Ork

Aus Shadowiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
Ork
(Homo sapiens robustus)
Erstes Auftreten 2021
Durchschnittliche Körpergröße 1,9
Lebenserwartung 40 Jahre
Dauer der Schwangerschaft 6 Monate
Metavarianten Hobgoblin, Oger, Oni, Satyr
Orks werden auch als Homo sapiens robustus bezeichnet.

Biologie[Bearbeiten]

Im Durchschnitt werden sie 190 cm groß und wiegen dabei um die 95 Kilogramm, was ihnen das robustus hinter dem sapiens beschert.

In den meisten Fällen besitzen sie eine sehr üppige Körperbehaarung. In Einzelfällen kann diese jedoch manchmal auch ganz fehlen. Ihre unteren Eckzähne sind stark ausgeprägt und ihre Nasen zumeist um einiges breiter als die gewöhnlicher Menschen. Wie die Elfen haben auch sie spitze Ohren, wirken jedoch insgesamt weit grobschlächtiger.

Die Lebenserwartung der Orks liegt im Durchschnitt zwischen 35 und 40 Jahren, was aber nur für die als Ork geborenen gilt: Menschen, die seit der ersten Goblinisierungswelle, die am 30. April 2021 begann, zum Ork «goblinisiert» sind, altern mit normaler Geschwindigkeit. Auch die körperliche Reife erlangt ein Ork früher als ein Homo sapiens sapiens - nämlich bereits mit 14 Jahren!

Shadowtalk Pfeil.png Jezt versteh ich warum einige Orkgruppen für eine Herabsetzung von Volljährigkeit, Mündigkeit und Pensionsalter kämpfen. Jahrelang erwachsen, aber ohne Job und Führerschein. Die altern einfach zu schnell für diese Welt.
Shadowtalk Pfeil.png Hello Kitty

Auch Orks verfügen über die Gabe der Restlichtverstärkung, wodurch sie bei schwachem Licht deutlich besser sehen können, als beispielsweise Menschen.

Orks vermehren sich schneller, als alle anderen Metarassen, da sie eine extrem hohe Geburtenrate und eine außerordentlich starke Neigung zu Mehrlingsgeburten haben. Die Schwangerschaft dauert etwa sechs Monate und Vierlinge sind die Regel. Geburten von Achtlingen aus natürlicher Zeugung sind selten, wurden aber schon mehrfach dokumentiert. Sapiens-Kinder einer Orkmutter wandeln sich mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 95% in der Pupertät in einen Robustus.

Lebensumstände und Rassismus[Bearbeiten]

Orks sind von allen MetaMenschen vermutlich am massivsten Rassismus und Anfeindungen ausgesetzt. In Folge der grausamen rassistischen Ausschreitungen gegen Sie haben sich Orks verschiedentlich in aufgegebene unterirdische Kanäle, Keller, Bunker und U-Bahnschächte zurückgezogen und dort ihre eigene Gesellschaft aufgebaut - den sogenannten Ork-Untergrund, den es nicht nur in Seattle gibt...

Ebenso wie Trolle finden auch Orks vorzugsweise schlechtbezahlte Knochenarbeit, oder werden bestenfalls als Rausschmeißer, Straßencops, Sicherheitsleute oder Söldner angeheuert, falls sie überhaupt einen legalen Job bekommen können... (Der Anteil ohne SIN ist unter den Orks höher, als bei allen anderen Metatypen). Dem entsprechend schließen sich viele Orks kriminellen Vereinigungen an, oder gründen eigene Gangs, um über die Runden zu kommen.

Diese Umstände führten zur Gründung von verschiedenen politischen Aktivistengruppen, wie dem Ork Rights Committee und den Mothers of Metahumans, deren Bemühungen über die letzten Jahre zumindest einige Erfolge erzielten konnten. Aber auch gewaltbereite, zum Teil selbst rassistische Gruppierungen, wie die Sons of Sauron sind im Zuge des Aktivismus für Orkrechte entstanden.

Im Jahr 2061 fand eine neue, eigene Sprache der Orks, das sogenannte Or'zet, Verbreitung. Diese Sprache wurde aus einem Artefakt namens der «Or'zet-Kodex» entschlüsselt, welches der Großdrache Dunkelzahn in seinem Testament dem Ork-Rechtler Robert Page vererbte. Damit haben die Orks neben den Elfen auch eine eigene Sprache, die jedoch insbesondere von anti-metamenschlichen Rassisten ebenso wie Sperethiel als Kunstsprache geschmäht wird. [1] In jedem Fall war diese Sprache ein sehr wichtiger Faktor in der Entstehung der Orkstolz-Bewegung. Durch diese wurde mittlerweile vielen Orks (und auch Trollen) ein Selbstbewusstsein als eigenständige Subkultur gegeben, die sich in einer vielfältigen Kunst-und Medienszene niederschlägt und deren kommerzielles Potenzial mittlerweile von verschiedenen Konzernen erkannt wurde.

Shadowtalk Pfeil.png Dank der Popularität von Orxploitation sind mittlerweile bei Norms der jüngeren Generationen tatsächlich Orkposer ein Trend geworden. Was die echten Orks davon halten ist natürlich eine andere Sache...
Shadowtalk Pfeil.png Mocking Bird


Obwohl zu Beginn der 2070er Orks - außer als Künstler, Musiker und SimSinn-Stars - zum Teil auch den Aufstieg in leitende Positionen der Konzerne geschafft haben, wie etwa Yuri Shibanokuji bei Evo oder Chairman Gary Cline bei Horizon, sind verbreitete Vorurteile und latente Rassismen gegen sie immer noch verbreitet. So soll etwa eine im April 2072 veröffentlichte Studie belegen, daß Orks stärker schwitzen würden, als Angehörige anderer Metatypen, was von linken Gruppen und namentlich Metamenschenrechtlern natürlich als unsinnige und unbelegte Pauschalisierung abgelehnt wird...

Unterarten[Bearbeiten]

Orks, die das Unglück haben, sich mit dem MMVV (Stamm 1) zu infizieren, verwandeln sich in mörderische Kraturen, die als Wendigo bekannt sind [5]. Orks mit MMVV-II-Infektion werden zu Grendeln und MMVV-III, respektive die Krieger-Abart des Vampirvirus, löst bei Orks (wie bei allen Metatypen) die Verwandlung in einen Ghul aus.

Trivia[Bearbeiten]

Die wohl häufigste Beleidigung, die gegen Orks gebraucht wird ist "Hauer", abgeleitet von den vergrößerten Eckzähnen, gefolgt von "Trog" oder "Troggy", was sich vom englischen "Troglodyte", zu deutsch "Höhlenmensch" ableitet.

Shadowtalk Pfeil.png Nenn mich Trog oder Hauer, und ich zeig Dir, warum die Wissenschaftler uns als Robustus klassifizieren!
Shadowtalk Pfeil.png Ruhr-Ork

Nicht wenige Orks sehen sich aber auch dadurch beleidigt, dass einige Konzerne Quotenorks in unteren und mittleren Führungspositionen haben, die sich zum Teil größeren schönheitschirurgischen Eingriffen unterziehen um akzptabel zu sein.[6]

In Russland versuchten Anthropologen in den '20ern den Begriff "Ork" (wie auch "Troll") wegen der negativen Prädisposition aus der westlichen, Tolkinschen Fantasy aus dem offiziellen Sprachgebrauch zu verbannen, und forderten die Angehörigen der neuen Rassen auf, sich selbst eine angemessene Bezeichnung nach einem der historischen Volksstämme zu wählen, die in vergangenen Jahrhunderten im russischen Riesenreich gelebt hatten. Die Orkvertreter entschieden sich für die (vielleicht nicht unbedingt glücklich gewählte) Bezeichnung "Mongolen", die von den russischen Orks damals begeistert als ihre neue Identität angenommen wurde [7].

Shadowtalk Pfeil.png Vielleicht ein bisschen zu begeistert... Die älteren, menschlichen Russen erinnern sich zum Teil nämlich selbst heute noch mit Schrecken an die modernen, orkischen Mongolenhorden die das Pferd mit dem Motorrad vertauscht hatten, und - speziell im russischen Fernen Osten - ihre menschlichen Nachbarn als räuberische Nomaden terrorisierten! [7]
Shadowtalk Pfeil.png Rodina ...aber mit der Separation der Sibirier und den Eurokriegen ist dieser Spuk dann recht schnell wieder verschwunden!
Shadowtalk Pfeil.png Auf die Dauer hat sich "Mongole" als Synonym für "Ork" jedenfalls im russischen Sprachraum auch nicht durchsetzen können, und zudem hat diese frühe, russische Variante der Orkstolz-Bewegung eine Gegenbewegung unter den menschlichen Jugendlichen ausgelöst, die heftig dagegen protestierten, daß die Orks das kulturelle Erbe des - ja ursprünglich menschlichen - "stolzen Volksstamms der Mongolen" für sich okupierten...! [7]
Shadowtalk Pfeil.png Prof. Rostow


Quellen[Bearbeiten]

Quellendetails:[Bearbeiten]

  1. State Of The Art 2064.01D
  2. Shadowrun Companion: Beyond the Shadows / Shadowrun-Kompendium: Jenseits der Schatten
  3. Shadowrun Companion Revised / Shadowrun Kompendium 3.01D
  4. Runner's Companion / Runnerkompendium
  5. Critters / Critter - Heft als Beilage zum Spielleiterschirm 3. Edition
  6. Lass ab von Drachen - Roman von Robert N. Charrette

  7. Die Verwendung des Namens des historischen Volkes der Mongolen als offizielle, russische Bezeichnung für den Metatypus Ork und die Auswirkungen dieser Sprachregelung sind eine Eigenerfindung von Andreas "AAS" Schroth, die in dessen Kurzgeschichte "Drachenbrut - Mit den Augen der Katze" eingeführt wurde. Sie ist - wie die gesamte Kurzgeschichte - nicht Teil des offiziellen Shadowrun-Kanon, und kommt in keiner offiziellen Quelle vor.

Die Kurzgeschichte steht - wie alle Eigenerfindungen AAS' auf seiner SRB - Shadowrun Berlin Seite - unter einer non-commercial Creative Commons Lizenz.

Weblinks[Bearbeiten]