Gangs

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Gangs oder Straßenbanden sind meist durch die Gemeinschaft zur Kriminalität gezwungene Zweckgemeinschaften von ausgestoßenen Gleichgesinnten. Sie kleiden sich häufig ähnlich und benutzen Zeichen als Bezugspunkte einer gemeinsame Kommunikationsebene und zur Warnung gegen Fremde und Feinde.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Formen

Ihre Bandbreite reicht von kleinen Syndikaten und Gangs wie den «Ancients», den «Cutters» oder den «Spikes», die in vielen Sprawls und größeren Städten der UCAS, CAS und des CFS Gang-Filialen - auch "Chapters" genannt - haben und deren Operationen sich teilweise sogar nach Übersee erstrecken bis zu kleinen, lokalen Gangs von Straßenkids, die bestenfalls ein paar Blocks oder Straßenzüge in der Nachbarschaft kontrollieren. Motorisierte Go-Gangs kontrollieren die Schmuggelrouten auf den Highways, Interstates und Autobahnen - oder versuchen es zumindest. Dabei konkurrieren sie sowohl mit den altmodischen Bikern der MCs - einem Relikt des 20sten Jahrhunderts - als auch mit den großen der organisierten Unterwelt wie Mafia, Yakuza, Triaden und Seoulpa-Ringen sowie den neuen einheimischen, ethnischen Syndikaten der NAN und geraten - wenigstens in der ADL - häufig auch mit den Autoduellisten an einander. In Hafenstädten - etwa Hamburg oder Bremen - gibt es zudem das Phänomenen der Hovergangs, die mit ihren Jetskis oder Wassermotorrädern die Wasserstraßen unsicher machen, und als Erfinder der speziell in Nordeuropa populären Sportart des Hoverball gelten.

[Bearbeiten] Sonderformen

Junge, rücksichtslose und oftmals erschreckend mächtige Magie-Begabte - die sogenannten Wizkids - schließen sich zu Wizgangs zusammen, und terrorisieren ihre mundane Umwelt mit Zaubern und Geistern, bis sie am übersteigerten Ego der Mitglieder wieder auseinander brechen bzw. sich in gewaltsamen, internen arkanen Machtkämpfen selbst auslöschen. Teilweise werden Gangs auch von einem einzelnen Magier, einem Houngan des Voodoo-Kults oder einem - im schlimmsten Fall toxischen - Schamanen geführt, der eine mundane Gefolgschaft um sich geschart hat, und selbst manche Freien Geister betätigen sich als Gangleader oder Ober-Bosse...

Eine weitere Sonderform von Gangs sind Matrix-, Decker- oder Hacker-Gangs die sich vorallem mit der Verbreitung von Computerviren, Online- und AR-Vandalismus und zum Teil auch Schutzgelderpressung in der Virtuellen Realität befassen. Manche Otaku-Stämme konnte man guten Gewissens ebenfalls zu diesen Matrixgangs zählen...

Unabhängig von ihren vielfältigen unterschiedlichen Erscheinungsformen stellen Gangs einen Teil der alltäglichen Realität in den Schatten dar, mit der jeder Shadowrunner konfrontiert wird und sich arangieren oder auseinandersetzen muß.

[Bearbeiten] Tätigkeitsbereich

In den Sprawls treiben sowohl in den Innenstädten wie auch in Wohnvierteln und Brachzonen neben normalen Streetgangs, die auf Straßenraub, Schutzgelderpressung und die Verteidigung oder Erweiterung ihres Territoriums oder Turfs aus sind oder sich als Muskeln und Handlanger an die großen Syndikate verdingen auch die oftmals extrem bösartigen Thrillgangs ihr Unwesen. Diese sind noch weit aus übler als die normalen Straßengangs, da sie häufig von reichen und gelangweilten Konzern-Blagen gebildet werden, die aus purer Langeweile und um ihren grausamen Spaß zu haben, Schwächere drangsalieren. Nicht selten begehen diese Gang-Kiddies nicht nur Akte sinnlosen Vandalismus' sondern auch sadistische und brutale Gewalttaten an jenen, die sich - wie etwa Squatter oder jüngere Straßenkids - nicht so gut wehren können. Einige neo-faschistische Gangs bestehen auch aus militanten Rassenfanatikern, und agieren nicht selten als bewaffneter Arm von Policlubs, die ihre anti-metamenschliche (oder im Falle von den Sons of Sauron nahestehenden Ork- und Troll-Gangs die gegen Menschen und Elfen gerichtete) rassistische Einstellung teilen. Generell bilden sich Gangs häufig aus Angehörigen des selben Metatyps - Elfen, Norms, Zwerge, Orks oder Trolle - oder auf der Basis der ethnischen Abstammung der Mitglieder wie etwa Latinos/Azzies, Afroamerikaner, Indianer oder Asiaten. Manch Gangs folgen auch einer von religiösem Fanatismus geleiteten Agenda wie etwa die islamistischen Jihad-Gangs oder nicht weniger militante, (pseudo)-christliche Gangs vom Schlage der «Kreuzritter» in Berlin oder der «Ritter Christi».

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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