Carmen Riccardi

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 Inoffiziell 
Carmen Riccardi
Alias Lady Bœuf
(verhasster Spitzname)
Geschlecht weiblich
Metatyp Mensch
Haarfarbe Schwarz
Magisch aktiv Magier
Nationalität italienisch
Staats-
angehörigkeit
Schweizerin
Konzern-
angehörigkeit
GENOM
Religion römisch-katholisch
Beruf Sicherheitsmagierin in Ausbildung
☏ Kom-Code: carmen.riccardi@genom.ch

Carmen Riccardi ist eine junge Schweizerin, deren Familie aus dem Ticino stammt, und die einem der “Magischen Unterstützungstrupps” angehört, die GENOMs Arche-Kampfmagier im Einsatz unterstützen.

Erscheinungsbild[Bearbeiten]

Carmen ist eine südländische Schönheit, von Natur aus mit einem Model-Körper und allen weiblichen Attributen gesegnet, auch, wenn ihre langen Beine vielleicht eins Spur muskulöser sind, als es bei den typischen mageren Laufstegschönheiten der Fall ist. Wenn die inzwischen 19jährige ihr beinahe hüftlanges, schwarzes Haar nicht offen trägt, bevorzugt sie komplizierte Hochsteckfrisuren und daneben liebt sie neo-viktorianische Kleider. Außerdem trägt sie neben ihrem - für eine Katholikin obligatorischen - Rosenkranz auch permanent eine antike Münze an einer Halskette, die Europa auf dem Stier zeigt...

Biographie[Bearbeiten]

Sie wurde in die Riccardi-Familie hineingeboren, die einen der beiden dominanten Familienclans innerhalb des Schweizer Mafia-Ablegers La Svizzera bildet. Sie verbrachte die frühe Kindheit im Kanton Liechtenstein, wo ihr Vater im Vorstand mehrerer Privatbanken sitzt. Ab ihrem neunten Lebensjahr besuchte sie – genau wie die anderen Sprösslinge der Tessiner White Collar-Mafiosi – die besten Internatsschulen der Alpenrepublik, ehe sich im Alter von 14 Jahren bei ihr die magische Begabung zeigte.

Obwohl sie selbst sich bis dahin nie etwas zu Schulden kommen lassen hatte, zeigte sich die ETH Zürich ausgesprochen ablehnend, ihr einen der begehrten Studienplätze fürs Thaumaturgie-Studium zu gewähren. Vermutlich hing das nicht zuletzt damit zusammen, dass mehrere Japaner, die hier Magie unterrichteten, enge Verbindungen zu Mitsuhama und damit dem Kabayashi-gumi hatten, das die Riccardis als lästige Konkurrenz ansah. Unglücklicher Weise lieferte Carmen Riccardi dadurch, dass sie zugab, seit dem ersten Erwachen ihrer magischen Fähigkeiten von beunruhigend intensiven Träumen von Stieren heimgesucht zu werden, all denen, die die Mafia-Prinzessin von einem Studienplatz fernhalten wollten, einen idealen Vorwand: Naturmagier, die dem Ruf eines Totems folgten, waren schließlich per se kraft Gesetzes vom Besuch der schweizerischen Hochschulen ausgeschlossen... Ihre Familie und namentlich ihr Vater waren über diese Diskriminierung ihrer Tochter (und den Affront gegen La Famiglia) natürlich mehr als erbost. Die Aussicht, dass Carmen womöglich auf die Sonderschule verbannt würde – wie sie die Ki-Schulen abfällig nannten – oder sich gar einer Magischen Retrogenese unterziehen müsste, falls sie keinen Platz in einer von der Eidgenossenschaft anerkannten magischen Ausbildungsstätte fand, war für die Riccardis inakzeptabel. Während die Familie mehrere Monate beratschlagte, ob man die begabte Tochter vielleicht besser in der Allianz oder der Italienischen Konföderation studieren lassen könnte, wozu man sie natürlich in die Obhut einer der dortigen Familien geben müsste, lief die Zeit für Carmen ab. Ihr Vater wandte sich daraufhin direkt an einen Großaktionär der Basler GENOM Corporation, von dem er ein paar ausstehende Gefallen einforderte, um ihr einen Thaumaturgie-Studienplatz an einer eidgenössischen Hochschule zu besorgen. Dass die Aufnahme seiner Tochter an der Universität Basel an die Bedingung geknüpft sein sollte, dass sie direkt im Anschluss an das thaumaturgische Grundstudium einen 5jährigen Dienstvertrag bei dem Chemiegiganten unterzeichnen musste, störte ihn dabei weniger. – Andererseits hatte er aber wohl auch keine richtige Vorstellung, was der Dienst in einem von GENOMs magischen Unterstützungstrupps in der Arche bedeutete... Seine Tochter lernte dies dagegen in den folgenden Jahren recht schnell, aber da sie die Entscheidung der Familie respektiert, ist sie entschlossen, aus der harten Lehrzeit das beste zu machen. – Die Bezahlung und die sonstigen Vergünstigungen sind ja auch nicht so schlecht...

Magische Fertigkeiten[Bearbeiten]

Da sie in der rigiden akademischen Magier-Ausbildung (Basel und Zürich nehmen sich da gegenseitig nicht viel) konsequent darauf gedrillt wurde, hermetische Theoreme und Formeln auswendig zu lernen, statt auf den Ruf ihres Schutzpatrons zu hören, wird Carmen wohl nie ihr volles Potential entwickeln können. – Nichts desto weniger ist sie sehr begabt, sowohl, was Barrierezauber angeht als auch hinsichtlich der magischen Verstärkung für ihren Kampfmagier und die anderen Mitglieder des Teams, und auch Heilzauber und Umgebungsmanipulationen beherrscht sie mittlerweile. – Wenn sie ihre Kräfte in besonders üblen Ecken der Arche einsetzen muss, wo die Hintergrundstrahlung jeden vernünftigen Rahmen sprengt, zeigt sie unter Stress gelegentlich eine Andeutung der sogenannten Maske des Schamanen. Dass sich hierbei sich die Konturen eines Stierkopfes über ihre Züge legen, hat ihr den Spitznamen „Lady Bœuf“ eingebracht, worüber sie sich jedes mal von neuem ärgert. Carmen hat die Angewohnheit, sich bei beschworenen Geistern für geleistete Dienste verbal zu bedanken, auch, wenn dies von ihren Tutoren und Lehrern bei GENOM als unnötig und sogar als Schwäche angesehen wird.

Persönliches[Bearbeiten]

In ihrer Freizeit wetteifert Carmen mit ihrer Teamkollegin Marie-Louisa Gerndt um die Aufmerksamkeit der tonangebenden, männlichen Mitglieder der GENOM-Konzernjugend. In letzter Zeit entwickelt sich aus dem anfänglich freundschaftlichen Wettbewerb allerdings eine ernsthafte Rivalität der beiden jungen Frauen, die – sollte sie eskalieren – schwerwiegende Folgen haben kann.

Ansonsten ist sie eine große Liebhaberin von Polenta und mediterranen Fleisch- und Gemüsegerichten, und kann auch selbst auf traditionelle Art und Weise kochen. Außerdem schätzt sie Neo-Klassik, und hat immer ein paar entsprechende Musik-Files auf ihrem Kommlink.


Quellen[Bearbeiten]

Der Charakter ist eine Eigenerfindung von Benutzer "Karel", und wurde von diesem auf Wunsch von Benutzer "Lobezno" entwickelt, um eine Nebenrolle in dessen Episodengeschichte "Der Letzte Flug des Greifen" um den letzten Run der Schweizer Runnerlegende Gryff zu spielen. - Dem entsprechend kommt er in keiner offiziellen Shadowrun-Quelle vor.

Weblinks[Bearbeiten]