Zehn-Minuten-Krieg

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Zehn-Minuten-Krieg
2004
Art:
nicht-konventioneller Austausch mit chemischen (Libyen) und nuklearen Waffen (Israel)
Besonderheiten: Dauer von nur zehn Minuten
Kampfgebiet:
israelische und libyische Bevölkerungszentren
Kriegsausgang:
vollständige Zerstörung Libyens
Kriegsparteien:
Flag of Libya.png Libyen Flag of Israel.png Israel

Als Zehn-Minuten-Krieg (engl. Ten-Minute War) ging ein verheerender militärischer Schlagabtausch zwischen Israel und der Islamischen Republik Libyen im Jahre 2004 in die Geschichte ein.

Ablauf[Bearbeiten]

Der Konflikt begann mit einem Angriff Libyens auf Israel. Nach dem Libyen Israel mit einer Chemischen Waffe angegriffen und dabei Tel Aviv getroffen hatte, reagierten die Israelis mit einem Nuklearen Vergeltungsschlag gegen die Städte Libyens. Zehn Minuten später war der Staat Libyen Geschichte, die libyische Hauptstadt Tripolis in eine Kraterlandschaft verwandelt und mehr als die Hälfte der libyischen Ballungszentren radioaktiv verseuchte Ruinenfelder. Die Mehrheit der Libyer - Millionen von Einwohnern des nordafrikanischen Landes - waren sofort tot. Von denen, die das nukleare Armageddon zunächst überlebt hatten, war ein Großteil so schwer verstrahlt, daß ihr Tod binnen Wochen, Monaten oder doch wenigen Jahren absehbar war.

Nach dem Israel so alle Gerüchte, daß der jüdische Staat über ein nukleares Arsenal verfüge, eindrucksvoll bestätigt hatte, griff die UNO ein. Im Rahmen einer humanitären Mission evakuierte sie die wenigen Überlebenden.

Konsequenzen[Bearbeiten]

Von den Libyern, die die Angriffe selbst überlebt hatten, starben viele innerhalb der nächsten Tage, Wochen und Monate an den Folgen der Strahlenkrankheit. Nach dem israelischen Gegenangriff, der den Großteil der Bevölkerung des afrikanischen Landes getötet und seine komplette Infrastruktur zerstört hatte, hörte der libysche Staat auf zu existieren. Die UNO griff nun ein und im Rahmen einer humanitären Ad-Hoc-Mission evakuierte sie die wenigen Überlebenden nach Ägypten, Zentralafrika und den Nahen Osten, wo sie bis heute in Ghettos getrennt von der Bevölkerung der Gastländer leben.

Die UNO sicherte die sogenannte Tripoli Hot Zone und die übrige atomar verseuchte Wüste des ehemaligen Libyen zunächst mit Blauhelmtruppen. Nach dem diese 2015 abzogen, annektierte Ägypten das Gebiet, und verleibte die noch auf Jahrzehnte wenn nicht Jahrhunderte verstrahlte Region ihrem Staatsgebiet ein. Die - von den Ägyptern kaum patroullierten - Ruinen zogen in der Folge Plünderer und Schatzsucher an, die nach dem "Gold der Libyer", unentdeckten Artefakten und anderen zurückgebliebenen Reichtümern suchten. Das Risiko für ihre Gesundheit - wie auch für die der Käufer ihrer Beute - nahmen sie dabei ebenso in Kauf wie die Gefahr durch Nukleargeister.

Die Strahlung ließ allerdings deutlich rascher nach, als allgemein prognostiziert, und heute wird das Gebiet von den Megakonzernen, ihren Privatarmeen und Söldnern als Austragungsort für die Desert Wars und andere militärische Maneuver genutzt. [1] Außerdem veranstalteten die Azzies hier in den 2050ern auch einige ihrer mörderischen Gladiatoren-Shows wie «Golden Glory», bei dem zum Tode verurteilte Kriminelle um hohe Geldpreise sowie ihr Leben und ihre Freiheit kämpfen müssen, und die vom Trideo-Satellit «Deathstar-9» weltweit übertragen werden. [2]

Tel Aviv wurde größtenteils wiederhergestellt, allerdings wurden einige der von den Libyern getroffenen Stadtteile aufgegeben und bilden heute die Barrens des Sprawls. Einige der toxischen Zonen Israels, die sogenannten STOLZ, sind ebenfalls Resultat der libyschen Angriffe. [3]

Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert in seiner aktuellen Fassung auf dem Artikel Zehn-Minuten-Krieg in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich
hier.

Primärquellen zur Zehn-Minuten-Krieg sind:

  1. Niemandsland / Target: Wastelands S.21-22
  2. Shadowbeat (nur englisch)
  3. Shadows of Asia p.111 (nur englisch)

Outtime Info[Bearbeiten]


Zum Glück hat dieser chemisch/nukleare Schlagabtausch zwischen Libyen und Israel im Jahre 2004 in der Realität nie stattgefunden, und die Geschichte, so wie sie im Shadowrun-Rollenspiel dargestellt wird, wurde von der Wirklichkeit widerlegt.