Potsdam

Aus Shadowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Achtung.png Dieser Artikel oder Abschnitt ist unvollständig, und bedarf daher einer Überarbeitung.

Falls Du etwas zu diesem Thema beitragen kannst, mach es! Näheres zu diesem Thema findest du auf der auf der Diskussionsseite.

Potsdam
(Berlin)
Überblick (Stand:?)

Wappen Potsdam.png

Lage: Berlin, ADL
Beschreibung: Normbezirk
Industrie:
Tourismus (Schlösser, Parks, Museen...)
Konzernpräsenz:

GeoPositionskarte Berlin Potsdam eingefärbt..png

Lage Potsdams in Berlin

Potsdam ist ein Stadtteil von Berlin, der nach der Wiedervereinigung 2072 als Normbezirk gilt.

Geschichte[Bearbeiten]

Als "Poztupimi" wurde die Siedlung am Standort des heutigen Potsdam im Jahre 993 in einem Dokument des Stifts Quedlinburg erstmals urkundlich erwähnt, und mit ihrer Eroberung durch Albrecht den Bären gründete dieser 1157 die Mark Brandenburg. 1317 erfolgte die urkundliche Erwähnung als Burg und vor allem Stadt unter dem Namen "Postamp", und 1345 erhielt Potsdam das Stadtrecht. 1416 gelangte die Stadt dann in die Hand der Hohenzollern, die sie bis zur Abschaffung der Monarchie in Deutschland nach dem ersten Weltkrieg behalten sollten. Der verheerende Dreißigjährige Krieg und zwei Großbrände verwüsteten in den folgenden Jahrhunderten die Stadt, die jedoch jedesmal wieder aufgebaut wurde. Mit dem kurmärkischen Landtag 1653 unter dem Große Kurfürst Friedrich Wilhelm begann der Aufstieg Potsdams zur brandenburgischen und später preussischen Residenzstadt, und das Edikt von Potsdam 1685 ermöglichte in der Folge ein schnelles Bevölkerungswachstum nach dem Dreißigjährigen Krieg. Unter dem Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I, der Potsdam zu einer wichtigen Garnisonsstadt machte, und speziell unter seinem Sohn Friedrich dem Großen, der hier seine Schlossbauten wie Sanssouci und das Neue Pallais mit den zugehörigen Parkanlagen realisierte, wuchs und gedieh Potsdam. Nachdem in Folge des verlorenen ersten Weltkriegs und der Abschaffung der Monarchie große Teile des Hohenzollern-Besitzes in Staatseigentum übergegangen waren, inszenierte Adolf Hitler in der Potsdamer Nikolaikirche seinen symbolischen Händedruck mit dem greisen Reichspräsidenten Hindenburg als pompösen Staatsakt. In der letzten Phase des Zweiten Weltkrieges, am 14. April 1945, erlitt das Stadtzentrum Potsdams wurde durch einen alliierten Luftangriff schwere Bombenschäden, wobei unter anderem das Stadtschloss und die Garnisonkirche komplett ausbrannten. Nach Kriegsende fand im Potsdamer Schloss Cecilienhof vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 die Potsdamer Konferenz der Siegermächte USA, Vereinigtes Königreich und Sowjetunion statt. Die Konferenz endete mit dem Potsdamer Abkommen, welches die deutsche Besatzung in vier Zonen besiegelte. Während folgenden der Jahre der deutschen Teilung war Potsdam mit seinen Schlössern und Gärten - ungeachtet der Politik der SED-Diktatur und der in der Stadt stationierten Russen - stets ein Touristenmagnet und wichtiger Devisenbringer für die damalige DDR.

Potsdam, das nach der deutschen Wiedervereinigung brandenburgische Landeshauptstadt geworden war, wurde in den Jahren nach der Ära der Militärregierung unter Horst Stöckter und der Rückkehr der BRD zur Demokratie 2014 aus Sicherheitsgründen nach Berlin eingemeindet.

Shadowtalk Pfeil.png Damals schien das für den Speckgürtel um die Hauptstadt vorteilhaft, da zuvor wiederholt motorisierte, plündernde Banden aus dem ländlichen Brandenburg diese Bereiche, die vom Berliner Wohlstand profitierten, heimgesucht hatten... Nach den Goblinisierungsunruhen 2020, dem Abzug - respektive der Flucht - der Bundesregierung und des Bundestages aus Berlin 2022, dem "Berliner Frühling" und erst Recht nach der Ausrufung des Status F 2039 sahen die Potsdamer die Eingemeindung dann natürlich längst nicht mehr so positiv!
Shadowtalk Pfeil.png Brand'n Burger


Nach der Konzerninvasion von 2055 gab es in Potsdam Bestrebungen, sich von Berlin loszusagen, die jedoch nicht umgesetzt wurden. In der Folge wurde Potsdam nachdem Ende der Kämpfe zwischen Konzerntruppen und Anarchisten zu einem reinen Nobelviertel und "geschützten Bezirk", der nicht unter direkter Konzernherrschaft stand, jedoch mehrheitlich von der Draco Foundation kontrolliert wurde. Man riss sämtliche Hochhäuser in der Innenstadt ab, die durch ins Stadtbild passende Prachtbauten ersetzt wurden, und restaurierte die Schlösser wie Sanssouci aufwendig. Die Mieten explodierten in der Folge förmlich, was viele einkommensschwächere Einwohner zwang, wegzuziehen, und Potsdam wurde mit einem Zaun umgeben, um dem Sicherheitsbedürfnis der wohlhabenden Anwohner Rechnung zu tragen.

Im Gefolge der Operation "Just Cause" und der folgenden Berliner Wiedervereinigung von 2072 übergab die Draco Foundation die Potsdamer Preußenschlösser samt zugehörigen Parks mehrheitlich der Preußenstiftung, und Potsdam gilt nun als "Normbezirk", auch, wenn die gewählten Ratsvertreter Potsdams im Berliner Rat jeweils Vertreter der Preußenstiftung sind.


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert ursächlich auf dem Artikel-Stub Potsdam in der Shadowhelix, der dort - wie hier - unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich hier.

Primärquellen zu Potsdam als Stadtteil Berlins in Shadowrun sind:

Der Abschnitt zur realen Geschichte der Stadt wurde aus dem Geschichtsabschnitt des Wikipedia-Artikels "Potsdam" grob zusammengefasst, der dort - ebenso, wie hier - unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren des dortigen Artikels findet sich hier.

Weblinks[Bearbeiten]