Theorie der Magiezyklen: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Shadowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
K
(Weitere Hinweise für die Gültigkeit der Theorie)
 
(4 dazwischenliegende Versionen des gleichen Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
 
__TOC__
 
__TOC__
Die '''Theorie der Magiezyklen''' oder - wissenschaftlicher - '''Theorie der Manazyklen''' - ist eine wissenschaftliche Theorie, die besagt, daß sich das [[Magie]]-Level auf der Welt - egal, ob wir sie Gaia, Terra oder unsere gute, alte Erde nennen - in Kurven aufbaut, einen Höchststand erreicht, und dann wieder abnimmt, um einen Tiefpunkt zu erreichen, von woaus der Anstieg erneut beginnt, wobei die Entwicklung grob an mathematischen Parabeln orientiert ist.
+
Die '''Theorie der Magiezyklen''' - oder korrekter: '''Theorie der Manazyklen''' - ist eine wissenschaftliche Theorie, die eine oder mehrere Phasen eines erhöhten [[Mananiveau]]s, wie es seit Beginn des 21. Jahrhunderts beobachtet wird, zu einem früheren Zeitpunkt in der Geschichte postuliert. Darüberhinaus wird ein zyklischer Verlauf des Auftretens dieser Phasen angenommen. Diese Vorstellung erfreut sich in der [[Magietheorie]] durchaus einer großen Popularität, gilt aber noch nicht als allgemein akzeptiert, obwohl praktisch keine ernstzunehmenden konkurrierenden Theorien existieren. Ganz anders ist die öffentliche Wahrnehmung: In den Medien wurde von Anfang an vom [[Erwachen]] als ''Rückkehr der Magie'' gesprochen, die Existenz von Magie zu historischen Zeiten wird in großen Teilen der Bevölkerung nicht als kontrovers angesehen. Häufig fallen diese Vorstellungen allerdings mit Verschwörungstheorien insbesondere im Bezug auf [[Drachen]] oder [[Elfen]] zusammen.
 
+
Die quasi magielose [[5. Welt]] lag an solch einem Tiefpunkt, während in der im Jahre 2012 neu angebrochenen [[6. Welt]] der Gipfel- oder Scheitelpunkt des Manalevels noch längst nicht erreicht ist. Die Kurven des Manalevels verlaufen dabei jedoch nicht glatt, wie in der Mathematik, sondern weisen starke Schwankungen - ähnlich der Linien der Lebensfunktionen bei der Überwachung eines Patienten durch die entsprechende Tech - auf, die sich in [[Manaspikes]] und Manasenken äußern. Einzelne - oder richtiger: vereinzelte - Manaspikes gab es gemäß der [[Magietheorie]] auch in der 5. Welt, wo die Magie eigentlich ein so tiefes Niveau erreicht hatte, daß man von Magielosigkeit sprechen muß, womit sowohl das Auftreten von sog. «[[Spike-Babies]]» als auch einzelner, sehr seltener und isolierter, als magisch interpretierte Phänomene in der aufgezeichneten abendländischen Geschichte erklärt wird. [[Proto-Adepten]] würden hierdurch ebenso erklärt, wie bestimmte, von katholischen Kirchenrechtlern als "bestätigt" eingestufte Wunder in vergangenen Jahrhunderten oder die Tatsache, daß im Mittelalter und der beginnenden Neuzeit - also mitten in der 5. Welt - [[Grimoire|Grimoirien]] verfasst wurden, die heute - in der 6. Welt - wirksame [[Zaubersprüche]] enthalten. Für die Theorie der Manazyklen - und damit die Auffassung, daß es eine [[4. Welt]], in der [[Elf]]en, [[Zwerg]]e, [[Ork]]s, [[Troll]]e und andere metamenschliche Rassen existierten, gegeben habe, sprechen z. B. auch linguistische Untersuchungen der elfischen Sprache [[Spherentiel]], die eindeutig der Theorie von [[anti-metamenschlich]] (oder zumindest [[Anti-Tir-Sprüche|Tir-kritisch]]) eingestellten [[Menschen]] widersprechen, daß es sich um eine um eine Kunstsprache á la Esperanto handle. Auch uralte, magische Artefakte, die von Archäologen rund um den Globus entdeckt (wenn auch häufig nicht veröffentlicht) werden, sowie Knochenfunde von Para-[[Critter]]n oder in Gletschereis [[Österreich]]s konservierten Leichen von Orks oder Trollen aus der Zeit Özzis sprechen in dieser Hinsicht eine deutliche Sprache...
+
  
 
==Motivation der Theorie==
 
==Motivation der Theorie==
Zeile 11: Zeile 9:
 
Sowohl das Vorwissen über verschiedene Manifestationen, insbesondere erwachte Kreaturen, in der Mythologie, wie auch das Wissen über Magie und die Wirksamkeit magischer Methoden, werden nun im Rahmen der Theorie auf frühere magische Phasen zurückgeführt, in denen die Menschheit mit diesen Phänomenen vertraut war und die sich in Geschichten und Erzählungen überliefert haben.
 
Sowohl das Vorwissen über verschiedene Manifestationen, insbesondere erwachte Kreaturen, in der Mythologie, wie auch das Wissen über Magie und die Wirksamkeit magischer Methoden, werden nun im Rahmen der Theorie auf frühere magische Phasen zurückgeführt, in denen die Menschheit mit diesen Phänomenen vertraut war und die sich in Geschichten und Erzählungen überliefert haben.
  
==Anerkennung der Theorie==
+
===Weitere Hinweise für die Gültigkeit der Theorie===
Während diese Theorie anfangs geradezu verlacht wurde, und als exotisch und verschroben galt, hat sie sich in der hermetischen Fachwelt mittlerweile etabliert, und wurde von einzelnen, legendären sog. "[[Unsterbliche Elfen|Unsterblichen Elfen]]" wie [[Harlequin]] und [[Ehran|Ehran dem Schreiber]] sowie dem verstorbenen [[Großdrachen]] und [[UCAS]]-Präsident [[Dunkelzahn]] teilweise bestätigt. Insbesondere Ehrans Werk «Menschen und der Zyklus der Magie» - eigentlich eine Rede, die nur für die Ohren der Mitglieder des [[Policlub]]s der «[[Young Elven Technologists]]» bestimmt war, deren Manuskript aber seinen Weg ins [[Shadowland]] fand - lieferte hierzu wichtige Einblicke. Im Zusammenhang mit der Theorie ist auch der mysthische Kontinent [[Atlantis]] zu sehen, der nur existieren konnte, solange sich das Mana-Level über einem bestimmten Grenzwert befand, und der untergegangen sein soll, als dieser unterschritten wurde. Sowohl die [[Atlantean Foundation]] als auch die Sekte der «Atlantischen Wiedergeburt» sind klare Anhänger dieser Auffassung.  
+
 
 +
*linguistische Untersuchungen von [[Sperethiel]], die auf eine lange Zeiträume einnehmende, evolutive Formung der Sprache hindeuten
 +
{{Shadowtalk|Auch wenn es unter den [[Anti-Tir-Sprüche|Tir-kritischen]] Zeitgenossen und insbesondere den [[anti-metamenschlich]]en Rassisten immer noch viele gibt, die diese Untersuchungen als Schwindel diffamieren, und behaupten, die angebliche Elfensprache sei eine Kunstsprache wie Esperanto oder das ''Klingonisch'' der «Star Trek»- Fans...|'''''Linguiste'''''}}
 +
*Aussagen von Drachen (insbesondere [[Dunkelzahn]], Interview am [[Cherry Creek Lake]] und Auftritte bei [[Wyrm Talk]])
 +
*Zusammenfallen des Auftreten des Erwachens und der Vorhersage der Sechsten Welt durch den Mayanischen Kalender (siehe auch Sichtung von [[Ryumyo]])
 +
*Funde [[Magische Artefakte|magischer Artefakte]], die aus der Zeit vor dem Erwachen stammen, allerdings häufig nicht veröffentlich wurden {{Quelle|1}}
 +
*Funde von Fossilien paranormaler Kreaturen wie Drachenskeletten/-knochen {{Quelle|2}} oder mumifizierten, im Eis eines österreichischen Gletschers eingefrorenen Orks oder Trollen aus der Zeit Ötzis. {{Quelle|3}}
 +
*Existenz von [[Spikebabies]] (eher gesichert)
 +
*Gerüchte über [[unsterbliche Elfen]] (eher ungesichert)
 +
 
 +
==Die Menschen und der Zyklus der Magie==
 +
Als ein Kuriosum im Rahmen der Theorie der Manazyklen gilt das Transkript einer Rede von [[Ehran the Scribe]], das schon vor dem [[Crash von 2064|zweiten Crash]] in der [[Matrix]] kursierte. Ehran hielt die Rede mit dem Titel "[http://www.eisparadies.org/fileadmin/shadow/material/Lesestoff/b6w-zyklus-der-magie.pdf Menschen & der Zyklus der Magie]" vor den Mitgliedern des elfischen [[Policlub]] [[Young Elven Technologists]] und präsentiert die Theorie der Manazyklen darin sehr detailliert als objektive Wirklichkeit. Vertraut man dem Inhalt des Dokuments, muss man davon ausgehen, dass für ihn die Theorie ein Faktum darstellt. Ehrans Gewissheit ist in der Tat verblüffend und führt schnell zu Verschwörungstheorien über unsterbliche Elfen, weshalb die Authenzität des Dokuments von manchen angezweifelt wird.
 +
 
 +
Eine kurze Schilderung der Kernthesen:
 +
 
 +
:Mana, welches für die Magie verantwortlich ist, steigt und sinkt in Wellenform an und ab. Der Zeitpunkt im Zyklus, an dem die Welt magisch erwacht oder die Magie wieder einschläft nennt man Schwellenniveau. Die Zeit zwischen diesen beiden Zeitpunkten ist eine "Welt". Das letzte magische Zeitalter war die vierte Welt, sie endete am 12.08.3113 v. Chr. als die fünfte Welt begann.
 +
 
 +
:Traditionell wird nach Ehran das Schwellenniveau durch den Zeitpunkt definiert, an dem der erste [[Große Drachen|Große Drache]] erwacht beziehungsweise an dem der letzte Große Drache in seinen langen Schlaf fällt. Die durchschnittliche Zeit zwischen den Schwellenniveaus liegt bei circa 5200 Jahren.
 +
 
 +
:Gemäß des Maya-Kalender wird die [[Sechste Welt]] am 04.04.7137 n. Chr. enden.
 +
 
 +
:Allem Anschein nach ist die Wellenform des Mana-Verlaufs nicht ebenmäßig, sondern beinhaltet Fluktuationen. Dieses würde die Geschichten über Drachen Zauberer und ähnliche magische Phänomene sowie die sogenannten Spikebabies ([[Elfen]] und [[Zwerge]], die innerhalb eines niedrigen Mana-Niveaus geboren wurden) erklären.
 +
 
 +
==Alternative Theorien==
 +
 
 +
Die meisten alternativen Ansätze schließen Phasen magischer Aktivität vor der Sechsten Welt nicht explizit aus, bieten aber andere Erklärungen für das ''Vorwissen'' über Magie.
 +
 
 +
===Plastizität magischer Erscheinungen===
 +
 
 +
Diese Theorie ist sozusagen die Umkehrung der Kausalitätsbeziehung zwischen erlebten magischen Phänomenen und ihrer kulturellen Verankerung. Sie geht davon aus, dass magische Erscheinungen formbar sind. Die menschliche Psyche hat das Mana geformt, so dass es Formen annimmt, die den Gestalten, der tief in unserer Pysche verankerten Mythologie, entsprechen. Anstatt dass Menschen also schon einmal einen Drachen gesehen und das überliefert haben, sind erst die Drachen durch das Ausschmücken und Weitergeben von Erzählungen entstanden und die Vorstellung hat dann ab dem Zeitpunkt, wo das Mananiveau hoch genug war, das Mana so geformt, dass es die Form eines Drachens hervorgebracht hat. Die [[Psionik|Psionische Weltvorstellung]] fußt auf solchen Ideen.
 +
{{shadowtalk|So abwegig ist das ganze gar nicht, wenn man mal bedenkt, daß ein [[WizKid]] von der Straße sein Mojo aus einem Mix von [[Karl Kombatmage]]-Moves und [[korea]]nischen [[Trid]]-Animes aus den {{Shx|2050er|50ern}} zusammensetzt und damit auch nicht schlechter fährt, als ein Magier der uralte Rituale eines hermetischen Geheimbundes verwendet. Wer weiß, was die Menschheit alles herbeigeträumt hat?|'''''zATT'''''}}
 +
{{shadowtalk|Wie sagte mal The Big 'D' treffend dazu: ''Du träumst, also bin ich? Ich denke, nicht.'' |'''''Horatio'''''}}
 +
===Magischer Einfluss auf Kollektives Unbewusstes===
 +
 
 +
Eine weitere simple Alternativtheorie bietet eine Erklärung für ''Vorwissen'', die ebenfalls nicht auf die Idee des schon einmal Erlebten zurückgreifen muss. Demnach hat die Magie in Zeiten, wo das Mananiveau niedrig war (eventuell also schon immer), trotzdem einen Einfluss auf die Menschen gehabt. Magie hat das ''Kollektive Unbewusste'' der Menschheit angesprochen, es mit Eindrücken magischer Phänomene versorgt. Diese Wirkungen haben sich wiederum in den Geschichten und Erzählungen der Menschen niedergeschlagen und aus diesem Grund kommen uns magische Wesen bekannt vor, die jetzt bei höherem Mananiveau auch physisch manifestiert sind.
 +
 
 +
===Erfahrungen mit Magie durch Manaspikes===
 +
 
 +
[[Manaspike]]s sind zeitlich begrenzte Ausschlagsspitzen des Mananiveau an einem bestimmten Ort. Es wird vermutet, dass dieses Phänomen auch vor dem Erwachen existiert hat. Einige Forscher interpretieren historische Ereignisse dahingehend neu und wollen Belege für diese These gefunden haben, gewichtiger sind allerdings die Hinweise auf die Existenz von Spikebabies. Manaspikes könnten Menschen die Möglichkeit gegeben haben, Erfahrungen mit magischen Phänomenen zu sammeln, ohne dass dafür eine magische Aktivität auf dem Niveau der Sechsten Welt notwendig gewesen wäre.
 +
 
 +
Befürworter der Theorie der Manazyklen halten hier entgegen. Anstatt den Gedanken von Manaspikes in magisch inaktiven Phasen als Konkurrenztheorie anzusehen, betrachten sie ihn eher als eine komplementäre Theorie. Sporadisch auftretende Erfahrungen mit Magie, so die Argumentation, haben das bereits vorhandene magische Wissen wachgehalten. Weiterhin wird argumentiert, dass sporadische Erfahrungen nicht ausreichen, um magische Phänomene auf so breiter Basis in der Mythologie der Menschheit zu verankern. Ein früheres Zeitalter mit magischer Aktivität auf globaler Ebene kommt dafür eher in Frage.
  
 
==Schwellenwerte im Magielevel==
 
==Schwellenwerte im Magielevel==
 
Das Ende der 5. und das [[Erwachen]] der 6. Welt wird innerhalb der Kurve mit dem Zeitpunkt, als der erste [[Drache]] aus seinem langen Schlaf erwachte und es gleichzeitig zum massenhaften Auftreten von [[UGE]], der Geburt von [[Elf]]en und [[Zwerge]]n, kam - also dem Jahr 20 - festgelegt. Weitere Schwellenwerte waren mit dem Auftreten der [[Goblinisierung]] von Menschen in [[Ork]]s und [[Troll]]e und mit [[SURGE]] (in Wechselwirkung mit Halleys Komet) erreicht. Das Auftreten bestimmter [[Magische Bedrohungen|magischer Bedrohungen]] wie [[Insektengeister]], [[Shedim]] oder [[Imps]] wird gleichfalls mit bestimmten Schwellenwerten verbunden, wenn diese Geister von ihren eigenen [[Metaebenen]] aus Zugang zum [[Astralraum]] und zur Realwelt erhalten, und auf dem Höhepunkt des jeweiligen Manazyklus können auch die als [[Horrors]] bezeichneten Dämonen massenhaft in unsere Wirklichkeit eindringen. In der 4. Welt sollen diese Horrors wesentlich zum Fall und der Zerstörung der damaligen Hochkulturen beigetragen und die [[Metamenschheit]] an den Rand der Auslöschung gebracht haben.  Eine (u. U. vorübergehende) künstliche Erhöhung des Magielevels - etwa durch übermächtige Rituale wie den [[Großer Geistertanz|Großen Geistertanz]] oder die massive Anwendung von [[Blutmagie]] in [[Aztlan]] - kann fataler Weise zu einer Vor-Verlegung dieser Punkte führen... Sowohl Harlequin als auch Dunkelzahn waren immer ganz entschieden bemüht, solche unerwünschten zusätzlichen Manaspitzen zu verhindern, zu korrigieren oder wenigstens abzuschwächen.  
 
Das Ende der 5. und das [[Erwachen]] der 6. Welt wird innerhalb der Kurve mit dem Zeitpunkt, als der erste [[Drache]] aus seinem langen Schlaf erwachte und es gleichzeitig zum massenhaften Auftreten von [[UGE]], der Geburt von [[Elf]]en und [[Zwerge]]n, kam - also dem Jahr 20 - festgelegt. Weitere Schwellenwerte waren mit dem Auftreten der [[Goblinisierung]] von Menschen in [[Ork]]s und [[Troll]]e und mit [[SURGE]] (in Wechselwirkung mit Halleys Komet) erreicht. Das Auftreten bestimmter [[Magische Bedrohungen|magischer Bedrohungen]] wie [[Insektengeister]], [[Shedim]] oder [[Imps]] wird gleichfalls mit bestimmten Schwellenwerten verbunden, wenn diese Geister von ihren eigenen [[Metaebenen]] aus Zugang zum [[Astralraum]] und zur Realwelt erhalten, und auf dem Höhepunkt des jeweiligen Manazyklus können auch die als [[Horrors]] bezeichneten Dämonen massenhaft in unsere Wirklichkeit eindringen. In der 4. Welt sollen diese Horrors wesentlich zum Fall und der Zerstörung der damaligen Hochkulturen beigetragen und die [[Metamenschheit]] an den Rand der Auslöschung gebracht haben.  Eine (u. U. vorübergehende) künstliche Erhöhung des Magielevels - etwa durch übermächtige Rituale wie den [[Großer Geistertanz|Großen Geistertanz]] oder die massive Anwendung von [[Blutmagie]] in [[Aztlan]] - kann fataler Weise zu einer Vor-Verlegung dieser Punkte führen... Sowohl Harlequin als auch Dunkelzahn waren immer ganz entschieden bemüht, solche unerwünschten zusätzlichen Manaspitzen zu verhindern, zu korrigieren oder wenigstens abzuschwächen.  
 +
 +
<!-- Ende des Artikelinhalts - Metainformationen -->
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==
 +
Dieser Artikel basiert in seiner jetzigen Form auf dem Artikel {{Shx|Theorie_der_Manazyklen|Theorie der Manazyklen}} in der {{Shx|Shadowhelix}}, der dort unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich hier.
 +
 +
'''Primärquellen zur <u>Theorie der Manazyklen</u> sind:'''
 
* "Humans & the Cycle of Magic" / "[http://www.eisparadies.org/fileadmin/shadow/material/Lesestoff/b6w-zyklus-der-magie.pdf Menschen & der Zyklus der Magie]" - in der ''realen Welt'' von Tom Dowd. Das Pdf zum kostenlosen Download findet sich auf www.Eisparadies.org.   
 
* "Humans & the Cycle of Magic" / "[http://www.eisparadies.org/fileadmin/shadow/material/Lesestoff/b6w-zyklus-der-magie.pdf Menschen & der Zyklus der Magie]" - in der ''realen Welt'' von Tom Dowd. Das Pdf zum kostenlosen Download findet sich auf www.Eisparadies.org.   
  
==Weblinks==
+
===Quellendetails:===
* {{Shx|Theorie_der_Manazyklen|Theorie der Manazyklen}} in der {{Shx|Shadowhelix}}
+
# [[Feind meines Feindes]] / [[Loose Alliances]] p.76
 +
# [[Portfolio of a Dragon Dunkelzahn's Secrets]]
 +
# [[Walzer, Punks und Schwarzes ICE|Walzer, Punks & Schwarzes ICE]]
 +
 
 
[[Kategorie:Magie]]
 
[[Kategorie:Magie]]

Aktuelle Version vom 6. April 2009, 16:58 Uhr

Die Theorie der Magiezyklen - oder korrekter: Theorie der Manazyklen - ist eine wissenschaftliche Theorie, die eine oder mehrere Phasen eines erhöhten Mananiveaus, wie es seit Beginn des 21. Jahrhunderts beobachtet wird, zu einem früheren Zeitpunkt in der Geschichte postuliert. Darüberhinaus wird ein zyklischer Verlauf des Auftretens dieser Phasen angenommen. Diese Vorstellung erfreut sich in der Magietheorie durchaus einer großen Popularität, gilt aber noch nicht als allgemein akzeptiert, obwohl praktisch keine ernstzunehmenden konkurrierenden Theorien existieren. Ganz anders ist die öffentliche Wahrnehmung: In den Medien wurde von Anfang an vom Erwachen als Rückkehr der Magie gesprochen, die Existenz von Magie zu historischen Zeiten wird in großen Teilen der Bevölkerung nicht als kontrovers angesehen. Häufig fallen diese Vorstellungen allerdings mit Verschwörungstheorien insbesondere im Bezug auf Drachen oder Elfen zusammen.

Motivation der Theorie[Bearbeiten]

Die Behauptung früherer magischer Phasen basiert in erster Linie auf der großen Ähnlichkeit magischer Manifestationen, die durch das Erwachen entstanden sind, und Figuren und Erscheinungen aus der menschlichen Mythologie. Wesen wie Drachen, Geister und viele andere erwachte Spezies, aber auch Metamenschenformen wie Elfen, Zwerge, Orks und Trolle, waren für Menschen sofort als solche erkennbar. Untersuchungen haben Übereinstimmungen zwischen mythischen Figuren und ihrem nunmehr wirklich existierenden Pendant, häufig bis in kleinste Details hinein, nachweisen können. Die Annahme, dass diese zufällig sind, wird daher nicht mehr ernsthaft vertreten.

Die zweite gewichtige Beobachtung war, dass nach dem Erwachen magische Praktiken und Rituale plötzlich tatsächlich Wirksamkeit zeigten. Genauso wurden an magischen Orten (Steinkreise, geheiligte Orte usw.) oder entlang von sogenannten magischen Linien (Drachenlinen, Ley-Linien usw.) tatsächlich im erhöhten Maß magische Phänomene beobachtet.

Sowohl das Vorwissen über verschiedene Manifestationen, insbesondere erwachte Kreaturen, in der Mythologie, wie auch das Wissen über Magie und die Wirksamkeit magischer Methoden, werden nun im Rahmen der Theorie auf frühere magische Phasen zurückgeführt, in denen die Menschheit mit diesen Phänomenen vertraut war und die sich in Geschichten und Erzählungen überliefert haben.

Weitere Hinweise für die Gültigkeit der Theorie[Bearbeiten]

  • linguistische Untersuchungen von Sperethiel, die auf eine lange Zeiträume einnehmende, evolutive Formung der Sprache hindeuten
Shadowtalk Pfeil.png Auch wenn es unter den Tir-kritischen Zeitgenossen und insbesondere den anti-metamenschlichen Rassisten immer noch viele gibt, die diese Untersuchungen als Schwindel diffamieren, und behaupten, die angebliche Elfensprache sei eine Kunstsprache wie Esperanto oder das Klingonisch der «Star Trek»- Fans...
Shadowtalk Pfeil.png Linguiste
  • Aussagen von Drachen (insbesondere Dunkelzahn, Interview am Cherry Creek Lake und Auftritte bei Wyrm Talk)
  • Zusammenfallen des Auftreten des Erwachens und der Vorhersage der Sechsten Welt durch den Mayanischen Kalender (siehe auch Sichtung von Ryumyo)
  • Funde magischer Artefakte, die aus der Zeit vor dem Erwachen stammen, allerdings häufig nicht veröffentlich wurden [1]
  • Funde von Fossilien paranormaler Kreaturen wie Drachenskeletten/-knochen [2] oder mumifizierten, im Eis eines österreichischen Gletschers eingefrorenen Orks oder Trollen aus der Zeit Ötzis. [3]
  • Existenz von Spikebabies (eher gesichert)
  • Gerüchte über unsterbliche Elfen (eher ungesichert)

Die Menschen und der Zyklus der Magie[Bearbeiten]

Als ein Kuriosum im Rahmen der Theorie der Manazyklen gilt das Transkript einer Rede von Ehran the Scribe, das schon vor dem zweiten Crash in der Matrix kursierte. Ehran hielt die Rede mit dem Titel "Menschen & der Zyklus der Magie" vor den Mitgliedern des elfischen Policlub Young Elven Technologists und präsentiert die Theorie der Manazyklen darin sehr detailliert als objektive Wirklichkeit. Vertraut man dem Inhalt des Dokuments, muss man davon ausgehen, dass für ihn die Theorie ein Faktum darstellt. Ehrans Gewissheit ist in der Tat verblüffend und führt schnell zu Verschwörungstheorien über unsterbliche Elfen, weshalb die Authenzität des Dokuments von manchen angezweifelt wird.

Eine kurze Schilderung der Kernthesen:

Mana, welches für die Magie verantwortlich ist, steigt und sinkt in Wellenform an und ab. Der Zeitpunkt im Zyklus, an dem die Welt magisch erwacht oder die Magie wieder einschläft nennt man Schwellenniveau. Die Zeit zwischen diesen beiden Zeitpunkten ist eine "Welt". Das letzte magische Zeitalter war die vierte Welt, sie endete am 12.08.3113 v. Chr. als die fünfte Welt begann.
Traditionell wird nach Ehran das Schwellenniveau durch den Zeitpunkt definiert, an dem der erste Große Drache erwacht beziehungsweise an dem der letzte Große Drache in seinen langen Schlaf fällt. Die durchschnittliche Zeit zwischen den Schwellenniveaus liegt bei circa 5200 Jahren.
Gemäß des Maya-Kalender wird die Sechste Welt am 04.04.7137 n. Chr. enden.
Allem Anschein nach ist die Wellenform des Mana-Verlaufs nicht ebenmäßig, sondern beinhaltet Fluktuationen. Dieses würde die Geschichten über Drachen Zauberer und ähnliche magische Phänomene sowie die sogenannten Spikebabies (Elfen und Zwerge, die innerhalb eines niedrigen Mana-Niveaus geboren wurden) erklären.

Alternative Theorien[Bearbeiten]

Die meisten alternativen Ansätze schließen Phasen magischer Aktivität vor der Sechsten Welt nicht explizit aus, bieten aber andere Erklärungen für das Vorwissen über Magie.

Plastizität magischer Erscheinungen[Bearbeiten]

Diese Theorie ist sozusagen die Umkehrung der Kausalitätsbeziehung zwischen erlebten magischen Phänomenen und ihrer kulturellen Verankerung. Sie geht davon aus, dass magische Erscheinungen formbar sind. Die menschliche Psyche hat das Mana geformt, so dass es Formen annimmt, die den Gestalten, der tief in unserer Pysche verankerten Mythologie, entsprechen. Anstatt dass Menschen also schon einmal einen Drachen gesehen und das überliefert haben, sind erst die Drachen durch das Ausschmücken und Weitergeben von Erzählungen entstanden und die Vorstellung hat dann ab dem Zeitpunkt, wo das Mananiveau hoch genug war, das Mana so geformt, dass es die Form eines Drachens hervorgebracht hat. Die Psionische Weltvorstellung fußt auf solchen Ideen.

Shadowtalk Pfeil.png So abwegig ist das ganze gar nicht, wenn man mal bedenkt, daß ein WizKid von der Straße sein Mojo aus einem Mix von Karl Kombatmage-Moves und koreanischen Trid-Animes aus den 50ern zusammensetzt und damit auch nicht schlechter fährt, als ein Magier der uralte Rituale eines hermetischen Geheimbundes verwendet. Wer weiß, was die Menschheit alles herbeigeträumt hat?
Shadowtalk Pfeil.png zATT
Shadowtalk Pfeil.png Wie sagte mal The Big 'D' treffend dazu: Du träumst, also bin ich? Ich denke, nicht.
Shadowtalk Pfeil.png Horatio

Magischer Einfluss auf Kollektives Unbewusstes[Bearbeiten]

Eine weitere simple Alternativtheorie bietet eine Erklärung für Vorwissen, die ebenfalls nicht auf die Idee des schon einmal Erlebten zurückgreifen muss. Demnach hat die Magie in Zeiten, wo das Mananiveau niedrig war (eventuell also schon immer), trotzdem einen Einfluss auf die Menschen gehabt. Magie hat das Kollektive Unbewusste der Menschheit angesprochen, es mit Eindrücken magischer Phänomene versorgt. Diese Wirkungen haben sich wiederum in den Geschichten und Erzählungen der Menschen niedergeschlagen und aus diesem Grund kommen uns magische Wesen bekannt vor, die jetzt bei höherem Mananiveau auch physisch manifestiert sind.

Erfahrungen mit Magie durch Manaspikes[Bearbeiten]

Manaspikes sind zeitlich begrenzte Ausschlagsspitzen des Mananiveau an einem bestimmten Ort. Es wird vermutet, dass dieses Phänomen auch vor dem Erwachen existiert hat. Einige Forscher interpretieren historische Ereignisse dahingehend neu und wollen Belege für diese These gefunden haben, gewichtiger sind allerdings die Hinweise auf die Existenz von Spikebabies. Manaspikes könnten Menschen die Möglichkeit gegeben haben, Erfahrungen mit magischen Phänomenen zu sammeln, ohne dass dafür eine magische Aktivität auf dem Niveau der Sechsten Welt notwendig gewesen wäre.

Befürworter der Theorie der Manazyklen halten hier entgegen. Anstatt den Gedanken von Manaspikes in magisch inaktiven Phasen als Konkurrenztheorie anzusehen, betrachten sie ihn eher als eine komplementäre Theorie. Sporadisch auftretende Erfahrungen mit Magie, so die Argumentation, haben das bereits vorhandene magische Wissen wachgehalten. Weiterhin wird argumentiert, dass sporadische Erfahrungen nicht ausreichen, um magische Phänomene auf so breiter Basis in der Mythologie der Menschheit zu verankern. Ein früheres Zeitalter mit magischer Aktivität auf globaler Ebene kommt dafür eher in Frage.

Schwellenwerte im Magielevel[Bearbeiten]

Das Ende der 5. und das Erwachen der 6. Welt wird innerhalb der Kurve mit dem Zeitpunkt, als der erste Drache aus seinem langen Schlaf erwachte und es gleichzeitig zum massenhaften Auftreten von UGE, der Geburt von Elfen und Zwergen, kam - also dem Jahr 20 - festgelegt. Weitere Schwellenwerte waren mit dem Auftreten der Goblinisierung von Menschen in Orks und Trolle und mit SURGE (in Wechselwirkung mit Halleys Komet) erreicht. Das Auftreten bestimmter magischer Bedrohungen wie Insektengeister, Shedim oder Imps wird gleichfalls mit bestimmten Schwellenwerten verbunden, wenn diese Geister von ihren eigenen Metaebenen aus Zugang zum Astralraum und zur Realwelt erhalten, und auf dem Höhepunkt des jeweiligen Manazyklus können auch die als Horrors bezeichneten Dämonen massenhaft in unsere Wirklichkeit eindringen. In der 4. Welt sollen diese Horrors wesentlich zum Fall und der Zerstörung der damaligen Hochkulturen beigetragen und die Metamenschheit an den Rand der Auslöschung gebracht haben. Eine (u. U. vorübergehende) künstliche Erhöhung des Magielevels - etwa durch übermächtige Rituale wie den Großen Geistertanz oder die massive Anwendung von Blutmagie in Aztlan - kann fataler Weise zu einer Vor-Verlegung dieser Punkte führen... Sowohl Harlequin als auch Dunkelzahn waren immer ganz entschieden bemüht, solche unerwünschten zusätzlichen Manaspitzen zu verhindern, zu korrigieren oder wenigstens abzuschwächen.


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert in seiner jetzigen Form auf dem Artikel Theorie der Manazyklen in der Shadowhelix, der dort unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich hier.

Primärquellen zur Theorie der Manazyklen sind:

  • "Humans & the Cycle of Magic" / "Menschen & der Zyklus der Magie" - in der realen Welt von Tom Dowd. Das Pdf zum kostenlosen Download findet sich auf www.Eisparadies.org.

Quellendetails:[Bearbeiten]

  1. Feind meines Feindes / Loose Alliances p.76
  2. Portfolio of a Dragon Dunkelzahn's Secrets
  3. Walzer, Punks & Schwarzes ICE