Sondergefangenenhaus Wien-Süd

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Das Sondergefangenenhaus Wien Süd (SGWS bzw. SGHWS, engl. South Vienna Special Prison) - auch verharmlosend Vereinigte Wohnparks genannt - war von 2004 bis zum Beginn der 2060er ein riesiges, ummauertes und hermetisch abgeriegeltes Gefangenlager mitten in Wien, in dem die - durchwegs lebenslänglichen - Insassen komplett sich selbst überlassen waren. Nach dem überraschenden Zusammenbruch der Sicherheitseinrichtungen und dem folgenden Massenausbruch mit anschließenden stadtweiten Unruhen hat Mitsuhama das Areal komplett aufgekauft, und ein exterritoriales Konzerngelände daraus gemacht, auf dem nicht zuletzt seine neue Arkologie steht.

Geschichte[Bearbeiten]

Schaffung des SGHWS & Aufbau[Bearbeiten]

Zur Schaffung des SGHWS kam es 2004 in Folge der Aufstände und Unruhen, die ausgebrochen waren, weil der Koordinationsrat der Lebensmittelversorger in Wien den Versorgungsnotstand nicht in den Griff bekam. Nach dem diese sich zu einem über eine Woche dauernden Bürgerkrieg ausgewachsen hatten, und ein Einsatz des österreichischen Bundesheers - respektive eine "militärische Lösung" der entstandenen Pattsituation - mit Rücksicht auf die Öffentliche Meinung nicht in Frage kam, wurde das "Sondergefangenenhauses Wien-Süd" - auch bekannt als «Vereinigte Wohnparks» - eingerichtet: Die Aufständischen wurden in Abwesenheit wegen der Plünderungen, schweren Landfriedensbruchs und ähnlicher Delikte zu lebenslanger Haft verurteilt, die sie in den von ihnen gehaltenen Gebieten "absitzen" mußten, namentlich der Peer-Albin-Hansen-Siedlung und dem Wohnpark Alt-Erla. Das SGHWS - in dem die Gefangenen sich selbst überlassen blieben - wurde komplett ummauert, mit einem "Todesstreifen" umgeben, und nach dem Erwachen mit umfangreichen magischen Sicherheitsmaßnahmen wie paranormalen Wachcrittern und verankerten Feuer- und Illusionssprüchen nahezu komplett ausbruchsicher gemacht.

Es bestand bis in die 2060er Jahre und wurde mehrfach erweitert, und umfasste schließlich den kompletten ehemaligen Gemeindebezirk Favoriten. Im Laufe dieser Zeit war das SGHWS Endstation für zahllose Kriminelle, Unerwünschte und abgelehnte Asylbewerber bzw. ertappte illegale Einwanderer, die häufig von Schnellrichtern im Eilverfahren verurteilt dorthin wanderten. Kritiker - speziell aus der links-radikalen und Neo-A-Ecke wie Venceremos - bezeichneten das sogenannte "Sondergefangenenhaus Wien-Süd" in dieser Zeit gelegentlich in ihren polemischen Pamphleten und Shadowtalk-Kommentaren nicht nur als Schande für Österreich und Schandfleck Wiens und der gesamten Alpenrepublik sondern auch als ein "neues KZ", was jedoch eine drastische Übertreibung der - zugegeben hässlichen - Verhältnisse in den Wohnparks darstellte.

Insbesondere wegen der umfangreichen magischen Absicherung sind praktisch alle der zahllosen Ausbruchsversuche, die es aus dem SGHWS gegeben hat, gescheitert, und tatsächlich soll der damals 17jährige Ork und Antimagier Plesch-Pepi der einzige gewesen sein, der es vor dem Zusammenbruch der Mauer und der magischen Absicherung wirklich geschafft hat, lebend aus den "Vereinigten Wohnparks" zu entkommen.


 
 Inoffiziell 


Japaner & Die Gstätten - MCT Geschäftsbezirk Süd und Favoriten[Bearbeiten]

Mitsuhama Mid-Europe Arcology[Bearbeiten]

Die Arkologie liegt mitten auf dem Wienerberg und erstreckt sich weit die Raxstraße entlang. Von dort sieht sie hinab auf das ganz neue, konzerngerechte Entwicklungsgebiet im Norden. Die verkommenen Bauten und Hütten von Favoriten bis zum Zentralbahnhof wurden sofort nach dem Erwerb des Gebiets durch MCT geschliffen und die verbliebenen Bewohner umgesiedelt in den Süden.

Shadowtalk Pfeil.png Dies konnte natürlich nicht ganz ohne Gewalt vonstatten gehen, aber die meisten der vormaligen Bewohner der SGHWS haben sich ja sowieso aus dem Staub gemacht.
Shadowtalk Pfeil.png kolibri
Shadowtalk Pfeil.png Zunächst mussten die Menschen in Wellblechsiedlungen auf den Wienerberg wechseln, um schließlich letztes Frühjahr in die neue Per-Albin-Hanson-Siedlung zu ziehen.
Shadowtalk Pfeil.png Padre
Shadowtalk Pfeil.png Da ist nix neu dran. Die schauen aus, wie die alten, nur ein bisserl renoviert eben. Da kann MCT soviel Propaganda machen, wie sie wollen. Das sind ein und dieselben Bauten nur mit Face-Lifting.
Shadowtalk Pfeil.png Wolfgang
Shadowtalk Pfeil.png Aber mit flotten Matrixzugängen in allen Wohnungen!
Shadowtalk Pfeil.png Padre
Shadowtalk Pfeil.png Und Überwachungsanlagen.
Shadowtalk Pfeil.png Wolfgang

Favoriten selbst ist neu aufgebaut worden und erstrahlt nun entlang all der alten Durchfahrtsstraßen in satten, hellen Neonfarben. Wer nicht zu MCTs Krawattensklaven gehört und damit in der Arkologie haust, der wohnt in einem der vielen neuen Wohnviertel Favoritens. Die Gegend ist wirklich toll neu errichtet worden und auch so wichtige Institutionen, wie das Amalienbad, der Tichy oder der Viktor-Adler-Markt erstrahlen wieder in altem/neuem Glanz. Nur sieht man auch viel zu viele Konzerntruppen herumlungern, so dass dem gewöhnlichen Handelsreisenden schnell die Lust auf Spazierengehen vergeht. Den ehemaligen Zentralbahnhof wollte die Stadt Wien zunächst selbst wiedererrichten, aber MCT tat dies, nachdem die Gegend jahrelang abgeriegelt worden war, gleich selbst. Favoriten gilt – auch ohne die Zäune Transdanubiens – als exterritoriale Zone. Das gilt auch für das gesamte Gebiet des ehemaligen SGHWS, doch konnte MCT seinen Anspruch noch immer nicht durchsetzen.

Shadowtalk Pfeil.png Es waren Gerüchte im Umlauf, dass MCT auf dem ehemaligen Zentralbahnhof etwas gefunden habe, das ihnen großes Kopfzerbrechen beschert haben soll.
Shadowtalk Pfeil.png Stefan
Shadowtalk Pfeil.png In den letzten Jahren haben sich einige Schattengeschäfte mit dem Zentralbahnhof beschäftigt. So viele wie zurückgekommen sind, könnte man meinen, dass es sich eher um den Zentralfriedhof gehandelt haben muss.
Shadowtalk Pfeil.png Orken-Schorschi
Shadowtalk Pfeil.png Lustiger!
Shadowtalk Pfeil.png Matrix-Poldi

Die Gstätt’n[Bearbeiten]

Anders schaut es da südlich der alten Bahntrasse aus. Dieser Teil des ehemaligen Sondergefangenenhauses Wien Süd (SGHWS) wird auch heute nach dem Fall der Gefängnismauern noch von den ehemaligen Insassen bewohnt und im Wiener Jargon gemeinhin nur die „Gstätt’n“ genannt. Hinzu kamen aber andere, die den Augen des Gesetztes und der Konzerne entkommen wollten und sich in Ottagrind nicht mehr sicher genug fühlten. „Der Pirat“ hat inoffiziell die Führerschaft in dem Slum, doch noch einige andere Räuberbarone kämpfen um die Vorherrschaft und fast jede zweite Nacht sind anhaltende Schussgefechte zu hören. Die Polizei und MCT-Security haben das gesamte Gebiet den Monstern überlassen und wagen sich erst am Tag und nur hochbewaffnet in die wilden Reste der SGHWS. In Punkto allgegenwärtiger Feindseligkeit gegenüber Eindringlingen und schlichtem Elend kann es dieser Bereich mit den demilitarisierten Kampfzonen anderer Großstädte aufnehmen. Hier leben nach Schätzungen etwa 33.000 SINlose und davon 95% weit unter der Armutsgrenze. Straßengangs, Unterweltbosse und verbotene Kulte haben hier ihre Zelte aufgeschlagen. Genauso wie viele der besten Schattenläufer Österreichs.

Treffpunkte[Bearbeiten]


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sondergefangenenhaus Wien-Süd in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich hier. Hauptautor ist dabei der User Buckwheats, und das, was den Zeitraum nach 2063 (In-Game Jahr von "Europa in den Schatten") betrifft, sind im wesentlichen dessen Eigenerfindungen.

Primärquellen zum Sondergefangenenhaus Wien-Süd sind: