Alamais

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Alamais
Alias Alamaise,
Elfbane / Elfentod
Geschlecht männlich
Art Westlicher Drache
Metatyp unbekannt
Magisch aktiv Drache

Alamais war ein alter und großer westlicher Drache, der letztlich Anfang 2075 in GeMiTo den Tod fand.

Beschreibung[Bearbeiten]

Drachenprofil
Zeremonialname (Elfbane)
Farbgebung goldene und rote Schuppen
Besondere Merkmale viele Narben, darunter eine auffällige große an der
Brust (von Orbital-Laser)
Humanoide Form variabel
Hort Spitzbergen, Norwegen
Sprecher/in  ?
Erstes Erscheinen  ? (vor 2020)

Aussehen[Bearbeiten]

Er hatte goldene Schuppen, die zu seinem Rückgrat hin rot wurden. Er ähnelte vom Aussehen her Lofwyr. Diese Ähnlichkeit kam wahrscheinlich daher, dass Lofwyr und Alamais Brüder waren. Alamais hatte viele Narben am Körper. Besonders auffällig war eine große Narbe an seiner Brust.

Einstellung[Bearbeiten]

Alamais vertrat die Meinung, dass die Metamenschheit unter der Führung der großen Drachen stehen sollte. Daher behandelt er Menschen ohne Respekt. Er benutzte sie und ließ sie wieder fallen, wenn er sie nicht mehr brauchte. Um seine Ziele zu erreichen benutzte er am liebsten Untergrundorganisationen. In der Vergangenheit benutzte er Der Nachtmachen und Alte Welt für seine Zwecke. Bei der Wahl seiner Verbündeten hatte er keine Skrupel und nutzt auch Terrorzellen oder Verbrecher-Syndikate inklusive des Humanis Policlubs, des Runenthings oder des apokalyptischen Winternight-Kults sowie andere radikale und terroristische Gruppen vom äußersten rechten und linken Rand, und manipulierte selbst fanatische Drachentöter, um sie als Werkzeuge in Auseinandersetzungen mit seinen Artgenossen zu nutzen.

Mit der Zeit wurde er in seiner Haltung sogar noch deutlich extremer, was in der Gründung des Lagers der "Supremacists" innerhalb der Drachengesellschaft mündete: Er und die Drachen, die ihm folgten, vertraten die Ansicht, Drachen ständen in der Sechsten Welt - wie in jedem magischen Zeitalter davor - schlicht per se an der Spitze der Nahrungskette, und hätten es folglich nicht nötig, sich bei der Jagd auf und dem Verzehr von metamenschlicher Beute irgendwelche Zurückhaltung aufzuerlegen, oder Rücksichten zu nehmen. Diese Einstellung, die vor allem unter jungen und unerfahrenen Drachen Zustimmung fand, denen die Erfahrung ihrer älteren Artgenossen fehlte, lebten er und seine Gefolgsdrachen nach der gewaltsamen Besetzung GeMiTos in der Folge hemmungslos aus.

Er hatte außerdem einen großen Hass auf seinen Bruder. So ließ er keine Gelegenheit aus, etwas gegen Lofwyr oder Saeder-Krupp zu unternehmen, und ignorierte Lofwyrs Weisungen, die dieser ihm in seiner Funktion als Loremaster und Oberhaupt der Drachengesellschaft erteilte völlig, was soweit ging, daß er Botschaften seines Bruders keiner Antwort würdigte (oder die Boten einfach umbrachte). Speziell diese absolute Missachtung aller drachischen Tradition beschehrte ihm letztlich das Todesurteil.

Geschichte[Bearbeiten]

In der Vierte Welt war Alamais, den man damals als Alamaise kannte, in einen bis heute ungelösten Konflikt mit den unsterblichen Elfen verwickelt, denen er bis heute mit Abneigung oder gar offenem Hass begegnet. Seine Elfen-feindliche Haltung brachte ihm den Beinamen Elfbane - zu deutsch: Elfentod - ein.

Alamais hat in der Sechsten Welt schlechte Erfahrungen mit Konzernen gemacht. In der Mitte der 50er Jahre ließ er sich mit einem Konzern näher ein, dieser beschoss ihn jedoch später mit einem Orbital-Laser. Alamais überlebte den Angriff.

Alamais scheint irgendwie in den Skandal verwickelt zu sein, der Lofwyr um seinen Sitz im Prinzenrat von Tir Tairngire brachte. Der Skandal wurde ausgelöst durch Glasgian Oakforest. Dieser hatte um 2053 ein magisches Artefakt in seine Gewalt gebracht, um einen Angriff auf ein getarntes Drachennest auszuführen. Dieses Nest stand unter dem Schutz Lofwyrs. Alamais unterstützte Oakforest. Kurz darauf verschwand Glasgian und Lofwyr verlor seinen Sitz im Prinzenrat und wurde zur persona non grata im Tir erklärt. Die genauen Umstände sind bislang nicht bekannt. Auch ist die genaue Rolle, die Alamais in dieser Geschichte spielte, noch ungeklärt.

Während des von Mitsuhama und der DeMeKo gesponserten, heute legendären Benefiz-Konzert "Ragnarock" für die Wiederaufbau Berlins nach der Anarchie im Jahre 2061 lieferte er sich mit Lofwyr einen erbitterten Luftkampf vor tausenden von Zuschauern über dem Festivalgelände. Dieser wurde später durch die Public-Relations-Abteilungen der Konzerne allerdings mit Special Effects erklärt.

Während des Nachfolgeritus für Dunkelzahn versuchte er, Lofwyr das Juwel der Erinnerung zu entwenden, erbeutete aber offenbar nur eine wertlose Kopie.

Zu Beginn der 2070er soll er unter anderem die den Ulster-Widerstand in Tír na nÓg finanziell unterstützen, und unter anderem über der Ukraine, der Ostsee und dem deutschen Elfenstaat Pomorya gesichtet worden sein.

Verhältnis zu anderen Drachen[Bearbeiten]

Alamais ist mit seinem Bruder Lofwyr verfeindet. Eine Feindschaft, die Jahrtausende zurückreicht. Wann immer es ihm möglich ist, wirft er seinem Bruder Steine in den Weg. Dass Lofwyr dennoch sehr erfolgreich ist, ist vielleicht weniger seinen herausragenden Fähigkeiten geschuldet, als der Tatsache, daß Alamais noch andere Feindschaften zu pflegen und Allianzen zu schmieden hat, die ihre eigene Aufmerksamkeit erfordern.

Obwohl beide eine Antipatie gegen die Tir-Nationen hegen, liegen er und Rhonabwy keinesfalls auf einer Wellenlänge, da der walisische Drache soziale Gründe für seine Haltung hat, die Alamais dagegen vollkommen abgehen, der lediglich darauf aus ist, Chaos zu stiften und seinen alten Gegnern Ärger zu machen.

Unklar ist das Verhältnis zu Dunkelzahn. Alamais erbte von dem Drachen einen Fruchtkuchen, den die zwei seit Weihnachten 2020 immer untereinander tauschten verbunden mit dem ironischen Kommentar in Dunkelzahns öffentlichen Testament, er, Dunkelzahn, sei im Gegensatz zu Alamais wirklich tot. Der regelmäßige Austausch der Fruchtkuchens war vermutlich ein Test der Ressourcen der beiden Drachen, wobei die Aufgabe darin bestand den jeweils anderen aufzuspüren. Als Boten fungierten üblicher Weise Shadowrunner, die in der Regel nicht ahnten, das sowohl Absender als auch Empfänger des Päckchens jeweils Drachen waren...


Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Alamais in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich hier.

Primärquellen zu Alamais sind:

Quellenbücher:[Bearbeiten]

Kurzgeschichten & Romane:[Bearbeiten]