Spandau

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Spandau
(Berlin)
Überblick (Stand:?)
Beschreibung:
  • bis 2078: Normbezirk
  • ab 2078: Alternativ-Bezirk
Bezirksvertreter:


Berlin mit Spandau.png


Spandau ist ein Stadtteil von Berlin.

Stadtbild[Bearbeiten]

Eiswerder[Bearbeiten]

Innerhalb Spandaus liegt die Insel Eiswerder, die die berühmt-berüchtigte Autonome Inselfestung Eiswerder beherbergt, inklusive eines permanenten Rynak (Russenmarktes / offenen Schwarzmarkts), dem Hospital Eiswerder (einer größeren Schattenklinik), der Freien Medienkooperative Berlin und dem «Eiskeller», dem Lokal des nihilistischen, elfischen Magiers Spuk, der entweder auf dem Weg zum Toxiker oder zum Ausgebrannten sein soll (oder beides).

Gatow[Bearbeiten]

Gleichfalls zu Spandau gehört der Prekariatsbezirk Gatow bzw. Alt-Gatow, in dem teilweise ähnliche Verhältnisse herrschen, wie im zu Mitte gehörenden Moabit (und in Teilen selbst wie in Falkensee), auch, wenn er in der Vergangenheit vielleicht nicht ganz so alternative Züge trug, wie der - gleichfalls zu Mitte zählende - Wedding.

Hier findet man - heruntergekommene - «Stuffer-Plus»-Supermärkte, leerstehende und teilweise sogar warm sanierte Ladengeschäfte oder Restaurants, Wettbuden, und Filialen der üblichen Billigst-Imbiss-Ketten wie etwa SoiSoiSoi oder Ödnur's Diners.

Politik[Bearbeiten]

Spandau galt seit der Berliner Einigung als Normbezirk, und der langjährige Bezirksvertreter Spandaus - Yilmaz Wojenko - war zugleich auch 3. Bürgermeister Berlins und damit Exekutivdirektor der BERVAG. Die Zufriedenheit der Spandauer mit ihrem Vertreter im Berliner Rat, der daneben auch die örtliche Zentrale von Psi Aid leitete, hatte allerdings mit der Zeit rapide nachgelassen. Dies führte im Gefolge der abgebrochenen und wiederholten 6. Berliner Bezirkswahl 2077 dazu, daß er sein Amt als Bezirksvertreter an den Troll Fletcher von der Autonomen Inselfestung Eiswerder verlor, der mit der Wahlplattform "Vereinigung Alternativ-Autonomes Spandau" angetreten war. Bei einer von diesem veranlassten Volksabstimmung im Folgejahr entschieden sich die Wahlberechtigten Spandaus dann mit einer denkbar knappen Mehrheit dafür, dass Spandau künftig als "Alternativer Bezirk" firmieren solle. In der Folge hat Bezirksbürgermeister Fletscher seine Machtposition in den drei Jahren seit seiner Ernennung ausbauen können, so dass seine Wiederwahl bei der 9. Berliner Bezirkswahl im Oktober 2080 nicht wirklich gefährdet war. Immerhin hat die etablierte ADL-Partei CVP mit Dr. Katrin Lara Wegener eine eigene Kandidatin als „Alternative für Spandau“ ins Feld geführt, die auf Anhieb 22,6% der Stimmen für sich verbuchen konnte.

Sport[Bearbeiten]

In der BBKL treten die Stadtkriegler der «Spandau Schrapnells» für den Bezirk an. Sie hatten im Frühjahr 2073 die «Kreuzberg Chaoten» gewipe-outed, und ihr Trainer tat sich - angesichts der Ankündigung der DSKL-Profis der «Kreuzberg Assassins», in dieser Saison (zusätzlich zur allianzweiten Profi-Liga und dem Teutonen-Cup) im Bezirkskrieg spielen zu wollen, mit markigen Sprüchen hervor.

Unterwelt[Bearbeiten]

Wenigstens eine der Maffiya-Fraktionen von Semra "Asena" Buluts Grauen Wölfen macht im Gatower Teil Spandaus (in vergleichsweise kleinem Umfang) Geschäfte, etwa durch Zuhälterei/Prostitution und in dem sie das Lager des örtlichen Stuffer-Plus (mit Billigung des Filialleiters) als Zwischenlager für Schmuggelfracht wie z. B. Waffen aus dem Osten nutzt. - Ein lokaler Maffiyaboss, der als Zuhälter bei den Pferdchen abkassiert, ist Kemal.

2080 spielen die Rehmers, ein gemischtrassiger, krimineller Familienklan mit Kontakten zum Ringbund, eine gewisse Rolle in der Unterwelt Spandaus: sie machen praktisch alles, vom Verkauf von Waffen an Wehrsportler, Hooligans und Kiezwehren über den Diebstahl (namentlich von Kabeln, Schrott, Metall und Baumaterial / -Gerät), Hehlerei, Schutzgelderpressung und Prostitution bis hin zum Verkauf gefälschter Stadiontickets und dem nicht-konzessionierten Ausschank von Bier und Jabifu.

Gangs[Bearbeiten]

In Gatow bzw. Alt-Gatow machen sich - wie es in derartigen Kieznestern häufig vorkommt - in Abwesendheit richtiger Gangs teilweise Randalekids-Cliquen mausig, beispielsweise die «Defenders» bzw. «DorfDefenders» oder die «Soipunx».

In der Lynarstraße, in unmittelbarer Nachbarschaft Eiswerders haben die «Lynar Boyz» ihren Turf, die Wert darauf legen, sich als "Krew" zu bezeichnen (und nicht als Gang, was in ihren Augen hoffnungslos altmodisch wäre), und die lose mit der «Freien Medienkooperative» auf der anarchistischen Inselfestung assoziiert sind. - Die «Kladow Kombat Krew» ist 2080 eine weitere Gang, die - wie die «Lynar Boyz» - hauptsächlich an "Party machen" interessiert ist, aber aus gelangweilten Luxuskids aus der zu Spandau gehörenden Villen-Enklave Kladow besteht.

Der - nicht eben kleine - eher rechtslastige Teil der Spandauer Lokalpatrioten sammelt sich 2080 in den Reihen der Wehrsportfreunde Spandau, die - dank eines gewissen Zwergen- und Orkanteils unter ihren Mitgliedern - zwar nicht besonders anti-metamenschlich, dafür jedoch klassisch ausländerfeindliche Rassisten und erbitterte "Linken"-Hasser.

Unverhohlene Rassisten sind die Ganger von «Sleipnir» im Nordteil von Spandau, die recht enge Kontakte zu rechten Netzwerken und zum Siegfriedbund haben.


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Spandau in der Shadowhelix, der dort - ebenso wie hier - unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich hier.

Primärquellen zu Spandau in Shadowrun sind:

Quellenbücher:[Bearbeiten]

Sonstige:[Bearbeiten]