Zschopau JX-Linx Electro Water Scooter

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Zschopau JX-Linx Electro Water Scooter
Überblick (Stand:?)
Alternativname: Jinx (abfällig)
Art: Wasserfahrzeug
Klassifikation:
Wassermoped
Verwendung: privat
Hardware: standard
Sitze: einer
Höchstgeschwindigkeit:
16 km/h (offiziell)
20 km/h (max.)
Hersteller:

Motorenwerken Zschopau

Listenpreis: 650 €

Der Zschopau JX-Linx wurde von den Motorenwerken Zschopau in Sachsen entwickelt, und gebaut, die eine 60%ige Tochter der Berliner Müller-Schlüter Infotech sind.

Shadowtalk Pfeil.png Von den restlichen 40% sind 32 Streubesitz, vorwiegend als Betriebsaktien in der Hand von Mitarbeitern und Ex-Angestellten... und 8% hält eigenartiger Weise die Proteus AG!
Shadowtalk Pfeil.png Sandmännchen

Es existieren allerdings auch Nachbauten aus Vietnam, Thailand und anderen Schwellenländern Südostasiens, die den Weltmarkt mit minderwertiger Billig-Tech überfluten.

Bei der Entwicklung des "sauberen und umweltfreundlichen Elektrorollers für's Wasser" - O-Ton der Werbeabteilung der MSI-Tochter - war die erklärte Vorgabe an die Zschopauer F&E-Abteilung, allen Spezifikationen zu genügen, um eine Zulassung sowohl im Spreewald als auch auf den Seen des von öko-orientierten Elfen beherrschten Pomorya zu erhalten. Dieses Ziel wurde auch tatsächlich erreicht, was aber mit drastischen Abstrichen bei der Leistung bezahlt wurde: Das Wassermoped - die Bezeichnung Wassermotorrad passt auf diese Dinger nun wirklich nicht - erreicht nominell gerade mal 16 km/h Höchstgeschwindigkeit, und bei optimalen Bedingungen (leichter Rückenwind und praktisch null Wellen) sind vielleicht 20 km/h aus dem Ding herauszukitzeln. Ein Gepäckkorb, der Platz für eine mittlere Einkaufstasche bietet ist standartmäßig hinter dem einzelnen Sitz installiert, unter dem sich die Batterie für den Elektromotor befindet. Diese kann an einer mit einem Sonnenkollektoren besetzten Dach ausgestatten Docking-Station aufgeladen werden, die zum Lieferumfang des Electro Water Scooter gehört. Dabei ist zu beachten, daß die Isolierabdeckung, die die Steckverbindung für den Ladevorgang vor eindringendem Wasser schützt, sich als sehr empfindlich gegen stark verschmutztes Wasser erwiesen hat.

Shadowtalk Pfeil.png Lies: Die hält einer Drekbrühe wie in Nordsee, Weser, Elbe oder Emscher nur von jetzt bis vorgestern stand! - Echt lästig, heut' zu Tage... Ein Glück, daß wir bei den Dwarfs n' Bastler ha'm, der sich da ne bess're Lösung für einfallen ließ!
Shadowtalk Pfeil.png Tn'gin - Go, Blackcats, Go!Go!Go!
Shadowtalk Pfeil.png Und an der Leistung hat er auch 'n wenig geschraubt...

Weiteres Zubehör gibt es für dieses Spielzeug nicht, und der Electro Water Scooter hat auch selbstverständlich weder Buchse noch Riggeradapter, und kann dergleichen auch nicht eingebaut bekommen! Wie beim Proteus Monoschlitten beträgt die Einsatzzeit vier Stunden. Die Batterie ist in fünf Minuten ausgewechselt, das Aufladen dauert zwei Stunden. Neue Batterien kosten 150 €.

Shadowtalk Pfeil.png Und sind mit den Batterien des Monoschlittens kompatibel. Die einzige Komponente an dem Gerät, die wirklich was taugt.
Shadowtalk Pfeil.png Hello Kitty

Benutzt werden solche Wassermopeds praktisch nur von Kon-Pinkeln ohne Ehrgeiz und Risikobereitschaft, von jüngeren Kids, die sich nix besseres leisten konnten oder das Gefährt von überängstlichen Eltern geschenkt bekamen und Touristen, an die die Dinger im Spreewald vermietet werden. In einigen Schulen für Konzern-Blagen - besonders im Norddeutschen Bund und in Hamburg - dürfen die Schüler der unteren Jahrgangsstufen auch im Sportunterricht unter der Aufsicht ihres Sportlehrers erste Versuche im Hoverball-Spielen auf den Electro Water Scootern aus Zschopau unternehmen.

Die Zschopau JX-Linx Electro Water Scooter - auf den Straßen wegen der unbefriedigenden Leistung auch abfällig und spöttisch "Jinx", d. h. Fluch bzw. Ärgernis genannt - sind in praktisch jedem Aldi-Real-Markt für 650 € erhältlich. Gebraucht (und durchaus fahrtauglich) bekommt man sie auf Flohmärkten wie am Sachsenhausener Ufer in Frankfurt/Main schon für 50 bis 150 Effektive.

[Bearbeiten] Sicherheit

Aufgrund der leichten Bauweise und geringen Geschwindigkeit ist es verboten, in offene Gewässer zu fahren. Im Falle einer Sturmwarnung übernimmt der Autopilot die Steuerung und fährt sofort die nächste Anlegestelle an. Der Fahrer kann dieses Programm quittieren, aber nur bei der ersten Warnung. Erhält das Wassermoped die zweite Sturmwarnung, verunmöglicht eine Programmsperre die Rückgewinnung der Steuerung, bis es angelegt hat.

Ein Bastler sollte allerdings - mit geeignetem Werkzeug - in der Lage sein, diese Sicherung zu überbrücken oder sogar dauerhaft zu entfernen. [A1]

[Bearbeiten] Spielwerte

Handling: Beschleunigung: Geschwindigkeit: Rumpf: Panzerung: Sensor: Pilot: Sitze: LE: Preis:
0 5/15 15 1 0 1 1 1 0 650 € (in der ADL)


[A1] Die Sicherung, die ein Weiterfahren trotz Sturmwarnung unterbindet, kann mit einer Probe auf Hardware und Logik (2) entfernt werden. Wenn sie nur vorübergehend überbrückt werden soll, ist eine Probe von Software + Logik (2) anzuwenden.

Ausrüstung:

  • spezielle Panzerung

Der Kunststoffrumpf des Scooters erwies sich in den ersten Phasen schlicht als zu schwach, um auch nur ansatzweise das aggressive Wasser in unruhigeren Gebieten auszuhalten. So wurde er mit chemieresistenten Fasern verstärkt, was ihm eine chemische Isolierung 1 gibt.

Es kann nach den üblichen Regeln für Modifikationen aufgerüstet werden.


[Bearbeiten] Quelle

Dieses Fahrzeug ist eine Eigenerfindung von Benutzer Karel und kommt in keiner offiziellen Shadowrun-Quelle vor. Die Spielwerte und der Sicherheitsaspekt wurden von Benutzerin Hello Kitty ergänzt.

Persönliche Werkzeuge