ICE-Software [222]
  • Renraku SPAMOUT!: Eine passable, verlässliche Firewall, die Spam außen und das PAN nutzbar hält [223]
  • Renraku Teng: Renrakus proprietäre Programiersprache. Sie sit optimiert, um damit schnell und effektiv arbeiten zu können [224]
  • Renraku Typ 78-B Kyoto Upgrade: Ein Betriebssystem-Upgrade für das Typ 78-B-Waffenkommlink [216]
  • Renraku ZEUS-II Combat IC: Es kaskadiert und hat eine Menge hässlicher Optionen [225].
  • Xiao-Renraku Fetch: Ein Assistenten-Agentensystem, das eigenständig Matrixsuchen durchführen kann [226]

Services[Bearbeiten]

  • Renraku Babel: Ein Matrix-Übersetzungsservice [196].
  • Renraku Babylon: Ein Streamingservice für SimSinns [68].
  • Renraku Data Library of Alexandria: Eine riesige Sammlung von Know- und Datasofts, die Renraku für eine moderate Gebühr zum Ausleihen oder Kauf anbietet.[83]
  • Renraku GridGuide™: Ein 2074 von MCT erworbenes [227] System zur Organisation autonomer Mobilität auf Straßen, das Renraku übernommen und weiterentwickelt hat [166].
  • Renraku HarborGuide™: Das GridGuide-Prinzip, angewandt auf Wasserstraßen und Häfen, um den Schiffsverkehr zu organisieren [166].
  • Renraku Headcount™: Ein Zensus-Service, den Renraku in Nationen und Sprawls auf der ganzen Welt anbietet [228].
  • Renraku Kohno: Ein Mapsoft-Streaming- und Leihservice von Renraku [229].
  • Renraku Network Academy: Diese Online-Akademien bieten eine Fülle von Lernangeboten für Schul- und Weiterbildung, die sogar relativ frei von Konzernpropaganda sind [86].
  • Renraku Okoku: Das globale Gitter Renrakus [230].
  • Renraku Shoppazulu: Ein Shopping-Netzwerk-Service von Renraku [83]. Promoted Renrakus Entertainmentangebote mit Discounts auf Fanwaren und Gratis-Kostproben [68]
  • Renraku SkyGuide™: Das GridGuide-Prinzip, angewandt auf den Luftraum, um den zunehmenden Drohnenverkehr in den Sprawls der Sechsten Welt zu organisieren [166].
  • Renraku WorkShop: Einer der größten Talentsoft-Download und -Streaming-Dienste [231].
  • UltraSitter: Ein Babysitting-Vermittler-Service [104].

zivile Fahrzeuge[Bearbeiten]

  • Gaz-Niki Iperial Eagle: Ein Combatbike, vergleichbar mit der Yamaha Nodachi [232].
  • Gaz-Niki Titan: Ein der Harley Scorpion ähnlicher Chopper [233].
  • Gaz-Niki White Eagle: Ein leichtes, leicht zu wartendes Offroad-Bike [233]. Das Standard-Motorrad der Polnischen Armeeaufklärer der 2050er [232].
  • Gaz-Niki Wolverine: Ein der Yamaha Growler ähnliches Offroadbike [233].
  • Gaz P179: Ein dem Toyota Gopher ähnlicher Pickup [233].
  • Gaz-Willys BJ 321: Ein dem Jeep Trailblazer ähnlicher, echt geländetauglicher SUV [236]
  • Gaz-Willys Nomad: Ein robuster Pickup [237].
  • Isuzu Crazy: Kleinwagen, in der ADL 2058 verbreitet [238].
  • Isuzu Metrovan: Ein unauffälliger, stromlinienförmiger Van [239].
  • Renraku Busman: Ein in vielen Modellvarianten verfügbarer Van [240].
  • Renraku Honor: Eine dem Mitsubishi Nightsky vergleichbare Luxuslimousine [241].
  • Renraku i90: Ein Stadtbus, der in vielen Städten weltweit im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt wird [242].
  • Renraku i905: Ein großer Omnibus, vergleichbar mit dem MAN Dragon's City [243].
  • Renraku Kamekichi: Ein dem Ares Roadmaster ähnlicher Lastwagen [233].
  • Renraku Konichiwa: Ein kleines Stadtauto, dem Mitsubishi Runabout ähnlich [244].
  • Renraku ParaMed: Ein Krankenwagen, dem DocWagon SRT vergleichbar [241].
  • Renraku Polar Bear: Ein für extreme, arktische Bedingungen konzipierter Van mit Kettenantrieb [245].
  • Renraku Typhoon: Ein dem Ford-Canada Bison vergleichbares Allrad-Wohnmobil [246].

Sicherheits- und Militärfahrzeuge[Bearbeiten]

  • Keruba Daikyu Ein Leichtes Luftabwehrfahrzeug [247].
  • Renraku Bear: Ein militärischer Späh- und Geländewagen, ähnlich dem GMC MPUV [248].
  • Renraku Sai: Ein dem General Products COP ähnlicher kleiner Patrouillenwagen [248].

Flugzeuge, Hubschrauber und Vektor-Schub-Maschinen[Bearbeiten]

  • Renraku Dragonfly: Ein Ein-Personen-Kampfhubschrauber, vergleichbar mit der Northrup Wasp [233].
  • Renraku Jigoku: Ein Bodenunterstützungs-Thunderbird, eine wendige Vektorschubmaschine mit schwerer Panzerung [249]. Renraku setzt solche Flugzeuge zur Sicherung sehr sensibler Einrichtungen ein [250].
  • Renraku Titan: Ein dem Hawker-Siddley Skytrain ähnlicher Kippflügel-Lastflieger [251].

Schiffe und Hovercrafts[Bearbeiten]

  • Blohm & Voss ESB: Ein Rennboot im Tragflügeldesign [252].
  • Blohm & Voss Gondola III: Eine leichte Personenfähre, die viel in Hamburg und an der passierbaren Nordseeküste eingesetzt wird [253]. Wird auch unter dem Namen Renraku Sunset vertrieben [254].
  • Blohm & Voss River Commander: Ein Patrouillenboot für Flüsse und Küsten [255].
  • Harland & Wolff Blackjack-Class Destroyer: Ein schnelles, wendiges Kriegsschiff, vielseitig eisnetzbar [256].
  • Harland & Wolff Ceylon: Ein dem Corsair Elysium ähnliches modernes Segelschiff. [257].
  • Harland & Wolff Cigno Bianco: Ein schneller Katamaran mit primärem Segelantrieb, dem Corsair Panther ähnlich [258].
  • Harland & Wolff Classique: Eine Luxus-Motoryacht für 12 Gäste und 6 Besatzungsmitglieder [259].
  • Harland & Wolff Oceania: Ein dem Corsair Trident ähnlicher Trimaran mit Motor- und Segelantrieb [60].
  • Renraku CK7250: Ein kleines Patrouillenboot für Küsten- und Hafenwachteinsätze, ähnlich dem Surfstar Marine SeaCop [261].
  • Renraku KX-55R3: Ein leichtes Patrouillenhovercraft mit Rädern für Strandpatrouillen [262].
  • Renraku Mata Ray: Ein dem Vulcan Delphin RQ7 vergleichbares, mittelgroßes U-Boot für maximal 8 Personen [262].
  • Renraku Oyster Shell: Ein kommerzielles Transport-U-Boot. [262].
  • Renraku Shinkai: Ein für sehr große Tauchtiefen ausgelegtes Mini-U-Boot mit Werkzeugarm, vergleichbar mit dem Evo DSV-Mariana [263].
  • Renraku ZT72: Ein Mini-U-Boot [262].

Drohnen[Bearbeiten]

  • Izom-Shiawase GU-935 Landmate: Eine zweibeinige Mecha-Kampfdrohne. Funktioniert mäßig und wurde zusammen mit Shiawase entwickelt [264].
  • Gaz-Niki GRND-71 BIS Snooper: Eine Crawlerdrohne [234].
  • Renraku Arac: Eine verkleinerte, modernisierte Variante der Renraku Arachnoid [265].
  • Renraku Arachnoid: Eine ikonische kleine Drohne, die Renrakus Nanotechkenntnisse nutzte, aber durch den Arkologie-Shutdown in Verruf geriet [17].
  • Renraku Barback: Eine anthropomorphe Drohne, die als Barkeeper oder Bedienung agieren kann [266].
  • Renraku Bluebird: Eine der Festo Pigeon ähnliche Vogel-Haustierdrohne [267].
  • Renraku Buzzard: Eine der Condor LDSD-23 ähnliche kleine LTA-Aufklärungsdrohne [267].
  • Renraku Buzzer: Eine schlichte Werbe-Zeppelin-Drohne, der Horizon Mini-Zep vergleichbar [268].
  • Renraku Dove: Eine vogelartig gestaltete Drohne, die Renraku exklusiv für GOD herstellt [269].
  • Renraku DulaDrone™: Eine Geburtshifedrohne von Renraku [270].
  • Renraku Elemental: Eine RotoDrone, der MCT-Nissan RotoDrone nachempfunden [271].
  • Renraku Evening Mist: Eine Rauchgeneratordrohne, ähnlich dem Citroën Brouillard Smoke Generaror [272].
  • Renraku Gerbil: Eine winzige Spähdrohne, die optimiert ist, enge Schächte und sogar Rohre zur Fortbewegung zu nutzen [195].
  • Renraku Hotaru: Eine der Horizon NoizQuito ähnliche Stördrohne [273].
  • Renraku HouseGuard: Eine Haushaltsdrohne, multifunktional und Home-WAN-ready [274].
  • Renraku HomePet: Eine Haustierdrohnenserie, vergleichbar mit der IFMU Kitty/Doggy 4000. Ihre Grundelemente werden in Frankfurt-Oder gefertigt [276].
  • Renraku Infiltrator: Stördrohne, die speziell gegen MAD (Magnet-Anomalie-Detektor) entwickelt wurde und eingesetzt wird [326]
  • Renraku Jardinero: Eine Gartenarbeitsdrohne [277].
  • Renraku LEBD-2 Law Enforcement Backup Drone: Eine Polizei-Rotodrohne mit Bewaffnungsoption [278].
  • Renraku Manservant-3: Eine humanoide Haushaltsdrohne von Renraku, deren Harmlosigkeit dem Konzern viel Vertrauen zurückgewann [279] Fast drei von vier Haushalten in Nordamerika besitzen eine solche Drohne, was sie zur beliebtesten Haushaltsdrohne auf dem Markt macht [280].
  • Renraku Martin: Eine kleine, unbewaffnete Freizeit- und Wach-Rotodrohne [281].
  • Renraku Milan: Eine schwere Sicherheits- und Paramilitär-Roto-Kampfdrohne [282].
  • Renraku Misairu Hachi: eine insektoide Drohne, der MCT FlySpy vergleichbar [283].
  • Renraku Nadeshiko: Ein Sexbot, der Shiawase iDoll ähnlich [284].
  • Renraku Ninja: Eine Crawlerdrohne, dem Aztechnology GCR-23C Crawler vergleichbar [272].
  • Renraku Pelican: Eine typische Lieferdrohne [200].
  • Renraku Renegade: Eine Polizei-Verfolgungsdrohne, vergleichbar mit der Messerschmitt-Kawasaki Jagdhund [285].
  • Renraku Sentry: Eine der Ares Guardian vergleichbare VTOL-Kampfdrohne [286].
  • Renraku Shrew: Eine in diskrete Teile zerlegbare Spionagedrohne [287].
  • Renraku Sode: Eine für Polizei- und Militäraufgaben konstruierte mobile Barrierendrohne, ähnlich der Ares Matilda [288].
  • Renraku Stormcloud: Ein einfacher Mini-Zeppelin, der vor allem für Überwachungsaufgaben genutzt wird [289].
  • Renraku StreetCleaner: Eine automatisierte Straßenkehrmaschine und ein üblicher anblick in Innenstädten weltweit. Vergleichbar mit dem IFMU Mr. Sweep; Vorgängermodell des Wash-A-Way [274].
  • Renraku Tachikoma: Ein unbemanntes Panzersystem, in vielen Varianten verfügbar. Vergleichbar mit der Ares KN-Y0 [290].
  • Renraku Toubentsukai: Ein Schienendrohnensystem, mit Ares' Sentinel-R-Serie vergleichbar. [291].
  • Renraku Tsuchigumo: Eine der Ruhrmetall Wolfsspinne ähnliche große Läufer-Kampfdrohne [292].
  • Renraku Wash-A-Way: Eine Straßenreinigungsdrohne, vergleichbar mit der Krupp Minion [293].
  • Renraku WindowWash: Eine Fensterputzdrohne mit Saugnapffüßen, die unermüdlich Fassaden reinigt [294].
  • Renraku Yokujin: Eine insektoide, fliegende, kleine Kampfdrohne, ausgerichtet vor allem auf Drohnenabwehr [291].

Waffen[Bearbeiten]

  • æ-Blaze: Ein chemischer Kampfstoff [295].
  • Evington's Katana: Katana, dessen Klinge sich mittels einer im Griff verborgenen Druckluftpatrone abschießen lässt. [327]
  • Izom Aphrodite: Eine Maschinenpistole mit Unterlaufgranatwerfer [296].
  • Izom Artemis: Eine Karabinerversion der Aphrodite, kompakter und denoch genauso tödlich [297].
  • Izom CSM-419: Eine kompakte Bullpup-Schrotflinte mit patentierten CompactCarry-Magazinen, und ohne elektronische Komponenten [298].
  • Izom HP-49B: Eine simple schwere Pistole mit integrierter Lampe [299].
  • Izom MT-87J Torpedo: Ein moderner Torpedo [300].
  • Izom PHP-131: Eine schwere Pistole in Leichtbauweise [301].
  • Izom Armaments RP-63A: Eine leicht umbaubare Schnellfeuerpistole [302].
  • Izom RP-71: Eine kompakte Schnellfeuerpistole in Leichtbauweise [303].
  • Izom SS-374: Eine Pump-Action-Schrotflinte [304].
  • SCK Model 100: Diese Maschinenpistole ist synonym mit japanischer Konzernsicherheit und Renrakus Verkaufsschlager. Sie wird auch von den Roten Samurai benutzt. [305].
  • Terracotta Arma AM-47: Ein auf Orks und Trolle optimiertes AMR [306].
  • Terracotta Arms Caravan: Ein Sport- und Jagdgewehr [307].
  • Terracotta arms DLW: Ein Sportgewehr für arktische Umgebungen [308].
  • Terracotta Arms Mordred: Eine haltbare MP mit Smartlink [309].
Shadowtalk Pfeil.png ...und mit einer experimentellen, lernfähigen, unglaublich altklugen, äußerst geschwätzigen - und entsprechend nervigen - Waffenpersönlichkeit...! [328]
Shadowtalk Pfeil.png Ninniniru "Ninn" Tossin ... aber meine geb' ich trotz allem nicht her!
  • Terracotta Arms Orochi Light Rail Gun: Eine Railgun für Fahrzeugbewaffnung [310].
  • Terracotta Arms Pup: Eine Hold-Out-Pistole mit optionalem Schalldämpfer [311].
  • Terracotta Arms X-6 MGL: Ein robuster Granatwerfer ohne Schickschnack [312].
  • Terracotta Arms TPP: Eine leichte Selbstverteidigungspistole [313].
  • Ultimax 47: Ein schweres Sturmgewehr ohne viele Extras [314].
  • Ultimax 68: Ein Sturmgewehr mit integriertem Schallunterdrücker [315].
  • Ultimax 70: Eine Schnellfeuerpistole, die für verdeckte Operationen entwickelt wurde [316].
  • Ultimax 83: Ein Sturmgewehr ohne viele Extras. [317].
  • Ultimax 150: Ein schweres Sturmgewehr mit integriertem Kommlink [216]
  • Ultimax Heavy Machine Gun 2: Ein Update der Ultimax HMG für die 2070er [318].
  • Ultimax Medium Machine Gun: Ein im Ozeanischen Raum und Asien sehr verbreitetes mittleres MG, das für seine Korrosionsbeständigkeit bekannt ist [319].
  • Ultimax Rain Forest Carabine: Ein auf Dschungelkampf ausgelegter Karabiner [320].

Sportliches Engagement[Bearbeiten]

Mit den «Renraku Invincibles» [224] und den «Asphaltcowboys München» besitzt der Konzern - neben seinen diversen anderen, geschäftlichen Interessen - zwei professionelle Urban Brawl/Stadtkriegsteams, wobei er das Sponsoring der Münchner Mannschaft mittlerweile seiner Tochter, den Schwarzen Sheriffs überlassen hat [225]. In Manhattan besitzt Renraku (als MDC-Mitglied) das Baseball-Team der «New York Mets», die jedoch in der nicht-verstärkten nordamerikanischen Liga spielen [226].

Zumindest die Münchner Renraku-Execs um Karl Stadt sind zudem große Fußball-Fans, weshalb der Konzern im dortigen Franz-Beckenbauer-Stadion eine eigene, vollverglaste VIP-Loge mit angeschlossenen Konferenzräumen unterhält. Geschäftsbesprechungen werden - wenn wichtige Spiele des «FC Bayern München» stattfinden - teilweise von der Münchner Konzernführung dorthin verlegt, damit die Manager neben der Arbeit das Geschehen auf dem Rasen verfolgen können [227].

Bekannte Konzernbürger[Bearbeiten]

Golden Boy 
Eine Künstliche Intelligenz, die als Börsengenie gilt. [78]
Inazo Aneki 
Der "ewige CEO" war der Gründer Renrakus und ist jetzt, nach seinem Tod 2065, der Schutzgeist des Konzerns [95]
Karl Stadt 
Der langjährige Division Manager von Renraku Europa und Intimfeind von Lofwyr [80]
Renraku Corpkid Riot 
Eine Corporate-E-Punk-Band [321], die regelmäßig an der Spitze der Charts sind und auch in Europa in ausverkauften Stadien auftreten können.[110]
Shikei Nakatomi 
Der Sohn eines der Gründer von Fuchi, hat Nakatomi sich nach seinem Absetzen zu Renraku zum Vorstandsvorsitzenden des Konzerns hochgearbeitet [4]

Wichtige Lokale Aktivitäten[Bearbeiten]

Siehe Regionaldivisionen:

Hauptartikel: Renraku Afrika
Hauptartikel: Renraku Asien
Hauptartikel: Renraku Europa
Hauptartikel: Renraku Nordamerika
Hauptartikel: Renraku Ozeanien
Hauptartikel: Renraku Südamerika

Antarktis[Bearbeiten]

Renraku betreibt eine antarktische Basis zwischen den George-VI- und Ronne-Filcher-Schelfeisen. Offiziell eine Forschungsstation, ist sie wohl eher dazu da, die Aktivitäten anderer Megakonzerne und Nationen in der Antarktis zu beobachten.[322]

Ozeane[Bearbeiten]

Renraku betreibt, wie andere AAA-Konzerne, eine Reihe Aquacities, teils als Aquafarmen, teils als sichere und abgeschlossene Wohnquartiere für besonders wertvolle Angestellte [324].

Die größte davon ist die Underwater Living-Aquacity bei Negros, eine größtenteils unter Glasdomen liegende, agrikulturelle Unterseestadt [325].

Bei Luzon unterhält Renraku eine zweite Aquacity, die vor allem Erwachte Meereswesen beobachtet [325].

Orbit[Bearbeiten]

Mit Amenohoakari, dem letzten überlebenden Solarsatteliten von Japans einst riesiger Flotte dieser orbitalen Solarkraftwerke, der Zeit und Crash getrotzt hat, besitzt Renraku nicht nur ein weiteres Stück imperialer Geschichte, sondern auch eine große orbitale Waffenplattform und einen der wichtigsten orbitalen Datenhubs - im geostationären Orbit über Neo-Tokio [26].



Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert in seiner aktuellen Form auf dem Artikel Renraku Computer Systems in der Shadowhelix wo er wie hier unter GNUFDL steht. Eine Liste der dortige Autoren siehe hier. - Hauptverantwortlich für den dortigen Umbau in die aktuelle Form war Benutzer "Richter", dort als "Richter DL".

Primärquellen zu Renraku Computer Systems sind:

Quellenbücher:

Romane:

Sonstige:

Quellendetails:[Bearbeiten]


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Anmerkungen:[Bearbeiten]

  • Für die Niederlassung in Chennai wird in "Corporate Download" auf Seite 78 der alte Name der Stadt, Madras, verwendet.
  • In "Market Panic" wird behauptet, die Division Ozeanien sei "vor 4 Jahren" (InGame-Jahr der Publikation: 2078) aus Renraku Asien ausgegliedert worden. Tatsächlich wurde sie das laut "Corporate Guide" schon Anfang der 2050er. Es wird angenommen, die Umbenennung der Division fand 2074 statt.
  • Das Schicksal Fridays aus dem Roman "Digitaler Alptraum" und sein Fortgang in "Unterwelten" (engl. "Vice") sind an sich nur bedingt bis nicht kompatibel, die Angaben aus den Quellen wurden daher hier etwas zurechtgebogen, um die Inkonsistenzen so gut es geht auszubügeln.

Weblinks[Bearbeiten]