WiFi-Matrix

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Die WiFi-Matrix ist die neue, in den 2070ern praktisch allgegenwärtige, kabellose Matrix wie sie nach dem zweiten Crash aufgebaut wurde.

Geschichtslektion[Bearbeiten]

Die Wifi-Matrix. Wer kennt sie nicht?

Nach einem Buzzword der Jahre 2006/2007 auch scherzhaft Matrix 2.0 genannt, entstand die WiFi-Matrix durch die kontinuierliche Weiterentwicklung kabelloser Datenübertragungstechnologien, deren Siegeszug schon im späten 20. Jahrhundert begonnen hatte, aber mit dem Crash von 2029 ein jähes Ende nahm.

Shadowtalk Pfeil.png Wer gesagt hat, die Geschichte wiederholt sich nicht weshalb man nicht aus ihr lernen kann, hatte unrecht. All das was wir jetzt haben gab es schon zu Zeiten des Internets, nur das VR damals bedeute, dass man sich eine Brille aufsetzte und mit externen Steuerungen spielte. Fast so wie das Holodeck in Star Trek.
Shadowtalk Pfeil.png Koronus

Der Neuaufbau des Internet - die erste Matrix - erfolgte auf der Basis der ASIST-Technologie von Fuchi, und erforderte eine Bandbreite, die lange nicht drahtlos erreicht werden konnte. Außerdem hatte der Crash einen bestehenden Trend des Internet beschleunigt - Abgrenzung von Unternetzen und Segregation der User wurden eins der Kernprinzipien dieser Matrix. Dank geschickter Codierung wurde sogar der Raubkopienmarkt nahezu ausgetrocknet und auf die Produktion von kopierten SimSinn-Aufzeichnungen beschränkt. Cyberterminals mit eingeschränkter Funktion und integrierter Userüberwachung waren für Normalverbraucher die einzige Möglichkeit, mit der Matrix zu interagieren - und jeder Gesetzesverstoß wurde automatisch dem Betreiber des Netzes, in dem er stattfand, gemeldet. Der einzige Umweg waren Cyberdecks, selbstgebaute, saubere und erheblich leistungsstärkere Cyberterminals, deren Preise deutlich über denen von Autos lagen, und die legal nur für Polizei- und Militärorganisationen verfügbar waren.

Shadowtalk Pfeil.png Jetzt mal nicht übertreiben, Kids. Radio Shack hatte auch freie Terminals - Decks - im Angebot, und auch die Modelle von Allegiance konnte sich jeder leisten. Waren zwar auch nur bessere Terminals, aber für viele Decker waren sie die Plattform, auf der sie das Codebiegen lernten.
Shadowtalk Pfeil.png Balto, da Hack-Dog

Cyberdecks, oftmals selbst gebaut, progammiert und mit selbst entworfenen Prozessoren und Platinen, wurden die neue Wahl illegaler Matrixuser - nach dem zwingend nötigen Deck jetzt Decker und nicht mehr Hacker genannt.

Shadowtalk Pfeil.png Ganz wichtig ist auch, dass die Verkabelung mit den Interfaces, die man nutzen wollte, was in den 30ern aufkam und in den 40ern quasi zur Hysterie wurde, auch für sichere Übertragung stand, da sich die Welt lange nicht wirklich vom ersten Crash erholte. Beim zweiten gab es diesen Effekt nicht, aber da war ja auch dank Sicherheitsmaßnahmen der Datenverlust weitaus geringer.
Shadowtalk Pfeil.png Balto, da Hack-Dog
Shadowtalk Pfeil.png Geringer?! Chummer willst du mich verarschen? Weißt du wie viele Leute es gab bei denen alles WEG war?!?!
Shadowtalk Pfeil.png Perry
Shadowtalk Pfeil.png Ja, das gab es bei einigen. 2029 gab es das bei allen. Und alle Konzerne hatten das allermeiste ihres Datenbestandes verloren, ebenso alle Regierungen. Das ist ein vollkommen anderer Maßstab. Und es gibt Eierköpfe, die meinen, wir haben damals 30 Jahre Fortschritt verloren. 2070 hätte ohne diesen Crash also 2040 stattfinden können. Und wo wären wir dann heute?
Shadowtalk Pfeil.png Balto, da Hack-Dog

Zwar reichten zunächst die Übertragungsbandbreiten für die immensen Datenvolumen der Matrix nichts aus, doch mit den diversen technischen Durchbrüchen, gelang der Wifi-Matrix infolge der "Wireless-Matrix-Initiative" von Erika und Transys-Neuronet und nach dem Crash von 2064 ein Durchdringungsgrad des täglichen Lebens, der seinesgleichen sucht.

Shadowtalk Pfeil.png Also, so ganz stimmt das nicht. Die WMI hat nicht das Rad neu erfunden, die haben das verwendet was am Markt war. Decking über Handy- und Funknetzwerke war seit den 60ern möglich, die geringere Bandbreite brauchende VR-Steuerung von Fahrzeugen sogar seit Mitte der 40er. Was die WMI gebracht hat war die Massenvermarktung solcher Terminals (Kommlinks) und eine Neuauflage der Standardprotokolle, die durch Beschluss des KGH zum Industriestandard erklärt wurde, und die die AR möglich machte. Das hat Vor- und Nachteile, wie jeder weiß der sich einmal einen Werbevirus von Horizon gefangen hat oder ohne guten Spamfilter durch eine Innenstadt gelaufen ist.
Shadowtalk Pfeil.png Macha


AR vs VR[Bearbeiten]

Entscheidendes und wirklich neues Merkmal der zweiten Matrix ist die Augmented Reality, die erweiterte Realität, in der im Blickfeld des Trägers eines Kommlinks dreidimensionale Bilder als "Benutzeroberfläche" über die triste, graue Wirklichkeit gelegt werden. Der User nimmt diese mittels einer halbdurchsichtigen Brille oder Linse (oder seltener eines in das Auge implantierten Displays oder einem SimSinn-Modul direkt im Gehirn) wahr, die mit seinem Kommlink verbunden sind, und kann mit ihr interagieren. Die holografischen, multimedialen Darstellungen "erweitern" die Wahrnehmung der physischen Welt (daher der Name), verändern sie, und ersetzen sie teilweise.

Shadowtalk Pfeil.png Speziell bei letzterem sollte man sehr aufpassen. Leute die ihre Realität dem eigenen Gusto anpassen fallen irgendwann auf die Schnauze, und nicht wenige stehen dann nie wieder auf. Wenn man sie ignoriert, ist die Realität eben davon noch lange nicht weg. Außerdem erlaubt AR zwar den Zugriff auf vieles in der Matrix, aber eben nicht auf alles, und die Zugriffszeit ist auch sehr langsam. Allerdings sind die Risiken, denen sich der User aussetzt, auch weitaus geringer.
Shadowtalk Pfeil.png Balto, da Hack-Dog

Die ältere und intensivere Variante der Nutzung der Matrix ist aber die Virtuelle Realität. Um vollständig in die Virtuelle Realität einzutauchen, wie dies auch die Decker in der alten, kabelgebundenen Matrix vor dem Crash 2.0 gemacht haben, benötigt man zusätzlich zum Kommlink noch ein Sim-Modul... es sei denn, man ist Technomancer, und kommt deshalb ohne solche Hilfsmittel aus.

Shadowtalk Pfeil.png Technomancer haben noch Zugriff auf andere Fähigkeiten, die sie zum Alptraum aller Geheimnisträger machen. Und zu bevorzugten Zielen aller Unterdrückungsorgane, Megakonzerne und autoritären Regime.
Shadowtalk Pfeil.png Netcat
Shadowtalk Pfeil.png Anzumerken ist hier, dass Technomancer, oder zumindest ihre Vorgänger, die Otaku, von KIs regelrecht hergestellt wurden. Ob diese Zusammenhänge bei Technomancern ebenfalls bestehen, ist nicht bekannt, angesichts ihres spontanen Auftauchens nach der Singularität in der Bostoner Börse, was den zweiten Crash auslöste, ist es aber nicht ganz aus der Luft gegriffen.
Shadowtalk Pfeil.png Macha
Shadowtalk Pfeil.png Und solche Gerüchte sind es, die Technomancer umbringen. Danke auch.
Shadowtalk Pfeil.png Netcat


Werbung[Bearbeiten]

Heutzutage kann ein normaler Mensch mit der falschen Brille und ausgeschaltetem Spamfilter manche Innenstädte nicht mehr durchqueren, ohne zwangsläufig Kopfschmerzen von den unablässig auf ihn einprasselnden Werbebotschaften davon zu tragen. Nicht ohne Grund spricht man deshalb auch von Spam-Zonen. AR-Viren und Jingle-Würmer sind eine Plage, die nicht nur von Matrix-Kriminellen sondern in der Tradition des «Guerilla-Marketing» auch vom weltgrößten Medienkonzern - Horizon Group - verbreitet wird. Was den Datenschützern früherer Tage ein absoluter Graus war, ist heute grausame Realität, wenn man selbst vom "Tante-Emma-Laden" an der Ecke personalisiert begrüßt wird und einem das auf das aktuelle Kaufverhalten ausgerichtete Sonderangebot unterbreitet wird. - Selbst die "Leichten Damen" auf St. Pauli senden mit ihrem PAN jeweils eine Preisliste für ihre "Dienstleistungen", die den interessierten Freier (und jeden zufällig in Reichweite vorbeikommenden Passanten) in der Augmented und der Virtual Reality förmlich anspringen...


Absolute Überwachung[Bearbeiten]

In den Zeiten, in denen ein jeder eine unverwechselbare Kombination aus drahtlosen, eindeutig identifizierbaren Geräten - PAN ("Personal Area Network") genannt - mit sich herumträgt, ist es für jeden Wifi-Teilnehmer mit der richtigen Ausrüstung und dem entsprechenden Wissen, ein leichtes Unterfangen, Personen schrittgenau zu überwachen. Selbst Bewegungsprofile sind bei einer genügend hohen Zahl auf Wifi-Accesspoints, auf die Einfluss genommen werden kann, metergenau problemlos realisierbar. In der Zwischenzeit gibt es sogar Firmen, die diese Art der Dienstleistung anbieten und entsprechende "Seelenhändler", die ihre SIN dafür hergeben, dass Andere damit herumlaufen können. Dies geschieht schlicht dadurch, dass auf die entsprechende SIN das Gerät gekauft, aber dann doch von jemand anderem genutzt wird.