Hildebrandt-Kleinfort-Bernal

Aus Shadowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hildebrandt-Kleinfort-Bernal
Überblick (Stand:?)

Hkb.jpg

Konzernlogo
© FanPro
kurz: HKB
Hauptsitz: London, UK
Präsident(in): Paul Bernal II
Hauptaktionäre:
Hildebrand-,
Kleinford- &
Bernalfamilie
Rhonabwy

Das Finanzimperium Hildebrandt-Kleinfort-Bernal (kurz: HKB), dessen Hauptsitz in London liegt, ist der größte britische Konzern und die zweitgrößte der Eurobanken, nach dem Frankfurter Bankenverein sowie dem Finanzimperium von Saeder-Krupp und der Zürich-Orbital-Gemeinschaftsbank. HKB besaß vor dem Crash 2.0 in etwa die Größe der Malaysian Independent Bank oder von Wuxing Incorporated.

Anteilseigner[Bearbeiten]

Die Hauptaktionäre sind die Hildebrand-, die Kleinfort-, und die Bernalfamilie, sowie der große Drache Rhonabwy. Aktuelles Oberhaupt ist Paul Bernal II. Dieser hat auch an anderen Konzernen wie British Industries (heute Regulus Joint Industries) und Transys-Neuronet große Anteile.

2071 gab HKB die Ernennung von Sir Henry Wilburton zum Direktor der Abteilungen für Fusionen und Übernahmen bekannt, die zuvor von den Kleinforts geleitet worden war. 2073 saß kein einziges Familienmitglied der Kleinfort-Familie mehr im Aufsichtsrat [6].

Präsenz, Geschichte und Aktivitäten[Bearbeiten]

HKB gilt - nicht zu letzt - auch als Experte für Feindliche Übernahmen und ähnliche Börsenmaneuver, wofür sie sich in der Vergangenheit nicht scheuten, mit den Schatten-Börsenmaklern von Brokerage X zusammen zu arbeiten.[1] Auch auf schattige Aktivposten und noch finsterere Methoden wird gerne zurückgegriffen, um den Aktienwert eines potentiellen Opfers in den Keller zu drücken, wobei die Banker selbst sich die Finger - wenigstens nach außen - nicht schmutzig machen: So war Transys-Neuronet in der Vergangenheit ein steter Zankapfel zwischen dem Großdrachen Celedyr und HKB, die mehrfach eine Komplettübernahme von Transys versuchten. Dabei rissen die Finanzinvestoren 2054 tatsächlich nach einem - von ihnen selbst angestoßenen und inszenierten - Skandal um einen Serienkiller in London, bei dem es sich um einen angeblichen Klon Jack the Rippers handelte und der Transys arg in Mißkredit brachte, vorübergehend beinahe die komplette Kontrolle über den in Wales und Silicon Glen beheimateten High-Tech-Konzern an sich [3]. Noch vor der Vereinigung mit Erika zu Transys-Erika und der anschließenden Fusion mit Novatech zu NeoNET gelang es Celedyr jedoch 2062, die Machtverhältnisse wieder klar zu seinen Gunsten zu verschieben, und sich die Aktienmehrheit erneut zu sichern.

Shadowtalk Pfeil.png Das sin' Killer, die HKB-Typen... Killer in Nadelstreifen, aber immer noch drekige Killer...
Shadowtalk Pfeil.png Rani ...London Underground

2063 litt HKB nach dem Verlust der Kontrollmehrheit bei Transys unter sinkenden Aktienkursen, was sich durch die wirtschaftlich kontraproduktive Übernahme der Midland Bank noch verschlimmerte, und zu mehreren Korrekturen der Quartalsprognosen nach unten führte. Ebenfalls 2063 verstarb Firmenmitbegründer Dietrich Kleinfort, und später im selben Jahr machte dessen Erbe Uwe Kleinfort Schlagzeilen, da er untertauchte, als die Polizei in Leipzig ihn unter dem Verdacht des Mordes an seinem Vater verhören wollte. Angeblich hatte Anthony Hildebrandt ihn dazu aufgestachelt, den Generationswechsel zu beschleunigen, und es gibt Zeugen, die ihn nach seinem Verschwinden in Cardiff/Wales gesehen haben wollen.[3]

Shadowtalk Pfeil.png Das spurlose Verschwinden von wenigstens drei Vorstandsmitgliedern tut einer Bank ebenfalls nicht gut, speziell was den Ruf angeht... und erst recht, wenn die sauber abgenagten Gebeine des einen später in den Gewässern der Karibischen Liga gefunden werden!
Shadowtalk Pfeil.png Hannibelle

Außerhalb Europas hat der Konzern unter anderem massiv in Kapstadt, Kalkutta, Sidney und Hong Kong investiert, wo HKB, das den zweiten Matrixcrash offensichtlich überstanden hat, auch im Jahr 2070, noch eine Menge von Beteiligungen und Einfluss besitzt [4].

Ebenso sind sie auch am bedeutendsten Finanzmarktstandort der ADL, in Frankfurt am Main, mit einer größeren Dependance vertreten und Gerüchte sprechen zu Beginn der 70er von einer größeren, geplanten Aquisition in Berlin [5]. - Ungeachtet dessen priorisiert HKB London als europäischen Finanzplatz Nr. 1, dem es klar den Vorzug vor Genf (das HKB zu instabil und gefährlich ist) und Frankfurt am Main gibt, da sie dort die Tatsache eines wirklich Freien Marktes in Frage gestellt sehen [6].

Nach dem Sturz des Lordprotektors und der angekündigten Auflösung des Lord Protector's Office, aus der dann jedoch nur eine Umstrukturierung und Neuausrichtung wurde, hat der britische Premierminister William Darch HKB die Aufgabe übertragen, die Finanzen des Büros des Lordprotektors zu analysieren und sie künftig in Übereinstimmung mit der neuen Regierung zu verwalten. - Da gleichzeitig jedoch NeoNET beste Chancen hat, den öffentlichen Auftrag für die Wartung des Chancellery Network (C-Net) der britischen Matrix zu erhalten, das bislang dem Oversight Board unterstand, wird hier gerade eine neue Runde im Machtkampf zwischen HKB und dem drakonischen NeoNET-Großaktionär Celedyr eingeleitet. [7] - Gleichzeitig bietet die enge Zusammenarbeit mit der neuen Regierung dem Finanzkonzern allerdings auch einen gewissen Schutz vor der fortgesetzten Vendetta des prominenten Großdrachen gegen seinen Intimfeind. [6]

In Berlin, sitzt seit der 6. Berliner Bezirkswahl von 2077, die nach der Verletzung Dr. Alexander Schmidts am Wahlabend des 3. Oktobers durch den linksautonomen orkischen Attentäter Fabian “Halal” Akansu bei seiner eigenen Wahlparty wiederholt werden musste, mit Dr. Paul Zöller vom Berliner Bankenverein [8] (der dem FBV- und PNE-Mann Schmidt bei der Wahl 2074 noch mit 32,6% unterlegen war [9]) faktisch ein Vertreter HKBs im Berliner Rat [8]. Seit der von der Wahl der Ratsvertreter entkoppelten Wahl im Juni 2078 hat er zudem den Posten des III. Bürgermeisters und die damit verbundene Doppelfunktion als neuer BERVAG-Exekutivdirektor inne [11].

Struktur[Bearbeiten]

Tochterfirmen[Bearbeiten]

HKB Financial Services[Bearbeiten]

HKB Data Services[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hildebrandt-Kleinfort-Bernal in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich hier.

Primärquellen zu HKB sind:

Quellenbücher:

Romane:

Sonstige:

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Loose Alliances / Feind meines Feindes - Brokerage X
^[2] - Blutige Straßen - Roman von Carl Sargent (& Marc Gascoigne)
^[3] - State Of The Art 2064.01D S.152
^[4] - Runner Havens / Schattenstädte - Hongkong, S.38f
^[5] - Konzernenklaven - Frankfurt S.171
^[6] - Spy Games / Machtspiele - Handbuch für Spione S.100
^[7] - Conspiracy Theories / Verschwörungstheorien
^[8] - SRB - Shadowrun Berlin - Artikel "[BL1] Quo Vadis Berlin - Schicksalswahl mischt die Karten neu"
^[9] - NovaPuls 2074-10-08 "Berliner erleben Bezirkswahl-Krimi"
^[10] - SRB - Shadowrun Berlin Artikel Berlin hat gewählt (Periode III/2078)
^[11] - Nosferatu p.70
^[12] - Datapuls: Karlsruhe S.16, 35