Sydney

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Sydney
Überblick (Stand: ?)
Land: Australien
Bundesstaat: Neusüdwales
Koordinaten:
33°51' S, 151°15' O (GM), (OSM)
Einwohnerzahl: ca. 4.000.000
Sicherheit: AISE, lokale Polizei, Knight Errant
Unterwelt: Gatto N'Drise (Mafia), Bikies, Gangs und Go-Gangs

GeoPositionskarte - Sydney.PNG

Sydney ist eine Freie Stadt in Australien.

Geschichte[Bearbeiten]

Näheres zur Geographie und Geschichte Sidneys findet sich auf der Historienseite Wikipedia.

Seit der Wiederkehr der Magie im Jahr des Chaos - respektive des Erwachens - ist Sydney von einem beständigen Manasturm umgeben, der den Zugang zur Stadt stark erschwert und zeitweise auch völlig blockiert.

Shadowtalk Pfeil.png Stimmt nicht ganz... das mit den Manastürmen in Aussiland ging zwar 2011 los, aber Sydney wurde erst 2012 von dem Sturm eingeschlossen... da hatten wir es in Canberra, dem Regierungssitz, deutlich besser...
Shadowtalk Pfeil.png Wizzard of OZ

Darin lag auch der Grund dafür, die Australian Stock Exchange, die hier zuvor ihren Standort gehabt hatte, nach dem Crash von 2029 nach Melbourne zu verlegen, das sich in der Folge zum Mekka der Konzerne und Wirtschaftszentrum Nr. Eins auf dem australischen Kontinent entwickelte.

2030 haben die ansässigen Konzerne, die die Metroplex-Regierung beherrschen, die Stadt für unabhängig und zur Freien Stadt erklärt.

Stadtbild[Bearbeiten]

Kings Cross[Bearbeiten]

Kings Cross ist eines der ältesten Viertel der Stadt, das in vielen Dingen sehr altmodisch wirkt - etwa mit zahlreichen alten Ziegel- respektive Backsteinbauten und teilweise Ziegel-gepflasterten Gehwegen. In der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts ist es eine Art von Vergnügungsviertel voller Nachtlokale und Lasterhöhlen, darunter nicht wenige, in denen Transsexuelle, Dragqueens etc. als Unterhaltungskünstler auftreten. Dazwischen finden sich alle Arten von Esslokalen - vom Steakhouse über den asiatischen Schnell-Imbiss bis hin zu Kneipen, in denen man neben Drinks auch echtes Essen bekommt, ebenso, wie Second-Hand-Shops für gebrauchte Kleidung und ganz normale Geschäfte, wie beispielsweise eine Apotheke. - Wie in der gesamten Stadt führen auch hier die periodischen Ausbrüche von Manastürmen, die von der permanent über der Stadt hängenden Manawolke ausgehen, zu einer Vielzahl von bizarren, teilweise dauerhaften Effekten und in einigen Fällen auch zu erheblichen Zerstörungen, sei es durch vom Orkan herumgewirbeltes Straßenmobiliar und Fahrzeuge, durch Hagelschäden oder gar Dinge wie dem unerklärlichen und spurlosen Verschwinden eines oder mehrerer kompletter Obergeschosse eines Gebäudes. Auch schattenhafte Umrisse von Leuten, die sich im Manasturm in Nichts aufgelöst haben, und Statuen, die einmal lebende (Meta-)menschen waren, stellen deutliche Mahnungen an alle dar, die Gefahren nicht zu unterschätzen, die damit verbunden sind, unter der Manawolke zu leben. - Die Polizeipräsenz ist in Kings Cross - oder dem "Cross", wie Einheimische sagen - gering, Laster wie etwa Prostitution durch die allgegenwärtigen Joygirls und mehr oder minder offene Konsum von chemischen Drogen werden hier toleriert, und nur bei aufsehenerregenden Mordserien taucht die Staatspolizei AISE hier auf, um die Ermittlungen an sich zu reißen. - Die normalen, lokalen Polizisten werden von den Einheimischen dagegen spöttisch-abfällig "Schauerleute" genannt, was eigentlich die Berufsbezeichnung für Verladearbeiter am Hafen ist.

Harbor Bridge[Bearbeiten]

Die berühmte Harbor Bridge von Sydney galt als modernes Weltwunder und war eine große Touristen-Attraktion, ehe sie vom ersten Manasturm verunstaltet und schwer beschädigt wurde. Nachdem die Stadt es nicht geregelt bekam, die Schäden zu reparieren, und die Brücke wieder in einen für den Fahrzeugverkehr sicheren Zustand zu versetzen, besetzten Squatter die Brücke, errichteten dort ihre Hütten und organisierten sich in Clans. Als die Stadtväter schließlich die Mittel und die Logistik für eine gründliche Sanierung und umfassende Reparatur der Brücke aufbrachten, scheuten sie vor einer Konfrontation mit den organisierten Squattern zurück, verzichtete auf eine Räumung - die mit Sicherheit sehr hässlich geworden wäre - und baute stattdessen lieber einen Tunnel unter dem Grund des Hafenbeckens hindurch. Jene Squatter, die sich in das System der Clans mit ihren Regeln und abgesteckten Machtbereichen auf der Brücke nicht einfügen können oder wollen, oder aus diesem oder jenen Grund von dort vertrieben wurden, hausen in auf Flößen oder Schutthaufen errichteten Hütten und Unterständen unter der Brücke. Auf der Brücke gibt es einen regen Schwarzmarkt, und die, die unter der Brücke hausen, bergen teilweise Wertgegenstände wie Schmuckstücke und Credsticks, Waffen usw., die von der Brücke oder von Bord eines Schiffes oder der nach wie vor in Betrieb befindlichen, historischen Hafenfähre ins Wasser fallen oder geworfen werden. - Diese tauschen sie häufig bereitwillig gegen Nahrungsmittel, Kleidung, Alkoholika oder Drogen.

Konzerne[Bearbeiten]

Das Hauptquartier von Renraku Ozeanien liegt in Sydney [1]. Renraku ist auch Mitglied des Sydney Metropolitan Council [2]. Viele Aktivitäten Renrakus, wie die Beobachtung der Manastürme im Outback, gehen von hier aus [3].

Zu den Konzernen, die über ihre Konzerbeamten mehr Einfluss ausüben, als der gewählte Stadtrat des Sydney Metropolitan Council, gehören neben Renraku auch Ares' Tochter Knight Errant (die hier den Polizeivertrag hielt), Aztechnology, Baird Communications, Tanamyre Resources, die ihre World Square-Arkologie in Sidney stehen haben, und Wuxing Incorporated [4].

Einrichtungen[Bearbeiten]

Unterwelt[Bearbeiten]

Die Unterwelt Sidneys wird - abgesehen von den Bikies - von der Gatto N'Drise beherrscht, einem Ableger der italienischen N'drangheta, die als einzige Mafiafamilie Australiens in der Stadt operiert, und in der Melbourne-Commissione vertreten ist. Sie macht mit Schmuggel eine Menge Nuyen und Aussi-Dollars, auch, wenn eine von sechs Schmuggelfrachten im Schnitt durch die die Stadt umgebenden Manastürme verloren geht [5].

Daneben gibt es in der Stadt natürlich auch die üblichen Gangs und Go-Gangs (oder Go-Go-Gos), die etwa mit Straßendrogen dealen und in andere, kleinkriminelle Aktivitäten verwickelt sind.

«Righteous Right» ist eine in Sidney aktive, fanatische, gegen jegliche Cyber- und Bioware gerichtete Gruppierung. Viele ihrer umgangssprachlich Righters genannten Anhänger sind zugleich auch bigotte, anti-metamenschliche, magophobe und daneben auch gegen die australischen Ureinwohner, die Aboriginees und gegen in ihren Augen sexuell Verwirrte (wie Homo- oder Transsexuelle) eingestellte Rassisten, die in Sidney häufig auch gewaltsam gegen alle vorgeht, die ihrem Feindbild entsprechen, und in ihren Augen die Schuld an dem Göttlichen Strafgericht tragen, das sie in der Manawolke über Sidney und den Manastürmen sehen. Ihre - ausschließlich menschlichen und unvercyberten - Mitglieder, die das Symbol der Gruppe - ein doppeltes R - offen als Tattoo oder auf der Kleidung tragen, und häufig als Graffito an Wände in Kings Cross und anderswo in der Stadt sprühen, beschränken sich vielfach nicht auf Pöbeleien, das Verbreiten von Hassparolen und Körperverletzung, sondern schrecken auch vor Mord und Brandanschlägen nicht zurück. - Daß sie von Außenstehenden wegen ihrer technophoben und neo-ludditischen Ansichten manchmal als die "neuen Amishen" oder "Neo-Quäker" bezeichnet werden, stellt dementsprechend in vielen Fällen eine grobe und ungerechtfertigte Verharmlosung dar.


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sydney in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Die Liste der Autoren findet sich hier.

Primärquellen zu Sydney in Shadowrun sind:

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Corporate Download p.78
^[2] - Corporate Guide p.136
^[3] - Market Panic p.142
^[4] - Almanach der Sechsten Welt S.148
^[5] - Vice p.34

Weblinks[Bearbeiten]