Zeta-ImpChem

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Zeta-ImpChem
Überblick (Stand:2063)

Zeta-imp-chem.jpg

© FanPro
kurz: Z-IC / ZIC
Motto: "Dem Heilen Verpflichtet"
Hauptsitz: Interlaken, Schweiz
Präsident/CEO:

vor 2069: Harald Meier
nach 2069: Katrina Thyssen

Rating: AA
Hauptaktionäre:

Zeta-ImpChem, kurz Z-IC, ist nach Saeder-Krupp der zweitgrößte Konzern Europas. Sein Hauptsitz ist in Interlaken in der Schweiz, aber wegen seiner Geschichte zählt der AA-Konzern dennoch zu den Britkons. Das Allianz-HQ Z-ICs befindet sich in Biberach an der Riß in Württemberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Z-IC entstand durch eine Fusion des britischen ICI (Imperial Chemical Industries) und der Schweizer Pharma-Unternehmen Clariant-Syngenta und Ciba-Lonza im Jahre 2017 als Reaktion auf die Megafusionen, die 2006 zur Schaffung der Genom Corporation und 2011 zur Entstehung der AGC geführt hatten.

In den ersten Jahren ihres Bestehens hielten sich Erfolge mit der Produktion von der Johns-Hopkins-Universität entwickelten antiviralen und antiallergischen Antagonisten und einige (teils spektakuläre) Fehlschläge die Wage. Einen echten Sprung die Konzernleiter hinauf erlaubte Z-IC ihr großes Geschäft mit der Genom Corporation: Als diese sich - nach dem sie fataler Weise die Goblinisierung als Krankheit fehlinterpretiert und diese falsche Diagnose veröffentlicht hatten - nach einer öffentlichen Entschuldigung von der großen Konzernbühne zurückzogen, lizensierten sie viele ihrer Produkte exklusiv an Zeta-ImpChem, die damit enorme Profite machten. Die Gewinne re-investierte Zeta-ImpChem in die Entwicklung von Biopharmaka, die aus gentechnisch veränderten Stammzellen des metamenschlichen Immunsystems gezogen wurden, etwa Antibak, Binder und Zeta-Interferon. Einen weiteren finanziellen Schub verschaffte der Einstieg des Finanzinvestors Richard Bührles dem Konzern, der außerdem den damaligen CEO Bernard Gasser überzeugte, unter Missachtung aller ethischen Beschränkungen in die Entwicklung und Produktion von Chemie- und Biowaffen einzusteigen. Diese Massenvernichtungswaffen kamen in großem Umfang bei der Abwehr der islamistischen Invasoren während des Großen Dschihad in Österreich zum Einsatz, machten Z-ICs Eigner noch reicher, und hinterließen in Kärnten große, toxische Zonen. [17]

Zeta-ImpChem wurde 2042 in den Polydopa-Skandal verwickelt. Sie hatten vier Jahre lang neurotoxischen Giftmüll unter Umgehung aller Umweltstandards in Zentralafrika abgeladen [1] [2] [3], und zudem - unter wissentlicher Beteiligung der «Ärzte ohne Grenzen» - auch illegale Medikamententests an der einheimischen Bevölkerung vorgenommen. Die Menschenversuche und der Giftmüll hatten über 4.000 tote Eingeborene und 35.000 Fälle irreparabler Hirnschäden zur Folge, was den Konzern auf Jahrzehnte jede Chance auf den so sehnentlich angestrebten Sitz im Konzerngerichtshof kostete. [17]

2049 entwickelte und patentierte Zeta-ImpChem eine Chemikalie, die die Verwandlungsfähigkeit der als Bayard bekannten, erwachten Pferderasse unterbindet, so dass diese Critter leichter gefangen werden können.

Shadowtalk Pfeil.png PETA und andere Tierschützer würden dafür den verantwortlichen Execs und Mitarbeitern der F-&-E-Abteilung bei Z-IC sicherlich gerne eine Rechnung präsentieren!
Shadowtalk Pfeil.png GreenPiece

Ein gescheiterter Versuch, Transys-Neuronet in den 2050ern komplett zu übernehmen, endete für den Konzern allerdings in einem Debakel, der Bührles und Gassers Hoffnungen, mit Z-IC einen Sitz am Konzerngerichtshof zu ergattern, auf Jahre aussichtslos werden ließ.

Z-IC zeigte sich 2063 stark an einer kompletten Übername des astralen Sicherheitsdienstes PSI Aid interessiert, wobei sie den bisherigen Eignern ZIC-Stammaktien zuzüglich zu mehreren Millionen Schweizer Franken für ihre Anteile bot, aber dafür auf einer Verlegung des Geschäftssitzes in die Schweiz bestand, was für die PSI Aid-Gründer nicht in Frage kam [4].

Zeta-ImpChem war in den Besitz von Nanowaffensystem gelangt, die die KI Deus entwickelt hatte. Mittels Reverse Engineering entstand daraus der Prototyp eines Sicherheitssystem [5]. Ende des Jahres 2063 wurde dann aber Jørgen Masterson, der Direktor für Forschung und Entwicklung des Nanotech Research Center 12 von Zeta-ImpChem, aus der Einrichtung extrahiert [6]. Masterson war ein Winternight-Schläfer und zerstörte alle Forschungsergebnisse. Den Prototyp nahm er mit. Er wurde von Winternight unter dem Codenamen Surtr zu einer Nanotech-Waffe weiterentwickelt, die bei den Opfern spontane Selbstentzündung bewirkte. Surtr kam während des Crash von 2064 zum Einsatz. Durch ein Geständnis gegenüber den Vertretern des Konzerngerichtshofes und volle Kooperation im Kampf gegen Winternight konnte der Konzern sich damals relativ glimpflich aus der Affäre ziehen, aber Z-IC wird an seine Beteiligung an diesen Vorgängen heute natürlich nicht mehr so gerne erinnert [5].

Nach dem Crash übernahm Zeta-ImpChem dann mit Erfolg diverse frühere Niederlassungen von Cross Biomedical in Québec, Russland und Teilen von Europa. [17]

2069, nach dem eine neue Generation von Schnitter-Naniten aus der F&E-Abteilung von Z-IC in die Hände von Unterwelt- und Schatten-Elementen gelangt und für Anschläge benutzt worden waren, und es - fataler Weise - Beweise gegen Zeta-ImpChem gab, wurde der Konzern vom Konzerngerichtshof zu Schadenersatz in Millionenhöhe verdonnert. In der Folge verloren die Anteilseigner die Geduld mit dem vormaligen CEO Harald Meier, enthoben ihn seines Amtes, und ersetzten ihn durch ihre ehemalige NEEC-Repräsentantin Katrina Thyssen. [17]

Shadowtalk Pfeil.png Meier wurde allerdings keineswegs gefeuert: Stattdessen darf der Mann sich nun als Kopf einer neugegründeten, konzerneigenen Spionage- und Gegenspionage-Abteilung darum kümmern, solche fatalen Lecks in Zukunft jeweils frühzeitig zu stopfen, ehe es zu künftigen Skandalen kommt! [17]
Shadowtalk Pfeil.png Infomancer - aber eine Degradierung ist es natürlich trotzdem.

Im Rahmen des von ihrem CEO Dr. Jürgen Straub eingeleiteten Gesundschrumpfungsprozesses verkaufte die AG Chemie 2070 ihre komplette Pharmasparte - einschließlich der Berliner Konzerntochter Schering - an Z-IC, und konnte mit den flüssigen Mitteln, die sie dadurch erhielt, im Gegenzug ihre zuvor von dem britisch-schweizerischen Megakon gehaltenen Stammaktien zurückkaufen. [15] Hierdurch übernahm der schweizerische Pharmariese auch die Schering AG mitsamt ihrem Stadtteil in Berlin. Der Bezirk von Schering um den Flughafen Tegel ist exterritorial, das Hauptquartier befindet sich jedoch in Reinickendorf. [16]

Vor dem Hintergrund des Emergence 2070 unterstützten Zeta-ImpChem - wie auch die AG Chemie und die GENOM Corporation - die Gesetzesintiativen Großbritanniens, Frankreichs und der Schweiz für eine europaweite Zwangsregistrierung der Technomancer, und richteten auf ihrem Konzerngelände in Basel eine Konferenz gleich- oder ähnlich Gesinnter aus. [13]

Geschäftsprofil[Bearbeiten]

In Folge seiner Herkunft ist Zeta-ImpChem sowohl in der Schweiz als auch in Großbritannien stark vertreten, auch im Rest von Europa [7], aber auch in Russland und dem asiatischen fernen Osten hat Z-IC Geschäftsinteressen [8]. Der Konzern unterhält umfangreiche Produktions- und Forschungseinrichtungen und übt einen entsprechenden Einfluss aus. Zeta-ImpChems Haupttätigkeitsfeld liegt dabei in der Chemieindustrie und im Pharmasektor. Darüberhinaus hat es aber Ambitionen in den Bereichen medizinische Dienstleistung, Mikroelektronik und Lebensmittel.

Image[Bearbeiten]

Z-IC gilt als einer der skrupellosesten und umweltgefährdensten Konzerne Europas und hat damit einen ebenso schlechten Ruf wie die AG Chemie. Bereits seit seiner Gründung werden sowohl von Umweltaktivisten als auch von Konkurrenten regelmäßig massive Vorwürfe wegen unethischer Praktiken, schwerster Umweltverschmutzung und fragwürdigen geschäftlichen Methoden besonders im Zusammenhang mit versuchten feindlichen Übernahmen erhoben.

Shadowtalk Pfeil.png Sogar Europol ermittelte schon wegen Z-ICs Umweltverstößen wie z. B. illegaler Giftmüllverklappung - und da muß schon wirklich viel passieren, damit die europäischen Cops in Brüssel ihren Allerwertesten aus dem Schreibtischsessel heben und auf einen AA-Kon losgehen...!
Shadowtalk Pfeil.png Corpshark

Ihre Aktivitäten im Bereich der Nahrungsmittelproduktion lösen bei vielen ebenfalls eher einen Brechreiz aus, was aber - in der Regel - weniger an der Qualität ihrer gentechnisch aufgepeppten Produkte als vielmehr an ihrem Bild in der Öffentlichkeit liegt.

Shadowtalk Pfeil.png Aber auch Bührle und Gasser wissen ganz genau, daß es ohne Öffentlichkeitsarbeit nicht geht... Ihre Presseabteilung, drüben in Düsseldorf, in der Königsallee 415/12 muß regelmäßig Überstunden machen, wenn wieder mal ein kleiner Giftmüll- oder Medikamentenskandal auffliegt, oder UN-Blauhelme bei aktuellen Befriedungsmaßnahmen im Arsenal eines Warlords Chemiewaffen "made by Z-IC" finden...
Shadowtalk Pfeil.png Der kleine Chemikant - Die Alberts beneide ich echt nicht um ihren Job!

Unter dem Namen Projekt Bioschild firmiert eine spezielle biologische F&E-Abteilung Z-ICs, die explizit gegründet wurde, um Gegenmittel, Impfstoffe und Medikamente für den Fall zu entwickeln, daß eine der von Zeta-ImpChem (oder anderen Konzernen und Nationalstaaten) entwickelte Biowaffe außer Kontrolle geriete. [17]

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Zeta-ImpChem gehört der NEEC und dem MBC Consortium an.

Konkurrenz[Bearbeiten]

Zeta-ImpChem Hauptkonkurrent im Chemiesektor ist Saeder-Krupp. Die beiden Konzerne ringen weiter um den ersten Platz in der Branche. Ein weiter Bewerber ist im Prinzip die AG Chemie, die derzeit Platz drei besetzt. In Worms hat Z-IC direkt vor deren Haustür umfangreiche Produktions- und Forschungseinrichtungen stehen, die allerdings unter Schikanen der - alles andere als unparteiischen - Landesregierung Groß-Frankfurts zu leiden haben, das nicht grundlos "AG-Chemie-Sprawl" genannt wird. - Allerdings hält Z-IC durch seine Beteiligung an Höchst-Aventis ein nicht gerade kleines Aktienpaket an ihrem Konkurrenten AGC, was den Konkurrenzkampf in den Medien manchmal wie bloße Show wirken lässt. Zu Beginn der 2070er hat die AG Chemie dann allerdings im Rahmen des von Jürgen Straub eingeleiteten Gesundschrumpfungsprosesses ihre komplette Pharmasparte inklusive der Berliner Schering AG an Z-IC verkauft, um dafür ihre Stammaktien von den Schweizern (und von S-K) zurückzukaufen.

Durch seinen Einstieg im Sektor für medzinischen Dienstleistung, müssen sich die diversen Z-IC-Töchter zudem auf diesem Markt vorallem gegen BuMoNA durchsetzen.

Produkte[Bearbeiten]

  • Noctia, Medikament zur Schlafregulierung

Tocherfirmen[Bearbeiten]

Im Hamburger Stadtteil Stade ist der Z-IC mit einem Tochterunternehmen vertreten [9] Im Sauerland und in Leipzig betreibt Z-IC je eine Critterfarm, wo Barghests, Schreckhähne, Gomatias und Schattenhunde sowie Nimues Salamander für die Konzernsicherheit gezüchtet werden [10]

Chemie[Bearbeiten]

Ciba-Lonza 
Chemieunternehmen und Gründer
Clariant-Syngenta 
Chemieunternehmen und Gründer
Imperial Chemical Industries 
Chemieunternehmen und Gründer

Medizin[Bearbeiten]

Consumer Healthcare 
Krankenversicherung in Großbritannien.
EuroMedis 
Medizinischer Dienstleister mit bewaffnetem Rettungsdienst [11]
Lonza Life Sciences 
Tätig im Bereich Biowissenschaften
MonoMed AG 
österreichischer Krankenhauskonzern und medizinischer Serviceprovider mit Sitz in Wien
Cross Biomedical 
Ehemaliger Tochter von CATCo, die nach dem Crash 2.0 übernommen wurde.

Pharmazie[Bearbeiten]

Alxon Pharma 
Pharmazieunternehmen aus Hamburg
Boehringer AG 
Großer Deutscher Pharmaforschungskonzern
Bosnalijek 
Pharmazieunternehmen aus Sarajevo [14]
Grünenthal 
Pharmazieunternehmen aus Aachen [18]
MonoMed AG 
Pharmaforschung und Krankenhäuser, Sitz in Wien/Österreich
Sanofi-Aventis 
Pharmazieunternehmen aus Paris, als Hoechst-Aventis Gründerkonzern der AGC, übernommen
Schering Pharma 
Pharmazieunternehmen aus Berlin, von der AGC übernommen, verschafft Z-IC auch die Kontrolle über den exterritorialen Konzern-Stadtteil Tegel [16]
Stern Pharma 
Pharmazieunternehmen von AGC übernommen

Sonstiges[Bearbeiten]

L'Oreal 
Kosmetikkonzern, u. a. in Karlsruhe [12]
Kazkhron 
Abbau Seltener Erden im ehemaligen China
MicroFlek 
norwegisches Nanotech-Unternehmen Jørgen Mastersons, 2062 übernommen. [17]
Natal 
Chiphersteller
Nestlé 
Lebensmittelkonzern




Widersprüche[Bearbeiten]

[W] Die Angabe, Höchst-Aventis zählte zu den "Subsidiaries" - also Tochterfirmen - kann nicht komplett zutreffen, da Höchst-Aventis eigentlich einer der Gründerkonzerne der AG Chemie ist, an dem Z-IC zwar beteiligt aber keineswegs alleiniger Eigentümer ist.

Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Zeta-ImpChem in der Shadowhelix sowie einer Übersetzung eines Teils des Artikels Zeta-ImpChem im Sixth World Wiki respektive dem englischen Shadowrun Wikia, der dort jeweils unter GNUFDL steht. Die Liste der Autoren findet sich hier bzw. hier.

Primärquellen zu Zeta-ImpChem sind:

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - London Sourcebook (nur englisch)
^[2] - Shadowrun Third Edition p.25 - Grundregelwerk für die Dritte Edition von Shadowrun
^[3] - Feind meines Feindes / Loose Alliances p.13 Shadowtalk "Deep Green", 65
^[4] - Brennpunkt: ADL S.65
^[5] - Systemausfall / System Failure
^[6] - State Of The Art 2064.01D S.152
^[7] - Europa in den Schatten / Shadows of Europe p.29, 174-175, 197, 216
^[8] - Shadows of Asia (nur englisch) p.59, 115, 130, 131-132, 202
^[9] - Schattenstädte - Hamburg / Runner Havens p.53, 129, 132
^[10] - Brennpunkt: ADL S. 145
^[11] - Augmentation p.13 / Bodytech
^[12] - Deutschland in den Schatten II
^[13] - Emergence p.114 / Emergenz - Digitales Erwachen
^[14] - Feral Cities / Krisenzonen S.119
^[15] - Konzernenklaven S.161, 164-165
^[16] - Berlin S.34-35, 56, 70-71, 72, 75 (Konzernteil)
^[17] - Corporate Guide / Konzerndossier S.215-217
^[18] - Mephisto 54 (Mai/Juni 2012) S.54