Großherzogtum Westrhein-Luxemburg

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Kurzinfo
Landeswappen
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Daten (Stand ca. 2063) [1]

Status

Allianzland der ADL
Hauptstadt Bad Neuenahr
Staatsform Parlamentarische Monarchie
Staatsoberhaupt Großherzog Adolphe III.
Einwohner 924.000
Zwerge: 48%
Menschen: 37%
Trolle: 10%
Andere: 5%
Unter der Armutsgrenze:
11%
Konzernzugehörigkeit: 15 %
Pro-Kopf-Einkommen: 41.000 € p.A.
Bildung:
Abitur-Äquivalent: 42 %
Studium-Äquivalent: 19 %
Sprachen: Deutsch, Letzeburgisch
Medizinische Versorgung:

BuMoNA [2], CrashCart [2], EuroMedis [2], Info Santé [3]
Abdeckung:
BuMoNA:

Keine Abdeckung in der Vulkaneifel [1]
Garantierte Reaktionszeit:
BuMoNA: 12 Minuten [1]

Das Großherzogtum Westrhein-Luxemburg (engl. Grand Duchy of Westrhine-Luxembourg), auch einfach Westrhein-Luxemburg, ist ein Allianzland der ADL.

Seine Hauptstadt ist die Kurstadt Bad Neuenahr.

Geographie[Bearbeiten]

Städte und Ortschaften[Bearbeiten]

Verlassene oder zerstörte Städte und Ortschaften:

Politik[Bearbeiten]

Das Herzogtum ist eine parlamentarische Monarchie mit einem Großherzog an der Spitze, der der direkte Nachfahre des letzten Großherzogs von Luxemburg ist, dessen Land durch den Cattenom-GAU unbewohnbar wurde, und heute Teil der radioaktiv verstrahlten SOX ist. Dem Großherzog steht ein Landtag zur Seite, der die Legislative des Allianzlandes bildet, und die politischen Entscheidungen trifft. Dadurch, daß im Landtag zumeist ein Patt zwischen Europäischen Sozialdemokraten und Rheinischer Volkspartei herrscht, kommt dem Großherzog jedoch eine zentrale Machtposition als Zünglein an der Wage zu. Daß er den Staatshaushalt seines Landes aus seiner Privatschatulle bezuschusst, spielt natürlich ebenfalls eine Rolle.

Shadowtalk Pfeil.png ...nicht zu vergessen, daß er aktiver Freimaurer ist - da kann er im Hintergrund die Strippen ziehen, während nach außen der Landtag vor sich hin werkelt! - Er macht ja auch gar kein Geheimnis daraus, daß er der Loge "Hiriam zu den drei Säulen" angehört... oder eher vorsteht!
Shadowtalk Pfeil.png Panik

Zudem hat der amtierende Großherzog Adolphe III. die Gründung des Landes 2043 durch sein politisches Geschick und seine guten Beziehungen zum politischen Establishment der alten BRD, zur europäischen Adelskabale, den Konzernen und speziell zum Großdrachen Lofwyr überhaupt erst möglich gemacht.

Regierungssitz ist der seit dem Regierungsumzug 1990 nach Berlin stillgelegten Regierungsbunker bei Bad Neuenahr, den der Großherzog seinerzeit der damaligen Bundesregierung (wieder mit Geld aus seinem Privatvermögen) abgekauft hatte.

Für die Wahlen kommt in Westrhein-Luxemburg ein modernes E-Wahl-System zur Anwendung, und bei Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen erzielten in den 2060ern die Unabhängigen Sozialdemokraten zunehmend Erfolge.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Wirtschaft des Großherzogtums besteht im wesentlichen auf wenigen Branchen: Bergbau, Telesma-Extraktion und Produktion, Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion (u.a. Mineralwasser), Industrie (maßgeblich im Raum Aachen) und Tourismus. Obwohl die im Umfeld des Orichalkumrauschs im Jahr des Kometen gegründete Herzoglich-Westrheinische Bergbaukooperative an und für sich durchaus gute Arbeit leistete, konnten die genannten Wirtschaftszweige den Etat des Großherzogtums nie wirklich decken, so dass Großherzog Adolphe immer wieder Geld aus seiner Privatschatulle zuschießen musste. - Da diese aber auch nicht unerschöpflich war, und Frankreich seine Kompensationszahlungen an die großherzoglich-luxemburgische Familie mittlerweile eingestellt hatte, war das Großherzogtum nach dem Crash 2.0 praktisch pleite. Nachdem der Frankfurter Bankenverein seine Forderungen gegenüber dem Herzog und der westrhein-luxemburgischen Staatskasse an Lux Incorporated Assets - kurz: LuxIA - verkauft hatte, hat nun dieser etwas obskure Konzern in Bad Neuenahr faktisch das Sagen.

Im Bereich Forschung und Entwicklung besticht das Herzogtum vor allem durch seine Universitäten, aber auch mit einigen wenigen Konzerneinrichtungen. Ein wichtiger Standort wäre etwa das Fusionsforschungszentrum in Jülich, dass maßgeblich von der Allianzregierung gefördert wird. Daneben ist Aachen von weiterer Bedeutung, wo insbesondere Evo und Ford im Umfeld der Herzöglich-Westrheinische Technische Hochschule vor allem im Bereich Fahrzeugtechnik (Antriebe, Motoren, Hybridfahrzeuge, Metamenschenanpassung) aber auch Legierungen und Verbundwerkstoffe forschen.

Konzerne:[Bearbeiten]

Von den Megakonzernen ist lediglich Saeder-Krupp mit nennenswert mit Besitzungen in Westrhein-Luxemburg vertreten. Es wird zudem vermutet, dass Lofwyr seinen Hort ursprünglich im Mäuseberg gehabt haben soll. Wuxing-Prospektorenteams, die während des Kometenjahrs unbefugt in Westrhein-Luxemburg nach Orichalkum geschürft hatten, wurden seinerzeit rasch und unzeremoniell davongejagt. Des Weiteren hat Evo aufgrund der hohen Zwergenpopulation ein gesteigertes Interesse am Herzogtum.

Konzernpräsenz:

Sport[Bearbeiten]

Beim Fußball ist vor allem die Mannschaft «Alemannia Aachen» zu nennen. Diese spielt in der Rhein-Hessen-Liga und gehört dort mit zu den wichtigsten Vereinen [4]. Generell zeichnet sich die Mannschaft durch ihren hohen Metamenschenanteil aus. 2071 verpassten sie knapp die Meisterschaft, als sie im Finale gegen «AGC Leverkusen» verloren [5]

Mit den «Luxemburg Miners» trat 2073 ein frisch zusammengekauftes, reines Zwergenteam im Stadtkrieg an, das sich in einem Spiel gegen die «Peiner Blizzards», in dem beide Mannschaften eine miserable Leistung ablieferten, für die Teilnahme am Teuton Bowl qualifizierte. Dort schied das Team dann - wenig überraschend - sang- und klanglos in der ersten Runde gegen die «Renraku Asphaltcowboys München» aus. [6] [7]

Ungeachtet dessen stiegen sie in der '74er Saison jedoch - unverdienter Maßen - in die DSKL auf, wo das Zwergenteam allerdings auch nur eine Saison durchhielt, ehe es von den neuen «Leipzig Undead» (die sich in der folgenden Saison in «Leipzig Vampires» umbenannten) wieder aus der Liga geworfen wurde. [8]

Shadowtalk Pfeil.png Der Aufstieg war echt nicht verdient... hat sich im Verlauf der Saison '74/75 in jedem ihrer Matches gezeigt. - Daß die den Platz der «Blue Helmets Genevé» einnehmen durften, weil die auf eigenen Wunsch die deutsche Liga verließen, um künftig in der bei unseren französischen Nachbarn zu spielen, war ja nun eine derart krasse Wettbewerbsverzerrung, daß es schon an Beschiss grenzte! [9]
Shadowtalk Pfeil.png Der Kämpfa - Ich hoffe wirklich, daß wir diese sogenannte Westrhein-Luxemburger Mannschaft im professionellen Stadtkrieg nie wieder sehen werden!

Mit den «Koblenzer Lethal Axes» hatte Westrhein-Luxemburg anno '53 außerdem eine vom Großherzog finanzierte Hoverball-Mannschaft, die gleichfalls ein reines Zwergenteam war. [10]


Quellen[Bearbeiten]

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Deutschland in den Schatten II S.140
^[2] - Bodyshop S.35
^[3] - Bodyshop S.36
^[4] - Rhein-Ruhr-Megaplex S.52
^[5] - Mephisto 53 S.44
^[6] - NovaPuls 2073-06-05 "Luxemburg Miners vs. Peiner Blizzards"
^[7] - Blut & Spiele

^[8] - Das einjährige Gastspiel der «Luxemburg Miners» und der Verlust ihres Ligaplatzes gegen die neuen «Leipzig Undead» sind Eigenerfindungen von Benutzer "Muffin" im Schockwellenreiter-InGame-Forum, und daher nicht Teil des offiziellen Shadowrun-Kanon.
^[9] - Die Umstände, warum die «Luxemburg Miners» überhaupt für eine Saison bei den Profis in der DSKL spielen durften, ist eine reine Eigenerfindung von Benutzer "Karel", und daher gleichfalls nicht quellengedeckt oder kanonisch.
^[10] - Die Hoverball-Mannschaft «Koblenz Lethal Axes» entstammen einem Fanprojekt namens "Chromeguide" und ist dem entsprechend ebenfalls eher inoffiziell.

Weblinks[Bearbeiten]