Zürich-Orbital Gemeinschaftsbank

Aus Shadowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zürich-Orbital Gemeinschaftsbank
Überblick (Stand:?)
kurz: Z-OG
Hauptsitz: Zürich-Orbital
Rating: AA
Hauptaktionäre:
Ares: 10%
Aztechnology: 10%
Evo: 10%
Horizon Group: 10%
Mitsuhama: 10%
NeoNET: 10%
Renraku: 10%
Saeder-Krupp: 10%
Shiawase: 10%
Wuxing: 10%

Die Zürich-Orbital-Gemeinschaftsbank (kurz: Z-OG, auch: ZOGB [2]) ist das wichtigste und einflussreichste Finanzinstitut der Sechsten Welt. Sie gehört zu gleichen Anteilen den Megakonzernen mit Triple-A-Status, wird aber von einem Aufsichtsrat kontrolliert, der dem Konzerngerichtshof Bericht erstattet. Diese ungewöhnliche Regelung ist ein Aspekt des Pan-Konzernrechts. Die Hauptaufgabe der Bank ist es, den Status quo zwischen den AAA-Megakons aufrechtzuerhalten und dafür zu sorgen, dass sie Geschäfte machen können. Wie der Name nahelegt, hat die Bank ihren Sitz auf der Zürich-Orbital-Raumstation, unterhält aber auch noch einen Sitz im ehemaligen Hauptquartier der Weltbank in Washington DC.

Shadowtalk Pfeil.png International wird meistens die Schreibweise Zurich-Orbital Gemeinschaft Bank ohne ü und Genitiv-s verwendet - oder sogar Gemeinshaft Bank (sic!) ... grauenvoll!
Shadowtalk Pfeil.png Herr Sütterlin
Shadowtalk Pfeil.png Angeblich gab's deswegen sogar schon handfeste juristische Auseinandersetzungen. Ein paar findige Konzernanwälte sollen versucht haben, einen windigen Deal mit der Zurich Orbital abzuschließen und ihn dann profitabel platzen zu lassen, da laut Vertrag ja die Zürich-Orbital gar nicht beteiligt gewesen sei. Wie die Sache ausging, ist unklar. Alle Files gingen während des ersten Crashs verloren. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
Shadowtalk Pfeil.png ConWatcher - kenne deinen Feind

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinschaftbank ist aus dem Finanzunternehmen Global Financial Services hervorgegangen. In der Zeit des ersten Crash waren die Großen Sieben alle Kunden bei Global. Der Beinahezusammenbruch des Unternehmens, während des Crashs von 2029 machte den Konzernen klar, wie sehr auch ihr Schicksal von dem des Schweizer Finanzriesen abhing. Die Großen Sieben initiierten Ende 2032 eine feindliche Übernahme und brachten Global in ihren Besitz.

Mit diesem Schritt fanden sich die Großen Sieben in einer beinahe noch präkereren Lage wieder als zuvor. Sie waren gleichzeitig Hauptgläubiger und Hauptschuldner des Unternehmens, an dem sie jeweils Anteile hielten. Die Versuchung jeweils ihre eigene Kreditlast durch Umschuldung abzubauen, war für jeden der Konzerne sehr groß. Das hätte aber gleichzeitig zu einem Konflikt mit den anderen Anteilseignern geführt oder sogar zu einem Zusammenbruch von Global mit schweren Folgen für die Weltwirtschaft.

Deshalb einigte man sich schließlich darauf, dass Tagesgeschäft der Bank, der Kontrolle des Konzerngerichtshofs zu unterstellen, um so die Ausnutzung von Kontrolleinfluss zu unterbinden, die kurzfristig für den einzelnen Konzern ein Vorteil gewesen wäre, aber auf lange Sicht das Geschäftsklima für alle Konzerne verschlechtert hätte.

Shadowtalk Pfeil.png Jeder, der schonmal was von Spieltheorie gehört hat, weiß, dass das eine verdammt gute Entscheidung gewesen ist.
Shadowtalk Pfeil.png Tit-4-Tat
Shadowtalk Pfeil.png Das kann man so oder so sehen. Die Stabilität der Triple-As verlängert das kapitalistische Interregnum.
Shadowtalk Pfeil.png KPler Arbeiter aller Länder vereinigt euch ... mañana.
Shadowtalk Pfeil.png Schön zu sehen, dass die Welt noch Optimisten hat. Auch wenn es natürlich sinnlos ist...
Shadowtalk Pfeil.png apeman

Die Details der Geschäftbedingungen wurden im Pan-Konzernrecht verankert, die Anteile ausgeglichen und Global Financial Services, nach der Verlegung der Bankzentrale auf das Zürich-Orbital 2033, in Zürich-Orbital-Gemeinschaftbank umbenannt.

Die Anteile an der Bank, von denen jeder der im Konzerngerichtshof vertretenen Konzerne gleich viele in Form von Aktien besitzt, dürfen nicht gehandelt werden, es sei denn, die Anzahl der Triple-A-Megakonzerne erhöht sich. In diesem Falle ist jeder Anteilseigner ausdrücklich verpflichtet, dem oder den neuen Triple-A-Konzernen von seinen Anteilen etwas zu einem festgeschriebenen Kurs zu verkaufen, damit der oder die Neuen ebenfalls Miteigentümer der Bank werden, und alle AAA-Kons wieder einen exakt gleich großen Anteil besitzen.

Neben den Großen Zehn als Anteilseigner haben auch viele Double-A-Megakonzerne und kleinere Kons Konten bei der ZO-G, und selbst Privatpersonen können - unter gewissen Umständen - dort ein Konto unterhalten. Als "außerplanetare Konten" unterliegen Bankguthaben bei der Zürich-Orbital Gemeinschaftsbank nicht der Besteuerung durch Nationalstaaten.

2036 überließ Japan der Bank die Geldmarktpolitik für den Nuyen als neue Weltleitwährung. [1]

Erdgebundene Standorte[Bearbeiten]

Wichtigster, erdgebundener Standort der Zürich-Orbital Gemeinschaftsbank ist traditionell die Escher-Bürkli Insel in Zürich in der SEg.

Sportliches Engagement[Bearbeiten]

Die Zürcher Filiale der ZOG stand 2052 hinter der Gründung des Stadtkriegsteams «Zürich Account Zero», das zunächst nur als Prestige- und Abschreibungsobjekt gedacht war. Während immer reichlich Geld in die Mannschaft floss, deren Spieler praktisch durch die Bank in Schweizer Deltakliniken aufgerüstet wurden, fehlte den Teameignern der Sinn für den Sport, weshalb die Mannschaft hinsichtlich der sportlichen Erfolge lange nur Mittelmaß war. Erst nach dem Crash 2.0 hat sich dies mit dem Einstieg Zeta-ImpChems als Co-Sponsor geändert, und die «Zeros» wie das Team auch genannt wird, errangen '71 den Pokal im Teutonen-Cup-Wettbewerb, und waren '73 aussichtsreiche Anwärter auf die Meisterschaft in der DSKL aka den deutschen Super Brawl.

Shadowtalk Pfeil.png Für deutsche Warmonger natürlich ein Unding, daß die «Schweizer» den deutschen Pokal und womöglich noch den Meistertitel holten... aber das wurde im Teuton-Bowl '73 wieder gerade gerückt, als die «Berliner Cybears» das ZOG/Zeta-ImpChem-Team in der ersten Runde rausschmissen! - Besser das!
Shadowtalk Pfeil.png Kriegskind


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Zürich-Orbital-Gemeinschaftsbank in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Die Liste der Autoren kann man hier nachlesen.

Primärquellen zur Zürich-Orbital Gemeinschaftsbank:

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Corporate Enclaves p.58, 59 / Konzernenklaven
^[2] - Blut & Spiele S.166