Andreas Fischer

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Andreas Fischer
* 1936 in Frankfurt

AntiFa.jpg

Antifa in seiner "fleischlichen Form"
© FanPro
Geburtsname Andreas Fischer
Persona AntiFa
Geschlecht männlich
Metatyp Mensch
Magisch aktiv nein
Vater Léon Fischer
Nationalität deutsch

Antifa oder auch AntiFa ist das Matrixpseudonym eines Anarchisten, radikalen Aktivisten und Antifaschisten Andreas Fischer, der in diversen Shadowland-Knoten und Schattenboards rund um den Globus aktiv ist- Seine Heimat war lange Zeit das anarchistische Berlin bzw. nach 2055 der Ostteil der Stadt.

Biographie[Bearbeiten]

Der Mann, der später als AntiFa zu einem Spitzenhacker und Star der anarchistischen Szene werden sollte, wurde 2036 in Frankfurt am Main als Sohn Léon Fischers geboren. Andreas Fischers Zukunft schien schien von Anfang an vorgezeichnet, mit dem Besuch teurer Elite-Universitäten und einer nahtlos daran anschließenden Konzernkarriere. Andreas - oder Andi Fischer - zeichnete sich jedoch schon früh durch eine ausgeprägte rebellische Ader und eine Abneigung gegen Autoritäten aus, und hatte ein ziemliches Problem mit dem konzerngeprägten Elternhaus und dem dominanten Vater. Bereits an der Uni, noch vor den "guten alten" Tagen des "Status F" war AntiFa eng mit Roter Korsar befreundet. Nach dem er ein paar Komiltonen dazu verleitet hatte, einen Saeder-Krupp-Server zu hacken, und so einen nationalen Zwischenfall provozierte, gaben die beiden ihr Konzern-finanziertes Studium auf, um sich ins "gelobte Land" der Anarchisten abzusetzen. [4] Er und der Korsar knüpften dort - nach den harten Anfangstagen - Kontakte zum Anarchistischen Untergrund und lernten Anne Archiste kennen. Als die große Säuberungsaktion der Kons die Neo-As in den Osten Berlins verdrängte, war sie es, die die elektronischen Spuren in den Archiven der Kons und Behörden löschte. Aus der Vernetzung der Zellen des anarchistischen Widerstands im Osten Berlins und dem Aufbau instabiler Netzwerke mit illegaler Hardware wurde rasch mehr, als sie der Hilferuf Tells erreichte, nachdem die Schockwellen des Proteus-Skandals die Frankfurter Schattenland-Server eingeschmolzen hatten.

Beim Aufbau des neuen Schattenlands stand AntiFa mit Anne, dem Korsar, Dator und Corpshark ganz an der Spitze, und bildete bei internen Streitigkeiten mit Roter Korsar eine Fraktion. Er gehörte - neben Anne - zu den Sysops, und formulierte auch die Hausordnung des neuen Schattenland-Servers, die einen weit aus rauheren Umgangston umfasste. So drohten Störenfrieden, Verbreitern von Humanis-, faschistischer und Konzernpropaganda oder sinnlosen Gerüchten und vorallem jenen, die in Diskussionen von Worten zu Angriffsprogrammen wechselten, hier direkt ein Log-Off - ohne vorherige Warnungen oder virtuelle "Schattenzellen" zum Abkühlen, wie sie bei Tell und Captain Chaos üblich waren [1].

Ebenso wie Anne Archiste entkam er nach dem Crash von 2064 den Sturmtruppen des BIS, setzte sich aus Berlin ab und führt den Kampf weiter, wobei er um einiges pragmatischer geworden ist. Er gehört dem «Kommando Konwacht» an, das von Corpshark gegründet wurde, um den vom BIS an einen Konzern ausgelieferten Kampfgefährten Konwacht zu befreien bzw. zu rächen [2]. AntiFa ist auch wieder auf den Schattenboards aktiv. Allerdings haben er und seine radikalen Gesinnungsgenossen vom «Kommando Konwacht» sich mit dem Anschlag auf die Berliner Müller-Schlüter Infotech Arkologie am 12. September 2070, den sie mittels eines umgeleiteten Flugzeugs verübten, eine Menge potentieller Sympathien auch unter den Nutzern des Panoptikum verscherzt, da diese Aktion der Sprawl-Guerilla über 70 mehrheitlich unbeteiligte Todesopfer forderte [3]. - Mittlerweile ist sein Ruf in den Schatten der Allianz und unter den Nutzern des Panoptikums daher wegen seiner Rolle als Anführer «Kommando Konwachts» und dessen terroristischer Aktivitäten, von denen er sich nie auch nur ansatzweise distanziert hat, ziemlich angeknackst.

Beziehungen[Bearbeiten]

AntiFa war/ist der Lebensgefährte von Anne Archiste, obwohl er selten nur auf einer Hochzeit tanzte und es zu nutzen wusste, dass die Girls auf sein verschmitztes Grinsen und seine Begeisterungsfähigkeit flogen. AHAB verdächtigte ihn etwa, "etwas mit Reality Check zu haben", was die latente Missstimmung zwischen Frankfurter und Berliner Schattenland-Crew nicht gerade entspannte.

Seit dem Crash 2.0 hat sich AntiFas Verhältnis zu Anne Archiste - und zu Corpshark seit dessen Ausstieg bei «Kommando Konwacht» - drastisch verschlechtert, da beide ihm offen seine Radikalität, seinen Fanatismus, die unschuldigen Opfer, die seine Aktionen fordern und den Missbrauch des Andenkens Konwachts vorwerfen.

Matrixaktivitäten[Bearbeiten]

AntiFa gab zu zahlreichen Schattendateien sowohl in den deutschen Schattenland-Knoten als auch auf globaler Ebene Shadowtalk-Kommentare zu seinen bevorzugten Themen ab: Anarchie, Neo-Anarchisten und Ordnungshütern sowie Faschisten und Antifaschisten. Im Ostberliner Schattenland war er zwischen 2063 und 2064 einer der der Administratoren und Hauptverantwortlichen. Seit die WiFi-Matrix "online" ist, posted AntiFa wieder regelmäßig Schattendateien und Shadowtalk-Kommentare via Jackpoint im ShadowSea-Netzwerk oder im Panoptikum.

Shadowland-Beiträge:[Bearbeiten]

Zu seinen Beiträgen zur «Brennpunkt: ADL»-Schattendatei gehören

  • S.4 Die Begrüßung der User im neuen Schattenland Berlin
  • S.5-8 "Komödie Versus Realsatire - Politik 2063" S.5-8 - politischer Jahresrückblick.
  • S.70 Einleitungskommentar zum von User Raziel geschriebenen File "Gaben des Herrn" über die Theurgen Westphalens, Löschungen von über 93 Flames gegen diesen und die Kirche sowie Drohung, den Artikel auf "Read only" zu setzen.
  • S.77 Einleitungskommentar zum File "Wer hat Angst vorm..." über den verpfuschten Run eines Gangers namends Boulder in einer Irrenanstalt und dessen Konfrontation mit einem Nachtschatten-Geist.
  • S.86 Einleitungskommentar zu Poolitzers Artikel über "Die Macht der Medien".
  • S.94 Lange Erklärung zu Piratensendern, und wie sie arbeiten.
  • S.118-122 "Schattenland" - kurze Abhandlung über Schattenland Berlin und Vorstellung der wichtigen Mitarbeiter.
  • S.104 Löschung von 0,3 Mp "Mutter Erde" und "SIE"-Propaganda die als Reaktion auf den Verzicht auf ein gemischtes Team aus Männern und Frauen für die ADL-Fußball-Nationalmannschaft 2064 geposted wurden.
  • S.132 Macht sich Gedanken darüber, daß der Tod seines Kumpels, des Alten Karl, der Winter 2063 erfrohren war, daß Straßenkid Smiley so kalt lässt.


Shadowtalk[Bearbeiten]

  • «Europa in den Schatten»
    • S.15 Äußerung, der Zeitpunkt der Nacht des Zorns in Europa wäre kein Zufall gewesen, da die Reaktionäre - nach dem Wegfall der Moslems - einen neuen Sündenbock für die schlechte allgemeine Situation in der Post-Eurokriegs-Rezession brauchten, wofür die Metamenschen gerade recht kamen.
    • S.17-18 Feststellung, daß die Gründung der NEEC weitaus weniger glatt ging, als es der Beitrag von "Madelaine Muller" glauben machen wolle, und von Protesten, Streiks und Anschlägen - von links wie rechts - begleitet wurde. Erwähnung der französischen Alliance Nationale und der Volksfront, die jeweils bevorzugt Pro-NEEC-Politiker als Ziele für Attacken wählten.
    • S.50 Ungläubig-verärgerte rethorische Frage als Antwort auf die Äußerung eines Users mit der Persona "Der wahre Berliner", es würde Zeit, daß den Berliner Punks nach den Jahren ohne Regierungsmacht wieder Manieren beigebracht würden
    • S.53 Äußerung, das Trollkönigreich Schwarzwald habe einige erfolgreiche Befreiungsaktionen aus den Sammellagern für SURGE-Opfer finanziert, ehe diese '63 unter dem Druck von UNO und NEEC aufgelöst wurden.
  • «Schockwellen» S.78 - als Teilnehmer einer Online-Diskussion bezüglich des Aufbaus des Ostberliner Schattenlands:
    • Frage, ob die DeMeKo (erste Wahl) oder die AG Chemie für das Offline-Gehen des Frankfurter Shadowland-Knotens verantwortlich wäre.
    • Aufforderung "Schieß los" an die Adresse Konwachts.
    • Äußerung, Dator wäre ein "Fossil", und hätte noch lange nicht das Sagen, nur weil ihn Konwacht eingeladen hätte.
    • Frage, ob der "digitale Dinosaurier" sich mit ihm anlegen wolle als Reaktion auf eine despektierliche Äußerung Dators. Start eines Attack-Utilitys.
    • Rethorische Frage, ob Konwacht und die anderen "jetzt völlig daneben" wären, und Behauptung, sie bräuchten weder ein "Matrixrelikt als Babysitter" - was sich auf Dator bezog - noch "psalmenschwingende Möchtegern-Heilige" - was gegen die Otaku und Mnemosyne gerichtet war, und sie kriegten das alleine hin...
      (An dieser Stelle wurde er von Anne Archiste unterbrochen, die ihn aufforderte "Sei still, Antifa!" und sowohl Dator als auch Mnemosyne der Dankbarkeit für jegliche Hilfe versicherte.)
  • «State Of The Art 2064.01D»:
    • S.81 Äußerung, die Anti-Terrorabteilungen (Abteilungen für Aufruhrbekämpfung) würden übermäßigen Gebrauch von Gelmuni machen und gezielt Tränengaskanister auf Personen abfeuern, was sowohl bei Lone Star als auch Knight Errant zu einer langen Liste von zufälligen Todesfällen bei der Niederschlagung von Demos geführt habe, und wären generell eine Brutstätte von anti-metamenschlich eingestellten Schlägern.
  • «Feind meines Feindes»:
    • S.29 Kommentar "Liberaler Drek" zu Captain Chaos' Aussage, Shadowland zensiere keine Überzeugungen, und lasse daher aus Humanis-Sympathisanten zu Wort kommen.
    • S.30 Kommentar "Ich sehe dich auf der Straße" zu User Buzz' feindseliger Äußerung zu den metamenschlichen «Sons of Sauron», Kommentar bezüglich der nominell Gewalt ablehnenden Doktrin des Humanis-Policlubs.
    • S.35 Zweifel an den Ausführungen von User Grima zu Alamos 20.000 und der Verstrickung von Dr. Klaus Uwe Heiden von GENOM/Basel.
    • S.36 Äußerung, der Post von User Agent 814 wäre eine Falle für alle, die hinter Daten über «Human Nation» her sind.
    • S.43 Hinweis, daß man auf Neonazis treffen kann, die den «New Islamic Jihad» unterstützen, auch wenn sie mit diesem nichts außer dem Hass auf Israel gemeinsam haben.
    • S.43-44 Erklärung zur offenen Machtausübung der Faschos auf Straßenniveau in den 2060ern in Russland - etwa in Moskau und St. Petersburg.
    • S.47 Schlusskommentar zu ANTIFA DIRECT ACTION (ADA), daß Faschisten zu ignorieren keine Lösung wäre, Beleg dieser These mit Hitler-Zitat.
  • «München Noir»:
    • S.4 Einleitungkommentar zu München Noir
    • S.5 Anmerkung, daß man die Teile der Statistik, die etwa verraten, daß zwischen 30 und 40% kaum oder gar keine Schulbildung haben, in München gern unter den Teppich kehrt.
    • S.8 Bitterer Kommentar zum Münchner Sozial-Ghetto Hasenbergl
    • S.17 Kommentar zur anti-Metamenschlichen Einstellung und Praxis der Schwarzen Sheriffs seit ihrer Übernahme durch Renraku

Quellen[Bearbeiten]

  1. Brennpunkt: ADL
  2. Systemausfall S.141-143: "Keine Zeit für Idealisten"
  3. Emergenz - Digitales Erwachen
  4. Straßenlegenden S.34-39

Weblink[Bearbeiten]