Japanisches Kaiserreich

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Japanische Kaiserreich
(jap. 日本帝国 nihon teikoku)
(Japanese Imperial State, JIS)
Flagge (Meeresselbst-verteidigungsstreitkräfte/ Kaiserlich japanische Marine)
Flagge

Informationsstand: 2064
Staatsgründung:

2006 (Ausrufung des Kaiserreiches)
Hauptstadt: Neo-Tokio
Staatsform: Kaiserreich
Staatsoberhaupt: Kaiser Yasuhito
Premierminister: Kazama
Einwohner: 141.000.000
Menschen: 84%
Orks: 6%
Zwerge: 4%
Elfen: 3%
Trolle: 2%
sonstige: 1%
Ethnien:
Japaner: 89 %
Koreaner: 5 %
Chinesen: 3%
Andere: 3 %
Personen ohne SIN: 4%
Mit Konzernzugehörigkeit: 78%
Gesprochene Sprachen:
Japanisch: 95%
Englisch: 40%
Koreanisch: 15%
Religion:
Shintō & Buddhismus: 85%
Ainu: 2%
andere: 2%
Atheisten: 11%
Pro-Kopf-Einkommen: 78.700 ¥
Währung: Nuyen (¥)

Das Japanische Kaiserreich (日本帝国 nihon teikoku, Japanese Imperial State, JIS) wurde 2006 ausgerufen. Es erstreckt sich über das alte Staatsgebiet Japans. Nach der Ausrufung des Kaiserreichs wurde wieder Kyōto als Hauptstadt gewählt, das schon von 794 bis 1868 Hauptstadt von Japan war. Später, nach den verheerenden Erdbeben der Ring-of-Fire-Katastrophe im Jahr des Kometen wurde die Hauptstadt jedoch erneut verlegt, so daß nun das wiederaufgebaute Neo-Tokio Japans Kapitale ist.

Nach dem das Kaiserreich in den Jahrzehnten agressiver, expansionistischer japanischer Außenpolitik nach dem zweiten Koreakrieg und vor der Ring of Fire Katastrophe wieder seine alte Kriegsflagge (die "Rising Sun" der japanischen Marine) geführt hatte, ist man unter dem jungen Kaiser Yasuhito offenbar wieder zur zivilen Version aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zurückgekehrt.

Japan war bis 2059 Mutterland von fünf AAA Konzernen und ist heute noch Mutterland von drei AAA Konzernen. Mitsuhama Computer Technologies mit Hauptsitz in Kyōto, Renraku Computer Systems mit Hauptsitz in Chiba und die Shiawase Corporation mit Hauptsitz in Osaka.

Yamatetsu verlegte 2059 seinen Firmensitz nach Vladivostok in Russland. Fuchi Industrial Electronics ging an internen Machtkämpfen zugrunde und wurde im Juli 2060 aufgelöst.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Das Japanische Kaiserreich ist eine Inselgruppe im Pazifik. Sie besteht aus vier großen Inseln, Hokkaido, Honshu;, Shikoku und Kyushu; sowie circa 3000 kleineren Inseln. Häufig wird das Kaiserreich in geographisch-kulturelle Regionen eingeteilt.

Westlich des Kaiserreichs ist die japanische See, an die auch Korea und Russland grenzen.

Geschichte[Bearbeiten]

Für Japan begann ein neues Zeitalter im Jahre 2005 und dem darauf folgendem Jahr. 2005 kam es zum zweiten Koreakrieg in dem Südkorea die Truppen aus Nordkorea nur mit der Hilfe japanischer Truppen zurückschlagen konnte, und ein nordkoreanischer Angriff mit Nuklearraketen auf Japan scheiterte. Im selben Jahr trat der Kaiser Akihito zurück und der Kronprinz Kenichi ernannte sich zum Kaiser.

2006 kam es zum Big Switch für Japan: Die demokratische Regierung wurde abgewählt und ein Kaiserreich ausgerufen. Japan heißt von nun am Japanisches Kaiserreich und beginnt Solarkollektoren ins Weltall zu schießen, die die Sonnenstrahlen bündeln und zur Erde schicken. Diese Strahlenbündel werden an Bodenstationen in Energie umgewandelt und machen Japan unabhängig von Nuklearkraft und Energieimporten.

2011 kommt es im japanischen Kaiserreich zur Sichtung des ersten Drachen. Am Berg Fuji wird der östliche Drache Ryumyo von tausenden Menschen gesehen. Zeitgleich fand der Ausbruch von Daniel Howling Coyote, dem Prophet des Großen Geistertanzes aus dem Umerziehungslager Abilene in den USA statt.

2037 landeten japanische imperiale Truppen im California Free State (CFS), die sich gerade von den UCAS abgespaltet hatten, um dort japanische Interessen zu wahren. Seit dem Big Switch ist das japanische Heer so weit angewachsen, dass sie den CFS beschützen können.

Weitere Staaten, die die neue japanische Militärmacht in Form von Besatzungstruppen als Protektorat erleben mußten, waren die Philippinen, die 2021 annektiert und 2027 zu einer zusätzlichen japanischen Provinz mit eigenem Gouverneur erklärt wurden, Peru und das Königreich Hawaii, dessen Bewohner sich jedoch eine weit größere Unabhängigkeit bewahren konnten. Auch in Cairns/Australien bestand eine massive, japanische Militärpräsenz, um japanische Konzerninteressen zu schützen.

Die Bevölkerung Japans reagierte auf UGE und Goblinisierung mit extremem anti-metamenschlichen Rassismus. Hass, Verachtung und Abscheu war alles, was viele Japaner für Kawaruhito - wie sie die Metamenschen bezeichneten - übrig hatten, und im Jahre 2027 wurden die meisten Metamenschen Japans auf Erlass Kaiser Kenchis zusammengetrieben, und auf die erst 2011 durch vulkanische Aktivität entstandene Insel Lagu-Lagu vor der Küste der Philippinen deportiert, um die nationale Schande zu verstecken. Die Insel wurde in Yomi umbenannt, was auf japanisch soviel wie Hölle bedeutet, und die Zustände dort treffend beschreibt. Die Metamenschen, die in Japan blieben, waren gemäß des Yamato Ideals Opfer einer strikten Rassentrennung und mußten am Rande der Gesellschaft leben. Magie zu erlernen und zu praktizieren war ihnen streng verboten, und sie hatten praktisch keine Berufsschancen.

Die Appartheit, die es auch ausschloss, daß Metamenschen sich mit Menschen in sportlichen Wettkämpfen maßen, führte 2056 zum Boykott der Olympischen Sommerspiele in Tokio durch zahlreiche Nationen. Auch die japanische Baseball-Liga - neben der nordamerikanischen NBL die bedeutendste der 6. Welt - verbietet den Einsatz metamenschlicher Spieler, was zu Irritationen führt, wenn japanische Teams in der World All Star Series gegen nordamerikanische spielen...

Im Jahr des Kometen erschütterte der Ausbruch des Ring of Fire das Japanische Kaiserreich. Kaiser Kenchi und praktisch die gesamte kaiserliche Familie kamen beim Ausbruch des Vulkans Unzen ums Leben. Die provisorische Regierung rief darauf hin die japanischen Truppen aus aller Welt zurück, um im Mutterland Hilfe zu leisten, wobei sich in Kalifornien General Saito dem Rückzugsbefehl widersetzte und seine eigene Diktatur errichtete.

Am 3. Januar 2062 bestätigte die japanische Regierung die Meldungen über den Tod von Kaiser Kenichi und seiner Familie vor zwei Monaten. Premierminister Kazama verkündete, dass der Enkel des Kaisers, Yasuhito, der letzte überlebende Abkömmling in der direkten Linie, den Chrysanthementhron besteigen wird. Da der zukünftige Kaiser erst 14 Jahre alt war, wurde ihm sein entfernter Cousin Taro Yonekura als Sessho zur Seite gestellt. Der neue Kaiser wurde am 5. Januar gekrönt. Er wiederrief im Februar des selben Jahres den Yomi-Erlass seines Großvaters und verbot die weitere Diskriminierung von Metamenschen, was soweit ging, daß er mehrere Oni in die kaiserliche Garde einstellte.

Beim Wideraufbau der japanischen Städte wurden in großem Stil von den Shintō-Priestern beschworene Geister - die Kami des Landes - eingesetzt, während den Japanacorps und speziell den Megakonzernen die erwarteten großen Staatsaufträge für die Baumaßnahmen verweigert wurden. Dies wurde damit begründet, daß die Kons, die für das gestörte Gleichgewicht von Yin und Yang in den Sprawls verantwortlich seien, das zu den Katastrophen beigetragen habe, diese nun nicht nach ihren eigenen Wünschen und Plänen wieder aufbauen sollten. Dort, wo Aufträge an Konzerne gingen, wurden die kleineren bevorzugt. Ausnahmen waren Orte, mit denen die Geister sich nicht abgeben wollten, wie etwa Nagasaki.

Im Januar 2064 heiratete der jugendliche Kaiser im Alter von 16 Jahren Hitomi Shiawase, was zur Folge hatte, daß die Kaiserin (respektive Ehefrau des Kaisers) nach dem Crash 2.0 und den folgenden internen Umstrukturierungen die neue CEO der Shiawase Corporation war.

Statistisches[Bearbeiten]

Im Jahre 2064 betrug die Einwohnerzahl 141.000.000 (Meta)Menschen. Davon waren

Unter den Zwergen Japans kommt die spezielle Erscheinungsform des Koborokuru besonders häufig vor, während japanische Orks häufig der Sub-Spezies Oni angehören.

Unter diesen Einwohnern betrug der Anteil der Personen ohne SIN 4% und der der Personen unter Armutsgrenze 18%. Die Personen mit Konzernzugehörigkeit - vom niedersten Sararimann bis zum Exec und CEO - machten 78% der japanischen Bevölkerung aus und das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen eines Japaners betrug 28.700¥. Japans Währung ist der NuYen (¥) - die weltweite Standardwährung der Sechsten Welt.

Von den Einwohnern Japans sind 89 % Japaner, während 5 % Koreaner und 3% mit chinesischen Wurzeln ethnische Minderheiten bilden. Weitere 3 % sind anderer ethnischer Herkunft - was europäische und amerikanische Abstammung mit einschließt.

In Japan werden folgende Sprachen gesprochen:
Japanisch sprechen 95% der Einwohner, Englisch beherrschen 40% und Koreanisch immer noch 15%.

Religion und Magie[Bearbeiten]

Zu den verbreitetsten religiösen Bekenntnissen in Japan gehören Shintō und Buddhismus mit insgesammt 85% (wobei viele Japaner beiden Glaubensgemeinschaften angehören) und Ainu mit 2%. Andere anerkannte Religionen machen gerade mal 2 % aus, während 11 % der Japaner überhaupt keiner Glaubensgemeinschaft angehören.

Magie in Japan umfasst einerseits die Magier in Konzerndiensten, die einer mehr oder minder hermetischen Ausrichtung folgen und andererseits die Kanushi und Miko - die charakteristisch-japanische Ausprägung des Schamanismus wie sie von Shintōpriestern und -priesterinnen praktiziert wird. Die Geister des Landes, die diese traditionell anrufen, werden Kami genannt, und ebenso wie die Ahnen hoch geehrt. Auf Grund der herausgehobenen Stellung der Shintotradition als Staatsreligion sind sind sie - anders als Schamanen in anderen Regionen der Sechsten Welt - auch innerhalb der Japanacorps anzutreffen. Ryumyo, der japanische Großdrache, ist nicht nur ein nationales Symbol mit enormen Einfluss, sondern wird von vielen Japanern einschließlich der Shintō-Priesterschaft auch als oberster Kami verehrt.

Hinzu kommen natürlich noch die Ki-Adepten, die hier zahlreiche unterschiedliche Kampfkünste und Stile zur Auswahl haben, denen sie bei der Entwicklung ihrer Ki-Kräfte folgen können.

Weiterhin beherbegt Japan - ebenso wie China - eine größere Zahl von Fuchsgestaltwandlern, die hier Kitsune genannt werden. Kitsune kann aber auch einen Fuchsgeist oder einen normalen Fuchs bezeichnen

Shadowtalk Pfeil.png ...wobei man die nicht mit menschlichen Mikos verwechseln darf, von denen sich nicht wenige ebenfalls in einen Kitsune verwandeln können, wenn sie den entsprechenden Tiergestalt-Zauber drauf ha'm. - So 'ne Füchsin ist ja auch fast genauso kwai wie'n süßer, kleiner Waschbär... weiß das!
Shadowtalk Pfeil.png Ruth "Racker" Redmond


Shadowtalk Pfeil.png Ihr meint kawaii. Ihr habt Recht Kitsune und Tanuki - der übrigens ein Marderhund und kein Waschbär ist - sind kawaii! aber auch nekochan sind sowas von... kawaii!
Shadowtalk Pfeil.png


Sicherheit & Kriminalität[Bearbeiten]

Die innere Sicherheit wird in Japan extrem groß geschrieben, und Z-Zonen oder Barrens mit ausufernder Go-Gang- oder generell Gang-Gewalt wie in den UCAS und - teilweise - auch in Europa, die von den Ordnungshütern faktisch aufgegeben wurden, gibt es praktisch nicht. Allerdings existieren mit den Zoku informelle soziale Gruppen, die vielfach Gang-ähnliche Strukturen haben, und sich jeweils an bestimmten gemeinsamen Interessengebieten der Mitglieder festmachen lassen, etwa die Bosozoku, Geschwindigkeitsfanatiker, die - vielfach auch illegale - Straßenrennen veranstalten oder die Techies und Hacker der Erekizoku. Andere Zoku kaprizieren sich auf Konzern-Fanboytum (Kigyo-zoku), übersteigertes Modebewusstsein (Fashionzoku) oder teils bizarre Nischenhobbys und selbst Shadowrunner-Fankulte (Kage-zoku). Wo es Bandengewalt gibt, geht sie häufig von gelangweilten Konzern-Blagen aus, und richtet sich praktisch ausschließlich gegen die an den Rand der Gesellschaft gedrängten Metamenschen, die sich oft nicht trauen, sie gegen die menschlichen Thrill-Gangs zu wehren, weil ihnen die - ebenfalls rassistische - japanische Polizei niemals Notwehr zubilligt. Die dem für seinen Rassismus berüchtigten Yakashima-Konzern zugehörige Sakura Security hält im Kaiserreich diverse Polizeikontrakte auf den verschiedenen Inseln. - In der Hauptstadt Neo-Tokio liegt die Polizeiarbeit nach wie vor allein in staatlicher Hand, und die Neo-Tokyo Metropolitan Police (Keishichō) genießt einen hervorragenden Ruf.

Die organisierte Kriminalität liegt im japanischen Kaiserreich beinahe ausschließlich in Händen der Yakuza, die mehrheitlich ebenso rassistisch und chauvinistisch ist, wie die Japano-Kons, und weder Gaijin noch Metamenschen in ihren Reihen duldet. Die Ausnahmen sind eine äußerst rücksichtslose ausländische Organisation namens «Snakehead», die sich vollständig auf den Menschenschmuggel und die illegale Einwanderung spezialisiert hat, kleine Brückenköpfe der «Red Dragon Association» und der «Black Chrysanthemums» Triaden sowie die der Vory v Zakone zuzurechnende Bratva, die sämtliche von den Yaks vehement bekämpft werden.

Shadowrunning wird von den Yaks im Übrigen gerne leicht abfällig als "The Gaijin's Game" bezeichnet.

Mit dem Auftreten der Ki-Adepten spielen auch die geheimen Ninja-Clans wieder eine Rolle, die immer schon die Phantasie der Menschen beschäftigt haben, und unter denen es mit den «Oni-Do» einen gibt, ausschließlich Metamenschen aufnimmt.

Armee[Bearbeiten]

Die Streitkräfte sind folgendermaßen gegliedert:

Söldner[Bearbeiten]

Daneben gehörte das japanische Kaiserreich zu den großen Anteilseignern der MET2000.

Der Söldnerkonzern «Tsunami», der noch mehr als die MET2000 auf Vercyberung und Überlegenheit durch Ausstattung und Technologie setzt, hat seinen Sitz auf einer der japanischen Inseln, wo er exterritoriale Privilegien genießt. Der junge japanische Kaiser Yasuhito hat jedoch gedroht, diese zu widerrufen, wenn «Tsunami» seine diskriminierenden, anti-metamenschlichen rassistischen Praktiken nicht ändern würde. - Tatsächlich beschäftigt «Tsunami», zu dessen Anteilseignern eine ganze Reihe von Japanokons zählen, anno '73 auch Metamenschen inklusive Zwerge, Orks und Trolle und selbst vereinzelte Exoten wie Gestaltwandler, wobei die metamenschlichen Söldner aber häufig von den menschlichen Offizieren als Kanonenfutter missbraucht werden.

Von seinen MET2K-Anteilen hat sich das imperiale Japan dagegen - nicht zuletzt wegen des Interessenkonflikts hinsichtlich des hauseigenen MET-Konkurrenten «Tsunami» - Ende der 2060er getrennt.

Konzerne in Japan[Bearbeiten]

Nach der Einführung der Exterritorialität für Megakons waren die Japano-Kons eine der Haupttriebfedern des neuen japanischen Expansionismus als auch des weltweiten Siegeszugs der Yakuza.

Mutterkonzerne[Bearbeiten]

Tochtergesellschaften[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Japanisches Kaiserreich in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren lässt sich hier einsehen.

Primärquellen zu Japan sind insbesondere:

Weitere Quellen hierzu sind:

Weblinks[Bearbeiten]