Djorovic-Familie

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Die Djorovics (respektive die Djorovic-Familie) sind eine kroatische Mafiafamilie in München, die - obwohl keine Muslime - der Grauen Wolf-Maffiya angehören.

Geschichte[Bearbeiten]

Zu Zeiten der Eurokriege wurden die kroatischen Mafiosi von Milan Djorovic geführt, der äußerst ambitioniert war, und dem damaligen Commander der Grauen Wölfe die Treue schwor. Milan war ein großer Fan der Antike und hatte einen mehr als merkwürdigen Sinn für Humor, und gab seinen Kindern äußerst gewöhnungsbedürftige Namen: Apollo, Amphion, Zethos und Athena. - Nach seinem Tod trat seine Tochter Athena seine Nachfolge als Leitwölfin der Münchner Wölfe an. Unbewiesenen Gerüchten zu Folge soll Athena Djorovic dem Ende ihres Vaters Milan etwas nachgeholfen haben, als dessen Entscheidungen zunehmend unberechenbar und geschäftlich unsinnig wurden. Unter ihrer Führung haben die Djorovics ihre Familiengeschäfte enorm ausgeweitet, und sich mit der illegalen SimSinn- und BTL-Produktion in der bayerischen Medienmetropole ein lukratives, allianzweites Monopol geschaffen. Versuche anderer Syndikate wie der Vory Balthasar Narekovs, ihnen in ihrem Hinterhof mit importierten Chips Konkurrenz zu machen, haben sie blutig unterbunden, während sie sich gleichzeitig als einzige Familie der Allianz, die sich diesem Geschäftszweig widmete, bei den Mafiaclans der anderen Allianzländer unentbehrlich machten. Nach dem Crash 2.0 konnten sie zudem im benachbarten Franken die serbischen Milakowichs aus dem Geschäft drängen, die zuvor bereits zu den wichtigsten Großabnehmern ihrer Chips gehört hatten, und sich deren Territorium aneignen. Anlässlich des Tempo-Drogenkriegs 2071 mussten sie allerdings einen heftigen Rückgang ihrer BTL-Verkäufe hinnehmen, weshalb sie aktiv - wenn auch erfolglos - auf Jagd auf die Verkäufer der neuen BAD Tempo machten, und sowohl dem Magie-Experten Sparkle als auch Mr. Wolf wegen dieser Sache auf den Zahn fühlten...

Geschäftliche Aktivitäten[Bearbeiten]

Die Münchner Djorovics produzieren und vermarkten alle Arten und Formen von illegalem SimSinn - sowohl normale, amplituden-begrenzte Sims, die lediglich wegen ihrer perversen und gewalttätigen Inhalte inklusive aufgezeichneter Shadowruns und Snuff verboten sind, als auch hochgradig suchterzeugende HotSim-Produkte und BTLs. Für besondere (und besonders zahlungskräftige) Kunden werden auch ganz spezielle, einzigartige SimSinn-Phantasien auf Bestellung produziert, und geheime Drehorte unterhalten die Kroaten außer in München selbst auch an zahlreichen Flecken in der bayerischen Provinz. Die BTL- und SimPorn-Studios der Djorovics haben dem entsprechend einen stetigen Bedarf an immer neue Darsteller(innen), die vornehmlich von Schleusern und Menschenhändlern in die Landeshauptstadt gekarrt werden, was außerdem eine für beide Seiten lukrative Geschäftsbeziehung zu Vor Balthasar Narekov begründet hat. - Einen Teil der eigentlichen Regie-, Produktions- und Nachbearbeitungstätigkeit haben die kroatischen Mafiosi allerdings auch an freiberufliche BTL-Regisseure, -Programmierer und -Produzenten innerhalb Münchens ausgelagert, so daß die sich da nicht selbst die Hände schmutzig machen müssen.

Shadowtalk Pfeil.png ...wobei sie damit an sich absolut kein Problem haben. - Und ob Domitian, der Blutkaiser mit seinem verfluchten Snuff-Imperium, das sich in den Katakomben des «Monstroseums» verbarg, letztlich mehrheitlich für die Djorovics oder hautpsächlich auf eigene Rechnung tätig war, wurde nie wirklich geklärt!
Shadowtalk Pfeil.png Nemo, formerly known as Boris
Shadowtalk Pfeil.png aber das spielt eh' keine Rolle: N' mörderischer Drekhead und ein sadistisches, perverses Schwein war er auf alle Fälle, und ich bin echt verdammt froh, daß er tot ist!

Für jene Klienten, die einen Ort suchen, wo sie ihre BTL-Downloads in - relativ - sicherer Umgebung konsumieren können, unterhalten sie anno 2070 auch digitale Opiumhöhlen.

Daneben verdienen die Djorovics auch sehr gut als Zuhälter, namentlich auf dem Straßenstrich des «Asphaltstegs» in und den beiden anderen Sonderverwaltungszonen, und betreiben zudem auch Bordelle und selbst Bunraku-Salons mit gemoddeten, von P-Fixen gesteuerten Fleischpuppen für die zahlungskräftigeren Freier.

In den Wintersportgebieten des Algäu und des Bayerischen Walds versorgen die Kroaten die gutbetuchten, gelangweilten Urlauber mit sämtlichen illegalen Lastern - von Prostituierten über Chips bis NovaCoke. Außerdem haben sie dort auch in großem Umfang in die ansässigen Hotels, Pensionen, Clubs und Wellness-Betriebe investiert, um ihr schmutziges Geld zu waschen, und zugleich Einfluss im legalen Tourismusgeschäft zu gewinnen.

Jüngstes und neuestes geschäftliches Standbein der Djorovics soll im übrigen die Produktion von Talentsofts und namentlich illegale Aktivsofts sein, die dem Benutzer die aufgezeichneten Fertigkeiten entsprechend talentierter und erfahrener Runner zur Verfügung stellen, wobei diese angeblich nicht immer freiwillig bei der Produktion mitwirken sollen. Bei der Herstellung und der ASIST-Programmierung dieser Softs haben die Djorovics auf jeden Fall einen deutlichen Vorsprung vor anderen Akteuren der Unterwelt, da sie hierbei selbstverständlich auf ihre langjährigen Erfahrungen im SimSinn-Biz zurückgreifen können.

Beziehungen[Bearbeiten]

Die Djorovics mit ihrer Patin Athena sind in München bestens etabliert, und pflegen gute Beziehungen zur dortigen Schickeria, den Konzernexecs und Medienleuten wie auch all den Reichen und Neureichen, die die Parties der Bussi-Bussi-Gesellschaft der Landeshauptstadt frequentieren.

Wegen ihrer Monopolstellung bei der Produktion illegaler HotSim-Produkte nehmen sie innerhalb der Mafia der Allianz eine machtvolle Position ein, auch, wenn Don Lupo Gasperi im Ruhrplex darüber gar nicht glücklich ist. Die serbisch-stämmigen Milakowichs, die in den 2060ern die Unterwelt in Franken beherrschten, hassten die Kroaten aus dem benachbarten Bayern, auch, wenn sie auf die Produkte der Djorovics angewiesen waren, und zu deren bedeutendsten Großabnehmern zählten. - Tatsächlich haben die Djorovics dort 2073 immer noch mit Loyalitätsproblemen ehemaliger Parteigänger der Serben zu kämpfen. Die Stuttgarter Canorettis, die in Franken und bei der Geldwäsche in den Wintersportorten direkten Konkurrenten der Münchner sind, betrachten die Grauen Wölfe als wilde Tiere, deren Aufnahme in die Alta Commissione ein Fehler gewesen wäre, und stehen ihnen dem entsprechend gleichfalls feindlich gegenüber. - Ungeachtet dessen reicht der Einfluss der Djorovics bis nach Zweibrücken, der inoffiziellen Grenzstadt zur SOX in Badisch-Pfalz, wo Valentin Prago, der Wirt und Besitzer des «Posthauses», gute Kontakte zu den Münchner Wölfen unterhalten soll...

Der Chef der Mainzer Wolfsrudel - Murad Hüseyin "Makruh" Ozbey - kann die Münchner im Übrigen ebenfalls nicht leiden, und bestreitet das Recht der Ungläubigen, sich zu den Grauen Wölfen zu rechnen. Seit dem Ozbey Athena bei einer Maffiya-Versammlung ins Gesicht gespuckt, und öffentlich erklärt hat, sie kleide sich wie eine Hure ist "Eiszeit" noch eine sehr milde und freundliche Umschreibung für die Beziehung zwischen beiden Gruppen.

Das Verhältnis der Djorovics zu Vor Narekov hat sich dagegen zu etwas entwickelt, was man fast schon eine freundschaftliche Geschäftsbeziehung nennen kann, nach dem der Tscheche den Kroaten anfangs mit seinen billigen Balkan-Chips auf die Füße getreten war, und diese ihm einige unmissverständliche Botschaften in Form toter Shestjorkas übermittelten.

Shadowtalk Pfeil.png Wobei sich das auch wieder ändern kann, da es Athena und Apollo nicht schmecken dürfte, daß Narekov ihre Kumpel aus den Reihen der Gastronomen und Clubbesitzer, die sich wie sie in der feinen Münchner Gesellschaft bewegen, mit seinen brutalen und grobschlächtigen Methoden erpresst... und aus den selben Gründen werden auch die Aktivitäten des «Sichelmonds» den Djorovics ein Dorn im Auge sein!
Shadowtalk Pfeil.png Jacko

In jünger Zeit ist den Djorovics außerdem im jungen, kriminellen Technomancer-Syndikat der Shader eine Konkurrenz auf ihrem ureigensten Geschäftsfeld erwachsen, da diese ebenfalls mit BTL-Downloads dealen, und zudem die KI Bethal unter ihre Fittiche genommen haben, die im Münchner Grid als BTL-Dieb aktenkundig war, und sich in der Vergangenheit nicht zuletzt am virtuellen Eigentum der Mafiosi vergiffen hat.

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]