Kölner Maniaks

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 Teilweise Inoffiziell 


Die Kölner Maniacs sind ein professionelles Stadtkriegsteam aus Köln im Rhein-Ruhr-Megaplex, das - obwohl schon mehrfach in seiner Geschichte praktisch ausgelöscht - noch jedes Mal wieder aufgebaut wurde.

Geschichte

Die Kölner Maniacs wurden 2031 gegründet. Sie haben sich seither zu einem Team entwickelt, das für sein schlechtes Karma berüchtigt ist, mit dem es geradezu verflucht zu sein scheint, aber auch als Stehauf-Männchen der Liga.

EBMM-Skandal von 2042

In der Teutonen-Cup-Saison 2042 wurde das Team Opfer des EBMM-Skandals: Im Finale um den Teuton Bowl wollte der Konzern European Business Machines and Magic, Hauptsponsor der «Butchers Bielefeld», sein Team unbedingt siegen sehen. Das Bielefelder Team lief mit einer ganzen Reihe von EBMM angeheuerten Lohnmagiern als Spieler auf, die die Begegnung zur Farce werden ließen, indem sie sowohl Gegenspieler als auch ISSV- bzw. DSKL-Offizielle mit geistigen Manipulationszaubern belegten. Gleichzeitig manipulierten Decker des Genfer Konzerns die Kamera- bzw. Trideo-Aufzeichnungen des Spiels, so dass das volle Ausmaß der magischen Manipulation hinterher kaum nachvollziehbar war. - Zu den Folgen des Skandals, der als mit Abstand eklatantestes Beispiel für Magie-Missbrauch im Stadtkrieg in die Geschichte eingehen sollte, gehörten das bis 2063 geltende, komplette Magieverbot im Stadtkrieg - wie auch international, im Urban Brawl - und das bis heute gültige, vollständige Verbot des von der DKK als "blasphemisch" eingestuften Sports im Frei- und Kirchenstaat Westphalen, wo Bielefeld liegt.

LabRats-Aufstiegsmatch

Die erst 2051 gegründeten «AGC LabRats» erkämpften sich den Aufstieg vom Amateurstatus in die erste Liga der DSKL mit Chemtechwaffen, die sie von der AGC erhalten hatten, ehe deren Gebrauch vom ISSV verboten wurde. Dabei löschten sie das Team der «Kölner Maniaks» aus, die sie um ihren Ligaplatz herausgefordert hatten, und gelten seitdem als Paria der Liga.

Wipeout-Niederlage gegen Madrid

Das Team wurde allerdings wieder aufgebaut, und stand 2063 sogar in einem internationalen bzw. europäischen Wettbewerb, wo sie auf die «Madrid Matadores» aus dem Iberobrawl trafen. - In dieser Begegnung schaffte der junge, spanische Ork Gabriel Sanchez dann das selten gesehene Kunststück, den Madrilenen praktisch im Alleingang, als letzter, noch spielfähiger Madrider Brawler einen Wipeout-Sieg über die «Kölner Maniaks» aus der Allianz Deutscher Länder zu sichern. Speziell die Siegergeste während dieser Partie gegen die Kölner, als er Blut überströmt im Kölner Torkreis stand, und seine Hand mit dem Schlangen-Tattoo und dem Ball in die Kamera reckte, prägten seinen Kampfnamen "Solid Snake" .

Teutonen-Cup 2073

Als die Qualifikationsspiele für den Teutonen-Cup 2073 anstanden, gelang es dem wieder aufgebauten Kölner Team, das zu diesem Zeitpunkt nicht in der Liga war, sich gegen ... einen der begehrten Startplätze für die Amateure zu sichern, um die sich in diesem Jahr auch vier Häftlingsteams aus berühmt-berüchtigten Hochsicherheits-Strafvollzugsanstalten der Allianz bewerben durften.

In der Folge trafen sie in der ersten Teutonen-Cup-Begegnung auf die «Death Row Borkum», wo sie - nach den Amateuren aus den Quali-Matches - das erste DSKL-Team waren, das die überharte und ultra-brutale Spielweise der Gefängnis-Mannschaft zu spüren bekam. Die Maniaks wurden von ihren Gegnern praktisch ausradiert, die Begegnung endete vorzeitig und die Kölner gingen einmal mehr als Opfer besonderer Umstände geschlagen vom Platz.

Aufstieg und Teutonen-Cup '76

2076 gelang den Kölnern dann - endlich, wie viele Warmonger aus der Domstadt meinten - gegen die «Asphaltcowboys München» der Wiederaufstieg in die DSKL. Eigentlich wären sie damit auch automatisch für den Teutonen-Cup 2076 qualifiziert gewesen, da damals noch grundsätzlich alle jeweils aktuellen Ligateams regulär teilnahmeberechtigt waren. - Unmittelbar im Vorfeld des Pokalwettbewerbs wurden mehrere Kölner Spieler jedoch abseits der Kriegszone Opfer brutaler Übergriffe, wodurch vier Kölner auf die Intensivstation befördert wurden. In der Domstadt hegte man den dringenden Verdacht, dass das Geld, mit dem die angeheuerten Schläger bezahlt worden waren, aus dem Umfeld des Münchner Teams oder ihres Sponsors, der Sheriffs gekommen war, konnte dies jedoch nicht beweisen. Köln, das - aufgrund einer äußerst dünnen Personaldecke und knapper Finanzen - bis zum Auftaktmatch des Cups keinen adäquaten Ersatz anheuern konnte, gab seinen durch die geglückte Herausforderung und den Aufstieg errungenen Teutonen-Cup-Startplatz zähneknirschend an die Münchner zurück (während man den Ligaplatz in der Folgesaison behielt). In der Folge bot «Anarchie Wien», das sein Auftaktmatch gegen das von den Schwarzen Sheriffs gesponserte Münchner Team bestreiten musste, mehreren Kölner Spielern Plätze in ihrer Startaufstellung an. Dieses Angebot wurde von einigen der noch spielfähigen Kölner Kriegler auch dankend angenommen. Die folgende Begegnung im Sechzehntel-Finale (aka Runde Eins) des Cups war seitens der Anarchen und ihrer Kölner Leih-Spieler von extremer Härte und Entschlossenheit - wenn nicht blanker Mordlust - geprägt, der die Sherifftruppe nicht all zu viel entgegenzusetzen hatte. Die Bilder, wie diese auf den gegnerischen Teamkapitän regelrecht Jagd machten und der anschließenden Spielfeldexekution, bei der sie dem Gegenspieler keine Chance ließen, den Aufgabeschalter zu betätigen, haben sich ins kollektive Gedächtnis der Kölner wie auch Münchner Warmonger gebrannt.

Anschließend schafften es die Wiener - trotz teilweise mangelhafter Abstimmung mit den zu Beginn des Wettbewerbs ins Team integrierten Kölnern - sowohl die vom Schock des Derbys gegen die «Flamethrowers Fürth» aus deren Auftaktmatch angeschlagenen «Naniten Nürnberg» im Achtel- als auch die reine Elfen- und Amateurmannschaft der «Pomorya Griffins» im Viertelfinale zu schlagen. Gegen letztere errangen die vereinten Kölner und Wiener in Hannover einen Kantersieg, ehe gegen die «S-K Centurios Essen» dann das zu erwartende "Aus" folgte.

Die '77er Saison war dann allerdings wenig erfolgreich für die Kölner, die unter anderem den «Hamburg Rams» bei einer Begegnung in den verschlammten Ruinen von Koblenz unterlagen, wo die Kölner Orks und Trolle - was sie Geschwindigkeit und Agilität anging, mit dem für die Hanseaten spielenden Satyr ... einfach nicht mithalten konnten.



Köln (RRMP), Nordrhein-Ruhr (ADL)

Teamfarben

Schwarz - Orange - Hellblau

Gründungsjahr

2031

Sponsor

Ford (General Motors / Ares Macrotechnology)

Mitglieder

Trainer und Präsidium

Präsident der «Maniacs» ist Karl-Heinz Tremm, ein Mensch von 68 Jahren. Cheftrainer war in der Abstiegssaison 2080/81 Jakob Trebnitz, ein 53-jähriger Elf.

Spieler

Erste Mannschaft

Mannschaftskader der Saison 2080/81 - Erste Mannschaft
Name Position Metatyp/ variante Alter Anmerkungen
Piet “Pietschie” Mommsen Scout Mensch 37
Magda “Mama Bär” Bärmann Scout Troll 23 Kam in der Winterpause 2080/81 für 6.800.000 von den «Schwarzwald Titanen»
Huan “Miss White” Chiu Scout Elfe 22
Luca “Whistle” Werfel Scout Mensch 23
Husam Abdul-Sami “Abdi” Samaha Jäger Mensch 25
Thiago “Fire” Alves-Dias Jäger Elf 51
Esther “Alien” Sondegaard Jägerin Orkin 26
Vinka “Torture” Lovric Jägerin Mensch 25
Ingmar “Viking” Svenson Brecher Troll 31
Gabrielle “Knock Knock” Besell-Browne Brecherin Mensch 44
Anwar “Beset“ Neferhotep Schützin Mensch 26 Kam in der Winterpause 2080/81 für 6.800.000 von den «Cairo Scarabs»
Kae “Shuriken” Kouda Stürmer Mensch 23
Jakov Galic Sani Elf 57

Ersatzspieler

Mannschaftskader 2080/81 - Ersatzspieler
Name Position Metatyp/ variante Alter Anmerkungen
Blago “Rascal” Marinovic Scout Mensch 19
Gary “Wasteland” Graham Scout Ork 22
Scout
Scout
Blanka “Fürstin” Halamova Jägerin Trollin 33
Rania “Baddie” Andreasson Jägerin Mensch 23
Jäger
Jäger
Osmaro “Aeronaut” Ceballos Veliz Brecher Zwerg 34
Kristian “Späti” Baer Brecher Mensch 24
Yakha “Mädchen” Baturkayev Schützin Zwergin 20
Kinfe “Bouncer” Abel Stürmer Troll 26
Antoine “Paramedic” Desnoyer Sani Mensch 37

Ehemalige und verstorbene Spieler(innen)

Ehemalige und verstorbene Spieler(innen)
Name Position Metatyp/ variante Alter Anmerkungen
Killian “Bulle” Strewitz Brecher Mensch 24 Verstarb am 15. Februar 2081 am 16. Spieltag bei einer 7:4 Niederlage gegen die «Ruhrmetall Leviathane» durch einen Schuss durch die Beinarterie des orkischen Brechers Chris “Herkules” Head.