Renraku Computer Systems
Aus Shadowiki
| Renraku Computer Systems Überblick (Stand:?) | |
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| kurz: RCS | |
| Hauptsitz: Chiba, Neo-Tokio, JIS | |
| Vorstandsvorsitzender: | |
Chief Executive Officer:
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| Präsident: | |
| Konzernstatus: AAA |
Renraku Computer Systems - kurz RCS - ist ein Megakonzern und als einer der Großen Acht und später Großen Zehn permanent im Konzerngerichtshof vertreten, wobei Renraku zeitweilig zwei Richterposten einnahm.
Das weltweite Konzern-HQ von Renraku liegt in Chiba/Japan.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Gründung
Renraku Computer Systems wurde kurz nach dem ersten großen Matrixcrash 2029 als Renraku Holding von Inazo Aneki gegründet. Dieser war ein Konzernpirat und Übernahme-Hai von ähnlichem Kaliber wie Richard Villiers, der sich damit beschäftigte, andere Konzerne durch feindliche Übernahmen aufzukaufen, sie auszuschlachten und in Form profitabler Einzelteile wieder abzustoßen. Von dieser Praxis wich er jedoch ab, als er Keruba International erwarb, eines der Gründungsmitglieder des späteren Konzerngerichtshofes. Keruba ging in seinem neugegründeten Megakonzern Renraku auf, womit der junge Japano-Kon einen Platz unter den Großen Sieben erhielt, wie das Gremium zu dem Zeitpunkt hieß.
Während Keruba ein Waffenhersteller war (und ist) hat sich Renraku in der Folge auf Computer-, respektive Matrix-Technologie, spezialisiert und machte u. a. durch den Bau der gewaltigen Renraku-Arkologie in Seattle und den ersten halbwegs glaubwürdigen Gerüchte über KIs von sich reden, die sich mit dem Erscheinen der Matrix-Entität Morgan bewahrheiteten. Während das Unternehmen wuchs und wuchs, wurde es zugleich zu einem beüchtigten Hort der Korruption unter den Execs, wie auch von anti-metamenschlichem Rassismus übelster Art. Erst, als die Execs den Firmengründer Aneki aus dem Konzern drängen wollten, griff dieser hart durch und säuberte den Vorstand mit eisernem Besen.[2]
[Bearbeiten] Renraku und DEUS
Im Jahre 2057 konnte Renraku dann auf dem umkämpften Markt für Computerhard- und Software dem damaligen Marktführer Fuchi die Stirn bieten, und war drauf und dran, den Konkurrenten zu überholen, nach dem der mysteriöse unsterbliche Elf Leonardo in die Dienste von Renrakus F-&-E-Abteilung getreten war. Fuchi geriet sogar noch mehr unter Druck, als 2058 Miles Lanier, sein Ex-Sicherheitschef, gemäß einer Klausel in Dunkelzahns Testament einen Batzen Renraku-Aktien erbte und in dessen Vorstand wechselte. Renraku brachte eine Inovation nach der anderen auf den Markt, und schaffte es außerdem, die abtrünnige KI Morgan in "Gewahrsam" zu nehmen, und ihren Code in das Verwaltungsprogramm ihrer Arkologie - SCIRE - zu implementieren, was zur Geburt der neuen KI DEUS führte. Im Jahre 2059 kam es dann zu diveresen Problemen für den Konzern, als sich der Trend plötzlich radikal umkehrte: Fuchi klagte Renraku der Industriespionage an, Leonardo verschwand unter Mitnahme seiner Konstruktionen und Programmcodes und Lanier verließ den Vorstand und verkaufte - gemäß eines entsprechenden Urteils des Konzerngerichtshofs - seine Aktien an eben diesen, ehe er zu Novatech ging, Villiers' in aller Stille neugegründetem Konzern. Als es dann auch noch zur Abschottung der Renraku-Arkologie kam, während Aneki (ebenfalls dank eines Erbstücks Dunkelzahns) in Tibet weilte, war Renraku im öffentlichen Ansehen und finanziell schwer angeschlagen.
Als Fuchi im Konzernkrieg unterging kauften die Nakatomis sich mit ihrem Anteil (Fuchi Asia) bei Renraku ein und Renraku verlegte sein ADL-Hauptquartier von Berlin nach München. Derweil dauerte der Horror in der abgeschotteten Arkologie in Seattle bis 2061 an, Aneki aus Tibet zurückkam und gemeinsam mit Shadowrunnern und dem Otaku-Stamm OVERWATCH die KI DEUS besiegen konnte. Die Arkologie wurde in den folgenden zwei Jahren Stück für Stück vom UCAS-Militär zurückerobert und gesichert. Da Renraku, nachdem sie von der Task-Force 2063 wieder als "sicher" eingestuft war, nicht in der Lage war, die Rechnung dafür zu bezahlen, ging sie in den Besitz der Stadt Seattle über. Diese machte daraus die «Arcology Commercial and Housing Enclave» (ACHE) - ein abgeschottetes, überwachtes Wohnungs- und Job-Projekt für sozial problematische Elemente in Downtown. [5]
[Bearbeiten] Crash 2.0
Während des Börsengangs 2064 versuchte Sherman Huang, nordamerikanischer Regionalleiter von Renraku und Anwärter auf den CEO-Posten, eine feindliche Übernahme Novatechs... und scheiterte. Nach dem der Crash von '64 die Ostküsten-Börse in den Orkus gepustet und der Rauch sich verzogen hatte, wurde er seiner Ämter enthoben, und zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt, da er gegen diverse Vorschriften internationalen Konzernrechts verstoßen hatte.
Der neue, amtierende CEO, Haruhiko "Harry" Nakada hatte eine Menge Arbeit, die Scherben zu kitten und das zerschlagene Porzellan wegzuräumen, und Renraku hat die Chancen verpasst, rechtzeitig auf den drahtlosen Zug der WiFi-Matrix aufzuspringen, so daß sie (in dem Bereich) sogar vom AA-Kon Eastern Tiger überholt wurden [6], mit denen man in Hongkong jedoch über die Konzerntochter Xiao-Renraku kooperiert, um gemeinsam das dortige WiFi-Gitter zu betreiben [7]. Der verwaiste Posten des CEO wurde nicht mehr neu besetzt, sondern vielmehr symbolisch dem toten, zum Kami erobenen Inazo Aneki übertragen, der dauerhaft ehrenhalber inne hat. Die ranghöchsten Positionen bei Renraku sind seither die des Präsidenten und des Vorstandsvorsitzenden. [14]
2067 zog Präsident Nakada aus seiner Unfähigkeit, weiteren Schaden von seinem Konzern abzuwenden und Renraku wieder ganz nach vorne zu bringen, als traditionsbewußter Japaner die Konsequenzen: Während der Aktionärsversammlung im dritten Quartal beging er Sepukku, und übernahm somit persönlich die Verantwortung für das, was bei RCS seit dem Tode Anekis und dem Crash schief gelaufen war. Der Vorstandsvorsitzende Watanabe - der die Bedeutung und Symbolik dieses Schritts sehr wohl einzuschätzen wußte - trat wenig später zurück, und übergab seinen Posten an Shikei Nakatomi. Dieser begann sofort mit einem großen, internen Aufräumen, das viele aus der alten Garde der Renraku-Managements ihre Posten kostete, wobei neben dem neuen Vorstandsvorsitzenden Surin Supachai - zuvor Chef von Renraku Asien - nur Karl Stadt von Renraku Europa übrig blieb. [14]
Aus Seattle hat Renraku sich auf physischer Ebene im übrigen - nicht zuletzt wegen des nicht wieder gut zumachenden Gesichtsverlust beim Arkologie-Desaster - komplett zurückgezogen und ist nur noch in der virtuellen Realität der neuen Matrix - und mit einigen ihrer Konzerntöchter - präsent. [8]
[Bearbeiten] Aktueller Status
Renraku ist - trotz alle dem und immer noch - das fünftgrößte Unternehmen weltweit und das drittgrößte in Japan, wo sich in Chiba auch die Hauptniederlassung von Renraku befindet. In New York ist Renraku auch 2071 noch Mitglied des Manhattan Developement Council (MDC). [9] Gemeinsam mit NeoNET (vor dem Systemausfall Novatech) ist Renraku der Marktführer bei Computerhardware, wozu auch das verbreitete Kommlink-Modell «Renraku Sensei» zählt. Auch Software für die Augmented Reality wie das bekannte Betriebssystem «Renraku Ichi» wird - allen Schwierigkeiten zum Trotz - programmiert und vermarktet. Trotz aller negativen Folgen hat Renraku aus der Katastrophe des Renraku-Arkologie Shutdown auch einen (geringfügigen) Nutzen ziehen können, etwa durch die auf einer Konstruktion von DEUS beruhende Renraku Arachnoid-Drohne oder durch weit fortgeschrittene Entwicklungen in der Nanotechnologie. Während man die KI-Forschung in den Renraku-Arks in der SOX nach dem Seattler Akologie-Desaster eingestellt hat, sollen die drei Semi-autonomen Knowbots, mit denen Renraku die praktisch komplett automatisierte Münchner U-Bahn steuert und überwacht Gerüchten zu Folge auf Fragmenten der Überreste der KI basieren.
[Bearbeiten] München
In München/ADL wo seit der Zusammenlegung von Europa- und Allianz-HQ die Renraku Arkologie Europa steht, ist der Konzern dem entsprechend omnipräsent. So hält Renraku unter der Führung seines deutschen Top-Execs Karl Stadt dort nicht zuletzt mit den Schwarzen Sheriffs den Polizeikontrakt der Stadt, auch wenn ihr das Vorgehen der Roten Samurai beim Olympiadorf-Massaker im Jahr des Kometen und den folgenden seuchenhygienischen Maßnahmen ihnen viel öffentliche Kritik eingebracht hat. [10]
[Bearbeiten] Tochterfirmen
Zu den bedeutendsten Konzerntöchtern Renrakus gehört Securitech International, die sich mit Matrixsicherheit befassen und Xiao-Renraku in Hongkong, die Matrixsicherheitshard- und Software produzieren und gemeinsam mit Eastern Tiger für die Hongkonger WiFi-Matrix verantwortlich sind. In der ADL sind etwa die Eurosoft AG und die Werft Blohm+Voss erwähnenswert, deren Zentrale jedoch in München steht, sowie das Modelabel Europa und Underwater Living mit seinen (projektierten) Unterwasserstädten vor der Küste der Philippinen [1]. Selbst industrialisierte Landwirtschaft - etwa die Aufzucht von Typ-X-Vieh - gehört zu den Geschäftsfeldern des Megakons, der damit wohl definitiv ein echter Mischkonzern ist [2].
- Blohm + Voss
- Werft für Schiffe, Boote und Hovercrafts in Hamburg. Der Firmensitz befindet sich jedoch - ebenso wie die Zentrale von Renraku für die ADL - in München.
- DataPATH
- [15]
- Europa
- Mode Label
- Eurosoft AG
- Software und Computersicherheit
- Genecraft Biodesign
- Renraku's Genetik-Schmiede, die sich zu einem Experten auf unerwarteten Gebieten (z.b. Paracritter Genetik und experimentelle Proteine) gemausert hat. Ihre Labors in Oslo, Singapur und der Mangalore-Bangalore-Chennai-Achse sind anscheinend auf dem gleichen Level wit Universal Omnitech. State-of-the-Art also [3].
- Harland & Wolff
- traditionsreiche Werft mit Sitz in Belfast, Spezialist für Yachten und Sportboote
- Keruba International
- Waffenhersteller
- Renraku Biocomp
- Biotechnische Forschung mit Sitz in Auburn, Seattle
- Schwarze Sheriffs
- Privater Polizeidienstleister mit dem Kontrakt für München
- Securitech International
- Securitech ist eine Firma für Matrixsicherheit. Sie bewacht alle Renraku Hosts, die es wert sind persönlichen Schutz zu bekommen und viele andere Grids von Konzernen, auch die von einigen Megakons.
- Securitech gilt als brutal und kämpft mit allen Mitteln gegen Decker, die die Sicherheit des Hosts gefährden, den sie überwachen. Das Unternehmen hat einen sehr guten Ruf in der Branche und hat nur einen halbwegs gleichwertigen Konkurrenten: Vector Matrix Services von Shiawase.
- Underwater Living
- Entwicklung und Bau von Aquakologien
- Wakatta Software
- Entwickelt Datenkonvertierungs- und Kompressionsutilities. [16]
- Xiao-Renraku
- ehemals eine Evo-Tochterfirma, die von Renraku übernommen wurde, betreibt 2070 gemeinsam mit der Eastern Tiger Corporation die WiFi-Matrix in Hongkong, in Asien Marktführer für Matrix-Sicherheitshard- und -software [7]
[Bearbeiten] Sportliches Engagement
Mit den «Renraku Invincibles» und den «Asphalt-Cowboys-München» besitzt der Konzern - neben seinen diversen anderen, geschäftlichen Interessen - zwei professionelle Urban Brawl/Stadtkriegsteams.
Zumindest die Münchner Renraku-Execs um Karl Stadt sind zudem große Fußball-Fans, weshalb der Konzern im dortigen Stadion eine eigene, vollverglaste VIP-Loge mit angeschlossenen Konferenzräumen unterhält. Geschäftsbesprechungen werden - wenn wichtige Spiele des «FC Bayern München» stattfinden - teilweise von der Münchner Konzernführung dorthin verlegt, damit die Manager neben der Arbeit das Geschehen auf dem Rasen verfolgen können.
[Bearbeiten] Konzernsicherheit
Um Probleme mit Shadowrunnern oder Konzerninfiltratoren kümmerten sich in der Regel die berühmt-berüchtigten Roten Samurai, die die Elite der Sicherheitskräfte Renrakus darstellten, und auch das alte Hauptquartier der Go-Gang der Halloweeners in Seattle niederbrannten [4].
In München, in der ADL, sind die dem dortigen Europa- und Allianz-HQ zugewiesenen Roten Samurai - und ihre Kommandanten - für häufiges Kompetenzgerangel mit den Schwarzen Sheriffs bekannt, was noch dadurch verschlimmert wird, daß sie außerhalb der Zwillingstürme der dortigen Arkologie und des exterritorialen Konzerngeländes von Big R eigentlich gar keine polizeilichen Befugnisse haben.
Der Bereich der Matrix-Sicherheit Renrakus liegt in den Händen von Securitech International, wobei namentlich die einzelnen Software-Töchter wie die Eurosoft AG oder Xiao-Renraku jeweils zusätzlich noch eigene Spinnen und Sicherheitshacker beschäftigen.
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AAA Konzerne |
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Ares Macrotechnology | Aztechnology | Evo | Horizon Group | Mitsuhama Computer Technologies NeoNET | Renraku Computer Systems | Saeder-Krupp | Shiawase Corporation | Wuxing Incorporated |
[Bearbeiten] Quellen
- Corporate Shadowfiles / Megakons
- Corporate Download (nur englisch)
- Konzernkrieg / Blood in the Boardroom
- Cyberpirates! / Cyberpiraten!
- Feind meines Feindes / Loose Alliances
- Augmentation / Bodytech S.85
- Shadowrun Kompendium 3.01D
- Renraku Arcology: Shutdown / Renraku Arkologie: Shutdown
Brainscan - Systemausfall / System Failure
- Runner Havens / Schattenstädte - Hongkong S.20, 24, 31, 38, 42
- Runner Havens / Schattenstädte - Seattle: Seattles Virtuelle Konzerne
- Corporate Enclaves / Konzernenklaven - Neo-Tokio
- Deutschland in den Schatten II
München Noir - Digitaler Alptraum - Roman von Thorsten Hunsicker
- Unterwelten
- "Schulschluss" - Abenteuer von Stefan Unteregger als Beilage zu Mephisto 50 (November/Dezember 2010)
- Corporate Guide / Konzerndossier S.125-137
- Haus der Sonne (engl. "House of the Sun", p.43) - Roman von Nigel Findley
- Matrix S.156
