ProSecuritas

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ProSecuritas
Überblick (Stand:2064)
TERMINIERT
kurz: ProSec
Schicksal: Mit Sternschutz Security vereinigt
Mutterkonzern: Frankfurter Bankenverein
Konzernstatus: Tochtergesellschaft

ProSecuritas (ProSec) war ein Sicherheitsdienst in der ADL. Der Konzern ist eine Tochterfirma des Frankfurter Bankenverein.

ProSecuritas sollte nicht mit dem Securitas-Sicherheitsdienst in der Schweiz verwechselt werden, der zur Oerlikon-Finanz Holding gehört. [8]

Geschichte[Bearbeiten]

ProSec-Beamte waren 2055 auf der Spur eines als «Nachtschlächter» bekannten Serienmörders. [3] Der Sicherheitsdienst wurde - ebenso wie der DSD - in den Wirren nach dem Crash von 2064 - aber noch vor dem Stuttgarter Konkurrenten Sternschutz - vom Frankfurter Bankenverein übernommen, der sich damit ein ganzes Portfolio von Sicherheitsunternehmen zulegte. [5] Später vereinigte der FBV ProSecuritas mit dem Sternschutz unter dessen Geschäftsführer Klaus Daimel [6] um ihn zu stärken und übertrug ihm die Polizeiauftrag über Groß-Frankfurt. [9] Innerhalb der Personen- und Objektschutzgruppe des Sternschutzes in Berlin werden anno '72 - neben dauerhaft von SAMT überstelltem, magischen Personal - noch vornehmlich erfahrene Personenschützer aus dem übernommenen Personalbestand von ProSecuritas beschäftigt. [7]

Geschäftsprofil[Bearbeiten]

ProSec fungiert sowohl als Sicherheitsdienst, also Wachpersonal in Einkaufszentren, Innenstädten, Bahnhöfen oder bewachten Oberschichtvierteln sowie Objekt- und Personenschutz, als auch als Polizeikonzern. Letzteres ist in der ADL, wo man vielfach vor einer kompletten Privatisierung der hoheitlichen Aufgaben des Staates zurückschreckt, eher untypisch, Polizeidienstleister kennt man eher aus Nordamerika, das klassische Beispiel ist natürlich Branchenvorreiter Lone Star. ProSec stellte aber bereits 2055 in mehreren Städten im Rhein-Ruhr-Megaplex per Kontrakt durch die jeweilige Stadtregierung den Ersatz für die uniformierte Polizei oder sogar den kompletten Polizeiapparat auf kommunaler Ebene, womit der Dienst Vorreiter für Dienste wie Schwarze Sheriffs, Sternschutz und den deutschen Zweig von Knight Errant als Inhaber von Polizeikontrakten verschiedener Städte auf deutschem Boden war. [1] [2] ProSecuritas-Cops im Polizeidienst müssen (respektive mussten) dabei aber - gemäß der ensprechenden Vorschriften - dieselben Uniformen tragen, wie alle Angehörigen der Landespolizeien des Allianzlandes, wobei die Konzernzugehörigkeit nur an einem kleinen Abzeichen an der Schulter angezeigt wird. ProSecuritas-Leute in Konzernuniform haben dagegen außerhalb exterritorialen Konzerngeländes keine polizeilichen Befugnisse. [4]

Shadowtalk Pfeil.png Diese kleine Spitzfindigkeit im Polizeirecht kann in Nordrhein-Ruhr zuweilen den Unterschied zwischen Freispruch wegen Verfahrensfehlern und etlichen Jahren Bau ausmachen, wenn ihr von einem ProSec-Cop geschnappt werdet...
Shadowtalk Pfeil.png Rechtsarbeiter

Neben den klassischen Sicherheitsaufgaben hatte ProSecuritas - wenigstens in den 2060ern - auch sogenannte "Walker" unter Vertrag, die auf Bestellung angetan mit Frack, Gehrock und Zylinder unaufdringlich unseriösen Geschäftsleuten auf Schritt und Tritt folgten, und so jedem, der die Gebräuche der Geschäftswelt kannte, demonstrierte, dass der Betreffende nicht geschäftswürdig war. [1]

Kooperation[Bearbeiten]

Die Zusammenarbeit mit BKA bzw. LKA, die sowohl Sicherheitsdiensten als auch der staatlichen kommunalen Polizei gegenüber weisungsbefugt sind, wenn es um die Verfolgung von Terroristen oder aufsehenerregender Serienmörder geht, ist in solchen Fällen in der Regel alles andere als konfliktfrei. Der Nachtschlächter-Fall ist hierfür ein Beispiel. [3]

(ehemalige) Mitarbeiter[Bearbeiten]

Konzernsprecher von ProSecuritas [10]
Streifenpolizist bei ProSecuritas, wurde bei der Verfolgung des "Nachtschlächters" von dem Vampir gebissen, für tot erklärt, und war nach seinem Erwachen als Blutsauger gezwungen, in die Schatten abzutauchen. Nennt sich seither Phönix. [3]
Chef von ProSecuritas, zum 31. April 2064 nach internen Streitigkeiten vorzeitig aus dem Amt ausgeschieden [10]


Quellen[Bearbeiten]


^[1] - Deutschland in den Schatten II S.298
^[2] - Brennpunkt: ADL
^[3] - Nachtstreife - Roman von Björn Lippold
^[4] - Walzer, Punks & Schwarzes ICE S.106
^[5] - München Noir S.17
^[6] - Shadowrun Grundregelwerk 4. Edition S.51-52
^[7] - Berlin - limitierte Ausgabe S.40 (Konzernteil)
^[8] - Chrom & Dioxin S.57, 63-64
^[9] - Konzernenklaven S.171
^[10] - Shadowrun Die 6. Welt - Shadowrun Reader S.379

Weblinks[Bearbeiten]