Corpshark

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Persona Corpshark
Geschlecht männlich
Metatyp Mensch
Magisch aktiv -
Nationalität deutsch
Corpshark
Angle: Anarcho, "Ziehsohn" & Nachfolger von Konwacht
Aktive Zeit: 2063-2070er
Aktive Boards: deutsches Shadowland, Panoptikum
Hintergrund:
schmutzige Wäsche der Konzerne

Corpshark ist die Persona eines Mitglieds der deutschen Schattenland-Crew.

Hintergrund & Werdegang[Bearbeiten]

Der junge "Konzernhai" gilt als Schützling und Ziehsohn von Konwacht, einem langjährigen Kollegen von Tell, der zusammen mit der Crew von Schattenland Frankfurt in Folge der "Schockwellen" des Proteus-Skandals 2063 ins anarchistische Ost-Berlin umzog. Corpshark lieferte Konwacht schon lange gut recherchierte und fundierte Berichte über die schmutzigen Geheimnisse der Kons, die dieser über seinen «Megawatch»-Blog verbreitete, der auch nach dem Umzug nach Berlin noch auch Frankfurt sendete. Anfang 2064 war er bereits aus Konwachts Schatten hervorgetreten, und hatte bei «Megawatch» das Ruder übernommen.

Obwohl er selber ein waschechter Anarcho war, und offenkundig von der Straße stammt, hat er ganz eindeutig Zugang zu erstklassigen Bildungseinrichtungen gehabt. Er hat definitiv eine Menge Ahnung von Wirtschaftstheorie, und der Mechanik die die Räder hinter der Fassade der Weltwirtschaft antreiben und steuern und besitzt einen erstaunlich fundierten Überblick über die Konzernmachenschaften.

Unter den Sysops des Berliner Shadowland-Knotens bildete er bei Abstimmungen jeweils mit Dator eine Fraktion, während AntiFa in der Regel mit Roten Korsar an einem Strang zog und Anne Archiste für gewöhnlich dazwischen stand. [1]

Nach dem Crash 2.0 und der Verhaftung Konwachts im Rahmen der Zerschlagung des Ost-Berliner Shadowland-Knotens, den das BIS an einen unbekannten Konzern auslieferte, gründete er zusammen mit AntiFa das «Kommando Konwacht» um den Chummer und väterlichen Freund zu befreien. Anne Archiste gegenüber äußerte er sich ziemlich ungehalten, weil die Deckerin in einem Ferngespräch, das sie nach dem Systemausfall vom «Falcon's Maze» in Fürth im Nürnberger Plex aus führte, meinte, sie wisse, wann eine Schlacht verloren sei, und deshalb für sich entschied, Berlin vorläufig den Rücken zu kehren und den Kampf zunächst einmal ruhen zu lassen. [2]

2070 - zum Zeitpunkt der Ereignisse des Emergence - hat er sich allerdings ebenfalls von «Kommando Konwacht» abgewandt, da ihm die einstigen Genossen zu militant und zu radikal geworden sind. [3]

Schattenlandbeiträge[Bearbeiten]

Zur Schattendatei «Brennpunkt: ADL» steuerte er das Kapitel "Die Wirtschaft der ADL - Das vergangene Geschäftsjahr 2063" (S.8-10) sowie eine Reihe von Einleitungskommentaren zu verschiedenen Kapiteln und eigenen Shadowtalk bei.

Für das "Frankfurt"-Kapitel von «Konzernenklaven», der deutschen Übersetzung der Schattendatei «Corporate Enclaves», das '71 im Panoptikum online ging, verfasste er den Artikel "Wirtschaft-Carnivoren" mit den Unterpunkten

Für die via Panoptikum unter dem Titel «Konzerndossier» zugängliche Übersetzung der «Corporate Guide»-Schattendatei schrieb er die Ergänzung zur Wirtschaft und den Konzernen in der ADL unter dem Titel "Im Griff der Konzerne" (S.220-247).

Als Ende '72 dann schließlich die langerwartete «Berlin»-Schattendatei im Panoptikum und dessen neo-anarchistischen Pendant Arachnet veröffentlicht wurde, schrieb er dafür das Kapitel über "Konzernbelange" mit den Unterpunkten

  • Berliner BigShots (AAA-AA),
  • Kleinvieh und
  • Sternschutz Berlin

Shadowtalk[Bearbeiten]

Brennpunkt: ADL:

  • S.11 Einleitungskommentar zu "Der Geschmack der Politik" von User "Video"
  • S.13 Einleitungskommentar zu "Grundlagen der Politik", einer Art interner E-Borschüre von Dr. Armin Glanzmann für die Manager bei Ares Europa.
  • S.18 Kürzung des Beitrags um einige Absätze, die im wesentlichen die signifikant höhere Bedeutung der Parteien und gewählten Abgeordneten in der ADL gegenüber der Situation in den UCAS beschreiben.
  • S.19 Löschung von 12 Mp unerwünschter politischer Streitgespräche zum Ergebnis der Bundestagswahl '61 und Auswurf von 32 Usern, die diese geposted hatten.
  • S.62 Hinweis darauf, daß Prof. Dr. Johan van Groenighen, ein prominentes und hochrangiges Mitglied der "Neo-Alchemisten"-Fraktion bei der Dr. Faustus Gesellschaft, tief in den Proteus-Skandal verstrickt war, und bei der Reinigung der AGC-Zentrale in Frankfurt durch Ares ums Leben kam.
  • S.102 Anmerkung zu konzerneigenen Fitness- und Sportprogrammen um die Angestellten und Sararimen gesund und damit leistungsfäig und produktiv zu erhalten.
  • S.102 Hinweis darauf, daß die regelmäßigen "Vorsorgeuntersuchungen" und Gesundheits-Checks auch direkt in das häufig punktebasierte konzerninterne Belohnungs- und Bestrafungssystem einfließen, und daher für Kon-Schlipse auch Anreiz für Manipulationen bieten.
  • S.102 Bemerkung über die in deren Post zum Ausdruck gekommene Naivität der Userin LISA, die sich schockiert über Versuche von Konzernarbeitgebern äußerte, durch gezieltes Verkuppeln die Pärchenbildung unter seinen Angestellten nach ihren eigenen Vorstellungen zu steuern und zu beeinflussen.

Europa in den Schatten:

  • S.47 Erklärung, daß das von der DeMeKo angedachte SUNS-System als aquatisches Äquivalent zu ALI sich noch im frühen Ideen-Stadium befand, als es von RDF-Hackern der Mitsuhama-Tochter DSA zugespielt wurde, die dann - zu Fritz X' Ärger - mit der Umsetzung begann.
  • S.143 Erläuterung zum Schweizer Franken - der heiligen Kuh der Schweizer - und daß dort noch das Bezahlen mit Banknoten und Münzen bevorzugt, und Credsticks praktisch nur bei Beträgen über 1.000 SFr / 2.000 Nuyen benutzt werden.

Auch nach dem 2. Matrixcrash meldete er sich zu den im «Panoptikum» veröffentlichten, neuen Schattendateien wieder mit Kommentaren zu Wort, wobei er wieder bevorzugt auf das Wechselspiel von Wirtschaft und Politik einging:

Schattenstädte - Hamburg:

  • S.138 Überlegung, wie lange sich die Freie Stadt Hamburg angesichts der chronischen Finanznöte die Dienstleistung der HanSec als Polizei-Konzern noch leisten könnte, nach dem sie die Senatsanteile an diesem bis auf 18% an private Investoren verkauft habe, und somit weniger von den Euros, die die Stadt für ihre Dienste an die HanSec bezahlte, in die Stadtkasse zurück flössen.
  • S.143 Erläuterung, wie die Lufthansa ihre älteren Flugzeuge nach dem Crash 2.0 mittels provisorischer Reparatur mit einem Haufen neuer Kabel wieder flugtauglich gemacht und in die Luft gebracht hatte - wenn auch ohne Riggersteuerung und mit viel weniger Komfort als zuvor.

Konzernenklaven - Frankfurt:

Millieu-Studie:

  • S.37 Erläuterung, daß der Weg der ADL zur Konzerndemokratie von den Pinkeln und Karl Durchschnitt gar nicht so negativ gesehen wird, da die meisten nicht etwa die Konzerne sondern die Politik und ihre unfähigen Vertreter, die Politiker, für die Misere zu Beginn der 2070er verantwortlich machen, wärend sie die Konzerne als diejenigen ansehen, die etwas für die Bürger tun, und dabei die Knebelverträge, die diese der Allianzregierung aufgezwungen haben, übersehen...
  • S.38 Erläuterung, wie die - begründete - Angst vor Arbeitslosigkeit und der Wegfall von Gesetzen zum Kündigungsschutz sowie die extreme Aufweichung gesetzlicher Rahmenbedingungen für Arbeitsverträge bewirken, daß viele Arbeitsverhältnisse faktisch an Sklaverei grenzen, 10-14-Stundenschichten, Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit eher die Regel als die Ausnahme sind, und viele Manager ihre Macht gegenüber Arbeitern und Angestellten gerne und unverholen auskosten.

Millieu-Studie Reloaded:

  • S.42 Erläuterung, daß die Software-Agenten, mit denen Behörden der ADL einfache Verwaltungsbeamte ersetzen, von Saeder-Krupps Software-Töchtern stammen, und die rhetorische Frage, ob Lofwyr womöglich einen Masterkontrollcode für diese virtuellen Bundesbeamten hätte.
  • S.42 Überlegung zu den Möglichkeiten, die eine synthetische Intelligenz an Stelle von Software-Agenten böte und der Gedanke, welche moralischen Implikationen sich möglicher Weise aus der Nutzung synthetischer Intelligenzen als virtueller Sklavenrasse ergäben.
  • S.43 Feststellung, daß in der Oberschicht Korruption, Unterschleif und Schwarzarbeit ebenso verbreitet wären, wie in der Unterschicht, nur, daß hier das Motiv nicht Not sondern Gier wäre, und daß letztlich auch hochbezahlte Mitarbeiter käuflich wären, wobei die Bestechung zwangsläufig höher ausfallen müsste.
  • S.44 Äußerung "Das gehört jetzt nicht hier her, Deïphobe" als Reaktion auf eine Aussage von Benutzer D-L-Φ.

Weitere:


Quellen[Bearbeiten]

  1. Brennpunkt: ADL S.121-122
  2. Systemausfall - "Keine Zeit für Idealisten"
  3. Emergenz - Digitales Erwachen S.123

Für Shadowtalk:[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]