Banshee

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Banshee
(Homo sapiens nobilis vrykolakas)
MMVV-Variante MMVV-I
Betroffene Metatypen Elfen
Bevölkerungszentren Tir-Nationen, Basel
Internationaler Status als gefährlicher Seuchenträger vieler Orts zum Abschuss freigegeben

Elfen, die mit dem MMVV infiziert sind, verwandeln sich zumeist in Banshees (Homo sapiens nobilis vrykolakas).

Beschreibung[Bearbeiten]

Banshees sind größer und hagerer als gesunde Elfen und besitzen die meisten der typischen vampirischen Kräfte: gesteigerte Sinneswahrnehmung, Immunität gegen Alter, Gifte und Krankheit, Nebelgestalt und Regeneration. Ausserdem leiden sie wie Vampire unter einen schweren oder doch zumindest mittleren Sonnenallergie, Essenzverlust sowie eine Verwundbarkeit durch Silber und durch hölzerne Gegenstände. Banshees ernähren sich von der Essenz ihrer Opfer, indem sie mit ihrem Jagdgeheul in die Flucht jagen und hetzen, bis diese vor Erschöpfung zusammenbrechen. Daraufhin entziehen sie die restliche Essenz bis zum Tod des Opfers. Wie genau ein typischer Vampir sind auch sie haemophag, d. h. sie können ebenso wie dieser lediglich Blut aber keine feste Nahrung verdauen und Alkohol verursacht ihnen Übelkeit. Ausserdem verbreiten sie wie andere Träger das MMVV-Virus und gelten - wie alle Infizierten - in vielen Staaten nicht mehr als Metamenschen sondern als Critter, die aus seuchenpolizeilichen Gründen zum Abschuss freigegeben sind.

Andererseits sind Banshees häufig magisch aktiv

Vorkommen[Bearbeiten]

Britische Inseln[Bearbeiten]

Unter den Anhängern des Pfades des Rades in Tír na nÓg ist die abergläubische Vorstellung verbreitet, Personen - sprich Elfen - die sich in einen Banshee verwandeln, wären auf Grund eines früheren Lebens im Zyklus der Wiedergeburt, den die unsterblichen Elfenseelen ihrem Glauben zufolge durchlaufen, verflucht.

Shadowtalk Pfeil.png Was - genau, wie all dieser andere volkstümliche Mumpitz, den man den Vampiren und anderen Infizierten traditionell andichtet - nicht gerade geeignet ist, deren Stellung zu verbessern...
Shadowtalk Pfeil.png Shady Slim

Die Behörden im Tír werfen dem Unseelie Hof vor, er würde mutwillig den MMVV I und II verbreiten, und so für die Ausbreitung der Fomori-Seuche und die Vergrößerung der Banshee-Population sorgen. [1]

Österreich:[Bearbeiten]

Von einem Straßendoc namens Daktari in Wien ist bekannt, daß er eine Banshee, die auf den Namen Heulsuse hört, als Assistentin beschäftigt, die die Heilung seiner Patienten mittels Magie beschleunigt und fördert. Im Gegenzug ließ er ihr aber auch Opfer zukommen, was in beidseitigem Intresse war: Der skrupellose Arzt, der nicht grundlos seine Aprobation verloren hatte verkabelte die Unglücklichen, die Heulsuse durch das Gelände des ehemaligen Wiener Tiergartens hetzte, zuvor mit einem SimRig, und mißbrauchte sie für Snuff-SimSinn-Aufnahmen, auch wenn er sich damit den unversöhnlichen Hass der Wiener Frauengang der «Menubeln» eingehandelt haben dürfte... [2]

Schweiz:[Bearbeiten]

Entgegen der Behauptungen der Behörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft gibt es im übrigen in der SEg sehr wohl Fälle von MMVV bei Elfen, die man nicht nur in den Katakomben der GENOM-Arkologie - wo sie zu den sympathischeren Kreaturen gehören - sondern auch im elfisch geprägten Basler Stadtteil Birsfelden treffen kann... [3]

Trivia[Bearbeiten]

General Motors - ein Tochterunternehmen von Ares Industries - hat im Übrigen seinen bekannten Schwebepanzer nach diesen Kreaturen benannt: den GMC Banshee! Grund dafür dürfte das charakteristische Jaulen der Turbinen sein...




Verwechslungsgefahr[Bearbeiten]

Banshees darf man allerdings keinesfalls mit den Bean Sidhe verwechseln - einem einzigartigen und gefährlichen Typ von Geist, der nur Familien mit keltischer Abstammung heimsucht.


Quelle[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Banshee in der Shadowhelix, einem Wiki, wo er unter GNUFDL steht. Die Liste der Autoren findet sich hier.
Primärquellen zu Banshees in Shadowrun:

Quellendetails:[Bearbeiten]

  1. Shadows of Europe / Europa in den Schatten - Tír na nÓg-Kapitel
  2. Wiener Blei - Roman von Leo Lukas
  3. Chrom & Dioxin S. 87