Renraku Africa

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Renraku Africa
Überblick (Stand:2078)[1]
Alternativname: Renraku Afrika
Mutterkonzern: Renraku Computer Systems
Hauptsitz:
Lagos, Westafrika [1] (ehem. Oranje-Vrystaat, Azania [2])
Geschäftsführer: Nwabudike Freeman (Direktor) [9]
Konzernstatus: Regional-Division

Renraku Africa (dtsch. Renraku Afrika) ist der afrikanische Zweig Renrakus, und erst seit Anfang der 2070er eine eigenständige Regional-Division, die direkt an Renrakus globales HQ im japanischen Chiba, Neo-Tokio berichtet. - Zuvor war sie lediglich ein Anhängsel oder philantropisches Projekt von Karl Stadts Renraku Europe.

Geschichte[Bearbeiten]

Einst als philantropischer Arm von Renraku Europa gestartet, wurde Renraku Africa Anfang der 2070er ausgegliedert, als der nigerianische Industrialist Nwabudike Freeman seinen Waffen- und Schwerindustriekonzern Freeman Industries an Renraku Africa verkaufte, um sich einen Sitz in dessen Aufsichtsrat zu sichern [1]. Da Freeman Industries einer der Architekten des afrikanischen WiFi-Matrix-Netzes war, das weitgehend ohne Hardwarebackbones auskommt und stattdessen rein auf Ad-Hoc-Kommlinkverbindungen ausgelegt ist, konnte Renraku mit der Übernahme des Konzerns hier allen Konkurrenten einen wesentlichen Schritt voraus sein [1].

Sitz[Bearbeiten]

Seinen Divisions-Sitz hat Renraku Africa in Lagos, der chaotischen, freien Stadt innerhalb der Königreiche von Nigeria [1]. Zuvor war Renraku Africa lange im Oranje-Vrystaat ansässig [2]. Ein weiterer, zentraler Standort in Afrika ist die von Renraku Africa betriebene Fraternité-Arkologie in Libreville, die als Tor zum Kongo angesehen wird [1].

Beschreibung[Bearbeiten]

Renraku Afrika betreibt kleinere Arkologien in jedem anerkannten afrikanischen Staat, mit der größten in Lagos, wo der Konzern seinen Divisionssitz hat. Zudem betreibt Renraku Afrika auch die Fraternité-Arkologie in Libreville, die als Tor zum Kongo angesehen wird und die Renraku nutzen will, um das weitgehend unbewohnte, durch VITAS und VITAS II entvölkerte und seit dem Erwachen unerforschte Innere des Kontinents zu erschließen und für seine Zwecke nutzbar zu machen [1].

Mit seinen billigen Fabriken in Afrika ist Renraku außerdem zum weltgrößten Anbieter billiger Alltagsmode geworden [2].

Noch aus seiner Zeit als altruistisches Projekt von Renraku Europa ist Renraku Africa der größte MSP- und Datenverarbeitungsanbieter in Afrika und Teilen des Nahen Ostens [3]

In Afrika ist Renraku der primäre Anbieter von Talentsoft-Streaming [4]. Zudem hat Renraku große Cyberwarefabriken in Afrika [5], die unter anderem Cybergliedmaßen und Talentleitungen fertigen. In Afrika selbst ist der Konzern führender Anbieter von Fest verdrahteten Talentsofts [6].

Ein weiteres, sehr wichtiges Standbein ist aber der Waffenhandel. Nicht erst seit dem Erwerb von Freeman Industries sieht man Izom Armaments' Produkte überall auf dem Kontinent [3].

Nationale Aktivitäten[Bearbeiten]

Azania[Bearbeiten]

Renraku Africa war lange im Oranje-Vrystaat ansässig, der letzten Basition der weißen Buuren in der Azanischen Konföderation [2].

In der azanischen Oper in Kapstadt treten als Teil des als "Stimme der Nation" hochgerühmten Bühnenensembles Künstler von Renraku auf, auch, wenn auf Grund eines drakonischen Gesetzes strikt untersagt ist, Mitschnitte von den dortigen, ganzjährig stattfindenden Aufführungen anzufertigen (woran sich auch Renraku hält) [10].

In Pretoria-Witwatersrand-Vaal betreibt Renraku sämtliche Verkehrsleit-Infrastruktur [11]. Der Konzern betreibt zudem den großen Midtown Market, den größten und sichersten freien Markt des Sprawls, der auch eine bedeutende Sehenswürdigkeit ist [12]. Auch das ausgedehnte Tunnel- und U-Bahn-System unterhalb des Sprawls in seinen unterirdischen Arkologien wird teils von Renraku (in Kooperation mit MCT) betrieben [13]. Seine dominante Position im Bereich der Verkehrsleitung nutzt Renraku, um seinen eigenen Dienstleistungsangeboten Vorteile zu verschaffen und seine Machtposition in Azanien auszubauen [14].

Bakongo-Stammesland[Bearbeiten]

Renraku Afrika betreibt im Bakongo-Stammesland die Fraternité-Arkologie in Libreville als Tor zur Erforschung und Erschließung des Kongo [1]

Kenia[Bearbeiten]

In Kenia wurden die Renraku Kalenjin-Baureihe von Cyberbeinen auf Sprinten optimiert, und entwickelt [8].

Shadowtalk Pfeil.png In Zusammenarbeit mit lokalen Athleten und Athletinnen, da kenianische Sportler in diesem Zweig der Leichtathletik ja schon in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts - als noch kein Mensch an Athleten-Adepten dachte - wahre Wunderdinge leisteten... was bei Individuen wie Anhembi Morumbi aus Mombasa ja auch bis heute gilt, auch, wenn Stammesdenken und die rückschrittliche Sichtweise der Schamanen von hiesigen Stämme wie etwa der Digo eine internationale Sportlerkarriere junger, einheimischer Talente leider all zu oft ganz erheblich behindern! [20]
Shadowtalk Pfeil.png African Sportsfan

Renraku hatte jedoch lange mit Problemen seiner afrikanischen Cyberware-Fabriken zu kämpfen, die Omegaware statt den erhofften Qualitätsprodukten produzierten. Das konnte aber Ende der 2070er gelöst und die Qualität auf den erwünschten Stand gebracht werden [5].

Weiterhin profitiert der Japanokon von der Bedeutung des Kilimandscharo als Tor zum Weltraum: Renraku hat nach dem Start des Space Elevators die Anteile der anderen Megakonzerne am Kilimandscharo-Massebeschleuniger überommen und betreibt ihn jetzt in Eigenregie weiter, als verbilligte Startvariante ins Weltall für kleinere Konzerne und Nationen [1].

Mit seinem Matrix-Werkzeugkasten für Nachwuchs-Animatoren, den Renraku zum Selbstkostenpreis abgibt, hat der Konzern dafür gesorgt, dass sich nicht zuletzt in Nairobi eine boomende Animationsfilm-Branche entwickeln konnte. [10]

Nigeria[Bearbeiten]

In Lagos, der nahezu unregierbaren, freien Stadt innerhalb der Königreiche von Nigeria hat Renraku Africa sein Hauptquartier. Mit Freeman Industries kontrolliert der Konzern außerdem den größten lokalen Konzern [1].

Tochterfirmen[Bearbeiten]

[7] Der Waffen- und Schwerindustriekonzern, den Nwabudike Freeman Renraku verkaufte, und der in ganz Zentralafrika Waffen an jeden vertreibt, der welche haben möchte [1]


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf Teilen des Artikels Renraku Computer Systems in der Shadowhelix, der dort - wie hier - unter GNUFDL steht. Autorenliste siehe hier.

Primärquellen zu Renraku Africa sind:

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Market Panic p.143
^[2] - Market Panic p.154
^[3] - Corporate Guide p.144
^[4] - Chrome Flesh p.77
^[5] - Chrome Flesh p.70
^[6] - Chrome Flesh p.80
^[7] - Market Panic p.135


^[8] - Chrome Flesh p.87
^[9] - Megakons 2078 S.158
^[10] - Megakons 2078 S.170
^[11] - Schattenhelden S.89
^[12] - Schattenhelden S.97
^[13] - Schattenhelden S.101
^[14] - Schattenhelden S.110


^[20] - Der Charakter der jungen, kenianischen Sportlerin Anhembi Morumbi und ihrer Laufbahn stellt eine reine Eigenerfindung von Benutzer "Karel" dar, kommt - bislang - in keiner offiziellen Quelle vor, und ist daher auch (noch) nicht Teil des offiziellen Shadowrun-Kanon.