Shiawase Biofood

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Shiawase Biofood
Überblick (Stand:?)
Art: Abteilung
Branche: Nahrungs- und Genussmittel, Konsumgüter
Mutterkonzern: Shiawase Corporation
Hauptsitz: Lille, Frankreich
Geschäftsführung: Isabelle Corbeau (ehem.)

Shiawase Biofood ist die Nahrungsmittelsparte der Shiawase Corporation.

Geschichte[Bearbeiten]

Shiawase Biofood entstand, als Korin Yamana Geschäftsführer von Shiawase wurde, und eine Reihe von Bereichen aus der Shiawase Biotech-Sparte ausgliederte, und sie - je nach Branche - entweder der neugegründeten Biofood-Sparte oder dem gleichfalls neuen Shiawase Omnicare zuschlug. [2]

Hatte sie ihren Hauptsitz zunächst - wie Shiawase Biotech - in Neo-Tokio, Japan, verlagerte sie diesen im späteren Verlauf des Jahres 2072 nach Lille in Frankreich [3], nachdem die Konzerne dem französischen Staat in Folge eines Mega-Skandals wegen des Bruchs der BRA die Zugeständnisse abgepresst hatten, die Lille faktisch zur Konzernstadt machten.

Leitung[Bearbeiten]

Geschäftsführerin von Shiawase Biofood war 2072 Isabelle Corbeau [3], ehe sie zu Saeder-Krupp wechselte.

Yokita Oshii, ein betagter Ork, der es durch kosmetische Chirurgie und Bioformung geschafft hat, als Mensch durchzugehen und der seinen wahren Metatyp erfolgreich verheimlichte, war 2072 Leiter von Shiawase Biofood in Neo-Tokio. [5]

Geschäftsprofil[Bearbeiten]

Ungeachtet des "Bio" im Namen produziert Shiawase Biofoods zu wesentlichen Teilen Soyfood und ähnliche Ersatznahrungsmittel unter Verwendung von Soya, Algen und Krill.

Lebensmittelspekulation[Bearbeiten]

Weiterhin betreibt Shiawase Biofoods in großem Umfang Spekulationen mit Nahrungsmitteln respektive Nahrungsmittel-bezogenen Wahrenterminen an den entsprechenden Börsen, was dem Konzern vor dem Hintergrund der durch den Fallout des Drachenbürgerkriegs ausgelösten Soja-Krise und diversen Missernten in Folge von Dürren und Extremwetterlagen in diversen Gegenden der Sechsten Welt enorme Profite bescherte. Damit dies auch so bleibt, ist man sich nicht zu fein, notfalls auf Shadowrunner zurückzugreifen, die den Wiederaufbau der Aztlaner Nahrungsmittelindustrie oder die Bemühungen der Horizon Group in dieser Branche weiter Fuß zu fassen, sabbotieren. - Daß die so erzielten Gewinne mit dem Hunger von Millionen bezahlt werden, scheint die Verantwortlichen bei Shiawase Biofoods eher weniger zu kümmern.

Shadowtalk Pfeil.png Was natürlich alles ganz entschieden Shiawases neuem, öffentlichen Bild der Good Compilance als auch den ethischen Ansprüchen des Shinto Adversory Boards zuwider läuft... mal ganz abgesehen davon, daß es vor diesem Hintergrund nun wirklich nicht mehr zu begreifen ist, wie Köpenicks konzernfreundliche Neo-Kommunistin - Lena Rabeja - ihren fortgesetzten, politisch-wirtschaftlichen Flirt mit Shiawase weiterhin rechtfertigen will!? - Daß sie von diesen Geschäftspraktiken ihres "Lieblingskons" wirklich absolut gar nichts wissen sollte, kann sie MIR zumindest nicht erzählen!
Shadowtalk Pfeil.png KPler Arbeiter aller Länder vereinigt euch ... mañana.


Marketing[Bearbeiten]

Unter anderem nutzt die Shiawase Biofood-Tochter Sensei Snack eine alljährlich stattfindende Wohltätigkeitslotterie als Marketing-Instrument. Dabei konnten die Käufer speziell übereinstimmende Paare speziell codierter RFID-Chips in den "Chocozashi"-Riegeln finden, und Sensei Snack zahlt für jedes gefundene Paar einen Nuyen in einen "Chocpot" genannten Spendentopf. Darüber, wofür die so zusammenkommende Summe - die 2071 immerhin 4.500.000 Nuyen betrug - letztlich gespendet wird, entscheidet dann der Sieger eines "DemoZone-5-Turniers", eines Shiawase-internen, Game-Show-artigen Wettkampfes von Konzernteams verschiedener Shiawase-Töchter und Abteilungen. 2072 gewann diesen 180 Stunden dauernden Wettkampf (und den goldenen Chocozashi-Pokal) das Team von Shiawase Biotech aus dem Freistaat Kalifornien, das entschied, das das Geld für die Opfer des Zwillings-Erdbebens von 2069 in Südkalifornien gespendet werden sollte. [4]

Shadowtalk Pfeil.png Typische "Konzernwohltätigkeit" bei der der angebliche Zweck von dem ganzen Spektakel, das der Konzern drum herum veranstaltet, und das ausschließlich dazu dient, sein Image aufzupolieren, und seine Produkte und Dienstleistungen zu bewerben, nahezu komplett in den Hintergrund gedrängt wird, und zum moralischen Feigenblatt für eine moderne Form von "Brot-und-Spiele" verkommt, während diese Art von "Wohltätigkeitsveranstaltungen" und -lotterien weniger profilierungssüchtigen, sauber arbeitenden Fundraisern gemeinnütziger NGOs das Wasser abgraben... von der Frage, wieviel von diesen viereinhalb Millionen wirklich bei den Bedürftigen im erdbeben- und flutzerstörten LA und San Diego ankommen, ganz abgesehen!
Shadowtalk Pfeil.png Auntie Equity


Kritik[Bearbeiten]

Im Zusammenhang mit einer Produkt-Rückrufaktion bei Aldi-Real wegen mit Lysterien belasteten Frühstücksflocken in der Allianz Deutscher Länder kam der Verdacht auf, die Kontamination könne etwas mit der Düngung mit Tierabwässern bei Shiawase Biofoods zu tun haben. Selbstverständlich hatten Sprecher des Mutterkonzerns wie auch von Sensei Snacks es sehr eilig, diese Vorwürfe zu dementieren und in den Newstickern und sonstigen Medien als halt- und gegenstandslos darzustellen.

Tochterfirmen[Bearbeiten]


Quellen[Bearbeiten]

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Corporate Guide / Konzerndossier S.154
^[2] - Corporate Guide / Konzerndossier S.160
^[3] - Corporate Guide / Konzerndossier S.161
^[4] - Corporate Guide / Konzerndossier S.164
^[5] - Corporate Enclaves / Konzernenklaven S.214
^[6] - Schattenkatalog 3 S.119 (enthält "Parabotany" / "Parabotanik" )
^[7] - Schattenhandbuch 2 S.75 (enthält "Parabotanik 2075")
^[8] - Berlin 2080 S.106

Weblinks[Bearbeiten]