Pankow

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Pankow
(Berlin)
Überblick (Stand:?)
Spitzname: Punkau
Beschreibung: Alternativer Bezirk (Hochburg der Neo-Kommunisten)
Bezirksvertreter:

Wladimir Igorewitsch Bronstein

Unterwelt:
Vory v Zakone (Gargari), Gangs

Berlin mit Pankow.png


Pankow ist ein alternativer Bezirk im wiedervereinigten Berlin der 2070er Jahre.

Politik[Bearbeiten]

Pankow ist eine von zwei politischen Hochburgen des Neo-Kommunismus in Berlin. Als Folge hat der Bezirk seit Jahren mit Wladimir Igorewitsch Bronstein einen kommunistischen Hardliner als Ratsvertreter im Berliner Rat, der sich dort vorallem durch extrem emotionale, häufig unsachliche und geradezu hasserfüllte Rededuelle mit Alexander Schmidt, dem PNE- und FBV-Mann aus Berlin-Mitte und durch eine generelle Blockadehaltung und Neigung zu Fundamental-Opposition aus Prinzip auszeichnet. Obwohl die Pankower mit seiner wenig konstruktiven und zielführenden Politik (und seine häufige und ungefragte Einmischung bei vollkommen bezirksfremden Fragen) zunehmend unglücklich sind, waren seine Wiederwahlen 2074 [1] und '77 [2] mit jeweils über 90% nie ernsthaft gefährdet, zumal, da zumindest '74 sein einziger Gegenkandidat sein eigener Schwiegersohn Wanja Besúchow war, der faktisch nur deshalb antrat, um wenigstens den Anschein eines demokratischen Prozederes zu wahren. [1]

Viele Pankower Kieze sind über Sowjet-Syndikate alternativ organisiert, die sich - an Stelle der BERVAG und deren Vertragsnehmern, deren Monopolstellung hier in der Regel abgelehnt wird - soweit möglich um die öffentlichen Dienstleistungen und die Nah-Versorgung der Bevölkerung kümmern. - Ungeachtet dessen existieren jedoch auch in Pankow Berliner Bürgerämter der BERVAG, wobei eines davon 2073 zum Ziel eines Anschlags der Sprawlguerilla mittels einer vom Briefdienst speedpost24 zugestellten Briefbombe wurde. [3]

Stadtbild[Bearbeiten]

Nicht zuletzt wegen der politischen Verhältnisse (und der - auch deshalb - vielfach mangelhaften und ineffizienten Infrastruktur) scheinen die Konzerne sich unsicher zu sein, was sie in und mit dem Bezirk anfangen wollen. So gibt es zwar viele Immobilien in Konzernbesitz, aber von diesen stehen nicht wenige vorerst leer oder liegen brach (und dienen dann z. T. Zellen der Sprawlguerilla als Unterschlupf). [8]

Bernau, das auch zu Pankow gehört, bildet den alten, (schwer-)industriellen Kern des Bezirks um den herum ein kleiner Speckgürtel aus billig und schnell hochgezogenen Fabrikbauten entstanden ist. [8]

Einen deutlichen Kontrast hierzu bildet der Friedhof Berlin-Weißensee, der eine schöne Grünanlage ist, die sich gut zum Chillen für alle eignet, die es nach etwas Natur in der Stadt verlangt, zumal es hier kaum Ghule gibt. Dafür wird das Areal jedoch von einigen jüdischen Magiern frequentiert, auch, wenn außer diesen niemand weiß, was die Kabbalisten dort suchen. [8]

In unmittelbarer Nähe der Bezirksgrenze zu Renrakusan (ehem. Prenzlauer Berg) findet sich zudem die Bauruine der projektierten, aber nie fertiggestellten Arkologie der Draco Foundation in Berlin, die von Anwohnern schlicht "der Himmel" genannt wird, zahllosen Squattern als Wohnstatt dient und von wechselnden, lokalen Gangs und Drogenkartellen beherrscht wird, namentlich Cram-Dealern [11] [12]. Diese Ecke Pankows wird "Dreamland" genannt - manchmal auch "Dreamland-Sprawl" oder "Dreamland-Slum". Gelegen am südlichen Rand von Pankow direkt an Bezirksgrenze zum Renrakusan (A100), ist Dreamland ein Boulevard zerbrochener Träume und zugleich ein Hotspot des Traum-Handels in Form von Sex, Cram und BTLs. Die erwähnte Nähe zum Konzernsektor war und ist dabei der bestimmende Faktor für das Leben im Traumland [13].

Sport[Bearbeiten]

Pankow hat mit den «Pankow Pandemics» ein namhaftes Amateur-Stadtkriegs-Teams, das in der Berliner Bezirkskrieg Liga gegen Amateurmannschaften aus den anderen Berliner Bezirken antritt, und - ungeachtet seines Amateur-Status von der Schering AG gesponsert wird. [4]

Unterwelt[Bearbeiten]

Die der weißen Vory zuzurechnende Gargari-Organizatsi hatte ihr Machtzentrum in Pankow, und Tzar Pjotr Gargari residierte dort in einem "Mälzerei" genannten, ehemaligen Fabrikbau, den er als befestigtes HQ ausgebaut hatte [10].

Locations[Bearbeiten]

Connections[Bearbeiten]

  • Lami - mit vollem Namen "Lami Awad", Infobroker und ehemals hervorragender Spawner, in Folge seiner paranoiden Persönlichkeitsstörung zum "Experten" in Sachen Anti-Abhörtechnik mutiert [11]
  • Russenrigger - altgedienter russischer Rigger [9]
  • Russian Standard Troll - freiberuflicher Personenschützer / Sicherheitstroll [113]


Quellen[Bearbeiten]

  • Berlin, Limitierte Auflage
    • Alternativer Teil: S.46, 52, 55
    • Konzernteil: Karte: S.57
  • Datapuls: ADL S.111 (Karte), 113, 114

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - SRB - Shadowrun Berlin "SRB - Zu den Wahlen 2074"
^[2] - SRB - Shadowrun Berlin "Quo vadis Berlin? - Schicksalswahl mischt die Karten neu"
^[3] - SRB - Shadowrun Berlin "[GNB] Bombenterror erschüttert Berlin"
^[4] - SRB - Shadowrun Berlin "[B1L] Spitzenbegegnungen im Bezirkskrieg"
^[5] - SRB - Shadowrun Berlin "[Kontakt] Nadjeska Girkin"
^[6] - Berlin - Limitierte Auflage, Alternativer Teil: S.55
^[7] - Berlin - Limitierte Auflage, Alternativer Teil: S.52
^[8] - Berlin - Limitierte Auflage, Alternativer Teil: S.46
^[9] - Schattenhandbuch 1 S.178
^[10] - Extrapuls 15 - 25.06.2079 "Pankower Russenkirche zerstört" [BL1]
^[11] - Alter Ego - Roman von Mike Krzywik-Groß
^[12] - Datapuls: ADL S.113
^[13] - Berlin 2080 - Spoiler im Pegasus-Forum zum noch unveröffentlichten Quellenbuch.
^[14] - Berlin - Limitierte Auflage, Alternativer Teil: S.82-84

^[113] - Russian Standard Troll und das Pankower "Absolut Alkohol!" sind jeweils Eigenerfindungen von Benutzer "Karel" und somit absolut inoffiziell.
^[114] - Das Café Moldau ist eine Eigenerfindung vom dortigen Benutzer "Tolstoi", die ausschließlich im Rahmen eines Threads im Schockwellenreiter InGame-Forum auftauchte und somit ebenfalls inoffiziell.
^[115] - Das Casa Cuba ist eine Eigenerfindung von Benutzer "Japan001", und daher gleichfalls absolut inoffiziell.

Weblinks[Bearbeiten]