Konzerngerichtshof

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Der Konzerngerichtshof, kurz: KGH (engl. Corporate Court) ist das Gericht, vor dem sich die Exterritorialen Konzerne zu verantworten haben. Er besteht aus dreizehn Richtern, von denen einer alle sechs Monate nach einer Amtszeit von sechseinhalb Jahren neu gewählt wird. Der Gerichtshof residiert auf dem Zürich-Orbital.

Geschichte[Bearbeiten]

Inter-Corporate Council[Bearbeiten]

Der moderne Konzerngerichtshof hat seine Wurzel im Jahre 2012, als die Konzernwelt die Notwendigkeit eines Gerichts für sich erkannte. Kurz zuvor hatte sich ein Konflikt zwischen Keruba und BMW zu einem Krieg entwickelt. Die Großen Sieben (Ares, BMW, JRJ, Keruba, Mitsuhama, ORO und Shiawase) gründeten das Inter-Corporate Council, den Inter-Konzern-Rat oder kurz ICC. Dieser Rat hatte jeweils einen Abgeordneten von jedem Konzern. Der ICC wurde durch Zahlungen seiner Mitglieder finanziert.

Der ICC in dieser Form konnte jedoch die in ihn gesteckten Erwartungen nicht erfüllen. Ein Jahr nach seiner Gründung kam es zu einem Krieg zwischen Keruba und ORO, dessen Grund nie geklärt werden konnte. Der ICC konnte in diesem Konflikt nicht intervenieren. ORO und Keruba beschuldigten sich gegenseitig angefangen zu haben und der Konflikt schwelte weiter und kostete alle Konzerne viel Geld, da Querschläger des Krieges auch Aktivposten von Konzernen gefährdeten, die sich nicht im Krieg befanden. Nachdem alle Konzerne Milliarden Nuyen für Verteidigung und Angriffsmaßnahmen verschwendet hatten, wurde die Notwendigkeit einer Regulierung der Konzern-Außenpolitik eingesehen.

Daher wurde beschlossen, dass die Abgeordneten - die in den Jahren zuvor oft niedrige Execs waren - die CEOs der jeweiligen Konzerne oder ihre Stellvertreter sein mussten. Diese Regelung funktionierte anfangs nicht, da die CEOs keine Zeit für den ICC hatten. Nach einigen Jahren ohne größere Veränderungen der Struktur fing der Rat jedoch an zu funktionieren. Die Präsenz der Macht der CEOs allein schien zu reichen, um Entscheidungen des ICCs durchzusetzen.

Konzerngerichtshof[Bearbeiten]

Nachdem der ICC funktionierte, erkannten die sieben Gründer, dass der Rat ein gutes Mittel war, um kleinere Konzerne an der Stange zu halten. Sie nannten das Inter-Corporate Council in Inter-Corporate Court, den Konzerngerichtshof, um. Bis 2023 veränderte sich der ICC noch weiter. ORO wurde zu Aztechnology, Keruba von Renraku aufgekauft, BMW wurde zu Saeder-Krupp und Yamatetsu stieg zu einem Megakon auf. 2023 wurde des Sitz des ICC in das Zürich-Orbital verlegt.

Fluktuationen (Ende der 50er bis Mitte der 60er)[Bearbeiten]

In den frühen Sechzigern erfuhr der ICC wieder eine große Veränderung. Aus den Großen Acht mit permanenten Sitz im ICC wurden die Großen Zehn, indem Wuxing und Cross Applied Technologies zu den Großen Acht kamen. Vorher hatte schon Novatech Fuchi ersetzt, in dem es JRJ kontrollierte, das vorher Fuchi besaß.

Nach dem Matrix Crash 2.0 veränderte sich die Besetzung des ICC wieder. Geschwächt durch den Matrix Crash 2.0 und insbesondere durch die feindliche Übernahme von einigen wichtigen Tochterunternehmen von Cross Applied Technologies durch Ares verlor CATCo um 2066 seinen Sitz im ICC. Den freien Sitz konnte sich der aufstrebende Medien-Konzern Horizon sichern. Yamatetsu wurde in Evo umbenannt und Novatech fusionierte mit Transys Neuronet und Erika zu NeoNET.

Shadowtalk Pfeil.png So wie sich das ICC während der Crashs 2.0 - Minuten verhalten hat, wundert es mich heute, dass niemand versucht hat, diese profit-getriebene Penner aus der Umlaufbahn zu schießen!
Shadowtalk Pfeil.png Pott-Wal
Shadowtalk Pfeil.png Versucht schon...
Shadowtalk Pfeil.png KPler Arbeiter aller Länder vereinigt euch ... mañana.


Einrichtungen des Gerichtshofes[Bearbeiten]

Shadowtalk Pfeil.png Weniger bekannt ist die Zentralagentur für Statistiken (ZfS).
Shadowtalk Pfeil.png Keeper


Mitglieder des ICC[Bearbeiten]

Gründer[Bearbeiten]

Aktuelle Mitglieder (2070)[Bearbeiten]

Ehemalige Mitglieder[Bearbeiten]

Pan-Konzern Recht[Bearbeiten]

Entsprechend der Gründe, die überhaupt zur Schaffung des Konzerngerichtshofes führten, ist eine der wichtigsten Regeln des Pan-Konzernrechts die, daß heiße Konzernkriege nach den Statuten des Konzerngerichtshofes verboten sind. Als Indikator für das Überschreiten von Grenzen gilt dabei - meist - der Angriff auf taktische oder strategische Ziele eines Konkurrenten, die mit einer aktuellen Konfliktsituation nicht direkt zu tun haben. Ebenso werden beispielsweise Versuche, Vorstände oder Aufsichtsratsmitglieder eines Konkurrenten systematisch zu exekutieren als verbotene Kriegshandlungen angesehen - es sei denn, der Konzerngerichtshof hat gegen das Ziel solcher Aktionen eine Omega-Order erlassen... dann haben die Konkurrenten praktisch freie Hand in der Wahl ihrer Mittel!

Nach dem ersten Matrixcrash wurde außerdem mit dem Konkordat des Zürich-Orbitals ein Instrument geschaffen, das Forschungen auf bestimmten Gebieten von verlorener Prä-Crash-Technologie, die im Falle einer Wiederentdeckung ein Ungleichgewicht unter den damaligen Großen Sieben verursachen könnte, untersagte. Zu den verbotenen Technologien gehörten insbesondere Verfahren, die darauf abzielten, Glasfaserkommunikation abzuhören, Computerkriegführung mittels maßgeschneiderter Viren und der Einsatz von Anti-Satelliten-Waffen. Tatsächlich wurde das Konkordat jedoch von allen Unterzeichnern mehr oder minder heimlich gebrochen, was 2052 beinahe einen akuten und totalen Konzernkrieg heraufbeschworen hätte.


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Konzerngerichtshof in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Die Liste der Autoren kann man hier nachlesen.

Primärquellen zum Konzerngerichtshof:

Romane: