Tolstoi

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Tolstoi (Begriffserklärung) aufgeführt.
Tolstoi

Elven Decker by raben aas.jpg

© Pegasus Spiele
(Autor: Andreas "AAS" Schroth)
Geburtsname Nikolai Aleksandrewitsch Vladov
Geschlecht männlich
Metatyp Elf
Magisch aktiv nein
Nationalität russisch
Zugehörigkeit Vory (Drakai?)
Beruf Decker

Tolstoi.gif
animiertes Persona-Icon
© Pegasus Spiele
(Autor: Andreas "AAS" Schroth)
Tolstoi ist das Persona eines elfischen Alt-Deckers, dessen implantierte Matrixware bereits in den 2050ern deutlich veraltet war, und der damals von Hamburg nach Berlin ging.

Biographie[Bearbeiten]

Der Elf, der sich heute Tolstoi nennt, stammt aus dem Osten Europas, und hat sich - nach vermutlich äußerst unangenehmen Erfahrungen mit der damaligen Politik und den elfischen Intrigen in den Tir-Nationen - selbst zu einem regelrechten Elfenhasser entwickelt.

Shadowtalk Pfeil.png Da ist er nicht das einzige Spitzohr, das seine eigenen Artgenossen nicht leiden kann, und gerne über Elfenweltverschwörungen schwadroniert... ich denk' da nur mal an den Matrix-Poldi im schönen Wien. - Das ist auch so'n Kandidat!
Shadowtalk Pfeil.png Karel - Letzter Käpt'n der königlich-böhmischen Gebirgsmarine
Shadowtalk Pfeil.png Ich kann sie so gut verstehen.
Shadowtalk Pfeil.png Void

In Hamburg machte er als Exil-Russe unmittelbar nach der ersten Phase der Eurokriege im Winter '35 eine extrem harte Zeit durch, da die Deutschen damals jeden Russen als "Kriegsverbrecher" betrachteten, und er infolge dessen wegen seiner Nationalität als Bettler selbst in der Vorweihnachtszeit komplett erfolglos war. In den folgenden Jahren hat er dann einige Zeit im Ponton-Ghetto von Wildost gelebt, wo er Jobs für Vory, Piraten und Runnerteams übernahm, und wiederholt brutale Kämpfe mit den Cops - respektive Söldnern - der HanSec verwickelt wurde. Nach dem er mit der SOTA-Entwicklung einfach nicht mehr mithalten konnte und deshalb in der Hansestadt als Decker keine Jobs mehr fand, ging er zwischen 2049 und 2050 nach Berlin. In der Stadt des Status F half er in der Folge beim Aufbau der dortigen, kabelgebundenen Matrix (und namentlich der Schattenmatrix) mit, während er sich gleichzeitig seine Unterwelt-Karriere als Vory-Soldat wieder aufnahm. Er überstand die Konzerninvasion und das Ende des Status F im Westteil der Stadt ebenso, wie die wiederholten Versuche der Konzerne, den anarchistischen Ostteil in die Knie zu zwingen, den Crash 2.0 und die Zerschlagung des Ostberliner Schattenlands '64, an dessen Aufbau er vermutlich selbst mitgewirkt hatte.

Auch nach der Berliner Wiedervereinigung von 2072 ist er immer noch im Geschäft, meldete sich zur neuen «Berlin»-Schattendatei mit Shadowtalk-Kommentaren und Beiträgen zu Wort, besucht regelmäßig den Knoten der Schockwellenreiter, und spielt eine zentrale Rolle beim Aufbau des neuen, kabelbasierten «SRB»-Knotens mit angeschlossenem Peer-to-Peer-Netzwerk. Gerüchte wollen außerdem wissen, daß er zu den gefürchteten und geheimnisumwitterten Drakai gehören soll, den mehrheitlich elfischen Eliteschlägern im Dienste der Weddinger Vory-Schieberin Nadjeska Girkin, die nicht ohne Grund auch "Drakova", die Drachin, genannt wird...

Ausrüstung[Bearbeiten]

Tolstoi ist offensichtlich und in nicht gerade geringem Maße vercybert, wobei seine 'ware jedoch gerade 2073 alles andere als up-to-Date ist. Er trägt - neben Reflexboostern, Smartgun und einem implantierten Schmerzdämpfer - unter anderem Reißzahnimplantate, anhand derer er leicht zu identifizieren ist. Weiterhin besitzt er verchromte Cyberaugen mit einer Reihe von speziellen Features, die teilweise auf BYLI-Entwicklungen basieren, und hat außerdem immer noch Fuchi-Cinch-Stecker im Kopf.

Shadowtalk Pfeil.png Genau wie ich... aber ich bin ja fast eben so lange im Geschäft, und komm ja letztlich aus der selben Ecke...
Shadowtalk Pfeil.png Russenrigger
Shadowtalk Pfeil.png Mal halblang. Ich gehörte zu einer der ersten russischen Einheiten die Cyberaufrüstung erhielten, zu ner Zeit als es Cyber noch nicht als Extra zu Pommes gab. Und ich sage weiterhin dass diese Implantate – von denen ich 1 noch immer habe, wenn auch schwer gemoddet und mehrfach neu gecoatet – qualitativ jedem Japsen- und Ami-Implantat Hölle überlegen sind.
Shadowtalk Pfeil.png Tolstoi - Der letzte Skythe
Shadowtalk Pfeil.png Ersetz die letzten Implantate gegen ein paar neue - die sind weniger invasiv. Und das heißt du kannst noch ein anderes reinhauen! Und Ich schwör auf Deutsche Wertarbeit.
Shadowtalk Pfeil.png Raptor
Shadowtalk Pfeil.png Never change a running system. Diese Babies haben über fünfzig Jahre in mir zugebracht, die halten auch noch die nächsten fünfzig. Außerdem hat mein Körper die bestimmt schon teilweise resorbiert oder so. Ich will es nicht wissen.
Shadowtalk Pfeil.png Tolstoi - Der letzte Skythe
Shadowtalk Pfeil.png Ach wat. Nur Bioware wird irgendwann wirklich absorbiert. Chrom kann man immer aufwerten.
Shadowtalk Pfeil.png Raptor

In Folge dieser total veralteten Headware, die schon seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr hergestellt wird, gehört er zu den wenigen Elfen, denen man das hohe Alter deutlich ansehen kann. Dem entsprechend bezeichnet er sich noch immer als Decker und nicht etwa als Hacker, und hat mit der WiFi-Matrix so seine Probleme...

Bevorzugt trägt er schwarze Lederkluft inklusive Halbhandschuhe und ein weißes „RRRRip“ Shirt mit vorgefertigten Rissen, und ist mit einer versilberten (und versmarteten) Ruger Super Warhawk bewaffnet.

Shadowtalk Pfeil.png ...als ich ihn seinerzeit s' erstemal in Wildost getroffen hab, hatte er noch 'n Katana und 'ne Schrotpistole, und oft genug trug er auch n' russisches AK. - Schätze, der benutzt das, was gerade zur Hand ist und ihm 'n Vorteil verschafft. - Ist bei aller Rührseeligkeit seiner Russischen Elfenseele letztlich halt immer noch 'n Pragmatiker, unser Letzter Skythe!
Shadowtalk Pfeil.png Red Anya
Shadowtalk Pfeil.png ...und die Klinge von dem Schwert war elektrifiziert, so daß er einem Gegner damit eine spürbare Lektion erteilen konnte, ohne ihn dabei ernstlich zu verletzen!

Weiterhin war er zumindest früher starker Raucher und - speziell, wenn er in melankolischer Stimmung war - Wodkatrinker, während er vor der Verlockung einer Realitätsflucht mittels BTL-Chips die meiste Zeit zurückschrak, jedenfalls, nach dem er sich einmal im BTL-Rausch nicht nur beinahe selbst umgebracht, sondern auch grob fahrlässig eine Brandkatastrophe in Wildost verursacht hatte.

Shadowtalk Pfeil.png ...seit Mitte August hat der Gute bei sich im Großen B übrigens 'n neues Haustier: N' Tunichtgut - emergentes Frettchen - das wir ihm aus Hamburg mitgebracht haben, als wir via Elbe und Havel unsre jüngste Tour rüber, ins Spree-Athen unternommen haben!
Shadowtalk Pfeil.png Karel - letzter Käpt'n der königlich-böhmischen Gebirgsmarine


Persona[Bearbeiten]

Sein Persona-Icon ähnelt einem monochromen Bild seines real Life Gesichts in schwarz-grün, das durch Rotation in regelmäßigen Abständen verwirbelt wird, ehe es jeweils wieder in seinen Ursprungszustand zurückkehrt.

Schattenlandbeiträge[Bearbeiten]

Zur Schattendatei «Berlin» und namentlich zum im arachnet präsentierten Alternativen Teil trug er eine ganze Menge an Shadowtalk-Kommentaren bei. Außerdem verfasste er - nach einem Disput mit der Moderatorin und Ex-Anarchistin "Nakaira", deren Post er um einen längeren Abschnitt "Anarcho-Bashing" gekürzt hatte - selbst das Kapitel "Status Fluxus V2073". Im im Panoptikum präsentierten Konzernteil postete er dagegen eine Auswahl "Berliner Sehenswürdigkeiten".

Zur "Rhein-Ruhr-Megaplex"-Datei lud er mehrere alte Teil-Baupläne der S-K-Arkologie in Essen, die aus alten File-Dumps des Ost-Berliner Schattenlandknotens stammten, und den Crash überlebt hatten, ins Panoptikum herauf.

Shadowtalk[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Daneben ist "Tolstoi" auch der Shadowtalker und SC von Andreas "AAS" Schroth im Schockwellenreiter-InGame-Forum.

  • OutGame-Erklärung zur Entstehung des SC "Tolstoi" und seiner Hintergrundstory von Andreas "AAS" Schroth.

Weblinks[Bearbeiten]