Nationale Aktion

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Die Nationale Aktion (kurz NA) ist eine rechtsextreme terroristische Vereinigung in der ADL. Die Hauptopfer der NA sind Metamenschen und Ausländer. Die NA ist sehr gewalttäig und schreckt auch nicht davor zurück, dass Unbeteiligte - auch deutsche Norms - bei ihren Aktionen getötet werden könnten.

Organisation[Bearbeiten]

Die Nationale Aktion hat circa 500 Mitglieder und hatte (vor Baduscheids Ableben) 37 bekannte Kommandeure. Dazu kommen Sympathisanten und Unterstützer aus der gesamten rechten Szene. Auf jeden der 37 Kommandeure ist ein Kopfgeld von 100.000 EC ausgesetzt[2]. Es existieren Hinweise, dass der Thule-Orden und das Runenthing gelegentlich magische Rückendeckung für die Terroristen der NA liefern. [3]

Während man der rechtsgerichten Deutschnationalen Partei (DNP) sorgfältig geheim gehaltene Verbindungen zum Siegfriedbund und zur NA nachsagt, ist es ein offenes Geheimnis, daß die noch weiter rechts angesiedelte Partei der Nationalen Erneuerung (PNE) und erst recht die Volksdeutsche Reinheitspartei (VRP) als legale, politische Fassade und Sprachrohr der NA-Terroristen dient und deren gewaltbereite, gesuchte Mitglieder in ihren Parteilokalen aus- und eingehen.

2073 gibt es in Berlin mit der «Neuen Faschistischen Alternative» (NFA) eine Art Frontorganisation der NA unter der lokalen Führung eines gewissen Manfred Stahl, die in Mahrzahn-Hellersdorf die Kieze des Neubaugebietes Falkenhöhe und des verkommenen Industrieparks Wolfener Straße hält, und zu ihrem Bollwerk gemacht hat. Von dort sichern sie mit ihrer eigenen Schutztruppe - der «Falkenwehr» - umliegende Gebiete, erheben Abgaben und sorgen für die Zwangsumsiedlung ansässiger Metamenschen, was bekennenden Antifaschisten unter den Neo-Anarchos naturgemäß mehr als übel aufstößt. [7]

Führer[Bearbeiten]

Seit der Anschläge von München 2061 galt Matthias Hesse als oberster Anführer der NA, und machte damit den Sprung an die Spitze der Fandungslisten. Sein Vater und NA-Gründer, Christian Hesse, verbüßt eine lebenslange Freiheitsstrafe für das Aushecken eines Bombenattentats auf die ADL-Gewerkschaftskonferenz 2047 in einer Hannoverschen JVA. [3]. Elf Jahre später wurde dann auch Matthias Hesse endlich in Oslo verhaftet, wie Interpol im Februar 2072 stolz vermelden konnte. [6]

Marcus Allbrink, ein weiterer der führenden Köpfe der Nationalen Aktion, entkam während des Stadtkriegsspiels der «ADL-Allstars» gegen die «Borkumer Jaildogs» am 12.10.63 aus dem auch als "Endzone" berüchtigten Großgefängnis Borkum. [4] Der Policlub «Das Letzte Manifest», der sich 2073 als gemäßigte Faschisten darstellt, eine Jugendorganisation namens «First Alliance» unterhält, und - durchaus mit Erfolg - versucht, seine rechtsextreme Ideologie in autonomen und alternativen Kreisen gesellschaftsfähig zu machen, soll angeblich in Wahrheit ein persönliches Projekt Marcus Allenbrinks sein. [8]

Sebastian Baduscheid war - vor seinem Ende in Folge seiner Verbrechen im Norddeutschen Bund 2059 - ebenfalls Mitglied der Kommandoebene der NA, nach der weltweit gefahndet wird.

Anschläge[Bearbeiten]

Mehr oder weniger aufsehenerregende Gewaltverbrechen der NA und ihrer Sympathisanten gegen Metamenschen und von ihnen als "Linke" eingestufte Norms finden sich seit Ende der Eurokriege beinahe täglich in den Medien. Die berüchtigtsten dieser Untaten waren:

München:[Bearbeiten]

Die NA hat sich zu zwei größeren Anschlägen auf das Münchner Olympiastadion bekannt: 2043 zündeten sie Sprengladungen, die in UNO-Hilfspaketen für Eurokriegsflüchtlinge versteckt waren. 2061 setzten sie während der durch SURGE im Jahr des Kometen ausgelösten Unruhen gestohlene VITAS-1-Proben im Stadion frei, welches mittlerweile zu einer Barackensiedlung für Metamenschen (vorwiegend Flüchtlinge vom Balkan, viele davon Orks und Trolle) umfunktioniert wurde[1]. Das berüchtigte «Olympiadorf-Massaker» forderte - auch "Dank" des Einsatzes von Renrakus Sicherheitstruppen, die das Gelände als "seuchenhygienische" Maßnahme niederbrannten, über 8.000 Todesopfer. Als Drahtzieher dieses bestialischen Anschlags und eines unmittelbar zuvor verübten Bombenattentats auf das Amt für Metamenschenangelegenheiten in München gilt Matthias Hesse.

Pomorya:[Bearbeiten]

Unter den Runnern und Piraten des Nordens machte sich Sebastian Baduscheidt - einer der führenden Köpfe der Terroristen - durch andere Verbrechen über alle Maßen verhasst: 2058 beging er einen vorgetäuschten Anschlag auf den Spitzenkandidaten der DNP - Staatsanwalt Mathias Fröhlich-Eisner in Rostock. In der Folge waren er und seine Gesinnungsgenossen in eine Reihe von Piratenüberfällen vor der Küste des Norddeutschen Bundes verwickelt, für die sie teilweise GreenWar, den Roten Korsaren und Störtebekers Erben die Verantwortung in die Schuhe schoben und so beinahe einen Piratenkrieg auslösten. Hierbei kaperten die Terroristen diverse Schiffe, Boote und Yachten und entwendeten einen Castor-Container mit radioaktivem Abfall, der zur Herstellung einer schmutzigen Bombe dienen sollte. Weiterhin befreiten sie den Schwerverbrecher Mihail Rischanko‎ - einen Decker der Vory v Zakone - aus der JVA Orlebshausen bei Bremen, töteten bei ihren Überfällen und Diebstählen diverse Metamenschen und ermordeten später Miro Vinetari, einen Praktikanten des Hamburger Konsulats von Pomorya auf bestialische Art und Weise. Schließlich verschafften sie sich 2059 Zugang zu einem gesunkenen russischen U-Boot auf dem Grund der Ostsee, und schossen einen Teil von dessen Nuklearwaffen auf Pomorya ab, die jedoch mittels Magie abwehrt bzw. abgelenkt wurden. - Der Einschlag der alten, sowjetischen Atomraketen in Sibirien verursachte dafür einigen Kollateralschaden, und verschaffte den angegriffenen Elfen dadurch schlechte Presse.

Nach dem die 13 frisch gewählten Landtagsabgeordneten der DNP - inklusive Fröhlich-Eisner - am 02.03.2059 noch am Wahlabend einem Flugzeugabsturz (tatsächlich jedoch Wetwork durch Shadowrunner) zum Opfer gefallen waren, unternahm der Anführer der Terroristen mit den restlichen von dem Wrack entwendeten Kobaltbomben einen zweiten Versuch eines Anschlags auf die Küste Pomoryas. Der wurde aber - durch das tatkräftige Eingreifen des Schattenreporters Severin T. Gospini alias Poolitzer und der Piraten - ebenfalls vereitelt, wobei aber eine Bombe auf dem offenen Meer detonierte. Dabei kam Baduscheid verdienter Maßen ums Leben. [5]

Paris (?):[Bearbeiten]

Im Juni 2063 verübte die Nationale Aktion das «AGE-Roland Garros-Bombenattentat» bei einem ATP-Tennismatch, bei dem 10 Menschen und Metamenschen einschließlich des orkische Tennis-Champions Karl Schneider und der französische Außenminister Pascal Marat ums Leben kamen. Letzterer war ein enger Verbündeter von Präsidentin de Paladines und glühender Unterstützer der NEEC. [3]

Gruppen ähnlicher Gesinnung & gleichen Namens[Bearbeiten]

In Hamburg hat sich zu Beginn der 2070er eine Gang, die eine der größten, unabhängigen Zellen der dezentralen, rechtsextremen «Neuen Weltordnung» bildet, in einem Anfall von Größenwahn ebenfalls «Nationalen Aktion» genannt. Trotz ähnlicher Gesinnung bestehen jedoch scheinbar keine direkten Verbindungen zwischen dieser Bande, die sich nach ihrem Anführer Herbert Hecht auch «Einsatzgruppe Hecht» nennt und den organisierten Hardcore-Neo-Nazi-Terroristen.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Deutschland in den Schatten II
  2. Feind meines Feindes
  3. State of the Art 2064.01D
  4. Brennpunkt: ADL
  5. Sturmvogel
  6. Vice p.160 / Unterwelten
    Berlin - Limitierte Auflage:
  7. Marzahn-Hellersdorf & die Neue Faschistische Alternative S.8, 96 (Anarcho-Teil)
  8. Das Letzte Manifest S.29 (Anarcho-Teil)

Outtime-Info[Bearbeiten]


Achtung: Dieser Artikel bezieht sich AUSSCHLIESSLICH auf eine terroristische Organisation im Kontext des Pen- & Paper Rollenspiels Shadowrun! - Er hat NICHTS mit militanten Rechtsradikalen in der Realität zu tun. - Diese, ihre Verbrechen und ihre menschenverachtende Ideologie sollen hier weder glorifiziert noch verharmlost oder gar beworben werden, und die Autoren des Artikels distanzieren sich ausdrücklich von den entsprechendem Gedankengut!

Weblinks[Bearbeiten]