Herzogtum Pomorya

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Kurzinfo
Landeswappen
© Pegasus Spiele
Daten (Stand vor 2060)
Fläche:
Einwohner: ~200.000
Elfen: 57%
Menschen: 41%
Andere: 2%
Hauptstadt: Sassnitz

Amtssprache: Sperethiel, Deutsch [6]
Staatsform: Zyklischer Feudalismus
Herzog: Irion Reanka
(bis Herbst 2074 Jaromar Greif)[8]
Währung: Euro
Karte von Pomorya mit überschwemmten Gebieten(Unbekannter Verfasser)

Das Herzogtum Pomorya (engl. Duchy of Pomorya) ist Bestandteil der ADL. Es gehört zu den sogenannten Ländern der Erwachten.

Shadowtalk Pfeil.png Nu sowiet Do mi frogst, dann sin de echt am Morsch met jirem Sanddüün mitten in de Oostsee. De Tir wulln pattu nix vun dene witen. As de Komet langsflegt, hätt de Elf de Spleen, de Mensch dat antolasten, also widder Etig met 'ne gooten Betiehung to dene Elfen. De Waffengesett sünt oochso sunnerbar. Allt wat altherjebroot is, dat is tolaaten. Sabel un Duellpischtol? Keen Ohnung.
Shadowtalk Pfeil.png Svenje Holdwin


Geographie[Bearbeiten]

Das Herzogtum liegt im Nordosten der ADL an der Ostsee, grenzt im Osten an Polen und umfasst die Gebiete Rügen[4], Usedom, Wolin [8] sowie das ehemalige Neu-Vorpommern. Der höchste Punkt Pomoryas liegt bei 161 Metern über dem Meeresspiegel.

Zwei unterschiedliche Karten zum Vergleich finden sich hier.

Städte[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Anreise erfolgt über einen der drei Grenzübergänge Anklam, Demmin oder Ribnitz. Die Grenzpolizei ist auf Ärger eingestellt und man bemerkt stark die Abschottungspolitik, die Pomorya zur ADL betreibt.[11]

Über das Wasser erreicht man Pomorya durch die Häfen Strelasund und Sassnitz oder über einen der kleinen Binnenhäfen. Das Überwachungssystem und die Küstenwache sind recht gut und flächendeckend im Einsatz, bestehend aus Räder, magischer Überwachung und schnellen Eingreiftrupps. [9]

Das Überfliegen des Landes ist nur mit Erlaubnis des Herzogs gestattet. Nicht identifizierten Flugobjekte werden nur wenige Warnungen ausgesprochen, dann werden diese abgeschossen.

Geschichte[Bearbeiten]

Pomorya wurde nach den Eurokriegen am 28.01.2033 offizielle gegründet [1] [2] [W1], und erlangte im Zuge des Osloer Friedensabkommens seine Souveränität [3]. Mit der Gründung der Allianz Deutscher Länder im Mai 2045 wurde Pomorya ein assoziiertes Territorium des neuen deutschen Staatenbundes [1].

In den Jahren um 2062, im Gefolge des Jahres des Kometen 2061, veränderte sich die Bevölkerung von Pomorya stark. Grund dafür waren die zeitnahen Ergeignisse um SURGE und den polnischen Bürgerkrieg [4].

Als Forscher des Hauses Reanka fälschlich behaupteten, SURGE sei eine von Menschen übertragene Krankheit, kam es zu starken Unruhen im ganzen Land. Menschen wurden offen angefeindet und attackiert, woraufhin diese zahlreich auswanderten. Gleichzeitig führte Pomorya eine Kampagne für vermehrte Einwanderung deutscher Elfen. [5] [4]. Gleichzeitig herrschte in Polen ein Bürgerkrieg, wegen dem viele polnische Elfen in Pomorya Asyl suchten [4].

Während der starken demografischen Veränderungen, die das Land in der Zeit durchlief, wurden 2063 große Mengen toxischer Abfälle an die Küsten gespült. Angeblich handelte es sich dabei um Industrieabfall - was pomoryanische Forscher jedoch stark anzweifeln. Die ölartige Substanz, welche untersucht wurde, soll nicht den üblichen Ausscheidungen von Produktionen entsprechen. Viel mehr sei sie eine entwickelte Substanz, die gezielt als Waffe genutzt worden seien könnte. Diese Theorie eines gezielten, chemischen Angriffs auf die baltische Küste würde auch die große Zahl an toxischen Geistern entlang der pomoryanischen Küsten erklären. Die Masse der polnischen, elfischen Asylanten wurden daher auch gleich für Reinigungsarbeiten eingestellt, so dass sie umgehend eine Beschäftigung fanden, und Pomorya von Problemen wie Massenarbeitslosigkeit, die die Integration der großen Menge an Flüchtlingen sonst vielleicht erschwert hätten, entfielen [4].

Nach dem Crash 2.0 hat der Konzerngerichtshof - da Pomorya sich der Konzernexterritorialität weiterhin verweigerte - ein Technologie-Embargo verhängt, und das durch die Zerstörung seiner hauseigenen Kabelmatrix bereits schwer getroffene Land in eine tiefe Wirtschaftskrise gestürzt. Der Versuch, mit Eigenentwicklungen des Hauses Teleam eine funktionierende WiFi-Matrix aufzubauen, ist weitgehend gescheitert, und die wirtschaftlich miserable Situation hat zu zunehmend öffentlichen Protesten gegen das Regime geführt. Der Herzog reagierte auf die sich formierende Opposition, die zunehmende Sympathie, die die Dissidenten in der Bevölkerung genossen und das Aufkommen der Kronikarzas (pomoryanisch für "Chronisten") mit immer stärkerem Druck, Verschärfung der Zensur und polizeistaatlicher Willkür auch gegen gewaltlos Protestierende. Damit brachte er letztlich den Hohenpriester des "Hains der Gerechtigkeit" gegen sich auf, was zu einem Misstrauensvotum der Kurfürstenrunde führte, die - was über Jahrzehnte als undenkbar gegolten hatte - von ihrem Recht Gebrauch machte, ihn abzuwählen! In der Folge war Pomorya 2074 ein Herzogtum ohne Herzog, und die Wahl eines neuen Staatsoberhauptes zog sich - begleitet von temporären Bündnissen und Postengeschacher - in die Länge. Fast ein Jahr nach dem Sturz des alten Herzogs wurde schließlich Irion Reanka zum neuen Herzog gewählt.[8]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Aufgrund der Unruhen der letzten Jahrzehnte um das Gebiet es heutigen Pomoryas, hat sich die Bevölkerung des Landes stark gewandelt. Kriege und Umweltkatastrophen hinterließen Zerstörung und eine Vielzahl Geflüchteter zurück [15].

Die Bevölkerungsdichte des 12.000 km² großen Landes, ist mit 208.000 Einwohnern im Jahre 2059 [1] und gerade mal 236.000 Einwohnern im Jahre 2080 [15] kaum gewachsen und die niedrigste in der gesamten ADL.

Als 2033 das Land die Souveränität erlangte, führten im Zuge der Propagierung einer „elfischen Lebensweise“, mehr oder weniger subtile Erlasse und medienwirksame Falschinformationen, zum stetigen Abwandern von Nicht-Elfen [15]. Eine der bekanntesten Aktionen ist die Meldung, SURGE sei eine Krankheit, die ausschließlich von Menschen übertragen werden würde [4]. Dies führte unter anderem dazu, dass der Menschenanteil in der Bevölkerung, von 41% im Jahr 2059 [1] auf 33% im Jahr 2061 [3] fiel. Aufgrund der neusten Anti-Rassismus-Reformen unter Herzog Irion ist ihre Anzahl im Jahr 2080 wieder auf 38% gestiegen [15].

Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Initiativen die elfische Population zu stärken. Günstige Grundstückspreise, die meist sowieso nur an Elfen verkauft werden, Förderkredite und ein hoher Lebensstandard, sollen vor allem elfische Familien anlocken [16]. Auch wenn ihr Anteil im Vergleich zu 2061 von 66% auf 59% im Jahre 2080 gefallen ist [3], so wächst die Elfenpopulation und somit die pomoryanische Bevölkerung im Ganzen [16].

Bildungswesen[Bearbeiten]

Die Schulen und Universitäten in Pomorya sind hervorragend ausgestattet. Neben Förderprogrammen und einer umfangreichen Betreuung sorgen fortschrittliche Lehrmethoden dafür, dass pomoryanische Schüler über dem ADL-Durchschnitt liegen [16]. Die bekanntesten Ausbildungsstätten sind die renommierte Uni Greifwald, die Hochschule Strelasund mit einer Fakultät für angewandte Hermetik und das Wassersport-Leistungszentrum des Deutschen Sportbundes [17].

Sprachen[Bearbeiten]

Die Amtssprache ist Deutsch, im Alltag vermischt mit Polnisch und Sperethiel. Diese Mischsprache wird auch als "Pomoryanisch" bezeichnet, in welcher ebenso Fragmente von toten slawischen Dialekten wiederzufinden sind [18]. Der Landesname selbst ist sowohl mit dem deutschen „Pommern“ als auch dem polnischen „Pomorze“ verwandt und bedeutet übersetzt „Land am Meer“ [18].

Religion[Bearbeiten]

Svetovid ist die Naturreligion von Pomorya die ihre Wurzeln in heidnischen Kulten im Gebiet der Slawen hat und pantheistischer Natur.

Es gibt keine personifizierten Götter, stattdessen betet man pantheistische Prinzipien und verschiedene Aspekte der Natur wie Tod, Geburt, Wachstum, Krieg oder Heilung an, von denen man glaubt, daß sie die ganze Welt erfüllen und durchziehen. Jedem davon sind sogenannte Haine gewidmet, welche den Gläubigen als Meditations- oder Versammlungsort dienen. Die Priester, der Haine, sind sowohl Wächter, als auch Hüter. Anhänger von Svetovid fühlen deshalb ihren Glauben und handeln intuitiv nach ihren eigenen Moralvorstellungen. Außerdem sind für Eingriffe in den Kreislauf des Lebens wie Vercyberung, Gentechnologie oder Umweltverschmutzung widernatürlich und Gotteslästerung wobei Technik wenn sie symbiotisch angewendet wird ok ist. Zusätzlich ist Svetovid eine magische Tradition wodurch automatisch jeder Svetovid Zauberer auch ein Priester ist aber man nicht Erwacht sein muss um ein Priester zu sein. Offiziellen Zahlen zufolge hängen über zwei Drittel aller Pomoryaner dieser Religion an. Es gibt über 90 registrierte Haine und Naturtempel wie etwa Steinkreise, Labyrinthe o.ä. Der Zutritt zu diesen Heiligtümern ist - mehrheitlich - Gläubigen vorbehalten, wobei mächtige Geister darauf achten, daß diese Bestimmung auch eingehalten wird. [7] [10] Auch wenn Svetovid offiziell nicht als Staatsreligion gilt, bekommt diese von offizieller Seite bedeutende Zuwendungen [19]. So bilden die obersten Priester, der vier wichtigsten Haine, einen Großteil des Kurfürstenrats in Pomorya [20].

Rassismus[Bearbeiten]

Ähnlich wie in den anderen Elfenstaaten ist der Rassismus gegen Nicht-Elfen stark spürbar. (Siehe auch Geschichts-Abschnitt!)

Trotz zahlreicher Reformen unter Herzog Irion gegen die systematische Benachteiligung von Nicht-Elfen, herrscht in dem Land ein mehr oder weniger offen gelebter Rassismus. Im Vergleich zu anderen Meta-Rassen, sind Menschen noch am ehesten akzeptiert.

Als Ausnahme könnte man die zahlreichen Populationen von erwachten vernunftbegabten Wesen sehen. Doch die mediale Darstellung von Pixies als „verwandte Seelen“ [21] und „liebenswerte Spaßvögel“ [21], verdeutlicht, dass gelebte Offenheit nicht mit allgemeiner Toleranz zu verwechseln ist [21].

Politik[Bearbeiten]

Die Regierung zeichnet sich durch eine feudale Struktur aus. An der Spitze steht der Herzog. Er wird gewählt durch die Kurfürstenrunde. Daneben gibt es den Rat der Grafen, das herzogliche Kuratorium und das Verwaltungskolleg.

Herzog[Bearbeiten]

Von der Kurfürstenrunde gewählt, ist der Herzog sowohl Staatsoberhaupt, Oberbefehlshaber, als auch Volksvertreter [22].

Da es sich bei dem Herzogtum Pomorya um eine Wahlmonarchie handelt, wird das Amt nicht weitervererbt. Die Amtsdauer endet verfassungsgemäß mit dem Tod des Herzogs, solange er nicht gegen die Gesetze seines Landes verstößt oder entgegen dem Interesse seines Volkes handelt. Gleichermaßen sieht die Verfassung keinen weiblichen Herzog vor [22].

Der Herzog darf Regierungsmitglieder ernennen und ohne Angabe von Gründen entlassen [22].

Nur das Staatsoberhaupt und der Rat der Grafen dürfen Gesetzte vorschlagen und vor dem jeweils anderen Gremium zur Abstimmung bringen [23].

Kurfürstenrunde[Bearbeiten]

Die Kurfürstenrunde ist das wichtigste Gremium in Pomorya. Sie bestimmt ebenso über die Ernennung des Herzogs, wie über dessen Absetzung im Rahmen der Verfassung [20].

Auch wenn der Herzog nicht weisungsgebunden ist, so kommt es eher selten vor, dass einer Empfehlung der Kurfürsten vom Herzog nicht entsprochen wird [20]. Hintergrund dieser vornehmlichen Eintracht sind nicht selten die Vereinbarungen, welche die Runde mit dem Herzog vor dessen Wahl getroffen haben und auch nach Jahrzehnten noch ihre Gültigkeit fordern [24].

Dabei stehen die Mitglieder der Runde, dem Staatsoberhaupt als Beratungsgremium zur Seite und können auch ohne Berufung des Herzogs Empfehlungen aussprechen [20].

Die Runde setzt sich aus drei weltlichen und vier spirituellen Führern zusammen. Die weltlichen Vertreter stellen die Oberhäupter der Häuser Reanka, Sarentin und Teleam. Daneben setzten sich die spirituellen Führer aus den Priestern der vier wichtigsten Haine in Pomorya zusammen- dem Hain der Gerechtigkeit, dem Hain des friedlichen Todes, dem Hain des Wachstums und dem Hain der Konflikte [20].

Rat der Grafen[Bearbeiten]

Das Gremium setzt sich aus vier Grafen zusammen und stellt das Kontrollorgan des Landes, welches den Herzog über Entwicklungen des Landes informiert und sich bei Gesetzesverstößen selbstständig einschalten darf [23] [25].

Dabei ist der Rat verfassungsmäßig mit der Kurfürstenrunde gleichgestellt und darf, neben dem Herzog, Gesetze zur Abstimmung bringen [23].

Des weiteren empfängt der Rat der Grafen zweimal im Jahr offiziell das Volk. Dieses hat dann die Möglichkeit, die Grafenrunde um Rat zu bitten. Auch werden in Anwesenheit von politisch und gesellschaftlich angesehenen oder berühmten Personen, offiziell politische Entscheidungen getroffen. Dem zu Ehren, findet an diesen Tagen ein großes Fest statt, welches mit einem großen Ball endet [25].

Das herzogliche Kuratorium[Bearbeiten]

Das Kuratorium setzt sich aus den engsten Vertrauten und loyalen Dienern des Herzogs, sowie Priestern, Leibärzten und dem Offizierskorps der herzoglichen Garde zusammen [25].

Als persönliche Aufsichtsbehörde, sollte ursprünglich nur das Landesoberhaupt Zugriff auf diese haben, unter Herzog Irion jedoch, wurde das Kuratorium vollständig dem Verwaltungskolleg unterstellt und auf eine Mindestgröße verkleinert [23].

Das Verwaltungskolleg[Bearbeiten]

Die oberste Behörde des Herzogtums verwaltet den Beamtenapparat und die Staatsfinanzen. Als oberste Polizeibehörde ist es für die Durchsetzung der Gesetze und Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit zuständig [23]. Die Zentrale des Kollegs befindet sich in Sassnitz. Dieser unterstehen die Regionalzentralen in den einzelnen Grafschaften [23].

Das Verwaltungskolleg war nach der Abdankung Ladislas von Strelasund, mit der Suche eines Nachfolgers für das Amt des Grafen von Strelasund betraut [23].

Weitere politische Akteure[Bearbeiten]

Jaromar Greif 
der gestürzte Ex-Herzog
Aithne Oakforest 
Exilierter Aristokrat aus Tír Tairngire [26] [27] [28]
Talamia 
mysteriöse Elfenkönigin auf Kap Arkona, deren Existenz vielen nicht als bewiesen gilt (die aber bisher ebensowenig klar widerlegt werden konnte) [5].
Kronikarzas 
Protest-Blogger-Bewegung nach dem Crash 2.0, der Begriff heißt wörtlich "Chronisten" [29].

Wirtschaft[Bearbeiten]

In Pomorya gibt es keine extraterritorialen Konzerne. Die Wirtschaftsmächte waren - namentlich zu Zeiten Herzog Jaromars - die drei sogenannten "Häuser" (s.u.).

Das Pomorya-Lied
Wenn in stiller Stunde Träume mich umweh'n,

bringen frohe Kunde Geister ungeseh'n,
reden von dem Lande meiner Heimat mir,
hellem Meeresstrande, düster'm Waldrevier.

Weiße Segel fliegen auf der blauen See,
weiße Möwen wiegen sich in blauer Höh',
blaue Wälder krönen weißer Dünen Sand,
Pomorya, mein Sehnen ist dir zugewandt.

Aus der Ferne wendet sich zu dir mein Sinn,
aus der Ferne sendet trauten Gruß er hin.
Traget, laue Winde, meinen Gruß und Sang,
wehet leis' und linde treuer Liebe Klang.

Bist ja doch das eine auf der ganzen Welt,
bist ja mein, ich deine, treu dir zugesellt.
Kannst ja doch von allen, die ich je geseh'n,
mir allein gefallen, Pomorya, so schön.

Jetzt bin ich im Wandern, bin bald hier, bald dort,
doch aus allen andern trieb's mich immer fort,
bis in dir ich wieder finde meine Ruh',
send' ich meine Lieder dir, o Heimat, zu. [Zit 1] [Zit 2]

Unter Herzog Jaromar wurde das Land zunehmend von der modernen Welt isoliert. Auch der Anschluss an die Matrix wurde eher zögerlich umgesetzt und war bis 2068 vom staatseigenen Medien-Haus Teleam noch nicht beendet [30]. Die Konsequenzen waren zahlreiche Geschäftsaufgaben und Übernahmen durch externe Firmen [30].

Ausländische Firmen wurde es systematisch erschwert, sich in dem Land zu etablieren. Neben der unangefochtenen Monopolstellung der drei Häuser und den strengen Einwanderungs- und Umweltgesetzen, schreckte auch der langwierige Genehmigungsprozess durch das Verwaltungskolleg große Unternehmen ab. Allem voran wurden die exterritorialen Mega-Konzerne draußen gehalten, indem die Business Recognition Accords nie unterzeichnet wurden [31]

Die Häuser[Bearbeiten]

Mit dem Osloer Friedensabkommen vom 21.09.2033 erhielt das Herzogtum Pomorya die Souveränität. Seither herrschte der Herzog Jaromar Greif gemeinsam mit seinen vier Grafen über das kleine Land im Norden der ADL.Dies macht er allerdings keinesfalls uneingeschränkt. Er ist an die Ratschläge seiner Räte und Gremien gebunden, welche ihm unterstehen. Diese werden vollständig von jeweils einem der drei Häuser gestellt und verbleiben für volle fünfzehn Jahre in ihrem Amt. So kommt es also, dass seit dem 21. September 2033 genau alle fünfzehn Jahre die Besetzung der Räte von einem Haus zum nächsten übergeht. Und, wie sollte es anders sein, in Naher Zukunft ist ein weiterer Wechsel zu erwarten. Ab dem 21.09.2063 nämlich wird das Haus Saretin die Kurfürstenrunde, den Rat der Grafen, sowie das Herzogliche Kuratorium besetzen und somit einen großen Faktor in der Politik des Herzogtums spielen. Damit übernimmt das Haus Sarentin die Aufgaben vom Hause Teleam, welche diese wiederum im Jahre 2048 vom Hause Reanka übernommen hatte. Entsprechend groß ist die Aufregung innerhalb des Hauses Sarentin. Und dieses erklärt vielleicht auch die Nervosität, mit welcher das Haus an den vorliegenden Skandal herangeht. Abgesehen von den Räten, sind die Häuser auch permanent für die Sicherheit des Herzogtums zuständig. Sie teilen sich die Aufgaben untereinander auf und führen sie unabhängig vom so genannten Zyklus aus. Ca. 74% der Bevölkerung Pomoryas sind feste Mitglieder in einem der drei Häuser. Das heißt allerdings lange nicht, dass auch alle innerhalb ihres Hauses aktiv sind. Viele sind Mitglieder von Geburt an und arbeiten völlig unabhängig von ihrem Haus. Ihre Mitgliedschaft bringt ihnen manchmal allerdings gewisse Vorteile in ihrem Arbeitsumfeld. So hat ein Mitglied des Hauses Saretin gewiss bessere Chancen als Beamter oder Buchhalter, ein Telenok dagegen ist beim Militär und auch in Schattenläuferkreisen gerne gesehen. Wer einen gut ausgebildeten Magier braucht wird wohl zunächst in Reanka-Kreisen suchen [100].

Haus Sarentin:[Bearbeiten]

Das Haus Sarentin ist in Fragen Sicherheit für den Küsten- und Wasserschutz zuständig. Außerdem wird auch die städtische Polizei durch Sarentin gestellt. Im Grunde handelt es sich aber um eine eher bürokratische Gemeinschaft. Innerhalb des Hauses gibt es viele unterschiedliche Titel und Adelungen, welche man erreichen und zum Teil auch käuflich erwerben kann. Tatsächlich ist es für einen Außenstehenden äußerst schwer, die hierarchische Struktur des Hauses zu durchblicken. Ansonsten ist jeder Nachfahre eines Angehörigen von Geburt an Mitglied des Hauses. Letzteres gilt übrigens auch für die beiden anderen Häuser. Gründer des Hauses ist der Elf Theobald Sarentin. Er trat bereits im Jahre 2024 als Metamenschenrechtler auf (was bedeutet, dass er mit Sicherheit ein Spikebaby sein muss), und gilt als einer der erbittertsten Kämpfer für einen unabhängigen Elfenstaat innerhalb der ADL. Noch immer führt er das Haus, wobei er stets auf den tadellosen Ruf seines Namens acht gibt. In den Medien ist Saretin ebenfalls ein gern gesehener Gast, der in juristischen Diskussionsrunden sowie entsprechenden Fachblättern regelmäßig sein enormes Fachwissen preisgibt [100].

Natürlich steht er auch unter einem öffentlichen Druck, denn viele Bürger des Herzogtums sind der Meinung, dass das Haus Sarentin sich erst noch beweisen muss.

Haus Sarentin engagiert sich - außer in den Bereichen Polizei und Küstenschutz - vornehmlich im Bereich Handel, Banken, Versicherungen.

Haus Reanka:[Bearbeiten]

Das traditionellste unter den drei Häusern ist das Haus Reanka. Es bemüht sich in Sicherheitsfragen um die Bereiche Forensik, (magische) Ermittlungen, Spurensicherung und steht in engem Kontakt mit der Herzoglichen Anwaltschaft, der pomoryanischen Staatsanwaltschaft. Reanka lebt elfische Tradition in Reinkultur. Ihre Gründerin, Thayla Reanka, tauchte bereits im Jahre 2013 in der Öffentlichkeit auf und nicht wenige vermuten, dass es sich bei ihr um eine Unsterbliche handelt, die tatsächlich bereits sei vielen Jahrhunderten lebt. Thayla führt ihr Haus mit großer Liebe für ihre Mitglieder. Sie pflegt Traditionen, welche sie ihnen beigebracht hat. Diese umfassen eine bunte Mischung aus vielen Kulturen der Welt. Dazu gehören z.B. eine aufwendige Teezeremonie, Tänze und Gesänge (teilweise auf Sperethiel), Meditationszyklen, Tätowierungsrituale und viele mehr. Zu einem Aushängeschild von Reanka gehört der Schwertkampf. Man wird kaum ein Mitglied in Ausübung seines Dienstes für das Haus sehen, ohne dass es ein Schwert, oder zumindest einen prächtigen Dolch mitführt. Bereits im Kindesalter wird den Mitgliedern der Umgang mit dieser Waffe beigebracht, so dass es viele echte Meister an dieser Waffe im Hause Reanka gibt. Umso schwerer ist es Außenstehenden, Mitglied des Hauses zu werden. Abgesehen vom Geburtsrecht, kann man nur Mitglied werden, indem man seine Verbundenheit zur elfischen Kultur nachweist und nacheinander gegen sieben ausgewählte Mitglieder des Hauses im Schwertkampf besteht. Dieser muss innerhalb eines Tages ausgefochten sein und wird mit speziellen Turnierschwertern gekämpft, bis ihn ein „unabhängiger“ Kampfrichter für beendet erklärt. Das Haus Reanka übernahm im Jahre 2033 zuerst die Leitung der Räte und Gremien, da es bereits eine feste Struktur hatte und in den Augen Jaromar Greifs das außenpolitisch beste Bild des Elfenstaates bot. Noch immer ist das Haus sehr einflussreich, doch Thayla ist wohl darauf bedacht, den Zyklus einzuhalten und wartet geduldig auf das Jahr 2078 [100].

Haus der Industrie. Schwerpunkt liegt hierbei auf Umwelt-, Bio und Aquatechnologie. Haus Reanka umfaßt auch die Bereiche Forschung und Entwicklung und arbeitet mit der Uni Greifwald zusammen.

Haus Teleam:[Bearbeiten]

Dieses Haus kümmert sich vorwiegend um die Rekrutierung, Ausbildung und den Einsatz der diversen Sondereinsatzkommandos. Teleam ist in der elfischen Sprache (Sperethiel) das Wort für Geschwisterschaft. In der elfischen Sprache wird nicht zwischen Bruder und Schwester unterschieden. Untereinander nennen sich die Mitglieder auch Telenok oder, im Plural Telenaka. Mehr als die anderen Häuser, achtet der Gründer Pegasos Mirano auf die Einhaltung von Grundsätzen wie Brüderlichkeit, Ehrerhaltung und Rechtschaffenheit. Mirano ist als Hardliner in der Gesetzgebung bekannt und sein Haus stellt die meisten Richter im Herzogtum. Mit seiner Einstellung hat er natürlich nicht nur Freunde in Pomorya, obwohl die rechte Fraktion ihm großen Zuspruch bringt. In „seiner“ Legislaturperiode hat er dem Staat ein solides Rechtssystem geschaffen und auch in Außenpolitischen Fragen Jaromar Greif stets beiseite gestanden. Außer durch das Geburtsrecht ist es einem Außenstehenden nur vergönnt durch Auszeichnung Mitglied des Hauses Teleam zu werden. Diese Auszeichnung kommt zum Beispiel Lebensrettern und anderen Personen zu Teil, die sich außergewöhnlich und selbstlos für das Wohl des Herzogtums und/oder seine Bewohner eingesetzt haben. Hier macht Mirano auch keinen Unterschied zwischen Elfen und anderen Rassen. Auch kann es passieren, dass er Leute auszeichnet, die bereits Mitglieder anderer Häuser sind. Diese dürfen sich dann Telenok straniolho (Bruder/Schwester ehrenhalber) nennen [100].

Hauptbeschäftigungspunkt ist der Bereich Medien und Unterhaltung sowie der Sicherheitssektor (nur Pomorya)

Seit dem Amtsantritt Herzogs Irions richteten sie zusammen mit DeMeKo einen Bunker als Übergangspunkt in einem Naturschutzgebiet genau an der Grenze zur ADL ein, um das Teleam-Netz zu stärken. Dabei wurde Meridian Systems gegründet als Betreiber des Pomorya-Gitters "Pomornet". [8]

Reformen unter Herzog Irion[Bearbeiten]

Im Zuge des Assoziierungsabkommens mit der ADL, wurden einige Wirtschaftsgesetze angepasst, was wiederum Handelsverträge für Im- und Export begünstigt [31].

Die Haltung gegenüber den Business Recognition Accords hat sich jedoch nicht geändert, weswegen es nach wie vor keine exterritorialen Mega-Konzerne in Pomorya gibt [31].

Eine der ersten Reformen unter Herzog Irion war die Umwandlung der Häuser in „moderne Unternehmen im Familienbesitz“- zu deutsch: Konzernen. Auch wenn die Häuser nach wie vor die dominanten Wirtschaftsmächte des Landes sind, können sich nun kleinere Unternehmen leichter etablieren, die nicht mit einem der großen Drei assoziiert sind. Darunter fallen allerdings auch Tochterfirmen der Großkonzerne, welche trotz strenger Auflagen auf diesem Umweg versuchen die langlebigen Elfenkonzernarbeiter abzuwerben [31].

Auch die Beschleunigung und Vereinfachung des Genehmigungsprozesses durch das Verwaltungskolleg unter dem neuen Herzog, begünstigt die Ansiedlung ausländischer Unternehmen [31].

Eine der großen Reformen unter Herzog Irion, war die Wandlung der Häuser in Konzerne:

Reanka Industries (ehemals Haus Reanka)
Schwerpunkte auf Umwelt-, Bio und Aquatechnologie
Bereich Forschung und Entwicklung (Zusammenarbeitet mit der Uni Greifwald)
Sarentin Incorporated Assets (ehemals Haus Sarentin)
engagiert sich vornehmlich in den Bereichen Handel, Banken, Versicherungen und Transport
DeMeKo-Teleam (ehemals Haus Teleam übernommen von DeMeKo)
Hauptbeschäftigungspunkte sind Medien und Unterhaltung
ehemals Sicherheitssektor (nur Pomorya)

sonstige Firmen und Konzerne[Bearbeiten]

Seit den Reformen unter Herzog Irion hat sich die Situation für kleine und mittelständige Unternehmen verbessert, die sich in Pomorya niederlassen wollen. Innenländische Unternehmen:

Ausländische Unternehmen:

Aus Tír Tairngire Tochterfirmen von Telestrian Industries Corporation:

Aus Tír na nÓg:

Kultur[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Die hauptsächlich fleischlose Küche tut sich vor allem durch frische Zutaten hervor. Einheimische Lebensmittel, die nicht aus dem eigenen Garten stammen, werden vom Bauern nebenan gekauft. Sogenanntes „Retorten-Essen“, wie Soja oder Lupine, wird hingegen geächtet [32].

Architektur[Bearbeiten]

Sturmfluten, Naturkatastrophen und der erste Eurokrieg ließen einstige Siedlungen als verlassene Ruinen zurück. Seit der Gründung Pomoryas gestalten seine Gründer und Bewohner dieses ehemalige Ödland nach ihren Vorstellungen um [33] [34].

Städte und Dörfer[Bearbeiten]

Alte Ruinen wurden abgetragen, bewohnte Häuser umgebaut und neue nach dem allgegenwärtigen Öko-Design-Prinzip gebaut. Dabei finden sich wiederkehrende Motive, wie große Fensterfassaden mit dazugehörigen Fotozellen zur Stromversorgung, mit Reet gedeckte Dächer oder Bepflanzungen mit wildem Wein. Vielerorts werden die Wetterseite der Gebäude und Teile der Dächer in die Landschaft vergraben, sodass sie einen sanften Hügel bilden [33]. In den ländlichen Gegenden von Rügen findet man unter anderem noch die traditionellen Putz-, Feldstein- und Backsteinfassaden an den Häusern. Das Stadtbild von Greifswald und Vineta wird dabei noch immer von Elementen der Backsteingotik und des Klassizismus geprägt. Vineta vermischt diese zudem mit der moderneren Architektur anderer Elfennationen, während Greifswald zukunftsweisende Bauten eher zurückhaltend neben sanierte prunkvolle Altbauten eingliedert [34]

Die wenigen großen Gebäude sind in den Städten des Landes zu finden. In Anlehnung an eine „my(s)thische, vage erahnte Hochkultur des letzten Magiezyklus“ bilden schlanke Türme und Prachtbauten eine märchenhaft anmutende Kombination [33].

Badearchitektur[Bearbeiten]

Im Zuge des zunehmenden Fremdenverkehrs entstand vor knapp 200 Jahren eine aus ehemaligen Fischer- und Bauerndörfern geborene Badearchitektur. Sie zeichnet sich durch zumeist weiß getünchte filigrane Häuser, mit holzverkleideten Balkonen, verzierten Vorbauten und lichtdurchfluteten Erkern aus [34].

Medien[Bearbeiten]

Die Medien in Pomorya werden, trotz aller Reformen des neuen Herzogs, nach wie vor durch den Namen Teleam geprägt. Das ehemalige Haus Teleam, welches von dem Medien-Konzern DeMeKo übernommen wurde und somit DeMeKo-Teleam bildet, stellt noch immer den Großteil der Medien des Landes. Die Dienstleistungen des Konzerns eint die pro-elfische und pro-pomoryanische Grundhaltung. Während im Inland die Programmsprache zumeist zwischen Deutsch und Pomoryanisch wechselt, wird europaweit in Sperethiel oder Englisch ausgestrahlt.

Musik[Bearbeiten]

Bekannte Musiker aus Pomorya

Recht[Bearbeiten]

Es gibt kaum Unterschiede in den Gesetzen Pomoryas zu denen der ADL, wobei Umwelt- und Naturschutz-Bestimmungen die Ausnahme bilden. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern der ADL, wird in Pomorya rigoros kontrolliert und die vorherrschende Gesetze zur Anwendung gebracht [35].

Umweltrecht:[Bearbeiten]

Da die Natur nicht nur einen alltäglichen sondern ebenso religiösen Aspekt der pomoryanischen Kultur bildet, sind die Gesetze für den Umwelt- und Naturschutz besonders streng. Es gibt rigorose Strafen, die selbst bei kleinen Verfehlungen (z.B. Rauchen in Nichtraucher-Zonen, achtloses Wegwerfen von Abfall) durchgesetzt werden. So sind für das Wegschmeißen einer Zigarette Bußgelder von mehreren hundert Euro üblich. Noch höhere Strafen drohen auch bei kleineren Vergehen, wenn der Ort ein heiliger Hain ist [35]. Neben der Ausweisung (verbunden mit meist lebenslangem Verbot der Wiedereinreise) werden bei schwerwiegenderen Umweltverstößen häufig Sozialstunden verhängt, faktisch eine Art Zwangsarbeit, die meist im Bereich des Umweltschutzes abzuleisten sind.

Die strengen Umweltauflagen wiegen besonders schwer in den Taschen der Konzerne, die in Pomorya Geschäfte machen wollen. Das Überschreiten vorgeschriebener Grenzwerte für den CO2-Ausstoß, kann dabei ebenso kostspielig werden, wie das Verschmutzen der anliegenden Flora und Fauna. Gängige Strafen dafür sind, neben Geldbußen, selbstfinanzierte Aufräum- und Entsorgungsarbeiten [35]

Aktiver Naturschutz:[Bearbeiten]

Das Land ist europaweit ein großer Unterstützer in Sachen Naturschutz [4].

Nachdem 2001 das Ökosystem der Ostsee kollabierte [12], bemühte sich Pomorya um die Revitalisierung. Mittels magisch behandelter Bakterien gelang es dem Herzogtum am 21. August 2041 schließlich diese umzusetzen [13]. Im Gegensatz zum Rest der ADL ist die Umwelt in Pomorya in Folge dessen bereits stark regeneriert worden. Die Forschung und Entwicklung im Bereich Entseuchung werden stark vorangetrieben und auch praktisch umgesetzt. 2078 ist das Wasser vor der Küste so sauber, dass man dort auch ohne Hazmat Anzug darin schwimmen kann [9].

Waffenrecht:[Bearbeiten]

Das Waffenrecht unterscheidet sich kaum zu dem der ADL, wenn man von der restriktiven Vergabe von Waffenscheinen und Lizenzen absieht. - Grundsätzlich wird aber auch in diesem Bereich stärker kontrolliert, als vergleichsweise in der ADL.

Rechte von Vernunftbegabten:[Bearbeiten]

Neben Frankreich ist Pomorya bislang eines von zwei Ländern, welche Pixies eine SIN austellen [14].

Unterwelt[Bearbeiten]

Von den großen Unterweltsyndikaten ist ausschließlich die Vory v Zakone unter Führung der "Zarin von Greifswald", Tamara Konyacheva hier vertreten, die auch "die Schlange" genannt, und der Roten Vory zugerechnet wird. - Sie ist namentlich für den Schmuggel von Hightech, billigen Kommlinks aus Polen und illegalen Luxusgütern aus dem Baltikum ins Elfenreich an der Ostsee verantwortlich. Außerdem stellt sie auch eine wertvolle Connection dar, wenn man illegal nach Rügen einreisen will, wobei sich speziell der Erst-Kontakt wegen der ausgeprägten Paranoia der Zarin als schwierig erweist. Allerdings lief es in letzter Zeit nicht gut für sie da die billigen Importe durch die legalen Mittel seit der verbesserten Matrix ausgebootet werden und durch die KFS Panik auch die gesamte Branche in Verruf geriet. [8]

Daneben gibt es noch eine Reihe kleinerer, lokaler Gangs, die entweder aus Angehörigen der nicht-elfischen Metatypen oder aber aus meist jungen und rassistischen Elfen bestehen. Letztere sind häufig Sympathisanten und Anhänger der rassistischen «Elven Liberation Front», kurz: ELF.

Die «Ancients» - über deren angebliches pomoryanisches Chapter in den 2050ern nur Gerüchte in Umlauf waren - unterhalten in den 2070ern tatsächlich eine größere Präsenz in Pomorya, die dem Regime des für Osteuropa zuständigen Colonel Schattenengel untersteht.


Widersprüche[Bearbeiten]


^[W1] - Das englische "Shadows of Europe", p.44 sowie die deutsche Übersetzung Europa in den Schatten S.44 legen die Gründung Pomoryas bereits auf das Jahr 2030, was den Angaben in "Die Länder der Verheißung", "Deutschland in den Schatten II" und dem neueren "Reiseführer in die deutschen Schatten" widerspricht. "Schattenläufer" sagt zwar auch, dass es schon seit 2030 existiert, der Text lässt allerdings Interpretation auf ein inoffizielles Bestehen zu. "Datapuls: ADL" S.78 spricht wiederum von Gründung 2045.

Quelle[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert zu großen Teilen auf dem Artikel Pomorya in der in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich hier.

Achtung:
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Primärquellen zu Pomorya sind:

Quellenbücher:[Bearbeiten]

Romane:[Bearbeiten]

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Die Länder der Verheißung S.217
^[2] - Reiseführer in die deutschen Schatten S.7
^[3] - Deutschland in den Schatten II S.46
^[4] - Shadows of Europe p.48 / Europa in den Schatten S.48
^[5] - Deutschland in den Schatten S.48
^[6] - Schattenläufer S.153
^[7] - Reiseführer in die deutschen Schatten S.46ff
^[8] - Datapuls: ADL S.56, 78-79
^[9] - Datapuls: ADL S.19
^[10] - State of the Art ADL S.115
^[11] - Europa in den Schatten S.222
^[12] - Almanach der Sechsten Welt S.10
^[13] - Almanach der Sechsten Welt S.62
^[14] - State of the Art ADL S.146
^[15] - Datapuls: Pomorya S.6 ff.
^[16] - Datapuls: Pomorya S.19
^[17] - Datapuls: Pomorya S.27
^[18] - Deutschland in den Schatten S.127
^[19] - Datapuls: Pomorya S.26-27
^[20] - Datapuls: Pomorya S.5-7
^[21] - Datapuls: Pomorya S.15
^[22] - Datapuls: Pomorya S.5
^[23] - Datapuls: Pomorya S.7-9
^[24] - Die Länder der Verheißung S.223
^[25] - Die Länder der Verheißung S.224
^[26] - Loose Alliances p.66
^[27] - Shadows of Asia p.131
^[28] - NovaPuls 2074-07-10
^[29] - Datapuls: ADL S.78
^[30] - Reiseführer in die deutschen Schatten S.42
^[31] - Datapuls: Pomorya S.19 ff.
^[32] - Datapuls: Pomorya S.13
^[33] - Datapuls: Pomorya S.18 ff.
^[34] - Datapuls: Pomorya S29 ff.
^[35] - Datapuls: Pomorya S.9 ff.

^[100] - Diese Beschreibungen der Häuser sind in der hier dargestellten Form weitgehend FanFluff, der hier von Benutzer "Harekrishnaharerama" eingetragen wurde, und daher zu einem erheblichen Teil nicht durch kanonische Quellen zu Shadowrun abgedeckt.

Zitat:[Bearbeiten]


^[Zit 1] - Zitat aus "Die Länder der Verheißung, S.216 (© Fantasy Productions, 1998)
^[Zit 2] - vgl. Wikipedia: Pommernlied

Weblinks[Bearbeiten]