Go Jo

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Go Jo
Überblick (Stand:2059)
Art: Tanker
Verwendung:
Transport radioaktiven Mülls
Eigentümer:
Japanisches Kaiserreich / Shiawase Atomics (?)
Schicksal:
Kaperung / versuchte Entführung durch Novilunio-Piraten, anschließend Harvarie beim Versuch, sie zurückzuerobern

Die Go Jo war ein Tanker, der unter der Flagge des Japanischen Kaiserreichs fuhr. Sie schlug im Januar 2059 in der Karibik beim Versuch, sie nach der Kaperung gewaltsam von Piraten zurückzuerobern, leck, und verursachte so eine verheerende Umweltkatastrophe.

Geschichte[Bearbeiten]

Die «Go Jo» transportierte flüssigen, radioaktiven Abfall von Shiawase Atomics. Der Tanker kam von den Philippinen, und das Ziel des Transports war Libyen, wo der Drek - vermutlich - in der seit dem 10-Minuten-Krieg ohnehin radioaktiv verstrahlten Wüste abgeladen werden sollte. - Das Fahrzeug hatte den Pazifik überquert, und war ohne besondere Zwischenfälle durch den Panama-Kanal gekommen. Als er sich in den Gewässern der Karibischen Liga befand, kam es am 4. Januar 2059 zu dem fatalen Piratenüberfall. Die Novilunio-Piratencrew war unglücklicher Weise der Fehlinformation aufgesessen, der Tanker hätte Öl für 20 Millionen Nuyen geladen, das sie sich unter den Nagel reißen wollten. Ursprünglich war es der Plan der Piraten, den Tanker samt seiner Ölfracht zu kapern. Das sehr plötzliche Auftauchen der Aztlanmarine zwang die Räuber, ihre Pläne zu ändern: Sie nahmen die Crew als Geiseln, und sendeten per Funk die Drohung, sie hätten genügend Sprengstoff, um den Tanker in einem flammenden Inferno zu versenken. Sie forderten ein Luftschiff und freies Geleit nach Jamaika. - Die jamaikanischen Piraten waren aber eindeutig nicht interessiert die Geiselnehmer von der Go Jo aufzunehmen, und Daniel Martel, ein afro-karibischer Zwerg und Piratenkönig, besser bekannt als De Mon, bot dem Aztlaner Marineoffizier Guitierrez sogar von sich aus an, mit seiner Crew für diese die Geiselsituation zu bereinigen, und die Novilunio-Piraten zu erledigen. - Die Geiselnehmer töteten derweil - da nicht auf ihre Forderungen eingegangen wurde - zwei ihrer Geiseln und warfen sie über Bord. Dann, am zweiten Tag der Geiselnahme an Bord der «Go Jo» tauchte ein Zerstörer der CAS Navy - die «CSS Defiant» - auf. Die konföderierte Marine, die angeblich in Amtshilfe für Lone Stars DED handelte, erklärte, sie würde ab jetzt übernehmen. Die Aztlaner waren natürlich nicht einverstanden. Beim Versuch der zwei verfeindeten Marinetruppen, den Tanker zu stürmen, kam es am 6. Januar zu einem Feuergefecht, bei dem alle drei Parteien - Novilunio-Piraten, Aztlaner Jaguargardisten und CAS Marines - aufeinander schossen. Dabei kam es zu mehreren Explosionen, die «Go Jo» schlug leck, und es wurde offensichtlich, dass der Tanker kein Öl geladen hatte, sondern eine weit gefährlichere Fracht. Der radioaktive Müll verseuchte die Küsten der Liga, Aztlans, des - damals noch aztlanischen - Yucatán und selbst Amazoniens, und vernichtete Korallenriffe, die erneut zu züchten Jahrzehnte dauern würde. Die Eskalation und das verheerende Finale waren zudem von einem Reporter namens Connolly von KSAF aufgenommen, und live in alle Welt übertragen worden. In den Gewässern vor Cancun entwickelten und manifestierten sich in der Folge toxische Geister und das Meeresleben mutierte - sofern es nicht komplett abstarb - bis zur Unkenntlichkeit. Ein Teil der Novilunio-Piraten, die an dem Überfall beteiligt waren, kamen ums Leben, ein Teil wurde gefangen und verschwand in einem Konzerngefängnis Aztechnologys in Miami, und einige konnten in dem Chaos entkommen. - In der Folge schoben sich Aztlaner und Konföderierte gegenseitig den Schwarzen Peter zu, wer denn nun an dem Desaster Schuld war, während die das Volk Aztlans und praktisch jeder Umweltschützer in weitem Umkreis die Novilunio-Piraten tot sehen wollte. Natürlich kamen - auch und gerade in der Schattenmatrix - in der Folge prompt Gerüchte auf, dass hinter dem Piratenüberfall und dem folgenden Desaster in Wahrheit politisch motivierter Terrorismus oder Interessen eines anderen, konkurrierenden Konzerns gestanden hätten, was in diesem Fall aber wohl eher unwahrscheinlich war.

Ob die «Go Jo» - der harvarierte Tanker - anschließend gesunken ist, ob sie strandete und abgewrackt wurde, oder ob man sie womöglich wieder instand gesetzt, und - unter Umständen unter neuem Namen und anderer Flagge - erneut in Dienst gestellt hat, ist unklar.


Quellen[Bearbeiten]