Dylan Carranza

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 Inoffiziell 
Dylan Carranza
* 2055 in Venedig
Geburtsname Georgio Donatello Carranza
Geschlecht männlich
Metatyp Elf
Haarfarbe schwarz
Augenfarbe blau-violett
Nationalität italienisch
Staats-
angehörigkeit
Italienische Konföderation - Republica di Serenissima
Zugehörigkeit Ancients Italy, «La Serenissima»
Beruf Go-Ganger, (Ex-)Urban Brawler, Hoverballer, Amateur-Motorrad-Rennfahrer & -Combatbiker

Dylan Carranza wurde als Georgio Donatello Carranza in Venedig, in der Republica di Serenissima geboren, als jüngster - und einziger elfischer - Sohn des dortigen Dogen.

Biographie[Bearbeiten]

Georgio Donatello war als Kind und Jugendlicher ein typisches Rich Brat, dessen Leben vom permanenten Rebellieren gegen die Einschränkungen des goldenen Käfigs geprägt war, in dem er als Sohn des amtierenden Herrschers der Stadtrepublik zu leben gezwungen war, während er die Annehmlichkeiten dieses Lebens nur zu gerne genoss, und seine Privilegien bis zum Exzess auskostete. Seit er in der Lage war, auf einem Wetbike oder Jetski zu sitzen, hatte er bei illegalen Rennen auf den Kanälen der Lagunenstadt zahllose Unfälle mit Gondeln und Motorbooten verursacht, häufig mit anschließender Fahrerflucht, wobei ihm zerstörte Gondeln - und im Wasser gelandete Unfallgegner - offenkundig vollkommen egal zu sein schienen. Auf einer Enduro war er auf den Straßen, Brücken und Piazzas Venedigs ein nicht weniger rücksichtsloser Fahrer, und der berühmte Karneval stellte für ihn und seine halbwüchsigen Kumpane eine willkommene Gelegenheit dar, sogar noch mehr über die Stränge zu schlagen, als sonst. - Als bei einer von ihm und seinen Chummern angezettelten Massenschlägerei während des Carnevale '72 mehrere ausländische Touristen ums Leben kamen, hatte der zu diesem Zeitpunkt 17jährige den Bogen dann allerdings endgültig überspannt. - Auch sein Familienname konnte ihn nun nicht mehr vor den Folgen seiner Missetaten bewahren, und er landete im Gefängnis - das er nach einem knappen halben Jahr bereits wieder verlassen durfte. - Da er wiederholt gegen die - kaum allzu hart zu nennenden - Bewährungsauflagen verstieß, bot man ihm mit der Option, entweder die Republik zu verlassen, und sie 30 Jahre lang nicht mehr zu betreten, oder zu bleiben und für das stadteigene Team «La Serenissima» Urban Brawl zu spielen, eine letzte Chance. - Er entschied sich für die zweite Variante, und schaffte es, nicht bloß seine ersten Matches zu überleben, sondern sich auf der Outrider-Position auch mit der venezianischen Mannschaft für den €-Brawl 2077 zu qualifizieren. In den Vorrundenspielen traf er mit dem Team auf die «Raïs de Tunis» ‎ aus der Maghreb-Konföderation, gegen die sie ebenso wenig einen Stich sahen, wie gegen die Briten von «London Underground» und gegen die Evo-gesponserte, ungewöhnlich fair spielende «Maschine Moskwa». Als das Team in Folge des blamablen Abschneidens in dem in Spanien, Portugal und Euskal Herria ausgetragenen europäischen Wettbewerb, wo sie mit drei Niederlagen aus drei Spielen ebenso sang- und klanglos ausgeschieden waren, wie die übrigen Mannschaften der italienischen Liga, 2078 prompt deutliche Auflösungserscheinungen zeigte, verließ der mittlerweile 23jährige - der alle Spiele überlebt hatte - die Mannschaft.
«Ancients»-"A" vor der Italienischen Flagge
(© FanPro / FASA, für das "A")

Er hatte bereits während seines kurzen Gefängnisaufenthalts '72 Kontakt zu den italienischen «Ancients» bekommen, in deren Umfeld er in der Folge häufig als Hang-around anzutreffen war. So bewarb er sich bei diesen '78 um die Aufnahme. - Er überstand die brutalen Aufnahmeprüfungen und -rituale der Go-Gang, und trug künftig das Backpatch mit dem großen "A" vor der italienischen Flagge. Auch, wenn er nicht verhehlen konnte, dass Sparafucile, der weibliche Colonel der Elfengang für den Mittelmeerraum, auf ihrem - mehr oder minder - zahmen Pegasus ihn schon ein wenig beeindruckte, stand er selbst nach wie vor auf Enduros (und WaMos) und war mit seinen Gang-Chummern in den nächsten anderthalb Jahren - neben Raubüberfällen und Bandenkriegen - an etlichen illegalen Straßenrennen und irregulären Combatbiking-Matches beteiligt. Ein - schlecht geplanter - Überfall auf einen Líder Supermarkt in der Repubblica di Modena endete für ihn und die übrigen beteiligten «Ancients» in einem Desaster, bei dem neben ihm nur zwei der beteiligten Ganger das folgende mehrere Stunden andauernde Feuergefecht mit den Carabinieri überlebten. - Gezwungen, unterzutauchen, führte ihn seine folgende Flucht zurück in seine Vaterstadt, wo er es (dank immer noch vorhandener, familiärer Beziehungen) irgendwie schaffte, erneut bei «La Serenissima» unterzuschlüpfen, wenn auch nicht bei den Urban Brawlern, die sich nie von den drei €-Brawl-Auftaktniederlagen im Spätherbst '77 erholt hatten, sondern bei der neuen Hoverball-Abteilung. - Mit dieser erzielte er beim Ägäis Cup, dem wichtigsten Pokalwettbewerb im Mittelmeerraum, der im Hafen des griechischen Piräus ausgetragen wurde, dann auch prompt gleich auf Anhieb einen Achtungserfolg in Form eines dritten Platzes.

Erscheinungsbild[Bearbeiten]

Enduro von Yamaha (neben weiteren Motorrädern)
(Urheber: C.F.Kathe, 2018 Realzeit)

Wenn man seine schwarzen, glänzenden Haare, die leicht schräg stehenden, blau-violetten Augen, die feinen, geschwungenen Augenbrauen und die römisch anmutende Nase in einem schmalen aber keineswegs kantigen oder übermäßig scharf geschnittenen Gesicht sieht, und dazu seinen sport-gestählten, schlanken aber muskulösen und wohlproportionierten Körper und ein Gardemaß von 1,90, wäre Dylan Carranza trotz seiner unübersehbar spitzen Elfenohren das Paradebeispiel des italienischen Gigolos. - Die Irokesensichel, die bei den nordamerikanischen «Ancients» Standard ist, hat er nie getragen, und auch Schmucknarben, sichtbare Tattoos und auf auffällige Gesichtspiercings, die über einen kleinen Goldring und zwei goldene Stecker mit grünem Halbedelstein und einem achtkantig geschliffenen Smaragd im linken Ohr hinaus gehen, hat er verzichtet, selbst, als er das Bikerleder eines Go-Gangers mit dem obligatorischen Backpatch der «Ancients Italy» trug.

Sowohl während seiner Zeit als Urban Brawler, als auch jetzt als Hoverballer trägt er natürlich die grün-goldene Spielkleidung von «La Serenissima». Als Brawler war dies eine leichte Stadtkriegs-Rüstung, die - da er auf der Outrider-Position spielte - im Prinzip eine Bikerpanzerung war, und als Hoverballer einen entsprechenden, hautengen Neopren-Anzug aus ballistisch gefüttertem Polylatex mit an strategischen Positionen eingearbeiteten Protektoren und ordentlicher, chemischer Isolierung, wie sie angesichts der fragwürdigen Wasserqualität vieler Spielflächen empfehlenswert ist.

Assets[Bearbeiten]

Georgio Donatello fuhr als Teenager ein Wassermotorrad - oder eher Wassermoped - italienischer Fertigung und eine leichte, geländegängige Enduro, mit der er problemlos auch Treppen hinauffahren konnte. Als Outrider beim Urban Brawl - wo er sich bereits "Dylan Carranza" nannte - fuhr er eine Moto Guzzi, die dem Äquivalent der BMW Blitzen entsprach, und als «Ancients»-Go-Ganger verschiedene Geländemaschinen des japanischen Herstellers Yamaha. - Als professioneller Hoverball-Crack nutzt er dagegen einen Yamaha Waverunner, und fährt privat eine Enduro, jeweils aus der neuesten Baureihe des Motorradherstellers aus dem japanischen Hamamatsu.

Dank der Euros, die er als Profi verdient («La Serenissima» mag als Team im internationalen Stadtkriegs-Zirkus vielleicht eine Lachnummer sein, der Verein ist jedoch sehr gut finanziert, und zahlt seinen Spielern - egal ob Brawler oder Hoverballer - zumindest für italienische Verhältnisse Spitzengehälter), nächtigt er bei Auswärtsspielen seiner Mannschaft in Hotelzimmern und -suiten, die kaum einen Wunsch offen lassen, und hat sich eine Eigentumswohnung in seiner Vaterstadt zugelegt, die das komplette zweite und dritte Obergeschoss eines historischen, stilecht restaurierten Palazzos am Canale Gorgonzola umfasst.


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Charakter ist eine reine Eigenerfindung von Benutzer "Karel", und dem entsprechend nicht Teil des offiziellen Shadowrun-Kanon. Jegliche Ähnlichkeiten oder Übereinstimmungen zu realen oder fiktiven Personen währen rein zufällig, und seitens des Autors in keinster Weise beabsichtigt.