Nil

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Der Nil (arab. النيل‎, Bahr an-Nil) ist mit über 6.800 Kilometern der längste Fluss der Erde.

Grundlagen[Bearbeiten]

Der Nil war über Jahrtausende die Lebensader Ägyptens. Mit seinen über 6.800 km Länge ist er der größte Fluss Afrikas und der längste der Erde. Sein Einzugsgebiet beträgt 2.870.000 km². Er fließt in Afrika durch die drei Länder Pan-Afrikanische-Föderation, Äthiopien und Ägypten. Der Hauptfluss, der Weiße Nil entspringt dem Viktoriasee in der Pan-Afrikanische-Föderation. Bei Khartoum stößt er mit dem Blauen Nil (Länge 1529 Kilometer) zusammen, der aus dem Tanasee im äthiopischen Hochland entspringt. In Ägypten, unterhalb von Kairo, fächert der Nil zu einem großen Delta auf und fließt in das Mittelmeer. [1]

Nördlich bzw. unterhalb des Assuan-Staudamms, bzw. des Nassersees, etwa ab Qena trägt der Strom nur noch seinen eigentlichen Namen - Nil. Nun tangiert er die östlich angrenzende Arabische Wüste. Weiter nördlich fließt sein Wasser östlich am Fayyum-Becken vorbei, eine große oasenartige und reichlich besiedelte Beckenlandschaft, mit der er über den Bahr Yusuf (Kanal) verbunden ist. [1]

Unterhalb von Kairo und damit noch weiter nördlich, fächert sich der Nil zum etwa 24.000 km² großen Nildelta auf, nach dessen Durchfließen er schließlich in das Mittelmeer mündet; der Assuan-Staudamm ist auch der Grund, warum dieses Flussdelta nicht mehr weiter ins Meer vorgeschoben, sondern durch die dort oftmals sehr starke Brandung abgetragen wird. [1]

Näheres zum Nil bis zur Jahrtausendwende findet sich auf der Historienseite Wikipedia.

Seid dem Anfang des 21. Jahrhunderts geht der Wasserstand des Niles stetig zurück, bis der Nil schließlich im Jahre 2023 zum erstenmal in der Trockenzeit kein Wasser führte. Seitdem sind die sintflutartigen Überschwemmungen, die zwischen Mai und September unregelmäßig auftreten, die einzigen Ausnahmen, wo der Nil Wasser führt. Dieses wird dann in mehreren Becken zwischen den uralten Katarakten angestaut und, wenn möglich, über die Trockenzeit in den Gewächshäusern verspritzt. Flußfahrt ist eigentlich nicht mehr möglich, normales Fortbewegungsmittel ist das Luftkissenboot - oder neu-deutsch: Hover. Die morastigen, sumpfigen letzten Orte, wo Wasser das ganze Jahr über vorhanden ist, sind zum Beispiel der Nassersee und das Fayyum-Becken, das 2020 extra vertieft wurde, um mehr Flutwasser aufnehmen zu können. [3]

Anrainer[Bearbeiten]

Städte am Ufer[Bearbeiten]

Die Millionenstädte Kairo, Giseh (beide Ägypten) und Khartum (Oberägypten, Nubien, früher Sudan) sind die größten Städte. Die alten Ägypter bauten ihre Städte oft an den fruchtbaren Ebenen des heiligen Flusses. Viele Stauanlagen wurden, u. a. für die Besiedlung, errichtet.

Städte am Ufer mit mehr als 100.000 Einwohnern:

Oberägypten-Nubien (früher Sudan):

  • Khartum
  • Omdurman
  • Wad Medani (Blauer Nil)

Ägypten:

  • Assuan
  • Luxor
  • Qena
  • Sohag
  • Asyut
  • Al-Minya
  • Beni Suef
  • Al-Faiyum (etwas westlich)

Im ägypt. Mündungsdelta:

  • Kairo
  • Giseh
  • Alexandria
  • Damanhur
  • Tanta
  • Al-Mansurah
  • Port Said
  • Ismailia
  • Zagazig
  • Al-Mahalla al-Kubra
  • Shubra al-Kheima

Im Jahr des Kometen tauchten entlang des gesamten Nils zahlreiche Alchera in Form von historischen Tempelanlagen und anderen Baudenkmälern aus der Pharaonenzeit des Alten Ägyptens auf, die sich seither permanent oder auch periodisch manifestieren bzw. materialisieren. Diese astralen Konstrukte stellen als begehrtes Untersuchungssubjekt eine enorme Anziehungspunkt für Hermetiker und Magietheoretiker aus aller Welt dar, und locken gleichzeitig auch ganze Scharen von Anhängern der alt-ägyptischen Magietradition und Esotherikfans ins Land der Pharaonen. Dies löst sowohl bei den Behörden des islamischen Landes als auch bei den strenggläubigen Einheimischen verständlicher Weise erhebliches Missfallen aus, was durch das Auftreten von verschiedentlichen Shedim-Vorfällen in Pharaonengräbern eher noch verstärkt wird.

Nebenflüsse[Bearbeiten]

Rechte Nebenflüsse[Bearbeiten]

  • Sobat
  • Blauer Nil (eigentlich Quellfluss)
  • Atbara

Linke Nebenflüsse[Bearbeiten]

  • Bahr al-Ghazal
  • Wadi el Melik

Shadowtalk[Bearbeiten]

Shadowtalk Pfeil.png >Datenempfang . . .

Ein altes Sprichwort: Aut Nilus aut nihil - Entweder der Nil oder nichts

Die Überschwemmung:

In unsern Wintermonaten fällt in Zentralafrika der Regen, die Ströme schwellen. Bis die Wassermassen Gondokoro erreicht haben, vergeht einige Zeit; das Steigen tritt hier Ende Februar ein. Für die mehr als 1000 Kilometer lange Strecke bis Khartum brauchen die Fluten etwa 5 bis 6 Wochen, so dass wir hier (Khartum) das "Nilwunder" Ende März erleben, und erst Ende Juni erreicht es Oberägypten, im Juli beginnt der Nil in Kairo zu steigen und hat im September seinen höchsten Stand. Die Regenzeit für die Quellflüsse des Blauen Nils liegt vom Mai bis September. Demnach beginnt zuerst der Weiße Nil mit der Befruchtung, ihn unterstützt dann, wenn von seiner Seite der Zufluß nachläßt, der kleine "blaue" Bruder. [2]
Leider reichen die Wasser der Überschwemmungen nicht mehr aus, um den Nil das ganze Jahr über ausreichend mit Wasser zu versorgen. Schifffahrt ist nur in dem sechsmonatigen Zeitraum um den Höchststand möglich. Viele sind auf Luftkissenboote umgestiegen, die trocken aufgebockten Boote und Schiffe dienen am Rande des Ufers als Wohnung, Restaurant oder Hotel am Ufer. Der dicke Schlamm ist nicht zu durchdringen und hat schon so Manchen verschlungen. Die rationierte Wasserversorgung übernimmt dann der Nassersee oder es wird vom Mittelmeer aus aufbereitet und flußaufwärts gepumpt. Einige Gruppen vermuten, das Wasser würde den Konzernen verkauft und als Mineralwasser oder Cola der Bevölkerung angeboten. Beweisen konnte man das noch nicht. Tatsache ist jedoch, die Überschwemmungen brachialer geworden sind und kürzer, die alten, verbesserten Stauanlagen, Katarakte, verhindern das zu schnelle Ablaufen der Fluten.

Aber dazu soll sich ein Ingenieur äußern, wir wollen nur den Nil erhalten. [3]

. . . Dateiende


Shadowtalk Pfeil.png Society for Restoration of the Nile (SRN)[3]


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf einer älteren Version des Artikels Nil in der in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich hier, wobei der Hauptautor Benutzer "Harekrishnaharerama" ist.

Primärquelle ist der Artikel Nil in der Wikipedia, der dort ebenfalls unter GNUFDL steht. Eine Liste der dortigen Autoren kann man hier einsehen. Weitere Quelle des Ursprungstextes ist die Seite Jaduland: Der Nil als Segensspender.

Primärquellen zum Nil in Shadowrun sind:

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Wikipedia: Nil (Autorenliste)
^[2] - Jaduland: Der Nil als Segensspender

^[3] - Der Teil, daß der Nil weitgehend trockenfällt, und die Implikationen, die sich daraus ergeben, sowie die "Society for Restoration of the Nile" sind Eigenerfindungen von Benutzer "Harekrishnaharerama", und damit nicht quellengedeckt.