Afrika

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Afrika 2072

Afrika ist mit einer Fläche von 30,3 Mio. km² (22 % der gesamten Landfläche der Erde) nach Asien der zweitgrößte Kontinent und ungefähr dreimal so groß wie Europa.

Etymologie[Bearbeiten]

Im Altertum bezeichnete Africa nur das Gebiet des ehemaligen Tunesien, der Kontinent wurde Libyen oder auch Die Hölle genannt. Der Name wurde vom römischen Senator und Feldherrn Scipio Africanus (Eroberer Karthagos) erstmals verwendet und könnte von einem einheimischen Stamm abgeleitet sein oder auf dem phönizischen afar („Staub“), dem griechischen aphrike („unkalt“), dem lateinischen aprica („sonnig“) oder dem lateinischen Wort Afer (Plural: Afri) beruhen, was soviel wie „Afrikaner, Punier“ bedeutet.

Geographie[Bearbeiten]

Afrika ist im Norden vom Mittelmeer, im Westen vom Atlantik, im Osten vom Indischen Ozean und dem Roten Meer umgeben. Die Sahara teilt den Kontinent in das hauptsächlich von Arabern bewohnte Nordafrika und das subsaharische Afrika (Schwarzafrika).

Lage[Bearbeiten]

Afrika wird im Westen vom Atlantik, im Osten vom Indischen Ozean und dem Roten Meer und im Norden vom Mittelmeer begrenzt. Die Küstenlänge beträgt 30.490 km, was gemessen an der großen Fläche relativ wenig ist. Die einzige Landverbindung zu anderen Festlandmassen, bzw. zu Eurasien, bildet der Sinai, der zwischen Afrika und der Arabischen Halbinsel liegt. Europa liegt Afrika an der Straße von Gibraltar und der Straße von Sizilien am nächsten.

Der afrikanische Erdteil ist nur wenig gegliedert; er hat weniger Inseln und Halbinseln als alle anderen Kontinente. Die weitgehend unbesiedelte Sahara trennt das zum Mittelmeerraum gehörende Nordafrika vom südlich gelegenen Schwarzafrika (subsaharisches Afrika).

Die größte Insel ist Madagaskar, die vor der Südostküste Afrikas im Indischen Ozean (Indik) liegt. Die Kanarischen Inseln und die Städte Ceuta und Melilla sind Teile Spaniens; die Insel Madeira ist Teil Portugals.

Gewässer[Bearbeiten]

  • Der längste Strom Afrikas und zugleich der längste der Erde ist der Nil mit 6.671 km, er mündet in das Mittelmeer.
  • Der zweitlängste Fluss Afrikas und der wasserreichste des Kontinents ist der Kongo mit (4.374 km). Er mündet in den Südatlantik.
    • Ein rechter Nebenfluss des Kongos ist die rund 350 km lange Lukuga, der einzige Abfluss des ostafrikanischen Tanganjikasees der mit 1.470 m zweittiefster See der Erde ist nach dem Baikalsee (Sibirien).
  • Der Niger ist nach dem Nil und dem Kongo mit 4.184 km Länge der drittlängste Fluss bzw. Strom in Afrika. Nach Verlassen des
    • Kainji-Stausees mündet der Niger in den Südatlantik. Sein Einzugsgebiet beträgt 2.261.763 km².
  • Der Sambesi mit 2.736 km ist der viertlängste Fluss in Afrika und der größte afrikanische Fluss, der in den Indischen Ozean fließt. Das Einzugsgebiet umfasst 1.332.574 km², was etwa der Hälfte des Nils entspricht.
    • Der Malawisee mit 29.600 km² zählt mit 706 m zu den tiefsten Seen in Afrika. Sein Abfluss ist der Shire-Fluss der nach 402 km in den Sambesi mündet.

Geologie[Bearbeiten]

Im Norden Afrikas zieht sich das Atlas- oder Maghreb-Gebirge durch die Staaten Marokko und Algerien, das zusammen mit den Alpen im Zuge der Annäherung der afrikanischen an die eurasische Platte entstanden ist.

Durch den Osten Afrikas zieht sich der Große Afrikanische Grabenbruch, welcher die Fortsetzung des Grabenbruchs unter dem Roten Meer ist und auf eine Abspaltung des Horns von Afrika und Arabiens vom Rest Afrikas hindeutet. Der dabei entstehende Vulkanismus hat unter anderem das Kilimandscharo-Massiv, das höchste Bergmassiv Afrikas, das Ruwenzori-Gebirge und das Mount-Kenya-Massiv geschaffen. Im weiteren Verlauf des Grabenbruchs liegen Rudolfsee, Kiwusee, Tanganjikasee und Malawisee sowie der Unterlauf des Sambesi.

Gebirge und Berge[Bearbeiten]

Dies sind die fünf höchsten Gebirge bzw. Bergmassive mit ihrem jeweils höchsten Berg in Afrika:

Gebirge Berg Höhe ü.NN Staat
Kilimandscharo-Massiv Kibo (Uhuru-Peak) 5.885 m Bakongo-Stammesland
Mount-Kenya-Massiv Batian 5.189 m Kenia
Ruwenzori-Gebirge Margherita Peak 5.099 m Bakongo-Stammesland
Hochland von Abessinien Ras Daschan Terara 4.610 m Äthiomalische Gebiete
Virunga-Vulkane Karisimbi 4.497 m Bakongo-Stammesland

Außerdem zählen der Atlas mit dem Toubkal (4.155 m ü. NN) in Marokko, der Mount Meru (4.552,13 m), ein Inselberg im Bakongo-Stammesland, und der Kamerunberg (4.085 m), ein weiterer Inselberg im Bakongo-Stammesland, zu den höchsten Gebirgen, Bergmassiven bzw. Bergen des Kontinents. Der Tafelberg in Kapstadt/Konföderation von Azania ist zwar mit 1.087 m ü. NN deutlich niedriger, als bekannte Heimat und Hort der Gefiederten Schlange Mujaji jedoch speziell für die Xhosa von höchster kultureller Bedeutung.

Klima und Natur[Bearbeiten]

Durch seine Lage beiderseits des Äquators und seine kompakte Form besitzt Afrika die größte zusammenhängende Landmasse der Tropen. 75 % der Fläche Afrikas liegen innerhalb der Wendekreise, die die mathematische Tropengrenze bilden. Der größte Teil Zentral- und Westafrikas ist von tropischem Regenwald bedeckt. Das Kongobecken ist nach Amazonien das zweitgrößte Regenwaldgebiet der Erde. Um die Wendekreise sind große Wüsten entstanden. Die Sahara im Norden wird nur durch die Flussoase des Nils unterbrochen, im Süden befinden sich die Namib als Nebelwüste und die Kalahari als Trockensavanne. Südlich der Sahara (Sahelzone) und in Ostafrika bis Südafrika hinunter befinden sich riesiege Savannengebiete. Im Bereich zweier jährlicher Niederschlagsmaxima breiten sich die Trockenwälder und Feuerökosysteme aus, beispielsweise Mopane, Miombo oder Chipya-Vegetation. Südostafrika ist durch den Einfluss des Monsun und die großen Täler von Sambesi und Limpopo fruchtbarer.

Städte[Bearbeiten]

Die größte Stadt Afrikas ist Kairo (Ägypten) mit gezählten 30.488.984 Einwohnern (mit Trabanten), danach folgt Lagos (unabhängig / Königreiche von Nigeria) mit 23.656.711 Einwohnern; die drittgrößte Stadt des Kontinents ist Kinshasa (Pan-Afrikanische-Föderation bzw. Bakongo Stammesland) mit 17.455.043 Einwohnern.

Situation in der Sechsten Welt[Bearbeiten]

Geprägt wird der Erdteil von der kulturellen Vielfalt seiner unzähligen Völker, dem Erbe des Kolonialismus, den Folgen der extremen Armut weiter Teile der afrikanischen Bevölkerung, dem Rohstoffrausch, der sich zu Beginn des 21sten Jahrhunderts hier besonders hemmungslos austobte sowie dem aktuellen Bemühen, Afrikas Marginalisierung in vielen Bereichen zu überwinden und nachhaltige Lösungen für seine zahlreichen Probleme zu finden. Dabei steht die Desertefikation großer Flächen - neben der politischen Zerrissenheit und Instabilität des Kontinents mit ihren Konsequenzen in Form endloser Stammeskonflikte - an erster Stelle, während die wild wuchernde erwachte Natur mit all ihren Crittern und paranormalen Pflanzen auf der anderen Seite Zweifel an der Rolle der Metamenschheit als Krone der Schöpfung und ihren Platz an der Spitze der Nahrungskette durchaus angebracht erscheinen lassen.

Shadowtalk Pfeil.png Aktuelles Bemühen?! - Die Konzerne geben sich IMHO eher alle Mühe, dafür zu sorgen, das alles so instabil und chaotisch bleibt wie es ist. - Wo könnten sie auch sonst ihren neuesten, unausgereiften Schrott ungestraft Feldtests unterziehen, ihren hochtoxischen Müll abladen, Einheimische für eine tägliche Ration NutriSoy 16-Stundenschichten im Tagebau malochen lassen oder im Tausch für ein paar Kisten Sturmgewehre, die an die lokale Miliz gehen, die Genehmigung zur Ausbeutung der nationalen Bodenschätze erwerben? - Verantwortungsgefühl ist für diese Gangster in den Vorstandsetagen doch nach wie vor ein Fremdwort!
Shadowtalk Pfeil.png Corpshark

Die etwa 906 Mio. Einwohner Mitte 2005 machten 14 % der Weltbevölkerung aus, wobei man davon ausging, daß dieser Anteil durch die hohen Geburtenraten in den nächsten Jahrzehnten vermutlich noch steigen würde. Allerdings hat VITAS 2010 und 2022 gerade in Afrika - wenn man von Indien einmal absieht - dank mangelnder medizinischer Versorgung und generellem Entwicklungsrückstand die vermutlich höchsten Opferzahlen gefordert. Auch andere Pan-Epedemien - etwa E7 - und die endlosen Stammes- und Bürgerkriege haben dafür gesorgt, das das Bevölkerungswachstum weit hinter den Prognosen europäischer und nordamerikanischer Wissenschaftler zurückblieb.

Shadowtalk Pfeil.png Gerade die UNO mit ihren Unterorganisationen hat was Afrika angeht wirklich schmählich versagt... oder sich sogar von den Konzernen und anderen ... Interessengruppen für deren Verbrechen einspannen lassen. - Ich denke da nur an die WHO-Impfkampagne damals, nach der das E7 erstmals in Afrika auftrat. - Kam einigen Herren in Österreich sehr gelegen, die großen Wert darauf legten, daß niemand die Verbindung zwischen der neuen Seuche und dem DSX-Einsatz im Kärntner Abwehrkampf gegen den Großen Dschihad sah... währe ja auch tödlich gewesen, für den Tourismus in der Alpenrepublik!
Shadowtalk Pfeil.png Nowotny@Heeres_Nachrichtenamt.at [1]


Mit dem Raumfahrtprojekt des Konzerngerichtshof am Kilimandscharo, hat die Region um das Massiv - und Kenia mit seiner Hauptstadt Nairobi - wesentlich an Bedeutung gewonnen.

Staaten[Bearbeiten]

Shadowtalk Pfeil.png Wer sich auf dem Kontinent nicht auskennt, kann letztere beide leicht verwechseln - auch wenn sie nix mit einander zu schaffen haben und Wit Afrika etliche tausend Meilen im Landesinneren am Njassa-See liegt, während die Wit Afrikaan Republic of Namibia das alte Südwest-Afrika an der südwestafrikanischen Küste ist!
Shadowtalk Pfeil.png Conquistador
Shadowtalk Pfeil.png ...und Äthiopien, Somalia und viele der Stammesländer der Pan-Afrikanischen Föderation lassen sich kaum als Staaten bezeichnen! - Das ist Warlord-Gebiet, Chummer, und wenn du das nur einen Moment vergisst, bist du verdammt schnell tot!
Shadowtalk Pfeil.png Black Mamba
Shadowtalk Pfeil.png ...von der Pirateninsel, unserem good 'ol Madagaskar gar nicht erst zu reden!
Shadowtalk Pfeil.png Kane ...Zulu-Nation's most Wanted #26 and dropping!


Bevölkerung[Bearbeiten]

Afrika hat 1.345,98 Mio. Einwohner (Stand 2069 ZfS).

Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Afrika (mit Stand vom 13.04.2008) in der Shadowhelix und steht dort unter GNUFDL. Die Liste der Autoren kann hier eingesehen werden.

Primär-Quellen zu Afrika in Shadowrun sind:


Die Absätze zu Etymologie, Klima, Lage, Geographischen Merkmalen (Vegetationszonen, Gebirgen, Gewässern etc.) wurden aus dem Artikel "Afrika" in der Wikipedia übernommen. Eine Liste der Autoren des dortigen Artikels findet sich hier.

Quellendetails:[Bearbeiten]

  1. Cash Flow - Roman von Christian Rieslegger, S. : Nowotny erklärt, wie E7 nach Afrika kam