Combat Biking

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Combat Biking ist eine populäre Sportart der Sechsten Welt, bei der jeweils zwei Mannschaften auf Motorrädern in einer Arena versuchen, sich gegenseitig eine Fahne abzujagen. Das Spiel wird unter Einsatz von Betäubungswaffen gespielt und ist - nicht zu letzt - unter Go-Gangern und Mitgliedern von traditionellen Biker-Gangs - also Vikings bzw. MCs - populär, aber die Fans kommen letztlich aus allen Gesellschaftsschichten. Die Mannschaften sind in der WCCL organisiert.

Geschichte[Bearbeiten]

Combat Biking wurde im Jahr 2013 von Vernon Prudhomme als Werbegag für seine Motorrad-Rennbahn in Baton Rouge/CAS erfunden.

Er heuerte eine Horde Motorradganger und -stuntmen an, um ein Spiel mit Motorrädern, Stunteinlagen, gepoltsterte Schlagstöcke und Paintball Waffen als Promotion-Event zu kreiieren. Mit viel Tamtam warb er über Radio und Trid für das Event. Das kam beim Publikum gut an und war Thema in den lokalen News, erregte allerdings auch die Aufmerksamkeit der Go-Gang "The Maulers". Diese tauchten auf, um Schutzgeld zu kassieren, wurden aber von Prudhomme zu einem Spiel herausgefordert.

Dieses wurde eine Woche später, mit ungepolsterten Waffen und Schrotflinten mit Gummi-Munition, ausgeführt.

Die Übertragung im Fernsehen veranlasste einige Geldgeber, sich mit Vernon Prudhomme in Verbindung zu setzen. Innerhalb eines Jahres gab es sechs Teams, die regelmäßig auf nationaler Ebene gegeneinander antraten. Bis 2026 war Combat Biking ein etabliertes Sportgeschehen mit einer eigenen Liga, festen Regeln und großer Medienaufmerksamkeit.

Die WCCL[Bearbeiten]

Trotz des Namens war die WCCL (World Combat Cyclist League) lange Zeit eine fast ausschliesslich Nordamerikanische Sache: Der Sport erreichte nur in UCAS, CAS und CFS seine maximale Popularität, während man - etwa in Europa - Urban Brawl bzw. Hoverball bevorzugte, und in Aztlan das auf azthekischer Tradition basierende - aber nicht weniger gewalttätige - Court Ball-Spiel weit populärer war.

Einen Verein zu betreiben ist im Übrigen äußerst kostspielig. Zwar verkaufen Motorradhersteller ihre Bikes zum Selbstkostenpreis an die Teams, (im Tausch gegen die Publicity), aber wenn man Cyberware für die Spieler, Krankenhauskosten, magische Heilung, Waffen, Panzerung u.ä. dazurechnet, kommt schnell eine ganze Menge Nuyen zusammen. Diese müssen erst einmal durch Werbespots, SimSinn-Vermarktung, Pay TV etc. wieder eingespielt werden.

Die WCCL war ursprünglich aufgeteilt in zwei Verbände. Die Top 4 jedes Verbandes trafen sich zu Play Offs und die Champions jedes Verbandes kämpfen um die Weltmeisterschaft im Biker Bowl. Nach einer umfassenden Umstrukturierung sind 2073 alle internationalen Ligen - Europa, Asien-Pazifik, Nord-, Ost, West- und Lateinamerika - unter dem Dach der WCCL vereint. Die beiden Spitzenteams jeder dieser Ligen treffen nun in einer Reihe von Playoffs auf einander, um die Weltmeisterschaft um den Biker Bowl zu entscheiden.

Mannschaften[Bearbeiten]

Nordamerika[Bearbeiten]

2052 bestand die WCCL in Nordamerika aus folgenden Teams, aufgeteilt in zwei Conferences:

Eastern Conference (Verband Ost)

Western Conference (Verband West)

Bis 2077 war die Anzahl der WCCL-Teams in Nordamerika erheblich angewachsen, und die beiden Conferences waren ihrerseits jeweils in zwei Divisions unterteilt worden:

Eastern Conference
North Division South Division
Boston Riders Atlanta Rebels
Cleveland Commandos Charlotte Hurricanes
Washington Shurikens Miami Jaguars
New York Marauders Dallas Red Devils
Detroit Lightning Baltimore Spartans
Philadelphia Greys Nashville Stars
Western Conference
North Division South Division
Tacoma Timberwolves San Francisco Knights
Seattle Hogs Phoenix Thunderbirds
Cara’Sir Thorns Los Angeles Sabers
Apache Mustangs (Cheyenne) New Orleans Buzzsaws
Houston Mustangs California Rangers (Sacramento)
Denver Spirits

Die einstigen «Oakland Hogs» firmieren inzwischen unter dem Namen «Seattle Hogs», und die «Baton Rouge Red Devils» als dienstältestes Ligateam scheinen einen Umzug nach Dallas-Fort Worth samt entsprechender Umbenennung hinter sich gebracht zu haben. Zudem sind inzwischen mehrere NAN-Teams sowie je ein Team aus Tír Tairngire und - mit Miami - auch eines aus der Karibischen Liga in der nordamerikanischen Combat Biker-Franchise vertreten. Das Manhattaner Team der «New York Marauders» wird in den 2070ern von Spinrad Industries unterhalten, dem Konzern des Sport- und Extremsport-Enthusiasten Johnny Spinrad.

Nicht in der nordamerikanischen WCCL-Franchise ist dagegen das Team aus Kuba - die «Varadero Vaqueros» .

Außerhalb Nordamerikas[Bearbeiten]

Europa[Bearbeiten]

In Europa gibt es - trotz der geringeren Popularität - ebenfalls Combat Biker, lokale Ligen und Teams. In Österreich etwa waren 2058 die «Vienna Outsiders» bekannt, die in Wien ihre Arena hatten.[1] 2080 liegen die Rechte der Österreichischen Combatbikingliga (ÖCBL) bei Ares Entertainment Austria, und das von ihr veranstaltete Erzbergrodeo gilt als eines der härtesten Turniere in dieser Sportart [19].

In der ÖCBL fahren 2080:

In der ADL wurde die Deutsche Combat Biking Liga (DCBL) hingegen mitten in der laufenden Saison 2063/64 sehr zum Ärger der - zugegeben nicht all zu zahlreichen - Fans wie z. B. dem Shadowland-User Biker Troll eingestellt, nach dem mehrere Teams praktisch pleite waren. Aktive Mannschaften der ADL waren: [2]

Zeitweilig gab es daneben auch noch die Mannschaften der

  • «Hamburger-Octopus» [3]
  • «Crocodiles» aus Köln[3]
  • «Fortunen» [4]
  • «Wikka Köln» - einziges rein weibliches Combat Biker Team

In den Schattenland-Foren wurde schnell behauptet, der "Konkurs" der Teams wäre ein abgekartetes Spiel der DeMeKo gewesen, die die Liga wegen der schlechten Einschaltquoten und des negativen Images des Sports fallen lassen wollte... Damokles, Shadowland-User und ehemals eine große Nummer der Vory v Zakone im Norddeutschen Bund glaubte hingegen, die Sache hätte etwas damit zu tun gehabt, daß die Gasperis aus dem Rhein-Ruhr-Plex einen Großteil ihres schmutzigen Geldes über den «Deutschen Combat Biking Verband» wusch und jemand dem Mafia-Capo Don Lupo eine unmissverständliche Botschaft schicken wollte. [2]

Der NAPAV im Bundesland Hessen-Nassau birgt allerdings nach wie vor - neben allerlei anderen billigen touristischen Attraktionen - u. a. mehrere Trainingsgelände nicht nur für Stadtkrieg sondern auch für Combat Biking, während in Hamburg auf dem Heiliggeistfeld gespielt wurde, wo sich die "Heim-Arena" der «CopKillerz» befand. [5]

2071 verhandelte Ares Entertainment in Hanau erfolgreich mit der DCBL, um die eingeschlafene Combat Biking Franchise in der Allianz wieder aufzunehmen, und sich die Übertragungsrechte daran zu sichern. [9]

In Berlin hat sich bereits eine neue, noch sehr überschaubare Liga von Amateurteams gebildet, die darauf hofft, wieder einen Großkonzern wie die DeMeKo als Sponsor zu finden, der die Übertragung und Vermarktung übernimmt. An der Spitze dieser neuen, deutschen Combat Biking-Begeisterung stehen dabei die «Berliner Bulldoggen». Diese wurden von hoffnungsvollen, jungen Menschen, Orks und Zwergen in Marzahn-Hellersdorf in der Tradition der alten «Berlin Bulldogs» gegründeten, und werden von «Bulldogs»-Veteran Buck "Stierschädel" Bradler trainierten. - Ob das neuerwachte Interesse an Combat Biking in der ADL allerdings von Dauer ist, wird sich erst noch erweisen müssen... [10]

2072 stellt die offizielle, neue deutsche Combat-Biking-Liga - neben den Wüstenkriegen - das Hauptzugpferd von Ares Entertainment bei den Sportübertragungen in der Allianz dar. [11] In dieser mischen auch die «Ruhrplex Spawnbreeders» 2073 wieder erfolgreich mit, die inzwischen das Logo von Honda tragen, und ihre neuen Spieler aus den Go-Gangs und Biker-Gangs des 'plex rekrutieren. [12]

2077 gibt es auch eine NDB Combatbiking League, im Norddeutschen Bund und der Freistadt Hamburg, die im Dezember den Pokalwettbewerb des Blizzard Cup austrägt. Hierbei schlugen die «Lübecker Lunatics» ihre Kontrahenten von den «Harburger Harpoons» in einer nervenzerfetzenden Partie. [14]

Die «Tostedter Chrome Rangers» - ehemals eine skandalumwitterte und unprofessionelle Truppe von Amateur-Stadtkrieglern unter der Fuchtel eines fragwürdigen Sponsors namens AF-Teams - konnten sich mit dem Wechsel zum Combat Biking und einer fulminanten 2079er Saison als Underdogs und zugleich Publikumslieblinge etablieren, die das zu Hamburg gehörende Tostedt zum Mekka für Combat Biking-Fans wo gemacht haben [15].

Im Süden der Allianz hat dagegen Freiburg als Hauptstadt der Trollrepublik Schwarzwald mit den «Freiburg Hogriders» gleichfalls ein Combatbiking-Team [16].

Am 1. März 2080 übertrug Ares Entertainment ADL ein Trial-Match der «Harburger Harpoons» gegen die «Berliner Bulldoggen» im Trid. [17] Linebiker Christian Danneschwetz von den «Bulldoggen» erlitt bei dieser - als "Freundschaftsspiel" ausgewiesenen, aber deutlich agressiver als erwartet geführten - Partie einen schweren Unfall, bei dem er mehrere Meter durch die Luft flog und sich das Rückgrat an einem Skyway brach, während die «Harpoons» einen spektakulären Sieg errangen. - Der aufgekommene, auch in den Medien kolportierte Verdacht, der Berliner Biker habe seinen Unfall im Zuge einer Spielmanipulation womöglich bewusst herbeigeführt, erscheint - angesichts der Schwere der erlittenen Verletzungen - etwas absurd, zumal bei den Wetteinsätzen im Vorfeld der Begegnung auch keine Auffälligkeiten festgestellt wurden. [18]

Asien[Bearbeiten]

In Südostasien ist Combat Biking ebenfalls äußerst populär - vielleicht sogar am populärsten außerhalb Nordamerikas. Daher ist es nicht verwunderlich, daß die alte "Happy Valley Pferderennbahn" am Wanchai-Causeway in Hongkong zur "Happy Valley Arena" umgebaut wurde, wo heute Teams aus ganz Asien gegen einander antreten. Die «Hongkong Chevaliers» - die Heimmannschaft - werden hier regelmäßig von den fanatischen, kreischenden Fans frenetisch angefeuert und nach ihren Siegen ebenso begeistert wie ausdauernd gefeiert und im Umfeld der Arena frönen die Hongkonger mit Wetten auf die Matches der Biker ihrer berüchtigten Wettleidenschaft. [6]

Shadowtalk Pfeil.png Wobei die Heimfans konsequent ausblenden, daß ihr verehrtes und gefeiertes Team sich im Besitz der Red Dragons Triade befindet, die über den Spielbetrieb ihr schmutziges Geld wäscht... Runner, die meinen, hier mit Spiel- und Wettmanipulation schnelle Creds machen zu können, sollten sich das also lieber zweimal überlegen! [13]
Shadowtalk Pfeil.png Sticks

Weitere asiatische Teams sind

Shadowtalk Pfeil.png Was ja auch echt kein Wunder ist - ist ja praktisch jedesmal ein Stellvertreterkrieg zwischen Yaks und Vory!
Shadowtalk Pfeil.png Mob Watch ...it's all kept in the Family!

In Zentral Asien wird Combat Biking von Yamatetsu erheblich gesponsert. Die lokalen Go-Gangs dort veranstalten bekannter Maßen die eigene Combat Biking Turniere, wobei die Go-Ganger jeweils hoffen, dabei vom Talentscout eines Profi-Teams bzw. der WCCL entdeckt zu werden und eine glänzende Karriere zu machen... [8]

Die Arena[Bearbeiten]

Combat Biking wird in einer Arena gespielt, welche ca. 150m lang und 50m breit ist. Sie ist aufgebaut wie ein Labyrinth mit Fahrbahnen. Manche dieser Bahnen sind breit genug für drei bis vier Fahrer nebeneinander, manche so schmal, das ein Bike bereits an den Wänden vorbeischrammt.

Eine Spur, genannt die "Skyway", läuft auf ca. 4 Meter Höhe mittig über das Spielfeld. Sie hat keine Leitplanken oder sonstige Sicherungsmaßnahmen und wird auch die "Abschußrampe" genannt.

Am Ende jeder Seite befindet sich der Zielkreis. Er hat einen Durchmesser von 2 Meter.

Innerhalb bestimmter Einschränkungen kann jeder Verein das Design seiner Arena selbst bestimmen und ausserhalb der Saison verändern. Die Verabschiedung des Designs liegt bei der WCCL.

Die Spieler[Bearbeiten]

Ein Team besteht aus neun Spielern, acht auf Bikes, einer zu Fuß

  • Linebiker
schnelle, ungepanzerte Bikes, bewaffnet mit Keule und Schrotflinte. Jeder Linebiker kann zusätzlich eine weitere dieser Waffe auswählen: Flegel, Netz, Peitsche oder Bola.
Ein Team enthält vier Linebiker
  • Lancebiker
schwere Maschine, klobig aber stark. Bewaffnet mit einer 2 Meter langen Lanze, einer Keule und einer Schrotflinte.
Ein Team enthält drei Lancebiker
  • Thunderbiker
Leichtes Motorrad mit fest eingebautem Granatwerfer und eines Auswahl Granaten. Er trägt zusätzlich eine Keule.
Je ein Thunderbiker pro Team
  • Goalie
Schwerstens gepanzert und zu Fuß, ist der Goali mit einer automatischen Schrotflinte, einer Keule und einem Tetsubo (s.u.) bewaffnet. Er hält sich ausschließlich im Zielkreis auf.

Die Waffen[Bearbeiten]

Flegel =
50cm langer Griff mit einem 30cm langen Kabel, an dem ein 500g Densiplast Gewicht befestigt ist.
Lanze =
2 Meter lang, 5cm dick, mit stumpfer Spitze. Wird als Kampfstab oder als Stoßlanze verwendet.
Keule =
70cm langer Kunststoffstab mit einem 750g Densiplast Kugelkopf.
Netz =
2 m² Fläche, 2cm dicke Kabel, mit Gewichten beschwert und einer 1 Meter langen Leine versehen.
Shadowtalk Pfeil.png Nicht besonders gefährlich, erschwert aber das Fahren mit 100km/h, wenn es sich um deinen Kopf und deine Arme gewickelt hat.
Shadowtalk Pfeil.png Fisherman's Fiend
Tetsubo =
ein zwei Meter langer Stab mit einem 750g schweren Schlagkopf. Optisch vergleichbar mit einem Laternenpfahl.
Peitsche =
2 Meter lange Bullenpeitsche aus Polycarbon-Fasern (Reißfest bis 1.500kg). Wird neben dem verstricken des Gegners auch für das sogenannte "Gemini-Manöver" verwendet: Zwei Biker halten je ein Ende der Petsche fest und fahren eine Bahn entlang um Gegner von ihren Bikes zu werfen.
automatische Schrotflinte =
Verteidigungswaffe des Goali. Ausgestattet mit einem 20-Schuß-Clip. Smartgun ist obligatorisch.
Granatwerfer =
Fest auf dem Bike des Thunderbikers montiert. Er erhält zum Beginn einer Runde drei Betäubungsgranaten.
Schrotflinte =
Kurzläufige Schußwaffe der Line- und Lancebiker. Drei Schuß Betäubungsmunition pro Runde sind zugestanden. Wird frei getragen oder fest montiert werden. Smartgun Versionen sind erlaubt und gebräuchlich.

Neben den Nahkampfwaffen verwendet jeder Biker noch eine persönliche Handfeuerwaffe. Nur die Verwendung von Betäubungsgeschossen ist erlaubt.

Panzerung[Bearbeiten]

Goalies tragen schwere (Ballistik 6, Stoß 5), die anderen mittlere Panzerung (Ballistik 3, Stoß 2). Jeder Spieler trägt außerdem einen Helm. Jedes Team hat seine "Rüstung" in "Heim"- und "Auswärts"-Farben, jeweils natürlich mit dem Team-Logo bzw. -Look (Die «Baton Rouge Devils» haben ihre Helme z.B. mit Hörnern, Fängen etc. versehen).

Im Helm befindet sich eine Funkverbindung zu den anderen Spielern. Manche verwenden auch entprechende Cyberware.

Ausserdem enthält jede Rüstung ein Traumapatch. Bei der Entfernung eines Siegels auf der Panzerung wird das darunterliegende Patch aktiviert.

Bikes[Bearbeiten]

Linebiker = Yamaha Rapier oder Equivalent

Lancebiker = Harley Scorpion oder Equivalent

Thunderbiker = Yamaha Rapier oder Equivalent mit Modifikationen für die Montage des Granatwerfers

Die Bikes dürfen mit Riggerverbindung ausgestattet werden. Dies ist auch eher die Regel als die Ausnahme.

In Europa werden häufig Motorräder von BMW (Saeder-Krupp) oder Messerschmitt-Kawasaki (seit dem Konzernkrieg ebenfalls SK) verwendet.

Die Regeln[Bearbeiten]

Ziel ist es, eine Fahne in den Zielkreis des Gegners zu bringen. Die Fahne befindet sich an einer 1,8m langen Stange. Diese ist auf ein Gewicht montiert, welches die Stange immer in aufrechte Position bring, sollte sie umfallen.

Zu Spielbeginn befindet sich die Fahne auf der mittleren Bahn, montiert auf eine Drohne (genannt Bogey), die wie wild hin und her rast. Bis die Fahne geschnappt wurde, müssen die Lance- und Thunderbiker auf ihren Startpositionen verharren. Sobald einer der Linebiker die Fahne in Besitz nimmt, dürfen sie ihre Position verlassen.

Jede Runde dauert minimum 30 Sekunden. Zu Beginn jeder Runde startet ein Zufallsgenerator eine zusätzliche Spielzeit von maximal weiteren 30 Sekunden (genannt Zitterzeit). Jede Runde dauert also zwischen 30 und 60 Sekunden. Die Runde endet, sobald ein Tor erzielt wird oder die Rundenzeit endet.

Ein Spiel ist aufgeteilt in Viertel mit je 10 Minuten Gesamt-Spielzeit (also zwischen 10 und 20 Runden).

Zwischen den einzelnen Runden besteht die Möglichkeit, nachzulöaden, Ersatzspieler einzubringen, Bikes zu ersetzen o.ä.

Punkte[Bearbeiten]

  • Ein Tor erzielen - die Fahne in den Zielkreis des Gegners platzieren - erzielt drei Punkte. Nur ein Biker, der auf seinem Bike sitzt, kann ein Tor erzielen. Ein Spieler, der nicht auf seinem Bike sitzt, darf zwar die Fahne tragen, aber er erzielt keine Punkte, wenn er den Zielkreis erreicht.
  • Befindet sich die angreifende Mannschaft auf der Spielseite der Verteidiger, wenn die Rundenzeit endet, erhält sie einen Punkt.
  • Befinden sie sich auf ihrer eigenen Spielseite, erhalten die Verteidiger einen Punkt.
  • Trägt der Bogey die Fahne auf eine der Spielseiten und die Rundenzeit läuft ab, bevor die Fahne geschnappt wurde, erhält das andere Team einen Punkt.
  • Ist die Fahne nicht im Besitz eines Spielers, wenn die Rundenzeit abläuft, erhält das Team, das zuletzt in Fahnenbesitz war, einen Punkt.

Fouls[Bearbeiten]

Auf Grund der brutalen, gewalttätigen und schlicht militanten Natur des Spiels gibt es nicht viele Fouls. Wird ein Spieler eines Fouls überführt, muss er das Feld verlassen und in einen der Bunker am Spielfeldrand fahren. Die Schiedsrichter können jedes Bike über Fernsteuerungen ausschalten, was jedesmal der Fall ist, wenn sich ein Spieler den Anweisungen widersetzt.

Drei Fouls eines Teams innerhalb einer beenden die Runde, das gegnerische Team erhält einen Punkt.

Bei einem wirklich schlimmen Foul kann ein Biker des Spiels verwiesen werden. in diesem Fall endet die Runde, der Gegner erhält einen Punkt. Ein Ersatzspieler darf in der nächsten Runde eingewechselt werden.

Folgende Fouls gibt es:

Vorsätzliches Freigeben der Fahne
Wird die Fahne absichtlich fallen gelassen, ist dies ein Foul. Der Spieler wird aus dem Spiel entfernt, der Gegner erhält einen Punkt.
Rammen eines abgesessenen Spielers
Betrifft nur das vorsätzliche Rammen. Gilt nicht für den Goali.
Überfahren bewusstloser/kampfunfähiger Spieler
Nach der Art und Weise, wie diese Regel von den Offiziellen gehandhabt wird, sollte es eigentlich heißen: "…mehr als einmal…" oder "Zurückfahren und nochmal überfahren".
Benutzung nicht autorisierter Waffen
Kein Spieler darf Waffen verwenden, die nicht für seine Spielposition vorgesehen sind. Das Aufheben von Waffen, die einer der anderen Spieler fallen gelassen oder weggeschmissen hat, ist erlaubt. einschliesslich der Schrotflinte, sollte sie leergeschossen sein.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert weitgehend auf dem Artikel Combat Biking in der Shadowhelix und steht dort unter GNUFDL. Die Liste der Autoren kann hier eingesehen werden.

Primärquellen zu Combat Biking in Shadowrun:

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Wiener Blei, Roman von Leo Lukas
Walzer, Punks & Schwarzes ICE - Erwähnung der «Vienna Outsiders»
^[2] - Brennpunkt: ADL
^[3] - Auf dem Sprung, Roman von Harri Assmann - Erwähnung der «Hamburger-Octopus» und der «Crocodiles» aus Köln
^[4] - Die Augen des Riggers Roman von Hans Joachim Alpers - Erwähnung der «Fortunen»
^[5] - Deutschland in den Schatten II
^[6] - Schattenstädte - Hongkong S.19-20 (Pegasus-Neuauflage, S.19-20, 214)
^[7] - Digitaler Alptraum, Roman von Thorsten Hunsicker - Erwähnung der «Tokyo Dragons» und der «Moskow Czars»
^[8] - Sprawl Überlebenshandbuch S.34-35
^[9] - Konzernenklaven - Manhattan S.121, Frankfurt S.174
^[10] - Berlin - limitierte Ausgabe S.50-51 (Konzernteil)
^[11] - Konzerndossier S.221
^[12] - Rhein-Ruhr-Megaplex S.89
^[13] - Attitude / Lifestyle 2073 S.95-96, 98, 100, 102
^[14] - Extrapuls 12 vom 27.12.2077 - Topmeldungen
^[15] - Datapuls: Trollrepublik & Schwarzwald S.10 - «Freiburg Hogriders»
^[16] - Datapuls: Hamburg S.66 - «Tostedt ChromeRangers»
^[17] - Megapuls 4 vom 01.01.2080 - Trial-Match «Berliner Bulldoggen» vs. «Harburg Harpoons»
^[18] - Novapuls vom 10.04.2080 - "Dramatischer Abgang für Berliner Bulldoggen [ Ares Entertain ]"
^[19] - Datapuls: Österreich S.3, 11 - ÖCBL-Liga-Teams, "Erzbergrodeo"
^[20] - Datapuls: Hamburg S.132 - Gung-Ho Guangxi, deren Ex-Combatbikerin Siyan Lu