Partei der Nationalen Erneuerung

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PNE-Propaganda [3] © FanPro

Die Partei der Nationalen Erneuerung - kurz: PNE - ist eine rechtsradikale, neofaschistische Partei in der ADL mit offen ausländerfeindlicher und anti-metamenschlicher Zielsetzung.

Agenda und Geschichte[Bearbeiten]

Die PNE wirbt mit der - nicht ganz unzutreffenden - Feststellung daß die etablierten Parteien sich in dem zersplitterten Staatsgebilde namens "Allianz Deutscher Länder" unfähig gezeigt hätten, das Allgemeinwohl zu garantieren, um Anhänger, und findet mit ihren Parolen leider immer wieder genügend Wähler, um in Landtage oder sogar das Allianzparlament einzuziehen. Zu den angeblichen Patentlösungen für alle sozialen und wirtschaftlichen Probleme, mit denen die PNE den ausgepowerten Massen Arbeit und Brot verschaffen will, gehören diverse Vorschläge zur "Gesundung des deutschen Volkskörpers" die bereits seit 120 Jahren Angst und Schrecken verbreiten: Arbeitslager für Metamenschen, Einwanderer und andere antisoziale Elemente, gesamtgesellschaftliche Arbeitsorganisation, Beschneidung der Rechte ausländischer Großkonzerne und die polizeistaatliche Wahrung von Recht und Ordnung. [3]

Trotz ihrer national-sozialen Töne und der damit verbundenen Anti-Megakonzern-Propaganda findet das Programm der PNE im übrigen bei manchen traditionalistischen japanischen Managern gewisse Sympathien, was jedoch ausschließlich den ähnlichen Ansichten zum Thema Metamenschen geschuldet ist... [4]

Erschreckender Weise hat die PNE mit einem derartigen Programm tatsächlich schon zwei Regierungsbeteiligungen auf Landesebene (von 2047-51 in Hessen-Kassel und von '48-'52 in Sachsen) erreicht, und erzielte bei der letzten Landtagswahl in Brandenburg 7,2% der Stimmen [3]. Auch im Allianzparlament in Hannover war sie 2053 vertreten [2], während sie es in Hamburg 2023 zum ersten und letzen Mal in die Bürgerschaft schaffte. [5] Anno '53 hatte sie ca. 24.000 Mitglieder zu denen erschreckender Weise zunehmend auch gebildete und gutsituierte Menschen gehörten und den Bundesvorsitz hatte Dr. Richard Ebeling inne. [3]

Im Jahr 2064 hatte Peter Schmitt dessen Nachfolge angetreten, und die Partei konnte ihre früheren Wahlerfolge zum Glück nicht mehr wiederholen. Genau deswegen gab es auch Reibungspunkte mit der DNP, da diese im Wahlkampf verstärkt national-soziale Töne anschlug, und der PNE damit ihre Stammwähler abspenstig zu machen drohte. [4]

Außerdem bestanden und bestehen recht enge Kontakte zwischen der Neonazi-Partei und Siegfriedbund und selbst zu den Rechtsterroristen der Nationalen Aktion gab es Verbindungen [3], so dass deren bewaffnete und schießwütige Mitglieder wenigstens in den Hamburger Parteilokalen der PNE aus und eingehen konnten...[1] [5] Die noch radikalere VRP ist eine Abspaltung der PNE. [3]

Nach dem Crash 2.0[Bearbeiten]

Nach dem zweiten Matrixcrash von 2064 vollzog in Hamburg die dortige Filiale der PNE ebenso wie die Ortsgruppen der etablierten Parteien die Abspaltung von der Mutterpartei, nannte sich künftig Partei der Hamburger Erneuerung (PHE) und kam bei den chaotisch verlaufenen Wahlen von 2067 und 2069 in die völlig zersplitterte Bürgerschaft. [6]

In Berlin war Dr. Alexander Schmidt anno 2073 nicht nur Bezirksabgeordneter für den Bezirk Mitte und offizieller Vertreter des Frankfurter Bankenvereins sondern daneben auch bekennendes PNE-Mitglied. [7] Seine Rede auf einem Parteitag der rechtsextremen brachte ihn öffentlich in die Kritik, was ihn aber nicht davon abhält, bei angeblichen oder tatsächlichen Terroranschlägen linker, neo-anarchistischer oder auch radikal-islamischer Gruppen regelmäßig lautstark gegenüber den Medien seine Betroffenheit und Empörung zu bekunden. [8]

Nachdem Schmidt 2077 nach dem Anschlag durch den linksautonomen Ork Fabian “Halal” Akansu bei seiner Wahlparty verletzt ausfiel, stellte die PNE für die Wiederholung der 6. Berliner Bezirkswahl mit Bernhard Schäfer einen eigenen, offiziellen Kandidaten auf, der gegen seine Mitbewerber und insbesondere gegen Paul Zöller vom HKB zuzurechnenden Berliner Bankenverein allerdings chancenlos war. [9]

Als die PNE-Abspaltung "Volksdeutsche Reinheitspartei" (VRP) im Vorfeld der Wahlen 2078 endlich wegen nachgewiesener Finanzierung von NA-Terroranschlägen verboten wurde, wechselte nur ein geringer Teil der VRP-Politiker anschließend zur weiterhin erlaubten PNE, während die Mehrzahl der Rechtsextremen stattdessen in den Untergrund ging, oder sich dem Siegfriedbund anschloss. [10]

Im Wahlkampf zur Bundestagswahl von 2078 sorgte die AR-Kampagne der Hamburger PNE für Aufsehen, in der CVP-Wahlkampfparolen, in denen das Kunstwort "kontrintuitiv" inflationär häufig Verwendung fand, von vermeintlich minderbemittelten Orks und Trollen nuschelnd und mit Akzent zitiert wurden. - Metahuman Rights Watch klagte vergeblich gegen diese Form der Diffamierung einzelner Bevölkerungsgruppen. - Diese Provokation half der PNE allerdings auch nicht, die 3%-Hürde zu überspringen, so daß sie (wie schon 2074) keine Chance hatte, in den neugewählten Bundestag einzuziehen. [11]

Der einstige württembergische CVP-Innenminister Olaf Höbele gehört 2079 im Übrigen der PNE an, und dürfte sich für diese als eine schwere Belastung erweisen: Er wird aktuell als Drahtzieher hinter einem Anschlag vom 8. Mai in Freiburg vermutet, der in der Trollrepublik acht Metamenschen das Leben kostete, und - angeblich - von württembergischen Riesen verübt worden war, die man einer Gehirnwäsche unterzogen hatte. [12]

In der Allianzhauptstadt Hannover ist Hanno Wehr (der ursprünglich allerdings Hanno Mannig hieß) 2079 mit seinem Hassblog "HannoWEHR" ein prominentes Gesicht und eine lautstarke Stimme der faschistischen Splitterpartei am äußersten rechten Rand. [13]

Trivia[Bearbeiten]

Die PNE nötigte 2053 die Sysops des Frankfurter Schattenland-Knotens, im Rahmen der ersten «Deutschland in den Schatten»-Datei, die rechts oben abgebildete Werbeanzeige zu veröffentlichen. Dies führte zu einer Reihe empörter Shadowtalkkommentare erklärter Antifaschisten unter den Shadowtalkern, und zur Veröffentlichung einer ganzseitigen Anzeige der Antifaschistischen Aktion "Shadowrunners against Fascism" in der selben Schattendatei. [3]






Quellen[Bearbeiten]

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Deutschland in den Schatten S.9 Tagungslokal in Hamburg
^[2] - Deutschland in den Schatten S.30 - im Bundestag vertreten
^[3] - Deutschland in den Schatten S.151 - Beschreibung und Werbeanzeige.
^[4] - Brennpunkt: ADL S.20-21
^[5] - Die Augen des Riggers S.142 - Roman von Hans Joachim Alpers
^[6] - Schattenstädte S.136 (erweiterte, überarbeitete Pegasus-Neuauflage, S.144)
^[7] - Berlin - limitierte Ausgabe, S.S.20 (Bild), 21 (Konzernteil)
^[8] - Post von Benutzer "Spin" im Schockwellenreiter-InGame-Forum im Thread "Berlin Kurznews".
Der Artikel ist - mit Shadowtalk-Kommentaren - inzwischen auch auf "SRB - Shadowrun Berlin" zu finden.
^[9] - SRB - Shadowrun Berlin - Artikel "[BL1] Quo Vadis Berlin - Schicksalswahl mischt die Karten neu!"
^[10] - Datapuls: ADL S.41-42
^[11] - Extrapuls 14 2078-12-18 - "Unwort des Jahres gekürt"
^[12] - Novapuls 53 2079-05-23 - "Die Spur führt nach Württemberg"
^[13] - Novapuls 58 2079-10-20 - "Realer Toter beim virtuellen Killerspiel" [Allianz im Blick]

^[20] - Die Korsarenpartei als Erbin der - realen - Piratenpartei stellt eine Eigenerfindung von Benutzer "Japan001" dar, und ist nicht durch offiziellen Shadowrun-Kanon gedeckt.

Outtime-Info[Bearbeiten]


Achtung: Dieser Artikel bezieht sich AUSSCHLIESSLICH auf eine politische Partei im Kontext des Pen- & Paper Rollenspiels Shadowrun! - Er hat NICHTS mit rechtsextremen Randparteien in der Realität zu tun. - Diese, ihre politische Zielsetzung und ihre menschenverachtende Ideologie sollen hier weder glorifiziert noch verharmlost oder gar beworben werden, und die Autoren des Artikels distanzieren sich ausdrücklich von den entsprechendem Gedankengut!