Marzahn: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Marzahn-Hellersdorf''' ist ein alternativer Stadtteil von [[Berlin]].
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'''Marzahn''' (früher: '''Marzahn-Hellersdorf''') ist ein alternativer Stadtteil von [[Berlin]].
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==Geschichte==
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Während der [[VITAS]]-Pandemie von {{Shx|2010}} / {{Shx|2011}} war Marzahn-Hellersdorf einer der Bezirke, die von der Seuche stärker betroffen waren und mehr Opfer zu verzeichnen hatte als andere Bezirke {{Ref|1}}.
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Um seinen früheren Spitznamen "Höllendorf" loszuwerden, entschied man sich {{Shx|2077}}, den Bezirksnamen auf "Marzahn" zu kürzen {{Ref|3}}.
  
 
==Stadtbild==
 
==Stadtbild==
Marzahn-Hellersdorf hat einige bekannte "Faschokieze" vorzuweisen, die - zum Ärger der erklärten Antifaschisten unter den Berliner Alternativen - fest in rechtsradikaler Hand sind, und faktisch als "National-befreite Zonen" angesehen werden müssen. Hierzu zählen etwa die Kieze des Neubaugebietes Falkenhöhe und des verkommenen Industrieparks der Wolfener Straße.
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Marzahn besitzt, wie viele andere Bezirke auch, eine ganze Reihe verschiedener Bau- und Siedlungsstrukturen. Das eigentliche "Höllendorf" umfasst vor allem die dicht bebauten Platten- und Einzelhaussiedlungen in den Ortsanlagen [[Marzahn-Mitte/Nord]], [[Hellersdorf/Kaulsdorf]] und [[Biesdorf]]. Daneben gibt es aber auch noch Teile wie [[Neuenhagen]], [[Schöneiche]] oder die malerischen Uferlagen von [[Woltersdorf]] und [[Erkner]], die so weit von den Krisenzonen Marzahns entfernt sind, dass man glauben könnte, sie gehören zu einem anderen Bezirk {{Ref|1}}.
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Was alle Teile von Marzahn allerdings vereint, ist der Verfall. Selbst die Bereiche, die nicht von Plünderern, Chaoten oder [[Gangs]] zerstört wurden, fielen stattdessen dem Zahn der Zeit anheim und wurden langsam aber sicher unbewohnbar. Eingestürzte Dächer, gesperrte Aufgänge, Bäume, die auf den Straßen wachsen, Schutthalden, die sich in den Wäldern türmen und ausgebrannte Autos, die die Gehwege säumen sind ein alltäglicher Anblick {{Ref|1}}.  
  
 
Das Stadtbild im gesamten Bezirk wird in weiten Teilen von verkommenen Plattenbauten und Wohnblöcken dominiert. Neuere Wohnanlagen wie die von der [[Saeder-Krupp|S-K]]-Tochter [[Hortbau]] errichtete [[Wohnanlage BV-1837|BV-1837]] als Teil der "Forststadt Hoppegarten", für die man den Wald entlang der Birkenheimer Straße abgeholzt hat, zählen da eindeutig noch zu den besseren Adressen, da sie zuverlässige Strom- und Wasserversorgung, regelmäßige Müllabfuhr, Gebäudereinigung und Instandhaltung sowie [[Matrix]]abdeckung inklusive [[AR]] und [[VR]] (in der der eine - in Real Live nicht mehr existierende - Wald- und Naturumgebung vorgegaukelt wird) und einen hauseigenen Wachschutz bieten (und auch offensiv damit werben).
 
Das Stadtbild im gesamten Bezirk wird in weiten Teilen von verkommenen Plattenbauten und Wohnblöcken dominiert. Neuere Wohnanlagen wie die von der [[Saeder-Krupp|S-K]]-Tochter [[Hortbau]] errichtete [[Wohnanlage BV-1837|BV-1837]] als Teil der "Forststadt Hoppegarten", für die man den Wald entlang der Birkenheimer Straße abgeholzt hat, zählen da eindeutig noch zu den besseren Adressen, da sie zuverlässige Strom- und Wasserversorgung, regelmäßige Müllabfuhr, Gebäudereinigung und Instandhaltung sowie [[Matrix]]abdeckung inklusive [[AR]] und [[VR]] (in der der eine - in Real Live nicht mehr existierende - Wald- und Naturumgebung vorgegaukelt wird) und einen hauseigenen Wachschutz bieten (und auch offensiv damit werben).
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===Faschokieze===
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Marzahn-Hellersdorf hat einige bekannte "Faschokieze" vorzuweisen, die - zum Ärger der erklärten Antifaschisten unter den Berliner Alternativen - fest in rechtsradikaler Hand sind, und faktisch als "National-befreite Zonen" angesehen werden müssen. Hierzu zählen etwa die Kieze des Neubaugebietes Falkenhöhe und des verkommenen Industrieparks der Wolfener Straße.
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==Fauna und Flora==
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Bei der Befreiungsaktion von {{Shx|2039}}, bei dem Ökoaktivisten sämtliche [[Critter]] und Tiere aus dem [[Zoologischer Garten und Aquarium|Zoologischen Garten]] entließen, war auch eine [[Kludde]] unter den befreiten Wesen. Statt sich aber im Umland anzusiedeln, hat sich das Wesen im südlichen Marzahn niedergelassen und hier sein Revier gebildet {{Ref|4}}.
  
 
==Politik==
 
==Politik==
Ratsvertreter Marzahn-Hellersdorfs im Berliner Rat war von 2073 bis 2077 [[Murat Ünsel]], ehe er kurz vor der [[5. Berliner Bezirkswahl]] bei Gang-Auseinandersetzungen umkam. Sein Nachfolger wurde der Exilrusse [[Jaromir Kotov]].
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Ratsvertreter Marzahn-Hellersdorfs im Berliner Rat war von {{Shx|2073}} bis {{Shx|2077}} [[Murat Ünsel]], ehe er kurz vor der [[5. Berliner Bezirkswahl]] bei Gang-Auseinandersetzungen umkam. Sein Nachfolger wurde der Exilrusse [[Jaromir Kotov]].
  
In den oben erwähnten Faschokiezen haben Bewegungen und [[Policlub]]s wie [[das Letzte Manifest]] und die [[Neue Faschistische Alternative]], hinter der der untergetauchte [[Nationale Aktion|NA]]-Terrorist [[Robert Allenbrink]] stehen soll, ihre Hochburgen.
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Lange Zeit befand sich Marzahn fest in der Hand des "Zaren von Berlin", [[Pjotr Gargari]], der hier der eigentliche Herrscher war. Seit seinem Tod im Jahr {{Shx|2079}} hat sich alles geändert. Die vielen [[Gangs]], die er mittels einer Mischung aus Diplomatie und Terror unter Kontrolle hielt, haben jetzt freies Spiel - und Marzahn in ein Kriegsgebiet verwandelt. Seitdem sich die Vory selbst zerfleischen, versuchen viele der kleineren Fische, sich einen Teil abzugreifen und Feuergefechte um nichtige Vorteile sind seitdem an der Tagesordnung. Kombiniert mit den Beistandspakten und Vergeltungsaktionen eskaliert die Gewalt immer weiter. Bezirksabgeordneter (und Lideri der [[Gargari-Organizatsi]]) [[Jaromir Kotov]] spielt die Situation zwar offiziell herunter, aber der [[Berliner Rat]] hat dennoch eine Gefahrenwarnung für den Bezirk ausgesprochen und empfiehlt Touristen, fern zu bleiben {{Ref|1}}.
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===Gruppierungen===
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Die oben erwähnten Faschokieze haben, wenig überraschend, andere Machthaber, da hier Bewegungen und [[Policlub]]s wie [[das Letzte Manifest]] und die [[Neue Faschistische Alternative]] (NFA) das Sagen haben, wobei hinter letzterer der untergetauchte [[Nationale Aktion|NA]]-Terrorist [[Robert Allenbrink]] stehen soll. So sind das Neubaugebiet Falkenhöhe und der verrottete Industriepark Wolfener Straße fest in der Hand der [[Nationale Aktion|Nationalen Aktion]], welche hier lokal von [[Manfred Stahl]] geführt wird. Offenbar hat man es sich zum Ziel gemacht, Marzahn zum Bollwerk der NFA zu machen {{Ref|5}}. Diese ist {{Shx|2080}} am erstarken, da Stahl von den Sicherheitskontrakten seiner [[Falkenwehr]] monetär profitiert. Mit den Bikern der [[Wrocławsky Ułani MC|Ulanen]] und der [[Sons of Odin MC]] eint ihn zudem eine gemeinsame Abneigung gegenüber der erstarkenden [[Drakova]]. Der charismatische Anführer will gerne ein neues Syndikat mit den Bikern bilden, wobei er natürlich an der Spitze stehen will {{Ref|6}}.
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==Kultur==
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===Sport===
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In Marzahn-Hellersdorf hatte sich - in der Tradition der alten «[[Berlin Buldoggs]]» - in den 2070ern das Amateur-Combat Biking-Team der «[[Berliner Bulldoggen]]» gegründet, das hofft, mit dem Wiederaufleben des [[Combat Biking]] in der [[Allianz Deutscher Länder|Allianz]] den Sprung ins [[Sport|Profi-Sportgeschäft]] zu machen {{Ref|7}}. - Dieser Schritt scheint mit der Wiederbelebung der [[DCBL]] durch [[Ares Entertainment ADL|Ares Entertainment]] erfolgreich vollzogen worden zu sein, und am {{Shx|1._März|1. März}} {{Shx|2080}} traten die «Bulldoggen» in einem ''Trial Match'' gegen die «[[Harburg Harpoons]]» aus  dem [[Harburg|gleichnamigen]] [[Hamburg]]er Problemstadtteil an {{Ref|8}}.
  
 
==Sicherheit==
 
==Sicherheit==
In Marzahn-Hellersdorf gab es - wenigstens im Oktober 2073 - keine garantierte [[BuMoNA]]- und [[Sternschutz]]-Reaktionszeit für den Fall eines Notrufs.  
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In Marzahn-Hellersdorf gab es - wenigstens im Oktober {{Shx|2073}} - keine garantierte [[BuMoNA]]- und [[Sternschutz]]-Reaktionszeit für den Fall eines Notrufs. Dem entsprechend war der kaum bewaffnete Wachschutz der Hortbau-Wohnanlagen im Ortsteil Hoppegarten, der vorwiegend auf die [[Panic Button]]-Standleitung zum Sternschutz setzte, vergleichsweise ineffektiv, und die Bewohner taten gut daran, zusätzlich Schutzgeld an einen ''alternativen Sicherheitsanbieter'' zu bezahlen.  
  
In Falkenhöhe sorgt bekanntermaßen die «[[Falkenwehr]]» - ein Mittelding aus rechtslastiger [[Gang]], Kiezwehr und privatem Sicherheitsdienst - für das, was ihre Mitglieder für "Recht und Ordnung" halten.
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In Falkenhöhe sorgt bekanntermaßen die «[[Falkenwehr]]» - ein Mittelding aus rechtslastiger [[Gang]], Kiezwehr und privatem Sicherheitsdienst - für das, was ihre Mitglieder für "Recht und Ordnung" halten. Mit der ''[[Berliner Polizeifreiheit]]'' ist sie {{Shx|2080}} ein offiziell registrierter [[Alternativer Polizeidienst]] (APDB), und hat dort, wo die Anwohner ihr gegenüber dem [[Sternschutz]] den Vorzug geben, ganz legal polizeiliche Befugnisse. In der Folge konnte sie bereits erste Schutzaufträge einholen, was einen finanziellen Segen für Chef [[Manfred Stahl]] einbrachte {{Ref|6}}.
  
==Unterwelt==
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In den [[Fleischnerhöfe]]n ist zudem ein weiterer Alternativer Polizeidienst zu finden: Die [[NekroPol]], die komplett aus [[Ghul]]en besteht und erstklassig im Bereich [[Arkane Sicherheit|arkaner Sicherheit]] und [[Critter]]jagd sind {{Ref|6}}.
Die [[Vory v Zakone]] der [[Gargari]]-Organizatsiya übt in Marzahn-Hellersdorf einen beträchtlichen Einfluss aus, und hat auch den jeweiligen Bezirksvertreter in der Tasche.  
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Ganz Marzahn-Hellersdorf ist darüber hinaus ein Flickenteppich aus unterschiedlichen, kleinen und kleinsten Gang-Territorien, wobei Schießereien an den Grenzen der einzelnen Turfs an der Tagesordnung sind. Neben der erwähnten «Falkenwehr» haben auch die «[[Zähne (Gang)|Zähne]]», eine kleinere [[Ork]]- und [[Troll]]gang, in Marzahn-Hellersdorf ihren Turf, der sich rund um die alte Sartre-Oberschule in der Kyritzer Straße erstreckt. Das Berliner ''[[Chapter]]'' des [[Polen|polnischen]] «[[Wrocławsky Ułani MC]]» (oder «Wrocławsky Ułani Oddział Berlin») kontrolliert die A-10, die durch den Bezirk führt.  
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==Kriminalität==
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Waren die [[Vory v Zakone]] früher die Tonangeber des Bezirks, reißen sie sich nun gegenseitig auseinander. Die Loyalisten der [[Drakova-Organisatzi]] bekämpfen die verbliebenen Loyalisten von Gargari und Möchtegern-Bosse, während die Gangs die Konflikte der letzten 15 Jahre auf der Straße entladen. Zudem versucht jedes Verbrechersyndikat den Status ''Tabula Rasa'' für seine Zwecke zu nutzen und sich ein Stückchen vom Kuchen zu krallen {{Ref|1}}.
  
==Sport==
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Der Tod von Pjotr Gargari ändert aber nichts daran, dass die Kriminalität immer noch der größte Faktor in Marzahn ist. Seitdem die [[Gargari-Organizatsi]] auf dem Abstieg ist, werden die kleineren "Player" zunehmend relevant. Die bekannteren [[Gangs]] sind - abgesehenvon der oben erwähnten «Falkenwehr» - «[[F*Tribe]]», «[[Höllenbrut]]», die Horrorschocker von «[[Smile!]]» und auch das Berliner ''[[Chapter]]'' der Bikergang «[[Wrocławsky Ułani MC]]» (oder «Wrocławsky Ułani Oddział Berlin»), welches die A-10 kontrolliert {{Ref|5}}. Neben diesen haben auch die «[[Zähne (Gang)|Zähne]]», eine kleinere [[Ork]]- und [[Troll]]gang, in Marzahn-Hellersdorf ihren Turf, der sich rund um die alte Sartre-Oberschule in der Kyritzer Straße erstreckt {{Ref|9}}.
In Marzahn-Hellersdorf hat sich - in der Tradition der alten «Berlin Buldoggs» - in den 2070ern das Amateur-Combat Biking-Team der «Berliner Bulldoggen» gegründet, das hofft, mit dem Wiederaufleben des [[Combat Biking]] in der [[Allianz Deutscher Länder|Allianz]] den Sprung ins [[Sport|Profi-Sportgeschäft]] zu machen.
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Bislang sind die Gangs allerdings vor allem dabei, sich gegenseitig auszuradieren, noch bevor die Vory überhaupt reagieren könnten und selten bleiben bei den Expansionsversuchen irgendwelche Gewinner übrig. Andere Gruppierungen warten einfach ab, bis sich die verschiedenen Organisationen gegenseitig zerlegt haben und den Vory die Schläger ausgehen. Schließlich und schlussendlich gibt es dann aber auch noch jene, die versuchen, einen hohen Rang in der [[Drakova-Organisatzi]] einzunehmen, indem sie ihnen die Hindernisse aus dem Weg räumen. Ein Beispiel ist [[Anna Korsakowa]], die sich im Osten in der [[Manufaktur Sorokin]] verschanzt hat und diese später an die Drakova übergeben will. Allerdings muss dies nicht von Erfolg gekrönt sein, denn [[Lew Pudowkin]], der für kurze Zeit das [[Cram]]-Monopol in Marzahn hielt, wurde nach ergebnislosen Verhandlungen mit ihr öffentlichkeitswirksam erschossen {{Ref|6}}.
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Ein Mysterium ist aber die [[Sprawlguerilla]]-Gang namens "[[Ultima Ratio]]", die sich als "Letzte Verteidigungslinie des [[Status F]]" sieht. Aufgrund des Umstandes, dass sie erhebliche finanzielle Mittel besitzt, kann sie sich Vollrüstungen leisten und ist dementsprechend extrem gefährlich {{Ref|10}}.
  
 
==Locations==
 
==Locations==
*[[Falkenhorst]] - für ihr rechtslastiges Publikum und die einschlägige Dekoration bekannte Kneipe.
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* [[Café Radikal]] - Café mit Verbindungen zur [[Sprawlguerilla]]
*[[Mannis Schrauberstube]] - Werkstatt des «Wrocławsky Ułani MC» in der Zossener Straße
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* [[Falkenhorst]] - für ihr rechtslastiges Publikum und die einschlägige Dekoration bekannte Kneipe
*[[Orwo]] - siebenstöckiges, ehemaliges Industriegebäude, beherbergt einen großen Tausch- respektive Schwarzmarkt, das Kontaktbüro des Ratsvertreters von Marzahn-Hellersdorf und eine Versammlungshalle für die Einwohner des Bezirks
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* [[Fleischnerhöfe]] - [[Ghul]]kiez
*ehem. «Sartre Oberschule» in der Kyritzer Straße - Unterschlupf der [[Sprawlguerilla]]-Zelle der «[[Kinder Sartres]]»  
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* [[Helter Skelter]]
*[[Wolfsschanze]] - aktuelle Inkarnation der berüchtigten Neo-Nazikneipe aus F-Zeiten, in der Wolfener Straße, mitten im Turf der «Falkenwehr»
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* [[Mannis Schrauberstube]] - Werkstatt des «[[Wrocławsky Ułani MC]]» in der Zossener Straße
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* [[Manufaktur Sorokin]]
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* [[Meld In]] - Bar
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* [[Orwo]] - siebenstöckiges, ehemaliges Industriegebäude, beherbergt einen großen Tausch- respektive Schwarzmarkt, das Kontaktbüro des Ratsvertreters von Marzahn-Hellersdorf und eine Versammlungshalle für die Einwohner des Bezirks
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* ehem. «Sartre Oberschule» in der Kyritzer Straße - Unterschlupf der [[Sprawlguerilla]]-Zelle der «[[Kinder Sartres]]»
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*[[Schrotter]] - Schrottplatz der «Ulanen»
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*[[Stadion der Berliner Bulldoggen]] - [[Combatbiking]]-Stadion der «[[Berliner Bulldoggen]]»
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* [[Wolfsschanze]] - aktuelle Inkarnation der berüchtigten Neo-Nazikneipe aus F-Zeiten, in der Wolfener Straße, mitten im Turf der «Falkenwehr»
  
 
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==Quellen==
 
==Quellen==
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel {{Shx|Marzahn-Hellersdorf}} in der {{Shx|Hauptseite|Shadowhelix}}, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren ist [http://wiki.shadowhelix.de/index.php?title=Marzahn-Hellersdorf&action=history hier] einsehbar.  
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel {{Shx|Marzahn}} in der {{Shx|Hauptseite|Shadowhelix}}, wo er unter [[GNUFDL]] steht. Eine Liste der Autoren ist <span class="plainlinks">[http://wiki.shadowhelix.de/index.php?title=Marzahn&action=history hier]</span> einsehbar.  
  
'''Primärquellen zu <u>Marzahn-Hellersdorf</u> in Shadowrun sind:'''
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'''Primärquellen zu <u>Marzahn</u> bzw. <u>Marzahn-Hellersdorf</u> in Shadowrun sind:'''<br/>
*[[Berlin (Quellenbuch)|Berlin]] - Limitierte Ausgabe - S.18, 21, 50, Karte: S.57 (Konzernteil) S.18, 26, 47-48 (Anarchoteil)
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<u>Quellenbücher:</u>
*"[[Schulschluss]]" S.7, 8, 9 - Abenteuer von [[Stefan Unteregger]] als Beilage zu [[Mephisto Magazin|Mephisto 50]] (November/Dezember 2010)
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*[[Berlin (Quellenbuch)|Berlin]] S.8 
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*[[Berlin (Quellenbuch)|Berlin, Limitierte Ausgabe]] - S.18, 21, 50, Karte: S.57 (Konzernteil) S.18, 26, 47-48, 78-80 (Anarchoteil)
 
*[[Blut und Spiele|Blut & Spiele]] S.96-98
 
*[[Blut und Spiele|Blut & Spiele]] S.96-98
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*[[Datapuls: ADL]] S.114
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*[[Berlin 2080]] S.47, 48, 131
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*"[[Schulschluss]]" S.7, 8, 9 - Abenteuer von [[Stefan Unteregger]] als Beilage zu [[Mephisto Magazin|Mephisto 50]] (November/Dezember 2010)
 
*[[SRB - Shadowrun Berlin]] Pirate News - 2074-10-02 "SRB zu den Wahlen 2074"
 
*[[SRB - Shadowrun Berlin]] Pirate News - 2074-10-02 "SRB zu den Wahlen 2074"
 
*[[SRB - Shadowrun Berlin]] berlINews - 2076-10-05 "Kaum Überraschungen bei der Wahlperiode I"  
 
*[[SRB - Shadowrun Berlin]] berlINews - 2076-10-05 "Kaum Überraschungen bei der Wahlperiode I"  
 
*[[NovaPuls#2074-09-29|NovaPuls]] 2074-09-29 "ESUS schlägt ER-Alternative vor"
 
*[[NovaPuls#2074-09-29|NovaPuls]] 2074-09-29 "ESUS schlägt ER-Alternative vor"
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{{Ref2|8}} [[NovaPuls#2080-03-01|Megapuls 4]] vom 01.03.2080 - Trial-Match «Berliner Bulldoggen» vs. «Harburg Harpoons»
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{{Ref2|9}} [[Schulschluss]] S.7, 8, 9
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==Weblinks==
 
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Aktuelle Version vom 7. März 2024, 18:23 Uhr

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Marzahn
(Berlin)
Überblick (Stand:?)
auch: ehem. Marzahn-Hellersdorf (bis 2077)
Spitzname: Marzahn-Höllendorf
Bezirksvertreter:
• 2073-2077: Murat Ünsel
• ab 2077: Jaromir Kotov
Unterwelt:
Vory v Zakone, zahllose Gangs

Overlay Berlin Marzahn-Hellersdorf.png


Marzahn (früher: Marzahn-Hellersdorf) ist ein alternativer Stadtteil von Berlin.

Geschichte[Bearbeiten]

Während der VITAS-Pandemie von 2010 / 2011 war Marzahn-Hellersdorf einer der Bezirke, die von der Seuche stärker betroffen waren und mehr Opfer zu verzeichnen hatte als andere Bezirke [1].

Um seinen früheren Spitznamen "Höllendorf" loszuwerden, entschied man sich 2077, den Bezirksnamen auf "Marzahn" zu kürzen [3].

Stadtbild[Bearbeiten]

Marzahn besitzt, wie viele andere Bezirke auch, eine ganze Reihe verschiedener Bau- und Siedlungsstrukturen. Das eigentliche "Höllendorf" umfasst vor allem die dicht bebauten Platten- und Einzelhaussiedlungen in den Ortsanlagen Marzahn-Mitte/Nord, Hellersdorf/Kaulsdorf und Biesdorf. Daneben gibt es aber auch noch Teile wie Neuenhagen, Schöneiche oder die malerischen Uferlagen von Woltersdorf und Erkner, die so weit von den Krisenzonen Marzahns entfernt sind, dass man glauben könnte, sie gehören zu einem anderen Bezirk [1].

Was alle Teile von Marzahn allerdings vereint, ist der Verfall. Selbst die Bereiche, die nicht von Plünderern, Chaoten oder Gangs zerstört wurden, fielen stattdessen dem Zahn der Zeit anheim und wurden langsam aber sicher unbewohnbar. Eingestürzte Dächer, gesperrte Aufgänge, Bäume, die auf den Straßen wachsen, Schutthalden, die sich in den Wäldern türmen und ausgebrannte Autos, die die Gehwege säumen sind ein alltäglicher Anblick [1].

Das Stadtbild im gesamten Bezirk wird in weiten Teilen von verkommenen Plattenbauten und Wohnblöcken dominiert. Neuere Wohnanlagen wie die von der S-K-Tochter Hortbau errichtete BV-1837 als Teil der "Forststadt Hoppegarten", für die man den Wald entlang der Birkenheimer Straße abgeholzt hat, zählen da eindeutig noch zu den besseren Adressen, da sie zuverlässige Strom- und Wasserversorgung, regelmäßige Müllabfuhr, Gebäudereinigung und Instandhaltung sowie Matrixabdeckung inklusive AR und VR (in der der eine - in Real Live nicht mehr existierende - Wald- und Naturumgebung vorgegaukelt wird) und einen hauseigenen Wachschutz bieten (und auch offensiv damit werben).

Faschokieze[Bearbeiten]

Marzahn-Hellersdorf hat einige bekannte "Faschokieze" vorzuweisen, die - zum Ärger der erklärten Antifaschisten unter den Berliner Alternativen - fest in rechtsradikaler Hand sind, und faktisch als "National-befreite Zonen" angesehen werden müssen. Hierzu zählen etwa die Kieze des Neubaugebietes Falkenhöhe und des verkommenen Industrieparks der Wolfener Straße.

Fauna und Flora[Bearbeiten]

Bei der Befreiungsaktion von 2039, bei dem Ökoaktivisten sämtliche Critter und Tiere aus dem Zoologischen Garten entließen, war auch eine Kludde unter den befreiten Wesen. Statt sich aber im Umland anzusiedeln, hat sich das Wesen im südlichen Marzahn niedergelassen und hier sein Revier gebildet [4].

Politik[Bearbeiten]

Ratsvertreter Marzahn-Hellersdorfs im Berliner Rat war von 2073 bis 2077 Murat Ünsel, ehe er kurz vor der 5. Berliner Bezirkswahl bei Gang-Auseinandersetzungen umkam. Sein Nachfolger wurde der Exilrusse Jaromir Kotov.

Lange Zeit befand sich Marzahn fest in der Hand des "Zaren von Berlin", Pjotr Gargari, der hier der eigentliche Herrscher war. Seit seinem Tod im Jahr 2079 hat sich alles geändert. Die vielen Gangs, die er mittels einer Mischung aus Diplomatie und Terror unter Kontrolle hielt, haben jetzt freies Spiel - und Marzahn in ein Kriegsgebiet verwandelt. Seitdem sich die Vory selbst zerfleischen, versuchen viele der kleineren Fische, sich einen Teil abzugreifen und Feuergefechte um nichtige Vorteile sind seitdem an der Tagesordnung. Kombiniert mit den Beistandspakten und Vergeltungsaktionen eskaliert die Gewalt immer weiter. Bezirksabgeordneter (und Lideri der Gargari-Organizatsi) Jaromir Kotov spielt die Situation zwar offiziell herunter, aber der Berliner Rat hat dennoch eine Gefahrenwarnung für den Bezirk ausgesprochen und empfiehlt Touristen, fern zu bleiben [1].

Gruppierungen[Bearbeiten]

Die oben erwähnten Faschokieze haben, wenig überraschend, andere Machthaber, da hier Bewegungen und Policlubs wie das Letzte Manifest und die Neue Faschistische Alternative (NFA) das Sagen haben, wobei hinter letzterer der untergetauchte NA-Terrorist Robert Allenbrink stehen soll. So sind das Neubaugebiet Falkenhöhe und der verrottete Industriepark Wolfener Straße fest in der Hand der Nationalen Aktion, welche hier lokal von Manfred Stahl geführt wird. Offenbar hat man es sich zum Ziel gemacht, Marzahn zum Bollwerk der NFA zu machen [5]. Diese ist 2080 am erstarken, da Stahl von den Sicherheitskontrakten seiner Falkenwehr monetär profitiert. Mit den Bikern der Ulanen und der Sons of Odin MC eint ihn zudem eine gemeinsame Abneigung gegenüber der erstarkenden Drakova. Der charismatische Anführer will gerne ein neues Syndikat mit den Bikern bilden, wobei er natürlich an der Spitze stehen will [6].

Kultur[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

In Marzahn-Hellersdorf hatte sich - in der Tradition der alten «Berlin Buldoggs» - in den 2070ern das Amateur-Combat Biking-Team der «Berliner Bulldoggen» gegründet, das hofft, mit dem Wiederaufleben des Combat Biking in der Allianz den Sprung ins Profi-Sportgeschäft zu machen [7]. - Dieser Schritt scheint mit der Wiederbelebung der DCBL durch Ares Entertainment erfolgreich vollzogen worden zu sein, und am 1. März 2080 traten die «Bulldoggen» in einem Trial Match gegen die «Harburg Harpoons» aus dem gleichnamigen Hamburger Problemstadtteil an [8].

Sicherheit[Bearbeiten]

In Marzahn-Hellersdorf gab es - wenigstens im Oktober 2073 - keine garantierte BuMoNA- und Sternschutz-Reaktionszeit für den Fall eines Notrufs. Dem entsprechend war der kaum bewaffnete Wachschutz der Hortbau-Wohnanlagen im Ortsteil Hoppegarten, der vorwiegend auf die Panic Button-Standleitung zum Sternschutz setzte, vergleichsweise ineffektiv, und die Bewohner taten gut daran, zusätzlich Schutzgeld an einen alternativen Sicherheitsanbieter zu bezahlen.

In Falkenhöhe sorgt bekanntermaßen die «Falkenwehr» - ein Mittelding aus rechtslastiger Gang, Kiezwehr und privatem Sicherheitsdienst - für das, was ihre Mitglieder für "Recht und Ordnung" halten. Mit der Berliner Polizeifreiheit ist sie 2080 ein offiziell registrierter Alternativer Polizeidienst (APDB), und hat dort, wo die Anwohner ihr gegenüber dem Sternschutz den Vorzug geben, ganz legal polizeiliche Befugnisse. In der Folge konnte sie bereits erste Schutzaufträge einholen, was einen finanziellen Segen für Chef Manfred Stahl einbrachte [6].

In den Fleischnerhöfen ist zudem ein weiterer Alternativer Polizeidienst zu finden: Die NekroPol, die komplett aus Ghulen besteht und erstklassig im Bereich arkaner Sicherheit und Critterjagd sind [6].

Kriminalität[Bearbeiten]

Waren die Vory v Zakone früher die Tonangeber des Bezirks, reißen sie sich nun gegenseitig auseinander. Die Loyalisten der Drakova-Organisatzi bekämpfen die verbliebenen Loyalisten von Gargari und Möchtegern-Bosse, während die Gangs die Konflikte der letzten 15 Jahre auf der Straße entladen. Zudem versucht jedes Verbrechersyndikat den Status Tabula Rasa für seine Zwecke zu nutzen und sich ein Stückchen vom Kuchen zu krallen [1].

Der Tod von Pjotr Gargari ändert aber nichts daran, dass die Kriminalität immer noch der größte Faktor in Marzahn ist. Seitdem die Gargari-Organizatsi auf dem Abstieg ist, werden die kleineren "Player" zunehmend relevant. Die bekannteren Gangs sind - abgesehenvon der oben erwähnten «Falkenwehr» - «F*Tribe», «Höllenbrut», die Horrorschocker von «Smile!» und auch das Berliner Chapter der Bikergang «Wrocławsky Ułani MC» (oder «Wrocławsky Ułani Oddział Berlin»), welches die A-10 kontrolliert [5]. Neben diesen haben auch die «Zähne», eine kleinere Ork- und Trollgang, in Marzahn-Hellersdorf ihren Turf, der sich rund um die alte Sartre-Oberschule in der Kyritzer Straße erstreckt [9].

Bislang sind die Gangs allerdings vor allem dabei, sich gegenseitig auszuradieren, noch bevor die Vory überhaupt reagieren könnten und selten bleiben bei den Expansionsversuchen irgendwelche Gewinner übrig. Andere Gruppierungen warten einfach ab, bis sich die verschiedenen Organisationen gegenseitig zerlegt haben und den Vory die Schläger ausgehen. Schließlich und schlussendlich gibt es dann aber auch noch jene, die versuchen, einen hohen Rang in der Drakova-Organisatzi einzunehmen, indem sie ihnen die Hindernisse aus dem Weg räumen. Ein Beispiel ist Anna Korsakowa, die sich im Osten in der Manufaktur Sorokin verschanzt hat und diese später an die Drakova übergeben will. Allerdings muss dies nicht von Erfolg gekrönt sein, denn Lew Pudowkin, der für kurze Zeit das Cram-Monopol in Marzahn hielt, wurde nach ergebnislosen Verhandlungen mit ihr öffentlichkeitswirksam erschossen [6].

Ein Mysterium ist aber die Sprawlguerilla-Gang namens "Ultima Ratio", die sich als "Letzte Verteidigungslinie des Status F" sieht. Aufgrund des Umstandes, dass sie erhebliche finanzielle Mittel besitzt, kann sie sich Vollrüstungen leisten und ist dementsprechend extrem gefährlich [10].

Locations[Bearbeiten]


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Marzahn in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren ist hier einsehbar.

Primärquellen zu Marzahn bzw. Marzahn-Hellersdorf in Shadowrun sind:
Quellenbücher:

Sonstige:

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Berlin 2080 S.47
^[2] - Datapuls: ADL S.114
^[3] - Berlin S.8
^[4] -
^[5] - Berlin, Limitierte Auflage - Alternativer Teil: S.8
^[6] - Berlin 2080 S.48
^[7] - Berlin, Limitierte Auflage - Konzernteil S.50
^[8] - Megapuls 4 vom 01.03.2080 - Trial-Match «Berliner Bulldoggen» vs. «Harburg Harpoons»
^[9] - Schulschluss S.7, 8, 9
^[10] - Berlin 2080 S.131

Weblinks[Bearbeiten]