Peer Rugowski: Unterschied zwischen den Versionen

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Hazmat zeichnete für die Rubrik des einstigen [[Hostzine]]s verantwortlich, die sich an [[Rigger]], Tuner, Streetracer, Drifter, [[Autoduellisten]] und generell Auto-Enthusiasten und Geschwindigkeitsfanatiker richtete. Deren Inhalte bewegten sich häufig in einem juristischen Graubereich oder deutlich jenseits davon, was die verantwortliche Chefredakteurin und Herausgeberin [[Hülya Gülerbasli]], die dem Underground-Magazin die Form einer GmbH nach ADL-Recht verpasst hatte, und versuchte, mit ihrer Publikation komplett legal zu werden, zu einem erheblichen Spagat zwang.
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Hazmat war in früheren Jahren ein recht fähiger [[Combatbiking|Combat Biker]], der nebenbei auch einige [[Shadowrun|Runs]] wenn nicht selbst durchgeführt, so mindestens flankiert oder bei diesen unterstützend mitgewirkt hat.  
  
Unter seiner Verantwortung war die RA*ZANNG Rubrik in der Vergangenheit schon wiederholt mit Anleitungen zur Nachrüstung von Fahrzeugen mit Panzerung und Waffenhalterungen aufgefallen, er konnte sich aber lange Zeit jeweils damit herausreden, dass die von ihnen veröffentlichen Basteltipps über die [[Matrix]] frei beziehbar und somit bereits bekannt seien. Der Tropfen, der letztlich das Fass zum Überlaufen brachte, war das via RA*ZANNG abrufbare ''"Freie Fahrt für freie Bürger Patch"'', das faktisch einen Virus darstellte, durch den das GRID Modul im Fahrzeug, die Bewegungsdaten des Autos auch bei Anbindung an das [[Gridlink|Energieübertragungssystem im Straßenbelag]] nicht an das [[ALI]] Kontrollsystem übertragen konnte. Dieses "[[Patch]]" funktionierte nicht nur in Berlin, sondern allianz-weit, und die Ausgabe von RAZANG, der es beilag, wurde massenhaft abgerufen, und über zahllose - auch themenfremde - Portale verlinkt.
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Neben seiner Tätigkeit für Razang arbeitete er sich in [[Lichtenberg]] in der [[LiveGen]] und einem halben Dutzend weiterer Initiativen mit. Er war die treibende Stimme im Bezirk gegen einen ebenso teuren wie datenschutzrechtlich bedenklichen Ausbau des [[ALI]]/[[GridLink|GRID]]-Systems und ebenso ein scharfer Gegner der Horizontal Tangente.
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Hazmat zeichnete bei Razang für die Rubrik des einstigen Underground [[Hostzine]]s verantwortlich, die sich an [[Rigger]], Tuner, Streetracer, Drifter, [[Autoduellisten]] und generell Auto-Enthusiasten und Geschwindigkeitsfanatiker richtete. Deren Inhalte bewegten sich häufig in einem juristischen Graubereich oder deutlich jenseits davon, was die verantwortliche Chefredakteurin und Herausgeberin [[Hülya Gülerbasli]], die dem Underground-Magazin die Form einer GmbH nach ADL-Recht verpasst hatte, und versuchte, mit ihrer Publikation komplett legal zu werden, zu einem erheblichen Spagat zwang.
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Unter seiner Verantwortung war die RA*ZANNG Rubrik in der Vergangenheit schon wiederholt mit Anleitungen zur Nachrüstung von Fahrzeugen mit Panzerung und Waffenhalterungen aufgefallen, er konnte sich aber lange Zeit jeweils damit herausreden, dass die von ihnen veröffentlichen Basteltipps über die [[Matrix]] frei beziehbar und somit bereits bekannt seien. Der Tropfen, der letztlich das Fass zum Überlaufen brachte, war das via RA*ZANNG abrufbare ''"Freie Fahrt für freie Bürger Patch"'', das faktisch einen Virus darstellte, durch den das GRID Modul im Fahrzeug, die Bewegungsdaten des Autos auch bei Anbindung an das [[GridLink|Energieübertragungssystem im Straßenbelag]] nicht an das [[ALI]] Kontrollsystem übertragen konnte. Dieses "Patch" funktionierte nicht nur in Berlin, sondern allianz-weit, und die Ausgabe von RAZANG, der es beilag, wurde massenhaft abgerufen, und über zahllose - auch themenfremde - Portale verlinkt.
  
 
In der Folge erfuhren Peer wie auch seine Chefin Hülya und ihre Mitarbeiter im Mai 2074 auf schmerzliche Art und Weise, was passieren konnte, wenn sich RAZANG hinsichtlich der Veröffentlichung von Tipps und Tricks aus und für die Anarcho- und Schattenszene zu weit jenseits des gesetzlich erlaubten bewegte: Der [[Sternschutz]] führte - unterstützt von einer Abteilung der [[SST]] - auf Grund einer Strafanzeige der [[Berliner Judikative Dienste GmbH]] eine Razzia durch, bei der er ihre Redaktionsräume in Berlin-[[Lichtenberg]] durchsucht wurden. Dabei konfiszierten die Sternschutz-Männer Redaktionsrechner und zahlreiche Datenträger und verhaftete vier Personen einschließlich des für die Rubrik verantwortlichen Redakteurs Peer "Hazmat" Rugowski. Diesem wurde vorgeworfen, mit einem jüngst veröffentlichten Artikel "geltendes Recht zu untergraben" und "zu Verbrechen anzustiften".
 
In der Folge erfuhren Peer wie auch seine Chefin Hülya und ihre Mitarbeiter im Mai 2074 auf schmerzliche Art und Weise, was passieren konnte, wenn sich RAZANG hinsichtlich der Veröffentlichung von Tipps und Tricks aus und für die Anarcho- und Schattenszene zu weit jenseits des gesetzlich erlaubten bewegte: Der [[Sternschutz]] führte - unterstützt von einer Abteilung der [[SST]] - auf Grund einer Strafanzeige der [[Berliner Judikative Dienste GmbH]] eine Razzia durch, bei der er ihre Redaktionsräume in Berlin-[[Lichtenberg]] durchsucht wurden. Dabei konfiszierten die Sternschutz-Männer Redaktionsrechner und zahlreiche Datenträger und verhaftete vier Personen einschließlich des für die Rubrik verantwortlichen Redakteurs Peer "Hazmat" Rugowski. Diesem wurde vorgeworfen, mit einem jüngst veröffentlichten Artikel "geltendes Recht zu untergraben" und "zu Verbrechen anzustiften".
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Rugowski wurde „vorerst nur zur weiteren Vernehmung“ in eine nicht genannte Sternschutz-Einrichtung verbracht und sollte noch im Laufe der Woche dem auftragerteilenden BeJuDi Haftrichter vorgeführt werden.  
 
Rugowski wurde „vorerst nur zur weiteren Vernehmung“ in eine nicht genannte Sternschutz-Einrichtung verbracht und sollte noch im Laufe der Woche dem auftragerteilenden BeJuDi Haftrichter vorgeführt werden.  
  
Die Tatsache, daß von Seiten der Chefredakteurin nichts unternommen wurde, um Rugowski herauszupauken, führte innerhalb des Redaktionsteams zu schwerwiegenden Differenzen und letztlich zur Kündigung einer Vielzahl von RAZANG-Mitarbeitern, die sich mit dem verhafteten "Hazmat" solidarisch erklärten.
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Der Berliner Medienintendant und Bereichsleiters der DeMeKo für Berlin, [[Björn Taube]], beklagte die Festnahme Peer Rugowskis als ''„offenen und unverhohlenen Angriff auf die einzigartige Berliner Pressefreiheit“'' in mehreren Formaten des Sendehauses zum Thema machte. - Dabei ließ er allerdings unerwähnt, dass sein Medienkonzern sich bereits seit mehreren Wochen in Übernahmegesprächen mit der [[RAZANG Szenemedien GmbH]] befindet.  
  
"[[Nakaira]]" - einstige Berliner Untergrund-Journalistin aus alten [[Status F]]-Tagen und Aushängeschild bei [[B1L]], dem "Freistadtsender" unter dem Dach der [[DeMeKo]] -  merkte allerdings süffisant an, ''Hazmats Schreibe'' sei ''ohnehin nahezu unlesbar'' gewesen, und sein zwangsweises Ausscheiden bei RAZANG dem entsprechend kein Verlust. - Tatsächlich scheint Peer jedoch vergleichsweise rasch wieder auf freien Fuß gelangt und um eine längere Haftstrafe herumgekommen zu sein, da er seit 2074 in diversen [[Schattendatei]]en im [[Panoptikum]] - wieder - [[Shadowtalk]] beigesteuert hat.
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Die Tatsache, daß von Seiten der Chefredakteurin nichts unternommen wurde, um Rugowski herauszupauken, führte innerhalb des Redaktionsteams zu schwerwiegenden Differenzen und letztlich zur Kündigung einer Vielzahl von RAZANG-Mitarbeitern, die sich mit dem verhafteten "Hazmat" solidarisch erklärten. Zu diesen sieben der festen sowie 12 auf Freelance-Basis Tätigen, die die Razang-Redaktion verließen, gehörte auch der - nun Ex- - Redakteur "[[Hamurabi]]".
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Tatsächlich scheint Peer jedoch vergleichsweise rasch wieder auf freien Fuß gelangt und um eine längere Haftstrafe herumgekommen zu sein, da er seit 2074 in diversen [[Schattendatei]]en im [[Panoptikum]] - wieder - [[Shadowtalk]] beigesteuert hat.
  
 
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==Quellen==
 
==Quellen==
* [[SRB - Shadowrun Berlin]]: <span class="plainlinks">[http://shadowrunberlin.wordpress.com/2012/04/16/44-razzia-bei-razang/ "Razzia bei RAZANG"]</span>
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* [[SRB - Shadowrun Berlin]]:  
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**<span class="plainlinks">[http://shadowrunberlin.wordpress.com/2012/04/16/44-razzia-bei-razang/ 44: "Razzia bei RAZANG"]</span> [16.04.2074]
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**<span class="plainlinks">[https://shadowrunberlin.wordpress.com/2012/05/08/gnb-rigger-untergrund-grundet-razanng-neu/ GNB: "Rigger-Untergrund gründet RA*ZANNG neu]</span> [08.05.2074]
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==Weblinks==
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Aktuelle Version vom 2. August 2020, 11:22 Uhr

Peer Rugowski
Persona Hazmat
Geschlecht männlich
Metatyp unbekannt
Nationalität deutsch (Berliner)
Zugehörigkeit RAZANG (ehem.)
Beruf Journalist / Aktivist (Ex-Combat Biker)

PeerHazmatRugowski ist ein Shadowtalker, und war der verantwortliche Redakteur der «RA*ZANNG»-Rubrik des alternativen Berliner Stadt- und Szene-Magazins RAZANG.

Biographie[Bearbeiten]

Hazmat war in früheren Jahren ein recht fähiger Combat Biker, der nebenbei auch einige Runs wenn nicht selbst durchgeführt, so mindestens flankiert oder bei diesen unterstützend mitgewirkt hat.

Neben seiner Tätigkeit für Razang arbeitete er sich in Lichtenberg in der LiveGen und einem halben Dutzend weiterer Initiativen mit. Er war die treibende Stimme im Bezirk gegen einen ebenso teuren wie datenschutzrechtlich bedenklichen Ausbau des ALI/GRID-Systems und ebenso ein scharfer Gegner der Horizontal Tangente.

Hazmat zeichnete bei Razang für die Rubrik des einstigen Underground Hostzines verantwortlich, die sich an Rigger, Tuner, Streetracer, Drifter, Autoduellisten und generell Auto-Enthusiasten und Geschwindigkeitsfanatiker richtete. Deren Inhalte bewegten sich häufig in einem juristischen Graubereich oder deutlich jenseits davon, was die verantwortliche Chefredakteurin und Herausgeberin Hülya Gülerbasli, die dem Underground-Magazin die Form einer GmbH nach ADL-Recht verpasst hatte, und versuchte, mit ihrer Publikation komplett legal zu werden, zu einem erheblichen Spagat zwang.

Unter seiner Verantwortung war die RA*ZANNG Rubrik in der Vergangenheit schon wiederholt mit Anleitungen zur Nachrüstung von Fahrzeugen mit Panzerung und Waffenhalterungen aufgefallen, er konnte sich aber lange Zeit jeweils damit herausreden, dass die von ihnen veröffentlichen Basteltipps über die Matrix frei beziehbar und somit bereits bekannt seien. Der Tropfen, der letztlich das Fass zum Überlaufen brachte, war das via RA*ZANNG abrufbare "Freie Fahrt für freie Bürger Patch", das faktisch einen Virus darstellte, durch den das GRID Modul im Fahrzeug, die Bewegungsdaten des Autos auch bei Anbindung an das Energieübertragungssystem im Straßenbelag nicht an das ALI Kontrollsystem übertragen konnte. Dieses "Patch" funktionierte nicht nur in Berlin, sondern allianz-weit, und die Ausgabe von RAZANG, der es beilag, wurde massenhaft abgerufen, und über zahllose - auch themenfremde - Portale verlinkt.

In der Folge erfuhren Peer wie auch seine Chefin Hülya und ihre Mitarbeiter im Mai 2074 auf schmerzliche Art und Weise, was passieren konnte, wenn sich RAZANG hinsichtlich der Veröffentlichung von Tipps und Tricks aus und für die Anarcho- und Schattenszene zu weit jenseits des gesetzlich erlaubten bewegte: Der Sternschutz führte - unterstützt von einer Abteilung der SST - auf Grund einer Strafanzeige der Berliner Judikative Dienste GmbH eine Razzia durch, bei der er ihre Redaktionsräume in Berlin-Lichtenberg durchsucht wurden. Dabei konfiszierten die Sternschutz-Männer Redaktionsrechner und zahlreiche Datenträger und verhaftete vier Personen einschließlich des für die Rubrik verantwortlichen Redakteurs Peer "Hazmat" Rugowski. Diesem wurde vorgeworfen, mit einem jüngst veröffentlichten Artikel "geltendes Recht zu untergraben" und "zu Verbrechen anzustiften".

Rugowski wurde „vorerst nur zur weiteren Vernehmung“ in eine nicht genannte Sternschutz-Einrichtung verbracht und sollte noch im Laufe der Woche dem auftragerteilenden BeJuDi Haftrichter vorgeführt werden.

Der Berliner Medienintendant und Bereichsleiters der DeMeKo für Berlin, Björn Taube, beklagte die Festnahme Peer Rugowskis als „offenen und unverhohlenen Angriff auf die einzigartige Berliner Pressefreiheit“ in mehreren Formaten des Sendehauses zum Thema machte. - Dabei ließ er allerdings unerwähnt, dass sein Medienkonzern sich bereits seit mehreren Wochen in Übernahmegesprächen mit der RAZANG Szenemedien GmbH befindet.

Die Tatsache, daß von Seiten der Chefredakteurin nichts unternommen wurde, um Rugowski herauszupauken, führte innerhalb des Redaktionsteams zu schwerwiegenden Differenzen und letztlich zur Kündigung einer Vielzahl von RAZANG-Mitarbeitern, die sich mit dem verhafteten "Hazmat" solidarisch erklärten. Zu diesen sieben der festen sowie 12 auf Freelance-Basis Tätigen, die die Razang-Redaktion verließen, gehörte auch der - nun Ex- - Redakteur "Hamurabi".

Tatsächlich scheint Peer jedoch vergleichsweise rasch wieder auf freien Fuß gelangt und um eine längere Haftstrafe herumgekommen zu sein, da er seit 2074 in diversen Schattendateien im Panoptikum - wieder - Shadowtalk beigesteuert hat.

Persona[Bearbeiten]

Peer Rugowskis Persona "Hazmat" spielt entweder auf HazMat-Schutzanzüge für Katastrophen-Einsätze und Extrem-Umgebungsbedingungen in toxischen Zonen oder auf die Hamburger Zoll- und Marineschutztruppe an, die ebenfalls HAZMAT abgekürzt wird.


Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]