Proteus

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Proteus
Überblick (Stand:2072)

Proteus Logo 2071.jpg

Proteus AG Logo
(Version 2071)
© Pegasus Spiele
Alternativname: Proteus AG
Motto: „Auf dem Weg in ein besseres Morgen.“
Gegründet: 2049
Hauptsitz: Helgoland, ADL
Vorstandsvorsitzender:
Kevin Goldammer
Chief Executive Officer:
Kevin Goldammer
Rating: AA
Konzernstatus: privat
Hauptaktionäre:
Prometheus-Stiftung: 100%
Klassisches Proteus-Konzernlogo
© FanPro

Proteus ist ein deutscher Konzern, der seinen Hauptsitz auf der Insel Helgoland (Hoheitsgebiet der ADL) hat. Kontrolliert wird er seit einer Entscheidung des Konzerngerichtshofes von 2063 durch die Prometheus-Stiftung, aus derem veruntreuten Stiftungsvermögen er ursprünglich auch gegründet wurde. Die Bezeichnung Proteus AG war geläufig, als der Konzern noch als Aktiengesellschaft organisiert war.

Shadowtalk Pfeil.png Damals war Proteus wohl DER Nordsee-Kon der ADL und einer der geheimnisumwittertsten Konzerne der Allianz Deutscher Länder ... wobei die Überführung der Kontrolle über den "Phönix aus der Nordsee" in die Hände der Prometeus-Stiftung zumindest am ersten Punkt nicht viel geändert hat... und Geheimniskrämer sind die Herren der Arkoblocks nach wie vor!
Shadowtalk Pfeil.png Sandmännchen

Proteus ist spezialisiert auf Biotechnologien, marine Einrichtungen, Weltraumforschung und Unterseebohrungen. Sie besitzen marine Arkologien (auch bekannt als "Arkoblocks") in der Nordsee, der japanischen See, sowie an den Küsten von Nord- und Südamerika. Auf diesen Arkologien findet man vornehmlich Laboratorien, Schiffswerften und Weltraumstartrampen. Daneben ist Proteus NEEC-Mitglied.

Konzerngeschichte[Bearbeiten]

Proteus Gründung 2049 an sich ist schon ein Mysterium, und es existieren hartnäckige Gerüchte, daß es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen von mehreren Mega-Kons - darunter sowohl AA- als auch AAA-Konzerne - handelte, was schon durch seine bloße Existenz einen Verstoß gegen Konzernrecht darstellte. Trotzdem erhielt der Konzern schon kurz nach seiner Gründung AA-Status und damit Exterritorialität. Obwohl in der Folgezeit immer wieder versucht wurde, den Nebel der Geheimhaltung und das Geflecht von Strohfirmen, hinter denen sich die Investoren und Anteilseigner verbargen, zu durchdringen, blieben die Besitzverhältnisse immer im Dunkeln. Daran änderten weder zahllose (fast immer gescheiterte) Shadowruns gegen den Konzern noch eine regelrechte Übernahmeschlacht mit dem Drachen Chong chao und der AG Chemie 2055 etwas.

Shadowtalk Pfeil.png Ich weiß es ... wirklich, Leute. - Mir wird zwar wieder keiner glauben, aber die Firmen hinter Proteus sind AGC, CATCo, IFMU, Ruhrmetall, Shiawase und Yamatetsu... ich muß weg!!!
Shadowtalk Pfeil.png Panic!
<<- | ...User Panic! logged off. | ->>

Trotz des großen Geheimnisses um die anonymen Eigner erhielt die Firma 2057 von Wirtschafts-Analysten eine nominellen Gesamtwertung von 95 und eine gewisse Anette Brandt-Tenhaus firmierte offiziell als Executivdirektorin von Proteus.

Anderen Informationen zu Folge begann Proteus keineswegs als der "Große, böse Konzern" als der er von den Runnern und Piraten des Norddeutschen Bundes gehasst und gefürchtet wird. - Vielmehr soll Proteus seine Geburt als Prometheus-Stiftung erlebt haben, woran man sich interessanter Weise erinnerte, als der Konzern unter skandalösen Umständen beinahe unterging. Bei dieser Gelegenheit präsentierte der FBV - dessen CEO, der Drache Nachtmeister, ja schon bei den Ereignissen mit dem Chinesischen Drachen entscheidend und gewaltsam eingegriffen hatte - überraschend den Erben des ursprünglichen Stiftungsvermögens als Hauptanteilseigner.

Projekte in den 2050ern & 60ern[Bearbeiten]

Tatsache ist jedenfalls, daß Proteus schon frühzeitig Interessen in den Bereichen Cyberware, Bioware und Aquatechnologie jeglicher Art entwickelte, und die Proteus AG - obwohl lange Zeit keine Produkte unter eigenem Namen vermarktet wurden - über immense Ressourcen und erstaunliche militärische und personelle Kapazitäten verfügte.

Unter anderem wurde mit dem Bau der Arco-Blocks in der Nordsee begonnen, die bis heute praktisch ein Synonym für Proteus sind.

Shadowtalk Pfeil.png Klar - die mußten nich' selber Geld verdienen - die haben immer für ihre ominösen Gründerkonzerne gearbeitet und vor allem geforscht, die sie finanziert und die Entwicklungen dann vermarktet haben. - Ich muss'es wissen...
Shadowtalk Pfeil.png Druse
Shadowtalk Pfeil.png Und wie die geforscht haben: Cyberware für Magier war so ein Projekt..., Gentransfer (Meta)Mensch - Critter, Mago-Genetik... und Proteus war ebenso wie die AGC-Tochter Genera, mit der sie kooperiert haben, in übelste Menschenversuche verstrickt... Ich bekomm heute noch Albträume, wenn ich daran denke, was ich da gesehen hab'!
Shadowtalk Pfeil.png Pandur

Neben den in Richtung Transhumanismus ausgerichteten aber absolut unethischen Forschungen am lebenden Subjekt gehörte und gehört alles, was die Besiedelung an sich lebensfeindlicher Gegenden angeht bei Proteus über all die Jahre zum Kernprogramm:

In Rotterdam/Europort steht ein erst 2063 eingeweihtes Verwaltungsgebäude, das als öffentliche Fassade des paranoiden Kons konzipiert war, und kleinere - weniger bekannte - Anlagen auf den Fidjis, im Salish-Shidhe Council nahe Vancouver sowie auf Tristan da Cunha. In Gdansk befand sich ein Arco-Block in Planung, als Joint-Venture mit dem polnischen Schiffsbauer Pomorze Zespol Stoczniowy.

Westphalens Arcologie-Hafen in Papenburg war zweifelsohne nur durch ein Joint-Venture mit Proteus für die Deutsch-Katholische Kirche zu realisieren, und als die anderen Megas Cross Applied Technologies wieder aus der SOX rausbombten, schnappte sich Proteus deren Arc in der verstrahlten Zone. Außerdem war Proteus auch mit amphibischen Verbänden seines Konzernmilitärs an der Beendigung des Status-F und der Anarchie im Westteil Berlins beteiligt und erhielt als Lohn dafür Fuchis Berliner Aktiva nach dem Auseinanderbrechen des Konzerns.

Die hässlichen Gerüchte wollten - natürlich - nie verstummen, und das Ende des Runnerteams um den legendären Sandmann Mitte 2060, die - letztlich gescheiterte - Großoffensive gegen den anarchistischen Osten Berlins und gewisse Vorgänge in Azania, wo bei Pretoria-Witwatersrand-Vaal ein weiterer Proteus-Arcoblock vor der Küste des Oranje-Vrystaat steht und wo Genius Inc. die legitimen Erben der unseligen Genera waren, trugen das ihre dazu bei.

Schockwellen anno '63[Bearbeiten]

Mit den Bodeneffektflugzeugen präsentierte die Proteus AG dann - überraschend - erstmals ganz offiziell ein eigenes Produkt, das man auf den Markt brachte. Der Kon befasste sich verstärkt mit unterseeischer Rohstoffgewinnung (Tiefseebergbau, Erdölförderung), und mit dem skandinavischen Konzernriesen Kværner-Mærsk kam es zu schwerwiegenden Reibereien. Es war von Vertragsbruch und Geheimnisverrat im Zusammenhang mit einem "Mobile Arkologie-Projekt" die Rede, nach Nachtmeisters Tod unter den Klauen Lofwyrs versuchte die Proteus AG mit schmutzigen Mitteln den FBV an sich zu reißen und irgendwie legte Proteus sich dann auch noch mit Ares an. Beide Seiten verloren im japanischen Meer ein paar Schiffe, eine Ares-Anlage vor Thule wurde bombardiert, und Ares zerbombte der Proteus AG als Reaktion darauf prompt den Arco-Block auf Rømø in der Skandinavischen Union mit einem oder sogar zwei Thorhämmern.

Der Untergang von Eastern Star Pharmazeuticals (ESP), dem Chemie- und Pharmariesen aus dem Baltikum, hing direkt damit zusammen, daß deren CEO Cherkov hinter die Verbindung AGC - Proteus gekommen war und versuchte, sein Wissen in seinem Krieg mit der AG Chemie zu nutzen. Letztlich - als ein offener Konzernkrieg zwischen Proteus, AGC, FBV und Ares drohte (der in seinem Fallout auch das Frankfurter Schattenland eingestampft hat) - wurde Proteus vor den Konzerngerichtshof zitiert. Da nun feststand, daß die Proteus AG andere Konzerne systematisch unterwandert, sich dort jeweils wie ein Parasit eingenistet und sowohl Forschungsergebnisse als auch Gelder abgezweigt hatte, forderte Ares - neben dem FBV im beginnenden Krieg mit Proteus der Hauptgeschädigte - eine Omega-Order und die Liquidation Proteus'. Die Saeder-Krupp-Richter lehnten diesen Weg allerdings (auf Weisung von Lofwyr höchst persönlich) ab, und stellten die Weichen, so daß die Umstrukturierung des Proteus-Vorstands in die wieder auferstandene Prometheus-Stiftung erfolgen konnte. Im Zürich-Orbital gab es ein paar eilig anberaumte Anhörungen (nicht-öffentlich, versteht sich), und dann wurde den Mantel des Schweigens über das Ganze gedeckt, so das praktisch nichts an die Öffentlichkeit drang. Der Marionettenvorstand, hinter dem sich die «Gründer» versteckten, konnte auch nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden, da AGC-Truppen sein Shuttle über der Nordsee abschossen, um die Beteiligung des Chemieriesen zu vertuschen, was die komplette Aufklärung der Verschwörung natürlich zusätzlich behinderte. Diverse AGC-Execs mussten als Konsequenz dieser Kurzschlusshandlung ihre Sessel räumen und auch für die anderen Drahtzieher der Verschwörung wurde es ungemütlich, während die von Proteus ausgebeuteten Konzerne jeweils Posten im neuen Stiftungsrat und Reparationszahlungen erhielten...

Und dann trat Kevin Goldammer, von dem man Jahrzehnte lang nichts gehört hatte, und der einen Pakt mit Lofwyr eingegangen war, mit seiner Prometheus-Stiftung an die Öffentlichkeit, und verkündete ein Konzept zur Umstrukturierung, und daß die Stiftung künftig ausschließlich humanitäre Ziele (wie ursprünglich vom Stiftungsgründer geplant) verfolgen würde. Er sicherte zu, daß er sich der Aufgabe stellen würde, die Stiftung vom finsteren Schatten des Proteus-Konzerns und seinem negativen Ruf zu befreien, und sicherzustellen, daß mit dem Nachlass seines Großvaters kein Schindluder mehr getrieben würde. Goldammer betrieb die "Öffnung" des Konzerns und war in der Folge in erster Linie bestrebt, das ruinierte öffentliche Vertrauen wieder herzustellen.

Zutreffende Gerüchte besagten bereits 2064, daß Paramals AG, ein Betreiber von Critterfarmen in der ADL zu 51 % dem Nordsee-Kon gehören sollte.

Nach dem Crash 2.0[Bearbeiten]

Stiftungsrat
(Stand:2072)

Vertreter Entsender
Kevin Goldammer CEO Proteus, Vorsitzender
Justus von Schleier Group Trans
Agnés Murielle Giroud Schmidt, Iakob und Lei
Sohei Koizumi Shiawase Corporation
Katjana Pudowkina Evo Corporation
Paavo Vänkä Mærsk Incorporated Assets
Miriam Tolkacz AG Chemie
Theodor Minzner Ruhrmetall
Sir Henry Commton-Nelson Konzerngerichtshof

Dann kam der Crash von '64, und danach schluckte Proteus mit der Fahrzeugsparte ein Drittel des dem Untergang geweihten IFMU Konglomerats, das umstrukturiert wurde, und mit dessen in Hamburg beheimateten Airbuswerken unter dem Namen Airbus Aerials Proteus dann prompt zu einem ernstzunehmenden Mitspieler in der Luftfahrtindustrie geworden ist. Proteus' Vorstösse in die Drohnen-Sparte führen allerdings verstärkt zu Differenzen mit Saeder-Krupp, die den Teilbereich «IFMU-Robotik» geschluckt hatten.

Die unterseeische Ölförderung in der Nordsee wird von Proteus - ebenso wie von anderen Megakons - mittels vollautomatisierter, fern- bzw. Autosoft-gesteuerter sog. PRobos betrieben, die z. T. gern auch mal in fremden Ölfeldern wildern und zusätzlich werden auch diverse alte Ölbohrinseln genutzt - sei es nun als Forschungsplattformen, Heliports oder um wirklich noch Öl und Gas zu fördern...

Im Jahr 2070 befahren außerdem die Frachtschiffe der Proteus AG sämtliche Weltmeere - auch wenn sie mit der «Aztec Express» gerade eines im Hafen von Kapstadt durch Sabotage und Piraten verloren haben - und der Konzern plant ein aktuell ein neues Projekt in Vladivostok in Zusammenarbeit mit Evo.

Shadowtalk Pfeil.png Ich hätte nicht gedacht, daß man in der Führungsetage in Vladivostok ein derart kurzes Gedächtnis hat... Lassen Butterblumes Aufmerksamkeit und Multitasking-Fähigkeiten etwa langsam nach?
Shadowtalk Pfeil.png Sandmännchen

Weiterhin ist die Proteus AG immer noch ganz groß in Sachen Weltraumfahrt wie auch in der Biotechnologie, und arbeitet - ebenso wie Evo - von ihrem orbitalen Habitat aus intensiv daran, den Mars irgendwann in näherer Zukunft zu begrünen. Außerdem befassen sie sich in großem Umfang mit weißer Biotechnologie, arbeiten an der Anpassung von Landlebewesen an das Leben im Meer und umgekehrt, sowie an Unterwasserlandwirtschaft mit genetisch optimierten maritimen Pflanzen und Crittern (einem Forschungsgebiet, das manchmal blaue Biotechnologie genannt wird). Die ähnlich gelagerten Interessen Proteus' und Evos führen dabei immer wieder zu wechselseitigen Shadowruns, um an die Ergebnisse der jeweils anderen F&E-Abteilungen heranzukommen.

Auch die Konzernprogramme zur Erschaffung von ganzen Generationen im Reagenzglas gezeugter und in künstlichen Gebärmuttern heranwachsender Kinder hat die Proteus AG keineswegs komplett eingestellt, wie die Tatsache belegt, daß sie kürzlich erst eine ganze Klasse von Eggheads promovieren ließen, deren einzige, gemeinsame Mutter der Konzern war... Für diesen speziellen Zweig der Fortpflanzungsmedizin unterhält Proteus mit Prodigy eine eigene, auf Designerbabys spezialisierte Tochterfirma, die allerdings auf dem Gebiet der Metagenetik noch Pensodynes/Evos und UniOmnis Fachwissen hinterherhinkt...

Während der Technomancer-Verfolgung 2070 im Rahmen der Ereignisse des Emergence nahm die Proteus AG überraschend ebenso wie die DeMeKo, Saeder-Krupp und Evo eine vorsichtige Pro-Technomancer-Haltung ein, und ging damit in Opposition zu den anderen Eurokons, namentlich der AG Chemie, der Schweizer Genom Corporation und Zeta-ImpChem sowie zu einer ganzen Reihe europäischer Nationalstaaten. - Trotzdem wird allerdings auch bezüglich Proteus' über obskure und ethisch fragwürdige Technomancer-Experimente gemunkelt, und der «Cataclyst Generator», ein UV-Host, in dem Verhaltensforschung an unfreiwilligen und ahnungslosen Probanden betrieben wird, die man in ein virtuelles Post-Doomsday-Szenario steckt, stellt faktisch eindeutig einen Rückfall in die sinistre Forschungspraxis der Proteus AG vor der Umstrukturierung da.

Die Proteus-Tochter New World Enterprises produziert und vermietet mit ihren praktischen Wohnwürfeln hingegen zu Beginn der 2070er in Hamburg preisgünstigen, genormten Wohnraum für die unteren Gehaltsklassen (und auch für SIN-lose), wobei die ersten Wohnwürfel-Komplexe im Hamburger Arbeiter- und Prekariatsbezirk Bergedorf entstanden sind.

Ein anderes, neues Standbein der Proteus AG stellt die teilweise Öffnung ihrer Arkoblocks für den Tourismus dar, wobei Proteus eng - und weitgehend exklusiv - mit dem fränkischen Anbieter der Zenit AG kooperiert, die Errichtung des Arkoblocks "Touristenfalle" in den Hafengewässern Hongkongs am Perlfluss-Delta und die Vermietung exklusiven Wohnraums in ihren Aquakologien an megareiche Individuen und speziell Konzernpensionäre. - Die Kehrseite dieser Entwicklung, bei der die Arkoblöcke auf Wirtschaftlichkeit getrimmt werden, sind die "Schlammwühler" - ehemalige SINlose, die in den Subebenen der Arkoblocks schwere körperliche Arbeit unter elenden, teilweise (meta)menschenunwürdigen und wenig gesundheitsförderlichen Bedingungen verrichten, und ein quasi rechtloses Dasein fristen.

Außerdem scheint das "Mobile Arkoblock Projekt" in Kooperation mit Mærsk endlich Früchte in Form einer unterseeischen Werft zu tragen, die Teil des wiederaufgebauten Rømø-Arkoblocks ist, und in der nun tatsächlich "mobile" Arkoblöcke entstehen, auch, wenn deren Prototyp, der Shanghai Arkoblock, der '75 vor der Küste der Chinesischen Splitterstaaten erprobt wird, noch mit einer ganzen Reihe gravierender Kinderkrankheiten und Probleme zu kämpfen hat.

Wenigstens einen seiner Arcoblocks oder eher eine Unterwasser-Arkologie in der Elbmündung scheint Proteus im Übrigen nach dem Crash aufgegeben zu haben: Diese wird 2071 nämlich von einem japanischen Straßendoc namens Dr. Shi und seiner Mambo-Assistentin als private, Schwarze Klinik genutzt, die unter anderem für Raptor und die Mitglieder seines Rudels eine Topadresse für Transimplantat-Chirurgie, Genware und bei Bedarf auch medizinische Analysen ist... [1]

KFS-Krise[Bearbeiten]

Die globale KFS-Krise hat bei Proteus dann endgültig zu einem Rückfall in die sinistre, skrupellose und unethische Forschungspraxis und zu der inoffiziellen Zielsetzung "rasche Ergebnisse, um jeden Preis" geführt, wie sie vor der Umstrukturierung das Credo der Proteus AG und der Gründer genannten Verschwörer war. Die Ethikkommission des Stiftungsrates wurde faktisch entmachtet, und Proteus geht sogar soweit, damals wegen ihrer unverantwortlichen Forschungen gefeuerte Wissenschaftler, die inzwischen etwa für Yakashima, Monobe, UniOmni oder die AGC-Tochter GGW tätig sind - notfalls auch auf dem Wege der Extraktion - wieder zurückzuholen.

Andererseits hat das Proteus-Management auch alle Gründe, KFS zu fürchten, da Personen mit reduzierter Biointegirtät - etwa mit umfassender Genware, aktiver Nanoware wie einem implantierten Nanitenbrüter oder transgenen Bioware-Implantaten ebenso, wie Extrem-Vercyberte - besonders leicht von dem Nanovirus infiziert werden können und die Bunkerbedingungen in den Arkoblöcken beste Voraussetzungen bieten, daß dort ein KFS-Ausbruch zum absoluten "Worst Case"-Szenario wird.

Zudem hat hat die Schaffung der NEMAQZ, der Quarantänezone um Boston, die ja ebenfalls mit dem KFS-Desaster in Zusammenhang steht, dafür gesorgt, daß Proteus seinen dortigen Arkoblock Neuhammer faktisch verloren hat.

Weitere Ereignisse[Bearbeiten]

Proteus besaß auch eine Aquakologie vor der australischen Küste. Diese musste jedoch aufgegeben werden, da sich zeigte, dass sich dort bereits während des Baus ein Schwarm aquatischer - respektive maritimer - Insektengeister, Wasserkäfergeister, eingenistet hatte. Das Nest in den Eingeweiden des Arkoblocks wuchs zu einem riesigen Schwarm an, der schließlich die gesamte Einrichtung übernahm, wobei alle Männer, Frauen und Kinder übernommen und zu Wirtskörpern wurden. Proteus schickte ein Team mit einem U-Boot zum Aufräumen, das jedoch keinen anderen Weg fand, als die Aquakologie mit einer Kamikaze-Aktion zu vernichten, in dem sie die sekundären Wasserstofftanks sprengten. Die halbe Anlage explodierte, der Wasserdruck ließ den Rest implodieren und Proteus' Konzern-Luftwaffe setzte am Ende Wasserbomben ein, um alles, was noch übrig war, auszulöschen.

Führung[Bearbeiten]

Während seiner Gründungsphase wurde wurde Proteus von einer Gruppe von "Gründervätern" kontrolliert, die aufgrund unterschiedlicher Motivationen in das Proteus-Projekt einstiegen. Sie besaßen zudem oft Verbindungen zu verschiedenen Konzernen, die sie für ihre Zwecke ausnutzten. Sie steuerten zudem insgeheim den "öffentlichen" Vorstand, über Personafixchips und Talentleitungen.

Der "öffentliche" Vorstand bestand aus folgenden Personen:

Zum Gremium der "Väter" gehörten:

Nach dem Ende des Proteus-Skandals und der Auslöschung des alten Vorstandes wurde die Prometheus-Stiftung wieder reaktiviert. 2063 wurde der Stiftungsrat wie folgt besetzt:

Regionalgliederung[Bearbeiten]

HQ: Helgoland-Arkoblock
Regionaldirektor: Evelyne Kutzner
  • Proteus Atlantic:
HQ: Pretoria-Witwatersrand-Vaal-Arkoblock
Regionaldirektor: Laurent Thienal
  • Proteus Pacific and Indian Ocean
HQ: Osaka-Arkoblock
Regionaldirektor: Xiaobing Zhang
  • Proteus Space
HQ: Devil's Island Arkologie, Französisch-Guayana
Regionaldirektor: Danielle Soulere

Tochterfirmen[Bearbeiten]

Neben den eigentlichen Tochterunternehmen gilt jeder Arkoblock als Tochterunternehmen, da diese oft als Werft, Forschungszentrum oder Fabrik konzipiert sind.

Airbus Aerials 
Flugzeughersteller aus Hamburg
Aquatech 
Bergbau und Petrochemie, Schiffbau
FeelFree 
Touristik, Wellness- und Sport-/Golfressorts
Freud Mentalservice AG 
Genius Inc. 
Hecate Mining Consortium 
Unterseebergbauunternehmen in Tsimshian Nation.
Laurentine de Lion 
Modelable
Luftschiffbau Zeppelin GmbH 
Traditionsreicher Luftschiffhersteller aus Friedrichshafen.
New World Enterprises 
Bauunternehmen aus Hamburg, baut und vermietet genormte Wohnwürfel
Nordseegenuss 
Fischrestaurantkette
Nordseewerke 
Werft
Oceanwide Transport Technologies 
Paramals AG 
Critterfarmen, vorwiegend in Bayern (51% Proteus)
Prodigy 
Designerkind-Klinikkette mit Sitz in Paris
ProLife Biotechnologies 
Proteus AG Financial
Soul of Seoul 
Modelable

Sportliche Aktivitäten[Bearbeiten]

Die Proteus AG tritt im Profisportbereich nur in geringem Maße als Sponsor in Erscheinung. Ihr Versuch, die Hamburger Stadtkriegs-Traditionsmannschaft der «Hamburg Rams» aufzukaufen, scheiterte an der breiten Ablehnung von Fanbasis, Vereinsführung und lokalen Investoren der eingesessenen Hamburger Patrizierschaft.

Shadowtalk Pfeil.png ...in den '50ern und frühen '60ern gab es erstaunlicher Weise einige Hoverball-Mannschaften, die sich mit den Namen der Proteus-Arkoblöcke schmückten - oder der Städte, auf deren Ruinen die stehen: «Gröninger Golden Pirates» oder «Helgoland Hovers» etwa - aber besonders erfolgreich waren die - außerhalb der firmeninternen Betriebssport-Liga - alle nicht... [2]
Shadowtalk Pfeil.png Yan - he, who rides the WaMo
Shadowtalk Pfeil.png Wenn Dein Papi damals wegen Deiner neuen, gebrauchten Riggersteuerung nich so ausgetickt wär - wer weiß, Yan, vielleicht wär'ste dann heute gar nich bei'n «Dwarfs», sondern 'n Pro-Hoverball-Crack im Team von Cux-Zwo, und würdest sowohl den «Hamburger Silent Sharks» als auch «Capella Kopenhagen» zeigen, wo der Hammer hängt! [2]
Shadowtalk Pfeil.png Ming - Mein Yin macht mehr Aua, als Dein Yang!
Shadowtalk Pfeil.png Aber andererseits: dann wär'ste vermutlich auch nich' da gewesen, um mich aus'sem Bach zu fischen, als ich in der Unterelbe fast ersoffen wär', Chummer!


Quellen[Bearbeiten]

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Der - angeblich aufgegebene - Arcoblock und die Person Dr. Shis sind reine Eigenerfindungen von Benutzer "Raptor", und nicht durch offizielle Quellen gedeckt oder Bestandteil des offiziellen SR-Kanon.
^[2] - Die in den beiden Talkkommentaren erwähnten Hoverball-Mannschaften mit den Namen von Proteus-Arkoblock-Standorten - «Helgoland Hovers» und «Groninger Golden Pirates» - entstammen einem alten Fanprojekt namens "Chrome Guide" zum Thema Hoverball, und sind ebenso, wie der Inhalt der Talkkommentare Yans und Mings reine Eigenerfindung von Benutzer Karel, und entsprechend ebenfalls nicht Bestandteil des offiziellen SR-Kanon.

Weblinks[Bearbeiten]