Chromlegion Bremen

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 Teilweise Inoffiziell 
Chromlegion Bremen
(Stadtkrieg
Jeu de Guerre de Ville)

Überblick (Stand:2080)[1]

Chromlegion Bremen Logo.PNG

Logo [2]
© Pegasus Spiele
Teamfarben: rot-weiß gestreift [2]
Spitznamen: Legionäre, Blechschädel [2]
Gegründet: 2028 [2]
Stadt: Bremen, NDB, ADL [1]
Sponsoren: Brauerei Becks [1] [2]
Liga: DSKL [1] [2]
Präsident: Nicole Schutten [2]
Trainer:
2073: Elias Mehner [2]
Erfolge: Deutscher Meister, Teutonen-Cup [2], Vizemeister 2079/80 [1] [4]
orkischer Stadtkriegler der «Chromlegion Bremen» während eines Matches [3]
© Pegasus Spiele

Die Chromlegion Bremen ist ein Team im professionellen Stadtkrieg (int. Urban Brawl, franz. Jeu de Guerre de Ville) aus Bremen in der ADL [1].

Geschichte[Bearbeiten]

Die «Chromlegion Bremen» wurde 2028 als eines der ersten, nicht aus einer Gang entstandenen Teams gegründet, gehören zu den Urgesteinen des deutschen Stadtkriegs im Norden und können auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken. In den 2030ern und 40ern waren sie der ungeschlagene Champion der Liga und maßgeblich am Aufbau der Strukturen der damals jungen DSKL beteiligt. 2073 lag der letzte Meistertitel allerdings schon 20 Jahre zurück. 2072 unterlagen sie im Finale des Teutonen-Cups knapp den «Cybears» aus Berlin. - Zahlreiche Vize-Meisterschaften haben ihnen mittlerweile den Titel des "Ewigen Zweiten" eingebracht [2]. Im Teutonen-Cup 2073 schlugen sie in Runde Eins die «Stuttgart Samurais», ehe sie in Runde Zwei den «Frankfurt Fireraisers» unterlagen [5]. Im Teutonen-Cup 2076 konnten sie ihr Auftaktmatch - diesmal gegen die «Leipzig Vampires» in einem Erfurter Industriegebiet mit kleinen Betrieben und große Höfe mit viel Schrott drin - ebenfalls gewinnen, ehe sie in Runde Zwei den Liga-Neulingen von «Neptun Rostock» unterlagen, auch, wenn das für letztere eher ein Phyrussieg war [10]. In der Saison 2079/2080 wurden sie Vizemeister [4].

Saison 2080/81[Bearbeiten]

Die Chromlegion ist vielleicht die einzige der Top-Mannschaften ohne direkte Beteiligung eines AAA-Konzerns (oder einer ihrer Konzerntochtern). Dies bringt ihnen auch außerhalb der Hansestadt große Sympathien bei den Warmongern. Zwar sind sie nicht mehr das Maß aller Dinge, wie zu Beginn der Liga in den 2040ern, verlor den Rekordmeistertitel schon längst an die «S-K Centurios Essen» und auch die «Ruhrmetall Leviathane» können mittlerweile mehr Erfolge vorweisen. Aber seit etwa 10 Jahren (Meister 2074, 2076; Vizemeister 2072, 2078, 2080) läuft es wieder sehr gut für die Norddeutschen. In dieser Saison erfolgte jedoch ein unerwarteter Absturz: Nach einem Fehlstart mit nur einem Punkt und einem Tor aus drei Spielen fand man sich in der unteren Tabellenhälfte. Und als es aussah, als würde man sich rehabilitieren, endete die Hinrunde mit einer Serie von vier Niederlagen in Folge, was die Bremer bewog, ihren Trainer Marko Diekhaus zu entlassen, der seitdem nicht mehr gesehen wurde und daher Thema mehrerer Gerüchte und Verschwörungstheorien ist. Mit dem trollischen Exil-Atzlaner Diego Manuel Almavez verpflichtete man einen Nachfolger, der bereits aus den zuvor eher unterdurchschnittlichen «Kampfschweinen Oldenburg» einen Aufstiegskandidaten machte. Zudem verpflichtete man in der Winterpause die Zwillinge Laika und Pawel Michailow für die Brecher-Position, welche der Chromlegion mehr Aggressivität und Durchschlagskraft verleihen sollten. Umbaumaßnahmen, die sich auszahlen sollten: In der Rückrunde verlor man nur noch drei Mal knapp gegen hochkarätige Gegner («Ruhrmetall Leviathane» 1:2; «Warsaw Warmachines» 0:2; «Kreuzberg Assassins» 0:1) und auch die Siege (z. B. 9:2 gegen «Anarchie Wien», 6:2 gegen «Hamburg Rams») sahen überzeugender aus. Auch die erste Runde im Teutonen-Cup war ein Kantersieg (8:2 gegen «Ragnarök Cottbus»), doch im Achtelfinale verlor man knapp 2:3 gegen den Aufsteiger «Stuttgart Samurais»[11].

Fans[Bearbeiten]

Die Bremer Warmonger gelten als überaus treu - und leidensfähig (siehe "Ewige Zweite"), und die »Chromlegion» stellt für viele Fans einen Fixpunkt in ihrem Leben dar. Nicht wenige sind bereits in dritter Generation Anhänger der Mannschaft. Mit den Fans der «Hamburg Rams» pflegt man eine recht enge Fanfreundschaft [2]. Bei Nordderbys ist diese allerdings schnell vergessen: So vermeldeten die Hamburger Polizeidienste bei der Begegnung zwischen Chromlegion und Rams am 20. Spieltag der Saison 2080/81 den ganzen Tag über mehrere teils äußerst blutige Fan-Auseinandersetzungen. Tote soll es in diesem Jahr jedoch nicht gegeben haben [11]. Mit den Essener «S-K Centurios» liegen die Anhänger der Legionäre seit deren Gründung wegen des ähnlichen Namens und Themas im Clinch, und Aufeinandertreffen der Essener und Bremer Warmonger sind häufig von einer gewissen Härte geprägt [2].

Mitglieder[Bearbeiten]

Präsidium[Bearbeiten]

Präsidentin der «Chromlegion Bremen» war 2073 Nina Schulten [2].

In der Saison 2080/81 Dr. Sylvia Roudaut, eine Menschenfrau von 62 Jahren, das Präsidentenamt inne [12].

Trainerstab[Bearbeiten]

In der Saison 2073 war Elias Mehner Cheftrainer der «Chromlegion Bremen» [2].

Nachdem vorjährigen DSKL-Vizemeister-Titel erlebten die Bremer einen eher mäßigen Saisonstart, der allgemein an der taktischen Ausrichtung festgemacht und dem amtierenden Trainer angelastet wurde. So gab es frühzeitig Forderungen nach dessen Entlassung [11].

Shadowtalk Pfeil.png Wobei hier am 3. Spieltag - nach einem unbefriedigenden 1:1 gegen die «Mainzer Black Barons» der Name des magiebegabten Elfs Zacharias von Thule fiel, der als Trainer der «Chromlegion» bei den Buchmachern als heißester Kandidat für die erste Trainerentlassung der jungen DSKL-Saison galt. - Strange! - Sieht fast danach aus, als wären die Medien - wie auch meine Kollegen und ich, hier wie in den AGS - da nem Deep Fake aufgesessen, da der Name nie wieder fiel, und es am 11. Spieltag Diekhaus war, der als Bremer Trainer gehen musste (oder gegeekt wurde, falls man den Gerüchten glaubt) [11].
Shadowtalk Pfeil.png Tong-Heh - Lieutennant of the Chinese Deadly Dwarfs, Newcastle upon Tyne
Shadowtalk Pfeil.png ...diese völlige Unberechenbarkeit und die damit verbundenen Unwägbarkeiten sind eines der Dinge, die ich an solchen Nebenwetten auf Ereignisse in ausländischen Ligen hasse!

Diese ebbten auch nicht ab, als es nach fünf Siegen in Folge so aus sah, als könnten sie wieder Anschluss an die Tabellenspitze finden. Nach den hierauf folgenden Niederlagen gegen die «Berlin Cybears», die «Münchner Asphaltcowboys» und schließlich auch gegen die «Naniten Nürnberg» verkündet die Bremer Geschäftsführung am 6. Dezember 2080 direkt nach Spielende die Entlassung des Trainers Marco Diekhaus. Dies wäre nicht so ungewöhnlich gewesen, wenn der Trainer seitdem noch irgendwo gesehen worden wäre. Es gab diverese Gerüchte, dass der Trainer von wütenden Warmongern in der Spielerkabine getötet wurde, vom Bremer Spieler Rudi “Die Die Die!” Rundbein umgebracht wurde oder freiwillig untergetaucht sei, um der Wut der Fans zu entgehen [11].

Nachdem die Vereinsführung bis zum 12. Spieltag keinen Interimstrainer präsentiert hatte, die Spieler in Eigenverantwortung trainierten und das Ergebnis eine desaströse Niederlage gegen die «Kölner Maniaks» war, die sie 4:3 schlugen [11], präsentierte man nach der Winterpause mit dem 43 Jahre zählenden Troll Diego Manuel Almavez einen neuen Cheftrainer, der das Team wieder in die Spur brachte [12].

Mannschaftskader der Saison 2080/81 (Erste Mannschaft)[Bearbeiten]

Name Position Metatyp Alter Anmerkungen
Malte "Flitzer" Tönnies [4] Scout [4] Mensch [12] 26 [12] Saison 79/2080 im Team [4] Wechselte nach Saison-Ende 80/81 für 5.700.000 zu «London Underground» in die BUBL [11].
Knut "Knipser" Janssen [6] Scout [6] Zwerg [6] 42 [12] ADL-Allstars-Spieler 2080, Leistungsträger und altgedienter Veteran mit überragendem Spielverständnis, seit Jahren Gerüchte, er werde nach der jeweils laufenden Saison in den Trainerstab oder zu einem anderen Team wechseln. [6]
Nina „The Bat“ Qasim [12] Scout [12] Orkin [12] 29 [12]
Nija „Gazelle“ Ahlmadi [12] Scout [12] Elfin [12] 38 [12]
Robert „Die! Die! Die!“ Rundbein [12] Jäger [12] Hobgoblin [12] 24 [12] wird Gerüchten zu Folge mit dem mutmaßlichen Ableben des Bremer Ex-Trainers Marco Diekhaus nach dessen Entlassung am 11. Spieltag in Verbindung gebracht [10].
Manuel „Harlequin“ Rosenschütz [12] Jäger [12] Mensch [12] 31 [12]
Jeanet „Boulanger“ Bonnet [12] Jäger [12] Zwergin [12] 35 [12]
Luigi „My Land“ Cortanello [12] Jäger [12] Troll [12] 22 [12]
Laika Michailow [12] Brecher [12] Mensch [12] 27 [12] Zwillingsschwester von Pawel, kam in der Winterpause 80/81 für 8.700.000 von “Beloje Morje Murmansk” [12]
Pawel Michailow [12] Brecher [12] Mensch [12] 27 [12] Zwillingsbruder von Laika, kam in der Winterpause 80/81 für 8.700.000 von “Beloje Morje Murmansk[12]
Sergej "Smutje" Koljakov [7] Schütze [7] Troll [7]  ? ADL-Allstars-Spieler 2080, Markenbotschafter für Becks Hurlg, einige Teamkollegen neiden ihm die Nebeneinkünfte aus seiner Werbetätigkeit. [7]
Siegfried „Lindwurm“ Pereira [12] Stürmer [12] Elf [12]  ? Der Stürmer mit brasilianischen Wurzeln hat sich seinen ungewöhnlichen Vornamen zu nutzen gemacht und schöpft die Sagengestalt voll aus. Sein Motorrad wird von einem vergoldeten Drachenkopf geziert und teilweise erscheint er sogar in altertümlich gestalteter Rüstung. Ganz zur Unmut des Siegfriedbundes [12]
Eva "Mama" Bär [4] Sani [4] Elfin [12] 57 [12] Saison 2079/2080 im Team [4]

Mannschaftskader der Saison 2080/81 (Ersatzspieler)[Bearbeiten]

Name Position Metatyp Alter Anmerkungen
Laura „The Magnificent“ Filin Scout Nocturne 18
Scout
Scout
Scout
Anton „Kessel“ Skaal Jäger Troll 29
Kim „Hellscream“ Müller Jäger Ork 28
Jäger
Jäger
Bernd "Fässchen" Janssen [4] Brecher [4] Zwerg [12] 33 [12] Saison 79/2080 im Stammteam [4], nach der Verpflichtung der Michailow-Zwillinge in der Winterpause 80/81 nur noch Ersatz [12].
Ali “Goldjunge” Kahraman [12] Brecher [12] Mensch [12] 19 [12]
Chantal “Promi” Jenner [12] Schütze [12] Orkin [12] 23 [12]
Chris “Das Gackern” Alron [12] Stürmer [12] Gnom [12] 25 [12]
Mikal Dorden [12] Sani [12] Zwerg [12] 44 [12]

Verstorbene Spieler[Bearbeiten]

Name Position Metatyp Alter Anmerkungen
Danzer [3]  ? Ork ? [3]  ? ADL-Allstars-Spieler 2063/64, im Benefizspiel gegen die Häftlingsmannschaft der «Borkumer Jaildogs» getötet [3]
Jamal „Abara“ Adeyemi [11] Scout [12] Mensch [12] 26 [12] Starb am 1.3.2081 beim 18. Spieltag bei einer 0:2 Niederlage gegen «Warsaw Warmachines» an einen Luftröhrendurchschuss der Jägerin Liliana “Smile!” Kowalcyzk [11].

Ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Name Position Metatyp Alter Anmerkungen
Matthias "razOr" Dornbusch [2]  ?  ?  ? macht nach dem Ende seiner aktiven Zeit beim NDR am Spielfeldrand Karriere, profunder Kenner der Szene [2].
Knut Rogenbrecht [8]  ?  ?  ? Stadtkrieg-Veteran der «Chromlegion» strebte - laut Medienberichten im April 2064 - nach dem Ende seiner Spielerlaufbahn eine Karriere in der Sportförderung bei Saeder-Krupp an [8].


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert teilweise auf dem gleichnamigen Artikel in der Shadowhelix, der dort - wie hier - unter GNUFDL steht. Autorenliste siehe hier. - Hauptautor dort ist Benutzer "Cyolan".

Primärquellen zu diesem Team sind:
Quellenbücher:

Quellenangabe[Bearbeiten]


^[1] - Lifestyle 2080 S.200
^[2] - Blut & Spiele S.158
^[3] - Brennpunkt: ADL S.108-109
^[4] - Hinter dem Vorhang S.150
^[5] - Blut & Spiele S.182
^[6] - Hinter dem Vorhang S.152
^[7] - Hinter dem Vorhang S.153
^[8] - Shadowrun Die 6. Welt - RRNF 02. April 2064 S.381

^[10] - Das Abschneiden im Teutonen-Cup 2076 ist eine Eigenerfindung von Benutzer "Niall Mackay" aka "Muffin" und daher inoffiziell und nicht Teil des offiziellen Shadowrun-Kanon.
^[11] - Die Zusammenfassung der Saison 2080/81 ist eine Eigenerfindung des Nutzers "Zeitgeist", welche auf dessen Simulation der DSKL beruht und daher nicht kanonisch ist. Gleiches gilt für den wechsel des Spielers Malte "Flitzer" Tönnies nach London.
^[12] - Die genannten Spieler und Ergänzungen (Metatyp, Alter) sind Eigenerfindungen von "Tim", dem Teampaten der Chromlegion für "Zeitgeist"s Simulation der Saison 80/81 der DSKL im Pegasus-Forum, und daher gleichfalls nicht Teil des offiziellen Kanon.