Redmond Barrens

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 Teilweise Inoffiziell 
Redmond
(Seattle [1])
Überblick (Stand:2080)[1]
Spitzname: Redmond Barrens, die Barrens [1]
Lage: zwischen Snohomish, Renton und Bellevue, an der Ostgrenze des Seattle-Metroplex, UCAS
Beschreibung: verslumtes ehemaliges Herz der Techindustrie [1]
Fläche: 436 Quadratkilometer [2]
Einwohnerzahl: 428.000 (Schätzung) [1]
Menschen: 74%<ref name=br028/>
Orks: 12% [1]
Elfen: 6% [1]
Zwerge: 3% [1]
Trolle: 2% [1]
Andere: 3% [1]
Bevölkerungsdichte: 982/km²
Pro-Kopf-Einkommen: 6.400¥
Mit Konzernzugehörigkeit: 23%
Bildungsniveau: :unter 12 Schuljahre: 78% [1]
Abitur-Äquivalent: 18% [1]
Studium-Äquivalent: 3% (1%) [1]
Kliniken: 6 Krankenhäuser und Kliniken [5]
Sicherheit: Knight Errant (nur Touristville) [3]
Sicherheitseinstufung:
durchgehend E (Lone Star) [4]
Blei (Knight Errant) [53]
Kriminelle Aktivitäten:

Syndikate: Mafia, Yakuza, Seoulpa, Tamanous [6]
Gangs:Brain Eaters, Crimson Crush, Death Heads, Halloweeners Red Hot Nukes, Rusted Stilettos, Spiders [2], 162s und andere

Telekomm:
  • RTG: NA/UCAS/SEA
  • LTG: 9206

GeoPositionskarte Seattle - Overlay Redmond.png


Lage - Redmond.jpg

Lage der Redmond Barrens im Seattle Metroplex

Redmond, gewöhnlich als Redmond Barrens bezeichnet, ist ein Stadtteil von Seattle und eins von zwei großen Barrens genannten Slumgebieten.

Geographie[Bearbeiten]

Redmond liegt zwischen Snohomish im Norden und Renton im Süden. Westlich von Redmond liegt der Stadtteil Bellevue und im Osten beginnt das Salish-Shidhe Council [7]-

Das Gelände Redmonds ist größtenteils recht eben, mit einigen Hügeln im südlichen Bereich. Der Snoqualmie River und sein gewundener Lauf dominieren ein Drittel des Bezirks [8]. Vor 100 Jahren war Redmond von dichten, immergrünen Regenwäldern und fruchtbarem Ackerboden bedeckt. Aber das änderte sich. Ende des 20. Jahrhunderts hatte das wachsende Seattle die Gegend zu einer Vorstadtzone umgewandelt. Apartmentkomplexe und Reihenhausviertel beherbergten die Heerscharen, die in der boomenden Techbranche arbeiteten [9].

Heute ist die Gegend ein riesiger Slum. Mit dem Crash von 2029 kam das Elend in Gestalt von den Armen, die im Schatten des Techbooms und als Treibgut der zerfallenen USA in Seattle angeschwemmt worden waren. Der Crash vernichtete die lokale Techindustrie. Ganze Blocks, einst mächtige Firmenzentralen und riesige Hallen voller nun toter Server wurden zu Squattercamps und Gemeinschaften, die von Verbrechen und Gangs dominiert wurden. Diese schmutzigen, verkommenen Siedlungen prägen den Bezirk nun [9].

Entlang der westlichen Grenze zieht sich der verschmutzte Lake Sammamish, in den die Einwohner Redmonds Müll, Fahrzeuge und Leichen entsorgen [10]. Die Ebene und vor allem die Hügel im Süden sind durchzogen von rissigen, betonierten Entwässerungskanälen, in denen üblicherweise verwesende Kadaver von Hunden und gelegentlich Metamenschen liegen, und deren toxisch verseuchtes, mülldurchsetztes Wasser träge in die Seen und den Snoqualmie River fließt [11]. Auch der Snoqualmie ist jetzt schmutzig, verseucht von toxischen Abfällen aus den Fabrikfestungen an seinen Ufern und den Hinterlassenschaften des Barrenslebens (wie darin treibenden, oft aufgequollenen Leichen). Ganze Rudel von Höllenratten jagen an seinen Ufern nach Beute, viele von ihnen noch schlimmer mutiert als üblich durch den Kontakt mit dem giftigen Wasser [8].

Die Grenze zu Bellevue wird von einer hohen Trennmauer markiert, mit der sich das Reichenghetto von seinen verarmten Nachbarn abgrenzt [12]. Neben der Ferrocoretemauer gibt es auch Panzersperren, die Mauer wird von Monofilamentdraht gekrönt, und Patrouillendrohnen von Knight Errant fliegen die Grenze regelmäßig ab, um nach dem Rechten zu sehen [13].

Demographie[Bearbeiten]

Der Seattle Metroplex hat dieselben Probleme wie andere Sprawl der Sechsten Welt. Das größte davon ist, wie vielerorts auch, die große Zahl von SINlosen, Obdachlosen und Squatter, deren Leben ein täglicher Überlebenskampf sind, und die von der Mehrheitsgesellschaft faktisch ausgeschlossen sind [9].

Redmonds Bevölkerung wird gerne auf auf 500.000 geschätzt [8], andere Schätzungen gehen bis zu 700.000 [9]. Tatsächliche Zahlen sind schwierig zu erheben, da die Masse der Einwohner SINlos sind und entsprechend in offiziellen Bevölkerungszählungen nicht erfasst werden [8]. Damit ist Redmond deutlich dichter besiedelt als die Puyallup Barrens, und es gilt auch allgemein als das problematischstere unter Seattle Problemvierteln [54].

Die ethnischen Hintergründe der Bewohner Redmonds sind sehr divers [8]. In Redmond gibt es, seit während der Nacht des Zorns viele Metamenschen hierher fliehen mussten, eine recht große Bevölkerung von Orks, Trollen und Zwergen [14]. Insbesondere die schnell wachsende Orkpopulation in Redmond wird inzwischen von Humanis und ähnlich denkenden Policlubs genutzt, um Stimmung gegen den Metatyp zu machen [15].

Das fällt auf fruchtbaren Boden, denn die menschliche Bevölkerung der Barrens ist Metamenschen gegenüber oft sehr feindselig eingestellt. Dies geht bis zu den Tagen des Crashs zurück [9]. Damals machten Verschwörungstheorien die Runde, der Crash sei das Werk von Metamenschen, und daran halten viele Alteingesessene hier fest. Entsprechend ist Redmond ein fruchtbarer Boden für Humanis und andere Hassgruppen, die von hier viele ihrer schlimmsten Schläger rekrutieren [16]. Durch Abwanderung und aggressive Aktivität des Humanis Policlubs und anderer Hassgruppen gibt es daher auch deutlich weniger Metamenschen in Redmond, als man annehmen sollte - viele von ihnen wurden südlich nach Puyallup verdrängt [8].

Stadtbild[Bearbeiten]

Der Großteil von Redmond ist verwahrlost und gesetzlos. Der Kontrast, gerade zum benachbarten Bellevue, ist erschreckend. Nur einige Kilometer von sehr komfortablen, sicheren und modernen Konzernenklaven liegt ein Slum der schlimmsten Art [17]. Der Anblick der Grenze ist sehr einprägsam und offensichtlich. Die hohen Gebäude Bellevues verschwinden, als seien sie in die Knie geschossen worden, zugunsten viel niedrigerer und viel schlechter in Schuss gehaltener Gebäude [18]. Am Rand des Bezirks geht es noch, aber je weiter man in die Barrens fährt, desto verfallener sind die Gebäude, bis nur noch Ruinen, mit fehlenden Fenstern und Türen und teilweise ganzen Wänden. Das meiste Licht kommt von den Tonnenfeuern, um die sich die Einwohner abends versammeln, und deren beißender Rauch über dem Bezirk liegt [19].

Viele Squattergemeinschaften sind mehr oder weniger Selbstversorger und sorgen für ihren eigenen Strom und Wasser, bauen eigene Nahrung an und sorgen gemeinsam für so etwas wie Sicherheit. Das bekannteste Beispiel sind die Plastic Jungles, aber es gibt zahllose kleinere Gemeinden dieser Art im ganzen Bezirk [20].

Die Barrens sind zudem in stetigem Fluss, je nachdem, wie es für die Bewohner gerade läuft. Straßenhändler suchen sich immer wieder neue Reviere, wenn sie mal wieder jemanden unbeabsichtigt vergiftet haben und die Locals auf sie nicht mehr gut zu sprechen sind; Ein Squattercamp mag seine TEU-Container-Burg aufgegeben haben, weil eine härtere, gemeinere Truppe sie verjagt hat, und ganz allgemein verschieben sich Gangterritorien und ganze Gangs wöchentlich. Kaum jemand in Redmond lebt lange am selben Ort, kaum jemand kann sich den Luxus einer permanenten Adresse leisten - und diese auch durchsetzen [21].

Infrastruktur[Bearbeiten]

Infrastruktur gibt es in Redmond nur sehr begrenzt. Die Metroplexregierung hat kein wirkliches Interesse daran, öffentliche Einrichtungen in Redmond zu erhalten; die wenigen, für die Nuyen aufzutreiben sind, finden sich in Touristville. Ebenso gibt es außerhalb dieser relativ sicheren Zone kein GridGuide [22], was auch bedeutet, dass in diesem Gebiet keine regulären Busse fahren [55]. Die Straßen sind ebenfalls in jämmerlichem Zustand [23]. Durch Redmond führende Intercity-Autobahnen werden gemeinhin als neutrales Gebiet zwischen den Gangs betrachtet und auch nicht blockiert; die Gangs wissen es besser, als sich wirklich mit den Megakonzernen anzulegen. Manchmal jedoch kommt eine von ihnen für einen schnellen Überfall auf die Straße, um zu verschwinden bevor die schweren Einheiten ankommen [56].

Zwar gab es immer wieder Versuche, die Situation zu bessern, wie 2050, als Gouverneurin Marilyn Schultz entschied, dass die Barrens auch Straßenbeleuchtung brauchen - aber sie bringen selten wirklich etwas. Die Beleuchtung war eine sehr teure Operation, bei der Techniker der Stadt unter dem Schutz von Lone Star und der Metroplexgarde tausende Hochleistungs-Kohlefaser-LED-Lampen installiert. Die Bewohner Redmonds hatten charakteristisch drauf reagiert und die Lichter zerschossen, sobald die Techniker und ihre Wachmannschaften weg waren [11]. Nur vereinzelt haben sich Inseln erhalten, in denen die Lampen noch funktionieren [18].

Fließendes Wasser und Strom gelten in diesem Gebiet als Luxus genauso wie ein intaktes Dach über dem Kopf [20]. Selbst wenn es Wasser gibt, ist es meist eine lauwarme Brühe, die bei Nicht-Barrensbewohnern (deren Immunsystem lernt, damit umzugehen, oder halt auf endgültige Art frühzeitig dabei versagt) Ruhr und andere, ähnlich schöne Krankheiten verursacht [22]. Zusätzlich verschärft wird das Elend durch Critter, welche hier ungestört auf der Straße herumlaufen [29].

Erstaunlicherweise gibt es mehrere kleine Landepisten in Redmond. Sie sind billig, aber sehr schlecht gewartet und kaum bis gar nicht geschützt, und bei der Menge an Kriminellen und Verzweifelten in Redmond muss ein Luftfahrzeug, das hier landet, damit rechnen, binnen Minuten zerlegt zu werden, wenn niemand darauf aufpasst [56].

Die Matrix in Redmond ist bestenfalls lückenhaft, aber seit der Einführung der neuen Protokolle 2075 hat sich die Situation durchaus etwas gebessert. Die Abdeckung ist alerdings immer noch mit "schlecht" beschönigend beschrieben [25].

Nachbarschaften[Bearbeiten]

Redmond ist bekannt für kilometerlange Straßen voller aufgegebener Gebäude und die großen Slums und Squatterstädte, die sich darin gebildet haben. Zwar ist Redmond auch in eine Reihe offizieller Distrikte aufgeteilt, aber diese haben kaum reale Bedeutung; anders als diese inoffiziellen Nachbarschaften, die die reale Gestalt des Bezirks entscheidend prägen [8].

Selbst die "sicheren" Teile Redmonds sind verkommenere soziale Brennpunkte als die schlimmsten Ecken in Downtown. Redmond ist, abseits von Touristville, ein Flickwerk kleiner Reiche unter Gangkontrolle, zwischen denen Ödnis aus verfallenden Gebäuden und Industrieanlagen liegt. Gangs, die fast schon Stämme sind, beherrschen die beliebtesten Zonen - die alten Wohntürme, Bürohochhäuser und Industrieanlagen aus der Zeit vor dem Crash von 2029. Alles andere ist urbane Ödnis [25].

Bargain Basement[Bearbeiten]

Hauptartikel: Bargain Basement

Die Gegend, die als Bargain Basement bekannt ist, war einst das Herz des Wohlstands von Redmond. In diesen Hohhäusern und Wohngebäuden residierten damals einige der reichsten und mächtigsten Personen der Welt [8].

Jetzt sind die verfallenden Reste dieses einstigen Ruhms von Squattern bewohnt, im Besitz von Slumlords, die wiederum den Syndikaten hörig sind, und ein Zentrum des Schwarzmarkts in den Barrens [8].

Crashzone[Bearbeiten]

Hauptartikel: Crashzone

Beiom schwersten Luftfahrtunglück in Seattles Geschichte, dem Absturz eines Fuchi-Suborbitalshuttles 2059 auf Monroe, damals eine Grenzgemeinde in Redmond, starben nicht nur hunderte Metamenschen in einer Explosion im niedrigen Kilotonnenbereich, die folgenden Feuer und die Zerstörung führten auch im nahegelegenen Gefängnis Seattle Reformatory zu einem Aufstand und Massenausbruch [8].

Bevor sie die Krise auflösen konnte, verschwand Gouverneurin Marilyn Schultz in der Renraku-Arkologie, und ihr Nachfolger Ivar Lindstrom hatte eine viel schlimmere Krise, mit der er sich beschäftigen musste. So konnten die ausgebrochenen Gefangenen des verwüsteten Gefängnisses sich die Herrschaft über die Crashzone sichern, die sie bis heute als pseudofeudales Königreich kontrollieren [8].

Glow City[Bearbeiten]

Hauptartikel: Glow City

Die nach einer partiellen Kernschmelze, die die umliegenden 5 Kilometer Land und den Beaver Lake verseuchten, abgesperrten Ruinen des Trojan-Satsop-Kernkraftwerks wurden nach dem Crash von 2029 von Obdachlosen und verzweifelten Geistertanzkriegsflüchtlingen gestürmt und besetzt. Die Metroplexregerung gab nach ein paar halbherzigen Versuchen auf, diese Leute retten zu wollen, und überließ ihnen die verstrahlte Zone [3].

Seitdem leben im und um das verseuchte alte Kernkraftwerk eine erstaunlicherweise wachsende Population dauerhaft Kranker, oft missgebildeter Metamenschen, von denen die mächtigsten Giftschamanen sein sollen, die über die Macht des Atoms verfügen. Zudem sind nicht wenige SURGElinge hier untergekommen, denn Mutanten gegenüber ist man hier überraschend offen [3].

Kingsgate[Bearbeiten]

Hauptartikel: Kingsgate

Diese Nachbarschaft liegt auf der falschen Seite der I405. Einst eine Boomgegend und "das neue Bellevue", verkam es nach dem Kollaps des Tech-Booms Ende des 20. Jahrhunderts rapide. Heute leben Squatter in den Bauruinen und Ex-Bürogebäuden, tragen Gangs ihre Streitigkeiten in seinen überwucherten, verfallenden Industrieparks aus, und ist das ganze Viertel eine stumme Mahnung, wie schnell es bergabgehen kann. Und wie gründlich [26].

Plastic Jungles[Bearbeiten]

Hauptartikel: Plastic Jungles

Die Plastic Jungles sind ein riesiges, aufgegebenes Agrikulturprojekt, das versuchte, auf verseuchtem Boden in Gewächshäusern erst Nahrung heranzuziehen (was an nicht essbar vergifteten Produkten scheiterte) und dann erfolgreich tropische Pflanzen züchtete. 2029 kollabierte das Unternehmen, und die Gewächshäuser wurden von Squattern übernommen und im Verlauf der Zeit eine vornehmlich von Metamenschen bewohnte Enklave [4].

Purity[Bearbeiten]

Hauptartikel: Purity

Purity ist eine verslumte Zone an der Nordgrenze Redmonds, nahe Snohomish [11]. Hier regt sich aber noch ein wenig Wirtschaft; kleine Läden, in denen Demitech, graue und gelegentlich Schwarzmarktware an eine gemischte Kundschaft verkauft wird. Sogar die Cops lassen sich gelegentlich hier blicken [27].

Purity ist dennoch ein übler Teil der Barrens, wenn man Außenseiter ist; wenn man von den Locals aber akzeptiert wird, profitiert man von deren fragilem Ehrenkodex, keine Einheimischen zu verraten, es sei denn, sie werden dafür bezahlt [11]. Hier leben vor allem urbane Amerindianer, die auch die Sicherheit der Gegend stellen [28].

Rattennest[Bearbeiten]

Hauptartikel: Rattennest

Das Rattennest ist eine gigantische Mülldeponie innerhalb Redmonds und zugleich die Bezeichnung der Siedlung der Squatter und Müllsammler auf dem Deponiegelände, die dort unter katastrophalen hygienischen Bedingungen ihre Existenz bestreiten [3]. Dem Rattennest vorgelagert ist die sog. Faith Road - ein gigantischer Bazar, auf dem mit allem Brauchbaren gehandelt wird, das aus dem Rattennest geborgen wurde oder aus den Abfällen hergestellt wurde [101].

Touristville[Bearbeiten]

Hauptartikel: Touristville

Das weitestgehend entlang der 405 I 405 gelegene offizielle Redmond ist der Teil des Bezirks, der noch am ehesten Aufmerksamkeit von der Metroplexregierung bekommt. Er ist auch der noch als am sichersten anzusehende Bereich, auch wenn offizielle Stellen schon hier bei einem Besuch Vorsicht anraten [14].

Touristville besticht durch sein wildes Nachtleben am Rande der Illegalität, wo sich die braven Bewohner von Downtown, Renton und Bellevue mal austoben und slummen können, und das wilde Straßenleben auf sichere Art erfahren (oder vielmehr, das was ihnen als solches verkauft wird) [14]. Insbesondere Lohnsklaven aus Bellevue kommen in den "Herrenclubs" hier unter, um für ein paar Stunden ihr stressiges Leben und ihre Frauen in den Armen einer (oder eines) anderen zu vergessen [17].

Geschichte[Bearbeiten]

Redmond war einst eine schöne Stadt am östlichen Rand von Seattle, eins der zwei Herzen der Techindustrie der alten USA. Riesige Bürokomplexe und Wolkenkratzer schossen Ende des 20. Jahrhunderts aus dem Boden [2].

2013 kontaminierte eine partielle Kernschmelze im Kraftwerk Trojan-Satsop den Beaver Lake und weitere umliegende Gebiete [4]. Dies führte zu einer wahren Flucht der Bewohner in sicherere Gebiete [2]. 2020 wurde Redmond nach der Auflösung des Bundesstaat Washington in den Seattle Metroplex eingegliedert. Shiawase Atomics baute 2028 ein weiteres Fusionskraftwerk [29] direkt neben die Ruine von Trojan-Satsop. Das neue Kraftwerk versorgte die Gegend bis ins Jahr 2064 mit Energie.

In Folge des ersten Crashes musste ein Großteil der ansässigen Computerindustrie Insolvenz anmelden und die Wirtschaft in diesem Stadtteil brach vollkommen zusammen [30] Viele Gebäude wurden verlassen, oder von Banken eingezogen, oder beides [2].

Diese leeren Gebäude zogen neue Bewohner an. Im chaotischen Jahr 2020, als die große Vertreibung der Weißen aus den NAN über eine Million Flüchtlinge in die neue Enklave Seattle spülte, waren viele von ihnen unter unmenschlichen Bedingungen untergekommen. Viele dieser Exflüchtlinge, von denen viele zu Obdachlosen geworden waren, nutzten die Gunst der Stunde und zogen in die ehemaligen Konzerngebäude ein. Dies führte letzendlich zu weiterer Gewalt, Vertreibung der letzten Geschäfte durch eine plötzlich unsichere Umgebung, und mehr Inbesitznahme. Mit den Flüchtlingen kam zudem auch Verbrechen. Letztlich musste die Regierung von Seattle dies akzeptieren und gab Versuche, Redmond zu revitalisieren, auf, sondern begann mit "Eindämmungsmaßnahmen". Der junge Metroplex gab Redmond auf und überließ diesen Stadtteil sich selbst [8].

Während der Nacht des Zorns wurden viele Metamenschen von Mobs nach Redmond, in die Barrens, getrieben, und ließen sich hier nieder. Viele der bekanntesten Clubs in Touristville gehen auf diese Vertriebenen zurück, worüber die Metroplexregierung gerne schweigt [14].


In den späten 2040ern und frühen 2050ern versuchte der ambitionierte damalige Bürgermeister Jeffrey Gasston, Redmond wirtschaftlich zu beleben und dem darbenden Slum einen Weg zurück ins Licht zu weisen [9]. Das gelang ihm nicht, dafür aber eine überraschend lange Karriere als Bezirksbürgermeister, der andauernd neue Versuche unternahm, Redmond irgendwie voranzubringen, trotz immer wiederkehrender Enttäuschungen und Fehlschläge [31].

2059, während des Konzernkriegs im Zuge des Zerfalls von Fuchi I.E., stürzte ein Suborbitalshuttle in Redmond ab, was neben hunderten Passagieren auch den Fuchi-Konzerngerichtshof-Richter David Hague das Leben kostete [32]. Dieser Absturz verwüstete auch die kleine Grenzgemeinde Monroe, das von der Explosion des Shuttles und den darauf folgenden Bränden völlig verwüstet wurde [8].

Politik[Bearbeiten]

Die vorgebliche Bezirksregierung in Redmond hat über die Masse des Bezirks keine Kontrolle, nur den Streifen an der Grenze zu Bellevue kontrolliert sie einigermaßen sicher. Außerhalb dieses Gebiets gibt es keine Stadtverwaltung, und nur sehr geringe Polizeipräsenz abseits einer gelegentlichen Lagesondierung oder massiven, gezielten Zugriffen. Die traurige Wahrheit ist, dass Redmond größtenteils gesetzlos ist - die Regierung des Bezirks hat schlicht nicht die Macht, überall das Gesetz durchzusetzen [9].

Bezirkspolitik[Bearbeiten]

Obwohl Redmond ein nahezu toter Stadtteil ist, hat er immer noch eine Regierung, die zur Zeit von einer Bürgermeisterin geleitet wird. Sonya Scholl leitet derzeit den Stadtteil und ist nicht, wie so häufig, eine Konzernmarionette, sondern eine echte Sozialistin. Ihre Gegner stellen sie gerne als Neo-Kommunistin dar, was sie nur halbherzig abstreitet. Ihre Regierung vom Volk, für das Volk ist aber erstaunlich populär, nicht zuletzt weil sie kein Problem hat, sich mit den Konzernen um die Verteilung der spärlichen Mittel Redmonds zu streiten [13].

Leider ist Redmond Redmond, und jeder Schritt vorwärts, den sie sich erkämpft, wird beantwortet von zwei Schritten, die sie von Außenstehenden zurückgeschubst wird. Die Aktivitäten von Knight Errant und Lone Star insbesondere schaffen es immer wieder, Erreichtes zunichte zu machen [57].

Dennoch, Scholl gibt nicht auf. Sie hat es geschafft, sich eine interessante Koalition von Sozialisten wie den Wobblies und einiger Neoanarchisten-Enklaven zu sichern, die ihr etwas politische Druckkraft verleihen, und sie hat zudem keine Probleme, sich an die Schatten zu wenden, um Dinge geregelt zu bekommen [57].

Neben ihr gelten die Bezirksratsmitglieder Danny Williams und Rebecca Lewis als relativ integer und wenig korrupt [57].

Humanis Policlub[Bearbeiten]

Redmond ist ein Kerngebiet der Aktivitäten von Humanis. Und hier lassen die Mitglieder des Policlubs ihrem Hass gerne freien Lauf, und fallen über mehrheitlich metamenschliche Enklaven her. Diese "Demonstrationen" und "Pride-Paraden" [54] werden sehr selten von Knight Errant geahndet, auch wenn bei ihnen oft der eine oder andere Elf oder Ork aufgeknüpft wird [16]. Ende der 2070er haben sie nach einer Flaute Anfang des Jahrzehnts wieder an Fahrt gewonnen [54].

Viele der metamenschlichen Gangs in Redmond sind entstanden, um sich gegen solche Übergriffe zur Wehr zu setzen [16].

Wirtschaft[Bearbeiten]

Es gibt nur wenige größere Konzerniederlassungen in Redmond [2]. Dafür ist der Graue Markt und der Schwarzmarkt enorm groß. Da selbst legale Güter nicht einfach zu bekommen sind, kaufen die Einwohner der Barrens diese oft ebenfalls auf Schwarzmärkten, ebenso wie mit Entertainment, von Drogen über gerippten Trids und SimSinn-Aufzeichnungen bis zu BTLs. Allerdings wird in Redmond auch produziert - und zwar genau diese Entertainmentgüter (Raubkopien legaler Trids und SimSinn-Filme, BTLs), ebenso wie Pornographie und Drogen für den Verkauf an die slummenden Gäste in Touristville [8]. Die Stadt bietet geführte Touren der sichereren Teile Redmonds an (vornehmlich von (Touristville) und rät davon ab, sich dort auf eigene Faust umzusehen [34].

Einige kleinere Firmen haben sich dennoch in Redmond durchsetzen können. Die schwer gesicherten Konzerngelände machen sie meist damit wett, dass sie neben ihren legitimen Produkten auch Schwarzmarktware herstellen, die sie lokal an die Syndikate weiterreichen. Die wichtigsten dieser Geschäfte sind Hollywood Simsense Entertainments, Monohan Vehicles, Life-Eez Appliances und die Carnation-Seattle Ranch [16].

Megakonzernpräsenz[Bearbeiten]

Einige Konzerne unterhalten in Redmond Einrichtungen, welche dann bestens verteidigt und von der Umgebung abgekoppelt sind [16]. Aber selbst kleinere Einrichtungen wie Stuffer Shacks sind hier sehr gut abgesichtert. Solche Läden und Konzerneinrichtungen werden von wöchentlich fahrenden Konvois bewaffenter und eskortierter Lastwagen versorgt. Und selbst diese werden oft zum Ziel bewaffneter Ganger und verzweifelter Squatter, die versuchen, sich so mit Gütern des täglichen Bedarfs zu versorgen [8].

Es gibt keine großen Konzernenklaven in Redmond [2]. Dafür hat sich aber eine andere Form der Konzernniederlassung etabliert: die Fabrikfestung. Diese "toxischen Schlösser" sind abgeschlossene Fabriken, größtenteils automatisiert, schwer befestigt und von schwer bewaffneten Konzerngardisten bewacht, die wie technologische Alptraumbauten aus rostendem Metall und rußverklebten Ziegeln an den Ufern des Snoqualmie liegen, in den sie ungeklärt giftige Abwasser pumpen. Um Squatter und Ganger abzuhalten, wird hier ohne Vorwarnung scharf geschossen [8]. Die Versorgung und Auslieferung erfolgt über bewachte Konvois gepanzerter Lastwagen [35], den Luftweg [8], oder den Snoqualmie River [16]. "Zufällige" Erschießungen durch die Wachmannschaften (die sich meist aus lokalen Gangern und besonders robusten Squattern rekrutieren) sind Alltag im Umfeld der Fabrikfestungen [36]. Eine der größten Konzerneinrichtungen in Redmond ist Shiawases Fusionskraftwerk neben der Trojan-Satsop-Ruine [29].

Konzerne nutzen Redmond auch gerne, um fernab der Augen der SINner Kampftraining ihrer Söldnertruppen zu betreiben. Aztechnology besitzt dafür mehrere größere Areale in Redmond - Gebiete, deren Bebauung als Abrissreif ausgeschrieben ist, weswegen es niemanden stört, wenn sie von den Übungen in Mitleidenschaft gezogen wird [37].

Kultur[Bearbeiten]

Redmond ist kein Bezirk, in dem die Hochkultur blüht - aber es hat in Touristville die wildeste Nachtclub-Szene in Seattle, und das will schon etwas heißen. Clubs wie das «Skeleton» sind seit den 2050ern Legenden im Sprawl. Hierher stammt auch die lokale Punk-Band POTG [6].

Feiertage[Bearbeiten]

Redmond hat keine offiziellen Feiertage, und die meisten religiösen feiertage werden nur von seinen wenigen extrem religiösen Einwohnern öffentlich gefeiert. Es gibt jedoch ein paar Tage, die jeder, der hier lebt, im Auge behalten sollte [25].

Black Mondays[Bearbeiten]

Der Anarchist Black Crescent hat in den 2070ern begonnen, jeden dritten Montag des Monats Anlaufstationen für medizinische Behandlung, Nahrungsausgabe und andere Wohltätigkeit an die Bedürftigen Redmonds (und das ist praktisch jeder, der in Redmond lebt) zu eröffnen. Alles, was die Anarchisten anbieten, ist kostenlos, und daher muss auch diese wohlmeinende anarchistische Organisation für Sicherheit sorgen. Zuerst tun sie das, indem sie nie denselben Ort zweimal benutzen; außerdem haben sie Sicherheitsleute. Einst übernahm das der Anarchist Black Star, bis die Gruppe sich in Bogotá beine komplett aufgerieben hat; jetzt heuert der ABC stattdessen Shadowrunner an. Eine Station für den Black Monday kündigt die Organisation mit Raketen, die darüber schwarze Rauchfahnen ausbreiten, an [38].

Halloween[Bearbeiten]

Seit den 2040ern ist Halloween in den Barrens ein Tag, an dem man besser zuhause bleibt, denn zu Halloween feiern die Halloweeners beim «Jackal's Lantern» eine riesige Party. Alle Ganger und Groupies der Gang treffen sich dort, knallen sich mit den heftigsten Drogen voll, und das Chaos der Nacht nimmt seinen Lauf [38].

Die Intensität der Krawalle schwankt von Jahr zu Jahr mit der Qualität der Drogen, der Zahl der «Halloweener», die das Jahr überlebt haben, und dem Willen anderer Gangs, ihrerseits in die Krawalle einzugreifen. Manche Gangs sehen die Horden brandwütiger Halloweener in den Straßen als willkommene Gelegenheit, allen zu zeigen, wie hart sie sind, und bereichern die Nacht um einen kleineren Krieg [38].

Seit Nightmare die Gang übernommen hat, hat die Intensität der Halloween-Krawalle merklich zugenommen. Zudem lassen sich immer häufiger normale Barrensbewohner verleiten, sich den 'weenern auf ihrer Brandschatztour anzuschließen [38].

Medizinische Versorgung[Bearbeiten]

Auch wenn Redmond sechs funktionierende Krankenhäuser und Kliniken hat, ist es für Besucher angeraten, sich zusätzlich über DocWagon oder einen anderen Notdienst mit bewaffneter Notrettung abzusichern [5].

Die noch aktiven Krankenhäuser und Kliniken in Redmond sind zudem unterbesetzt, überarbeitet und unterfinanziert. Die meisten sichern ihren Betrieb durch illegale Operationen und Aktivitäten, inklusive Organhandel - der, angesichts der vielen SINlosen Toten in Redmond jede Nacht durchaus lukrativ ist und eine Vielzahl von "Spendern" produziert. Dieser Organhandel ist zwischen Yakuza, Tamanous und den Seoulpa-Ringen heftig umkämpft [6].

Sicherheit[Bearbeiten]

Versuche von Knight Errant, das Gesetz in diesem Gebiet durchzusetzen, sind recht eingeschränkt und beschränken sich meist auf die Gebiete an den Grenzen von Redmond. Und selbst hier sind die Cops vorsichtig - sie sind nie in weniger als Vierergruppen unterwegs und nutzen gepanzerte Fahrzeuge wie den Ares Citymaster, deren hohe Bodenfreiheit ihnen Passage auch in den vermüllten und verkommenen Straßen der Barrens garantiert, und die schwerbewaffnet genug sind, eine Gang abzuwehren [16].

Größere Einsätze werden mit Konvois von gepanzerten Fahrzeugen, Helikoptern, T-Birds, und TacTeams durchgeführt, mit welchen sie schnell eindringen, ihr Ziel mit rücksichtslosem Vorgehen erreichen, und sich dann so schnell wie möglich wieder verziehen [39]. Dennoch sterben in Redmond mehr Polizisten als in jedem anderen Bezirk Seattle im Dienst [16]. Die Nächte in Redmond sind üblicherweise vom Röhren vorbeifahrender Citymaster und tieffliegender Helikopter, sowie heftiger Schusswechsel, geprägt [24].

In vielen Nachbarschaften des Bezirks sind die Gangs das Gesetz - und das, was einer Polizei noch am nähesten kommt [40].

Kriminalität[Bearbeiten]

Redmond ist ein Raues Pflaster. Verbrechen ist hier eine Überlebensnotwendigkeit für die meisten Einwohner, und sie haben beständig im Blick, ob sich ihnen eine Gelegenheit bietet. Wer sich hier herumtreibt, sollte besser in der Lage sein, auf sich selbst aufzupassen, und das aggressiv vor sich hertragen. Geparkte Fahrzeuge sollten das ebenfalls können - eine gute Diebstahlabwehr ist sehr angeraten, insbesondere bei etwas besseren Fahrzeugen, sonst haben sie ganz schnell einen neuen Besitzer [19].

Der Untergrund in Redmond wird von einer unüberschaubar großen Anzahl von Gangs beherrscht, welche teilweise so schnell wieder verschwinden, wie sie auftauchen. Teilweise halten diese Gangs nur die Kontrolle über einen bis zwei Häuserblocks. Diese Gangs dienen häufig als Nachwuchslieferant für größere Verbindungen, wie die Mafia, die Yakuza oder die Triaden [9].

Prostitution existiert (außer in Touristville) fast gar nicht, da viele der hiesigen Ganger einfach den vergewaltigen, auf den sie gerade Lust haben. Desweiteren beginnen viele Shadowrunnerkarrieren in den Redmond Barrens.

Syndikate[Bearbeiten]

Mafia und Yakuza sind weit involvierter darin, Redmonds Geschicke tatsächlich zu lenken, als die Bezirks- oder Metroplexregierung [8]. In vielen Teilen der Barrens sind sie effektiv neufeudale Lords, denen sich Gangs wie einfache Einwohner unterwerfen, um von Schutz zu profitieren und Zugang zu Versorgung, die die Syndikate ermöglichen, zu bekommen. Das geht solange gut, wie die Syndikate nicht untereinander in irgendeinen Unterweltkrieg ziehen [8].

Redmond ist für die Syndikate kein Hauptgebiet, in dem sie ihre lukrativsten Geschäftre machen, aber es ist ein Ruheraum, und es versorgt sie auch mit beständigem Nachschub, denn die häufigen Revierkämpfe fordern von allen kriminellen Organisationen in Seattles Unterwelt einen Blutzoll. Insbesondere die Yakuza zieht viele Rekruten aus den Gangs Redmonds, aber auch die Mafia findet sie hier [9].

Yakuza[Bearbeiten]

Die dominierende Yakuza-Gruppe in Redmond ist die Kanaga-gumi, die die Gebiete der kollabierten Shigeda-Gumi übernommen hat, darunter auch die Redmond Barrens [41].

Die Yakuza hat lange Zeit den Fehler gemacht, den Organhandel nicht ernst zu nehmen, und musste dann feststellen, dass Tamanous sie Ende der 2060er aus dem Geschäft zu drängen drohte, unterstützt von den Seoulpa-Ringen. Dies führte zu einem andauernden Verteilungskampf, der manchmal echte Schnäppchen im Bereich der gebrauchten Cyberware und Ersatzorgane produziert [6].

Seoulpa-Ringe[Bearbeiten]

Der dominierende Ring in Redmond - der einzige von den einst fünf im Bezirk aktiven, der bis in die 2080er überlebt hat - ist der Komun'Go-Seoulpa-Ring. Die Komun'Go sind vor allem in Metamenschenhandel aktiv, wobei sie insbesondere Flüchtlinge aus Tsimshian nach Seattle bringen, wo die Glücklichen unter ihnen in die Sklaverei verkauft werden, und die weniger Glücklichen zur Basis für das zweite Standbein des Rings werden: den Organhandel.[42] Außerdem sammelt der Ring viele der frischen Toten in Redmond ein und verwertet deren Augmentierungen wieder. Hierbei kooperiert der Ring mit Tamanous, anstatt sich mit ihnen in Konkurrenz zu begeben, und überlässt ihnen alle Reste dieses Geschäft, die der Ring eh nicht benötigt [43].

Gangs[Bearbeiten]

Gangs in Redmond sind mehr als Banden marodierender Drogensüchtiger oder reiche Kinder in brutaler Partylaune. In großen Teilen Redmonds gibt es nur Squatter, Ganger und gefährlichere Raubtiere. Redmond ist ein Großexperiment in Anarchie, und angewandtem Sozialdarwinismus [40]. Mafia und Yakuza halten beide die Augen nach vielversprechenden Talenten in den Gangs von Redmond offen, und beiten denen einen Platz in ihren Organisationen an. Der Weg in die Arme der Yakuza, Mafia oder Seoulpa ist für viele Ganger ein erheblicher Aufstieg und eine echte Chance in den Barrens [8].

Insgesamt gibt es hunderte, vielleicht tausende Gangs in Redmond, jede Straße scheint ihre Truppe harter Kids zu haben, die sie ihren Turf nennt [9]. Die meisten dieser Gangs sind aber eher klein und kurzlebig. Die dominierenden Gangs in den Redmond Barrens sind «Crimson Crush», «Rusted Stilettos», «Spiders», «Red Hot Nukes» und «Brain Eaters» [2]. Ebenfalls nennenswert sind die «162s», eine Ghul-Gang, die oft für Tamanous arbeitet [44]. Und in den dunkelsten Schatten Redmonds treiben sich die «Desolation Angels» herum. Monster, die andere Monster jagen [40].

Als Außenseiter im Gebiet einer Gang empfielt es sich, schnell zu fahren, und ein gepanzertes Fahrzeug zu besitzen. Das Beschießen von vorbeifahrenden Autos ist geradezu ein Sport, und wird von den meisten Gangs aus Prinzip praktiziert [11].

Eine absolute Ausnahmeerscheinung innerhalb der Barrens stellt die «Sisterhood of Mercy» dar, eine schon paramilitärisch zu nennende, reine Frauengang, die sich der verstoßenen und mißbrauchten Mädchen annimmt, und einen gnadenlosen Krieg gegen Vergewaltiger, Pädophile, Kinderprostitution und BTLs führt. Ihr HQ besteht aus einem Schrottplatz im Herzen der Barrens, den sie zu einer Art Fort ausgebaut haben, in dessen Schutz ein aus Wohncontainern bestehendes Kinderdorf für die Waisenmädchen existiert, denen sie dort ein Zuhause und eine Chance auf eine lebenswerte Zukunft geben [110].

Schatten[Bearbeiten]

In der Untergrundwirtschaft Redmonds spielt Schmuggel eine bedeutende Rolle [45], nicht zuletzt durch die Aktivitäten der Komun'Go-Seoulpa.

Shadowruns richten sich entweder gegen eine der schwer verteidigten Konzerneinrichtungen oder gegen kleinere Läden, Gangs oder Schmuggler, welche sich hier niedergelassen haben.

Locations[Bearbeiten]

Neben Mafia- und Yakuzabetriebenen Clubs in Touristville bietet Redmond auch eine Reihe kleiner, rauer Absteigen und Trinkhallen in den Squatterkommunen. Sie sind üblicherweise ein raues Pflaster, und man sollte sich hier wehren können, aber sie sind auch ein Ort, um Muskeln anzuwerben und gelegentlich sogar junge Shadowrunnertalente zu finden, die auf den harten Straßen Redmonds groß geworden und hungrig auf Aufstieg in den Schatten sind [20].

Bars und Clubs[Bearbeiten]

Geschäfte und Firmen[Bearbeiten]

Medizinische Versorgung[Bearbeiten]

Unterkünfte[Bearbeiten]





Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Redmond in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich hier.

Primärquellen zu Redmond sind:
Quellenbücher:

sonstige:

Quellendetails[Bearbeiten]


^[1] - Battle Royale S.28
^[2] - Seattle 2072 p.114
^[3] - Seattle 2072 p.117
^[4] - Seattle Sourcebook p.130
^[5] - Seattle 2072 p.12
^[6] - Seattle 2072 p.13
^[7] - Seattle 2072 p.20
^[8] - Seattle 2072 p.116
^[9] - Seattle Sourcebook S.128
^[10] - Seattle Sprawl: Emerald Shadows p.11
^[11] - 2XS S.47
^[12] - Seattle 2072 p.17
^[13] - Seattle 2072 p.21
^[14] - Seattle 2072 p.23
^[15] - Seattle 2072 p.92
^[16] - Seattle Sourcebook p.129
^[17] - Seattle 2072 p.66
^[18] - 2XS S.46
^[19] - Seattle 2072 p.16
^[20] - Runner Havens p.106


^[21] - Seattle Sprawl: Emerald Shadows p.12
^[22] - Seattle 2072 p.118
^[23] - Seattle Sprawl: Emerald Shadows p.6
^[24] - 2XS S.53
^[25] - Seattle Sprawl: Emerald Shadows p.57
^[26] - 2XS S.146
^[27] - Shadowrun 20th Anniversary p.306
^[28] - 2XS S.48
^[29] - Seattle 2072 p.79
^[30] - Seattle 2072 p.28
^[31] - New Seattle p.74
^[32] - Seattle 2072 p.34
^[33] - Seattle 2072 p.143
^[34] - Seattle Sourcebook p.127
^[35] - Seattle Sourcebook p.133
^[36] - New Seattle p.62
^[37] - Seattle Sourcebook p.57
^[38] - Seattle Sprawl: Emerald Shadows p.58
^[39] - Seattle Sprawl: Emerald Shadows p.9
^[40] - Seattle 2072 p.115


^[41] - Seattle 2072 p.175
^[42] - Seattle 2072 p.179
^[43] - Seattle 2072 p.180
^[44] - Seattle 2072 p.181
^[45] - Seattle 2072 p.191
^[46] - Seattle 2072 p.119
^[47] - Seattle Sprawl: Emerald Shadows p.60
^[48] - Seattle Sprawl: Emerald Shadows p.61
^[49] - Shadowrun Returns
^[50] - 2XS S.145
^[51] - Seattle 2072 p.120
^[52] - Seattle Sourcebook p.134
^[53] - Seattle Sprawl: Ruling the Queen City p.40
^[54] - Seattle Sprawl: Ruling the Queen City p.5
^[55] - Seattle Sprawl: Ruling the Queen City p.16
^[56] - Seattle Sprawl: Ruling the Queen City p.14
^[57] - Seattle Sprawl: Ruling the Queen City p.25
^[58] - Total Eclipse p.4


^[101] - Der dem Rattennest vorgelagerte Straßenmarkt «Faith Road» ist eine Eigenerfindung von Benutzer Ferro, und kommt so in keiner offiziellen Shadowrun-Publikation vor.
^[102] - Der Club «Black Dragon» ist eine Eigenerfindung eines Nutzers des ursprünglichen Shadowiki vor dem Umzug, und kommt so in keiner offiziellen Shadowrun-Publikation vor.
^[103] - Der Club «Cave Reloaded» ist eine Eigenerfindung des Forennutzers "Doc-Byte" im Pegasus-Forum, und wurde von diesem auch im Schockwellenreiter-InGame-Forum beschrieben, und kommt so in keiner offiziellen Shadowrun-Publikation vor.
^[104] - Das Redmond Waterhole ist eine Eigenerfindung eines Mitglieds der Gruppe von Benutzer "Stonewall" und kommt daher so in keiner offiziellen Quelle zu Shadowrun vor.
^[105] - Die «Michail-Bakunin-Klinik» ist eine Eigenerfindung von Benutzer Stonewall und kommt so in keiner offiziellen Quelle vor.
^[110] - Die Beschreibung der Sisterhood of Mercy basiert auf den Schilderungen in "Rackers kleines Tagebuch" und "Das Buch Ruth" von Thomas Beck, die das Leben und die Shadowruns der jungen Runnerin und Waschbärschamanin Ruth "Racker" Redmond und ihrer Lebensgefährtin Sakura beschreiben und die man als pdfs auf der Shadowrun-Fanseite "Desert Wars - Desert of Mind" in der Sektion Cyberlyrik, "Racker's kleines Tagebuch" herunterladen kann. - Die Gang, die mit ihr verbundenen Individuen und Locations sind daher nicht Teil des offiziellen Shadowrun-Kanon.

Der Text hier und in anderen Artikeln im Shadowiki ist komplett selbst formuliert und stellt keinen Angriff auf das Copyright des Autors dar.

Weblinks[Bearbeiten]