California Free State

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Eine Weiterleitung auf diesen Artikel ist auch der Titel eines Quellenbuches. Dieses ist unter California Free State (Quellenbuch) zu finden.
Die Flagge von CalFree - dem California Freestate bzw. CFS
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Der Freistaat Kalifornien (engl. California Free State, kurz CalFree oder CFS) ist ein souveräner Staat an der Westküste Nordamerikas.

Seine Hauptstadt ist Sacramento.

Geographie[Bearbeiten]

Grenzen[Bearbeiten]

Der CFS ist mit Aztlan im Süden und Tir Tairngire im Norden von feindlichen Staaten umgeben. Im Osten liegt die Ute Nation und im Südosten grenzt ein kleiner Teil des Pueblo Corporate Council an den CFS. Im Westen ist der Pazifik.

Er hat durch Annexion eines Teils von Nordkalifornien durch Tir Tairngire, San Diegos im Süden durch Aztlan und schließlich Los Angeles' durch das Pueblo Corporate Council gegenüber dem alten US-Bundesstaat Kalifornien erheblich an Fläche verloren.

Städte[Bearbeiten]

Größte Stadt des CFS war Los Angeles mit circa 2,4 Millionen Einwohnern (Stand 2057), ehe sie vom Pueblo Corporate Council in Folge der Ereignisse im Jahr des Kometen annektiert wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Der California Free State war einer der letzten, die sich im allgemeinen Sezessionsfieber in Nordamerika von den UCAS - vormals USA - abspalteten. Ursprünglich war die - wiederholte Drohung, sich von dem Land, von dem man durch die NAN getrennt war - auch politisch komplett unabhängig zu machen, eher ein Versuch, zusätzliche Kompensationszahlungen von der Zentralregierung in Washington DC zu erpressen. - Dummer Weise hatte die UCAS-Regierung aber 2036 die Schnauze voll, und Präsident MacAllister sagte den Kaliforniern nur: Na dann geht doch!

Kaum war Kalifornien 2037 dann "Freestate" - respektive zunächst wieder "California Republic" wie schon einmal im 19. Jahrhundert - erlebten sie auch bereits ihre erste Invasion: Tir Tairngire‎ fiel mit seinen Truppen in Nord Kalifornien ein, und die - unzureichend bewaffneten, kaum ausgebildeten - Freiwilligenverbände sahen sich zunächst außer Stande, die Truppen der Elfen, die reichlich Magie einsetzten zu stoppen. Von Süden griff in diesem Augenblick Aztlan ebenfalls den Westküstenstaat an. Speziell angesichts des für sie aussichtslosen Kriegs mit dem Tir, in dem sich eine verheerende Niederlage der California Republic abzeichnete, daß die Kalifornier die UCAS - oder vielleicht auch die CAS - um Hilfe bitten würden. - Da aber der Rauswurf aus der Union noch entschieden zu frisch war, tat man lieber etwas ganz Dummes: Die Kalifornier baten spontan das Kaiserreich Japan um Hilfe, in der Hoffnung, die UCAS würde beschämt sein und auch ungebeten Unterstützung schicken... Das Spiel ging nicht auf, denn Japan sagte tatsächlich militärische Hilfe zu, und schickte die Kaiserlichen Marines um japanische Wirtschaftsinteressen - insbesondere in San Francisco und dem Sillicon Valley - zu schützen. - Und der Rest ist Geschichte. Die Kalifornier - sofern sie keine Orks oder Trolle waren - machten gute Miene zum bösen Spiel, und SanFran - Frisco für die Nostalgiker - wurde zum Bay-Tokyo.

Die Tir-Elfen, die bis Redding vorgestoßen waren, wurden letztlich durch Guerrilla-Aktivitäten der Kalifornier bis Yreka zurückgedrängt, und das Gebiet zwischen beiden Städten wurde zur entmilitarisierten Zone, die beide Seiten beanspruchten, aber keine militärisch halten konnte.

Die zweite Elfische Invasion 2057 wurde dann allerdings auch nicht von den Japanern aufgehalten, sondern von einem leibhaftigen Drachen, der sich am Mount Shasta niedergelassen hatte, die Shasta-Enklave als Domäne beanspruchte und sich künftig als Schutzherrin Nord Kaliforniens aufspielen durfte. Vorallem die Troggys, die aus der Bucht von San Franzisko verdrängt wurden, und sich zu einem Großteil in Berkeley ansiedelten, begrüßten Hestaby, unsere Orange Queen... Sie hätten es besser wissen sollen: "Never deal with a Dragon!" - Aber das kommt später.

Unten im Süden kamen die Azzies dann zu dem Schluss, daß es sich vielleicht doch nicht so lohnen würde, und begnügten sich mit einer kleinen Grenzkorrektur nach Norden, wodurch San Diego heute in Aztlan liegt. Und Los Angeles - Die Stadt der gefallenen Engel, der es nicht schmeckte, daß die Japsen jetzt das Sagen haben sollten, und die zudem von einer Reihe Erdbeben erschüttert wurde, die u. a. den Flughafen in Trümmer legten, erklärten sich 2047 ihrerseits zur Freistadt - und das blieben sie das kommende Jahrzehnt zumindest. Wegen der Bandengewalt in der Innenstadt wurden die Barrios binnen kurzer Zeit eingemauert, und sich selbst überlassen, während die Unterhaltungsindustrie von Hollywood sich auf Trideo und SimSinn stürtzte. Beide LAs - das Schattige, gewalttätige und schmutzige ebenso wie das glitzernde, reiche und dekadente - lebten jeweils ihr eigenes Leben, tanzten auf dem Vulkan und waren sich mit ihrem Traum (oder den CalHots) selbst genug.

Und an sonsten? In Silicon Valley breitete sich Ares aus, und hatte ein Auge auf die Japano-Kons - und natürlich auf die Pueblo und Ute in der Mojawewüste. Im Orange Country hatten die selben WASP-Rassisten das sagen, wie schon immer, und in einigen Nischen breitete sich - unabhängig vom in Amerika dominanten ameriindianischen Schamanentum eine gewisse neopaganistische Wikka-Kultur aus. - Na ja, der ganze New Age Kram war in Kalifornien ja schon immer populär. In Berkeley entstand die People's University of California, die sich um die Underdogs kümmerte, für deren Bildung die Japano-Kons keinen NuYen übrig hatten - also Troggys und Hispanics - und man machte die Mediengesetze eine Spur lascher als anders wo, damit die Chipfabriken ungehindert CalHots auf den Markt werfen konnten, die seither für jeden unternehmungslustigen Freihändler eine lukrative Fracht in andere Ecken der Welt sind

Tja, und Big Sur entwickelte sich zum Piraten-Hotspot, wo Gangs, unabhängige Crews und Yakuzas um Frachten auf der Route die Küste rauf und runter - vorallem nach Seattle im Norden, Peru im Süden und über den Pazifik ins japanische Kaiserreich - wetteiferten, und sich mit Japano-, Azzlan- und Konzernmarine anlegten.

Neben dem anti-metamenschlichen Rassismus der Japaner - und vieler gebürtiger Kalifornier - und den teilweise nicht weniger bösartigen und militanten Gegenreaktionen der kalifornischen Troll-Biker, die offen mit den «Sons of Sauron» sympathisieren, war und ist Wasserknappheit eines der größten Probleme im Freistaat. Dem entsprechend stellt Wasserdiebstahl und Wasserschmuggel - ähnlich wie in Australien - ein lukratives Geschäft für alle dar, die keine Skrupel haben.

Die Hauptstadt des CFS ist Sacramento. Größte Stadt des CFS war Los Angeles mit circa 2,4 Millionen Einwohnern (Stand 2057) ehe es in Folge der Ereignisse im Jahr des Kometen vom Pueblo Corporate Council annektiert wurde: Ein Erdbeben ließ die Mauern um die Barrios einstürzen, und SURGE-Hysterie und plündernde Slum-Bewohner stürzten die Stadt in Anarchie, die erst durch das Eingreifen des Pueblo-Militärs beendet werden konnte.

Auch für den Rest des CFS änderte sich die Lage im Jahr des Kometen mit dem Befehl der neuen Regierung in Japan zum Abzug der japanischen Besatzungstruppen und dem militärischen Coup von Oberst Keiji Saito, der sich selbst zum General ernannte, erneut. Saito errichtete in San Francisco eine faschistische, Metamenschen diskriminierende Militärdiktatur, und bezeichnete Kalifornien als "Japanisches Protektorat". Obwohl er permanent mit dem Widerstand u. a. durch die Metahuman Peoples Army und ähnliche Bürgerrechtsgruppen kämpfen mußte, dehnte er seine Macht auf weite Teile Kaliforniens aus, was auch das Central Valley mit einschloss, wo sich nur Chico-Oroville - respektive die "Chico Oroville Greater Metro Area" (COGMA) - als unabhängige Enklave halten konnte. Silicon Valley blieb nur durch die militärische Präsenz von Ares Macrotechnology von seinen territorialen Ambitionen verschont. Durch General Saitos anti-metamenschliche Politik, die willkürliche Razzien, Polizeibrutalitäten aller Art, die Einrichtung von Todeslagern für widerspenstige Metas und die Schaffung von Metamenschen-Ghettos - euphemistisch "Kulturelle Zonen" genannt - mit einschloss, isolierte er Kalifornien international politisch immer mehr. Das populäre CalFree Basketball-Team der «Golden State Warriors» gehörte ebenfalls zu denen, die unter der veränderten Lage litten, da die Metamenschlichen Spieler in der traditionell sehr meta-starken Mannschaft immer weniger Spielzeit bekamen. 2063 zogen sie deshalb die Konsequenz, und beantragten in Seattle anlässlich eines Gastspiels Asyl, um sich anschließend nach neuen Teams umzusehen. Gerüchte besagen, daß hinter Saito ein mächtiger, geheimnisvoller Policlub mit anti-metamenschlicher Zielsetzung stände, der in der Schattenmatrix als «Human Nation» bekannt ist. Letztlich stürzte Saitos Regime nach Winternights Welt umspannenden Anschlägen 2064, nach dem in San Francisco im Rahmen des zweiten Matrixcrashs eine der in Werbezeppelinen versteckten EMP-Bomben hochgegangen war. Zu dieser Zeit zog auch Mitsuhama Computer Technologies mit seinem Nordamerika-HQ nach San Francisco um.

Am 8. März 2069 erschütterten zwei große Erdbeben - genannt die "Zwillinge" (engl. "the Twins") - entlang des San-Andreas-Grabens und der San-Pedro-Platte den Freistaat Kalifornien und fordern - vor allem durch einen folgenden Tsunami - über 100.000 Opfer und richteten furchtbare Zerstörungen an. Während San Francisco weitgehend verschont blieb, wurden das Central Valley und große Teile von Los Angeles und San Diego überflutet und blieben es auch, obwohl Experten glauben, das Wasser würde sich irgendwann wieder zurückziehen. Wie sich 2070 herausstellte, hatten sich unter der Stadt eine Alchera in der Form eines gewaltigen Höhlensystems - die sogenannte Tiefe Lacuna - materialisiert, und dafür gesorgt, dass die Stadt der gefallenen Engel unter den Meeresspiegel absackte.

Konzerne[Bearbeiten]

Seit seinem Umzug im Gefolge des Crash von 2064 unterhält Mitsuhama Computer Technologies sein nordamerikanisches Hauptquartier im Freistaat Kalifornien.

Weitere Konzerne mit Sitz im CFS sind:


Quellen[Bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten]