Inazo Aneki

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Inazo Aneki
* 1990 ; † Mai 2061
Geschlecht männlich
Metatyp Mensch
Magisch aktiv  ?
Nationalität japanisch
Konzern-
angehörigkeit
Renraku
Beruf CEO

Inazo Aneki war der Gründer von Renraku Computer Systems.

Biographie[Bearbeiten]

Aneki - ursprünglich ein auf feindliche Übernahmen spezialisierter Konzernhai wie der junge Richard Villiers - kaufte 2029 den durch den Crash in Bedrängnis geratenen Megakonzern Keruba International, einer der ursprünglichen sieben Gründer des Inter-Corporate Council, durch eine Holding namens Renraku auf. Obwohl er zu diesem Zweck einen hohen Kredit aufgenommen hatte, sah er davon ab den Konzern zu zerschlagen und seine Aktiva zu liquidieren. Er benannte ihn stattdessen in Renraku Computer Systems um, verlegte seinen Hauptsitz in seine Heimatstadt Chiba und machte sich selbst zum Präsidenten und CEO.

Wegen seiner Vielzahl an anderen Interessen (siehe: Persönlichkeit) ließ Inazo Aneki die Führung lange schleifen: Während das Unternehmen wuchs und wuchs, wurde es zugleich zu einem beüchtigten Hort der Korruption unter den Execs, wie auch von anti-metamenschlichem Rassismus übelster Art. Erst, als die Execs den Firmengründer Aneki aus dem Konzern drängen wollten, griff dieser hart durch und säuberte den Vorstand mit eisernem Besen.

Erbe[Bearbeiten]

Aneki erhielt 2057 aus Dunkelzahns Nachlass das Siegel der Grünen Handschuhe, mit dem man sich Zutritt nach Tibet verschaffen konnte. Der Drache warnte den Renraku-CEO in seinem Testament ausdrücklich davor, das Privileg nicht zu missbrauchen oder die Konsequenzen zu tragen.

Aneki und DEUS[Bearbeiten]

Skeptisch bezüglich der Hinweise auf künstliche Intelligenz beim Arcology Expert Progam der Renraku-Arkologie in Seattle, bestand Aneki auf der Einrichtung einer Sicherheitsvorrichtung, eines Kill-Switch mit der das AEP automatisch deaktiviert und sicher verwahrt werden könnte. Tatsächlich waren die Zweifel, die er damit an der "Loyalität" des AEP zum Ausdruck brachte, der X-Faktor, der die KI Deus hervorbrachte.

Im Februar 2060 versuchte Deus über die Matrix Zugriff auf Aneki, der sich in der Renraku Chiba-Arkologie befand, zu erlangen. Der Versuch misslang, Aneki erlitt ein schweres Trauma. Unter dem Vorwand persönlicher Gründe wurde er auf unbestimmte Zeit vom Posten des CEO beurlaubt und von Renraku nach Tibet gebracht.

Durch einen Deal mit Sherman Huang gelang es Deus 2061 den von den Tibetern nur teilweise wiederhergestellten Aneki in die Arkologie zu bringen. Aneki beging den rituellen Selbstmord, Seppuku, als er sich in der SCIRE-Matrix der KI Deus gegenüber sah. Gleichzeitig aktivierte er den Killswitch, der Deus vernichten sollte, was aber durch die Vorbereitungen der KI dazu führte, dass sie aus der Arkologie entkam.

Konzern-Kami[Bearbeiten]

In Japan wurde Inazo Aneki nach seinem Tod zum Hüter-Kami Renrakus erhoben, die Konzernschulen und konzerneigenen Medien Renrakus singen förmliche Hymnen auf seine Leistungen und Visionen und er wird an zahlreichen Schreinen - speziell in seiner Heimatstadt Chiba und unter Renrakus Sararimen - wie eine Gottheit oder zumindest ein Halbgott verehrt.

«Aneki City» eine künstliche Insel, die Renraku vor der Küste Chibas schaffen ließ, ist ebenso nach ihm benannt, wie Straßen und Plätze in zahlreichen Städten rund um den Globus. Das von ihm begründete «Kyoko Aneki Medical Center» in Chiba, das im Zentrum der zahlreichen Cyberkliniken steht, für die die Stadt berühmt ist, trägt den Namen seiner Frau.

Persönlichkeit[Bearbeiten]

Aneki galt zu Lebzeiten als geduldiger, umsichtiger und intelligenter Anführer mit einer schier unerschöpflichen Quelle an Connections aus der gesamten Welt. Außerdem war der CEO bekannt für sein großes Interesse für Psychologie, Medizin und Cybertechnologie und die neuesten Entwicklungen auf diesen Gebieten.

Beziehungen[Bearbeiten]

Ehefrau[Bearbeiten]

Inazo war mit Kyoko Aneki, einer hoch angesehenen, selbstständigen Psychotherapeutin verheiratet.

Kontakte[Bearbeiten]

Sam Verner war für eine Weile der Protégé von Aneki.


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert teilweise auf dem Artikel Inazo Aneki in der Shadowhelix, der dort - wie hier - unter GNUFDL steht, und hier erweitert wurde. Eine Liste der Autoren findet sich hier.

Primärquellen zu Inazo Aneki sind: