Mike Baillie

Aus Shadowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
 
 Inoffiziell 
Achtung.png Dieser Artikel oder Abschnitt ist unvollständig, und bedarf daher einer Überarbeitung.

Falls Du etwas zu diesem Thema beitragen kannst, mach es! Näheres zu diesem Thema findest du auf der auf der Diskussionsseite.

Mike Baillie
* 1. März 2049 in Gaspé
Alias Grosse Mike, Big Mike, Le Grand FroMage
Geschlecht männlich
Metatyp Troll
Haarfarbe schwarz
Augenfarbe dunkel, fast schwarz
Magisch aktiv Straßenmagier
Nationalität quebequois
Zugehörigkeit Spine Breakers
Beruf Biker / Straßenmagier (magischer Straßenkünstler)

Mike Baillie ist ein Troll und Straßenmagier aus der République de Québec, der in Bikerkreisen besser als "Grosse Mike" bzw. "Big Mike" bekannt ist, auch, wenn er persönlich mittlerweile den selbstgewählten Künstler- und Straßennamen "Le Grand FroMage" bevorzugt.

Biographie[Bearbeiten]

Der in einer Gewitternacht am ersten März 2049 als Troll geborene Mike Baillie stammt aus Gaspé im ländlichen Québec, und hat bereits seit Kindesbeinen an in der Landwirtschaft gearbeitet, wobei er schon früh erkannte, dass das nicht die Zukunft war, die er sich vorstellte. Allein das Fahren eines Traktors und - nachdem er es mit 8 zum ersten Mal probiert hatte - Motorrads machte ihm wirklich Spaß, wobei er im frühen Teenageralter bemerkte, dass da offenbar noch mehr war: Er konnte die Felder - und die (Meta)Menschen, die auf ihnen arbeiteten - auf andere Art sehen, als andere Trolle (auch, wenn es eine Weile dauerte, ehe er begriff, dass das die Astrale Sicht auf seine physische Umgebung war), Dinge geschehen lassen, ohne dabei selbst Hand anzulegen, und für alle anderen unsichtbare Wesenheiten seinem Willen unterwerfen, und ihnen Befehle erteilen. - Kurz: er war erwacht, und begann, sich nach und nach bewusst zu werden, dass er sowohl astral wahrnehmen als auch zaubern und Geister nicht nur sehen, sondern auch beherrschen konnte. Mit 13-einhalb entschied er für sich, dass es für ihn bessere Orte geben müsse, als die Halbinsel mit ihrer Landwirtschaft auf der jeder jeden kannte, und seine Gabe langsam ungewolltes Aufsehen erregte. Er packte seine Siebensachen, ließ etwas Proviant (und wohl auch ein paar neue Francs) mitgehen, schwang sich auf das Motorrad, das ohne seine magisches Zureden ohnehin schon längst nicht mehr fahrtauglich gewesen wäre, und machte sich auf den Weg zu einer der fernen Städte, die er bislang nur aus dem Trideo-Programm von OTQ kannte. - Wenig überraschend kreuzten sich Mikes Wege eher früher, als später mit denen einer der berüchtigten Bikergangs, die die Unterwelt der frankophonen Republik weitgehend unangefochten beherrschten: Als er gerade dabei war, den Besitzer einer Raststation irgendwo im Nirgendwo Kraft seines Geistes davon zu überzeugen, dass dieser eigentlich gar nicht daran interessiert war, dass der Troll für das Benzin für sein altersschwaches Krad (das für den noch nicht ausgewachsenen Troll eigentlich bereits deutlich zu klein war) wie auch die haltbaren Lebensmittel, Softdrinks und Süßigkeiten, mit denen er seine Satteltaschen und seinen Rucksack vollgestopft hatte, bezahlte, tauchte ein Trupp «Spine Breakers» auf, der betreffende Raststätte beschützte. Zwölf Mann stark überforderten die Ganger Mikes - zudem nicht all zu geübte - Fähigkeiten in Sachen mentaler Beeinflussung, und der junge, unausgebildete Trollmagier sah sich mit einem Mal einer Anzahl von mit Ketten, Stahlrohren und Schlagringen bewehrten Fäusten und den Mündungen meherer Schrotflinten und großkalibriger Revolver gegenüber. Vermutlich wäre es sein Ende gewesen, und die Biker hätten ihn entweder umgebracht, oder doch zumindest zum Krüppel geschlagen, wenn nicht der Asphalt zwischen ihm und den Gangern aufgebrochen wäre, und sich ein Geist aus Erdbrocken, Steinen und großen Stücken des Straßenbelags materialisiert hätte, der den halbwüchsigen Troll noch deutlich überragte, und hinter dem dieser Deckung fand. Dass der Anführer der Biker seinen Revolver in die Masse des materialisierten Geistes entleerte, zeigte noch nicht einmal ansatzweise Wirkung, und dass dieser den Schwinger, den der Geist ihm verpasste, mit nicht mehr als einem halben Dutzend gebrochener Rippen überlebte, war pures Glück. Der Eifer der übrigen Biker, sich auf Mike zu stürzen, um diesen zu verprügeln, erhielt durch diese Demonstration jedenfalls einen deutlichen Dämpfer, und der Troll, der wohl merkte, dass die Beschwörung des herbeigerufenen Erdgeists seine Kräfte bis an die Grenzen strapazierte, war auch nicht scharf darauf, den Kampf bis zum bitteren Ende fortzusetzen, das entweder in der Auslöschung des Bikertrupps oder seinem eigenen Zusammenbruch und anschließenden Tod unter den Fäusten, Hiebwaffen und Stiefeln seiner Gegner bestanden hätte. Die Biker senkten ihre Waffen, und Mike gab im Gegenzug dem Geist die Anweisung, sie nicht daran zu hindern, sich um ihren verletzten Anführer zu kümmern. - Leider hatte der Tankwart und Raststätten-Pächter - als er nicht mehr unter Mikes mentaler Kontrolle stand - sehr rasch begriffen, dass der Troll ihn berauben wollte, und die gewaltsame Auseinandersetzung zwischen den Bikern und dem Troll und das Erscheinen des Geistes veranlasste ihn, hinter seinem Verkaufsthresen Deckung zu suchen, und den Panic Button neben der Kasse zu betätigen, der La Gendarmerie auf den Plan rief. Die Biker, die es mit ihrem verletzten Anführer nicht darauf ankommen lassen wollten, es mit den Beamten der Lone Star-Tochter auszuschießen, traten den Rückzug an, und Mike schloss sich ihnen auf ihrer Flucht kurzer Hand an. - Die Biker akzeptierten den halbwüchsigen Troll fraglos als Hang-around und künftigen Prospect, da seine demonstrierte, magische Begabung offenkundig eine wertvolle Bereicherung für ihr Arsenal darstellte. "Grosse Mike" nannten sie ihn, da er auf Nachfrage angab, dass sein Name Mike Baillie war, und er - obwohl der mit deutlichem Abstand Jüngste - bereits alle erwachsenen Ganger deutlich überragte, und die anglophonen unter seinen zukünftigen Gang-Chummern wandelten das "Grosse Mike" kurzerhand zu "Big Mike" ab. - In den folgenden beiden Jahren gelang es ihm, nicht nur, seine Probezeit zu überstehen, und zum vollwertigen Member der «Spine Breakers» aufzusteigen, sondern er konnte sich auch einer für Trolle ausgelegten Harley Scorpion ein Bike sichern, dass wesentlich besser zu seinen Körpermaßen passte, und ihm fiel in einem der Clubhäuser der Biker erstmalig ein Exemplar von «Le Grimoire: Manuel de la Thaumaturgie Practique, 15e Edition, 2053» in Form einer schon etwas abgegriffenen Hardcopy in die Hände. Lesen hatte er daheim, in Gaspé, gelernt, wo er immerhin Trideo-Fernunterricht erhalten hatte. - In der Folge begann er, sich intensiver mit den Möglichkeiten zu beschäftigen, die sich ihm dank seiner Begabung boten, und er fing an, seine Magie - außer für eindeutig kriminelle Gang-Aktivitäten - auch als Straßenkünstler zu nutzen, wobei er sich den Künstlernamen "Le Grand FroMage" zulegte, und ein deutliches Show-Talent an den Tag legte.

Shadowtalk Pfeil.png Touristen lieben seine Show - auch, wenn er sich den Teufel darum zu scheren scheint, wo man in der Öffentlichkeit Zaubern darf, und wo nicht, "Le Grand Frommage" sich herzlich wenige Gedanken um etwaige Sicherheitsbestimmungen hinsichtlich der von ihm gewirkten Sprüche und beschworenen Geister macht, und der eine oder andere mundane Zuschauer sich im Nachhinein vielleicht fragt, wo sein Gepäck abgeblieben ist, oder was ihn geritten haben mag, einen beglaubigten Credstick mit weit über hundert neuen Francs auf den Sammelteller zu legen...
Shadowtalk Pfeil.png Tourist Guy

Wie im Falle wegen schwerer Gewaltdelikte gesuchter, krimineller Trolle mindestens bis in die 2060er hinein üblich, fand auch er sich irgendwann auf einer Kopfgeld-Liste für gefährliche, paranormale Critter wieder, aber er schaffte es irgendwie, wieder von der Liste herunter zu kommen, ohne von Mietcops oder Kopfgeldjägern erschossen zu werden, oder Zeit in einem von Lone Stars Magiergefängnissen verbringen zu müssen...

Shadowtalk Pfeil.png ...wofür er sich bei Winternight und Ex Pacis bedanken darf: Niemand weiß, wie viele gültige Haftbefehle und öffentliche Kopfgelder sich wegen des Crash 2.0 in Wohlgefallen aufgelöst haben... aber es werden allein in der République de Québec mehrere Tausend gewesen sein!
Shadowtalk Pfeil.png Rechtsarbeiter


Erscheinungsbild[Bearbeiten]

Als - mittlerweile - ausgewachsener Troll misst Mike Baillie gute 2 Meter 60, ohne seine ausladenden Hörner, die ihn noch einmal einen knappen halben Meter größer machen. Er trägt sein Haar fast immer im Afro-Pop-Stil frisiert, und seine Haut ist für einen Québequois, der kein Afro-Amerikaner ist, ausgesprochen dunkel. An Ellbogen und Knien weist er - ebenso, wie am Kinn - deutliche, subdermale Knockenauswüchse in Form kleiner Hörnchen auf, die sich mit schönster Regelmäßigkeit durch das Synthleder seiner Bikerkluft bohren. Auf einen Helm zum Motorradfahren verzichtet er wegen der Hörner und der Frisur, und riskiert die dafür fälligen Bussgelder, zumal, da die Streifencops von La Gendarmerie ohnehin meist besseres zu tun haben, als einen Troll und Farben tragenden Biker deswegen anzuhalten und zu verwarnen.

Magie[Bearbeiten]

Da Mike "Le Grand FroMage" Baillie sich seine magischen Fertigkeiten ohne irgendeine Form strukturierter, magischer Ausbildung im Do-it-yourself-Verfahren nach der Methode Trial-and-Error angeeignet hat, lässt sich seine magische Tradition wohl am ehesten als Chaosmagie beschreiben, wobei seine Neigung, seine Magie schon frühzeitig dazu zu nutzen, Mitmenschen und -metas wie auch Geistern seinen Willen aufzuzwingen, eine deutliche Tendenz zur schwarzen Magie zeigt.

Shadowtalk Pfeil.png ...was auch sehr gut zum Musikgeschmack der Biker passt, denen er sich angeschlossen hat, und der eindeutig von den düstereren Spielarten des Metal mit ihren traditionsgemäß häufig Hölle, Tod und Teufel verherrlichenden Texten wie auch vom umstrittenen Noise Noir dominiert wird, dessen international bekannteste Interpreten - «En Tous Rage» - schließlich aus Québec stammen...!
Shadowtalk Pfeil.png Clubbed to Death
Shadowtalk Pfeil.png ...wobei seine Geister - anders, als man es von dezidierten Schwarzmagiern wie diesem HellAngel Louis aus Groß-Frankfurt auf unsrer Seite des Großen Teiches kennt - im Regelfall nicht als archetypische Dämonengestalten oder gefallene Engel (also ausnehmend schöne (Meta)menschen mit ganz bestimmten, teilweise dezenten aber dennoch unübersehbaren dämonischen Attributen) materialisieren... jedenfalls, wenn er ihnen dies nicht wegen des Show Effekts ausdrücklich befielt...!
Shadowtalk Pfeil.png Mag-o-Crater

Anders, als viele Straßenmagier, die Zauberstäbe als "TradFant-Quatsch" abtun, verwendet Mike im übrigen einen solchen, wobei der aus dem Stamm einer jungen Birke geschnittene und mit eingekerbten Mustern verzierte Stab, in dessen Kern Knochensplitter einer ganzen Reihe von paranormalen Crittern getrieben wurden, und den er als Fokus gebunden hat, mit seiner Länge von anderthalb Meter und knapp 4 Zoll Durchmesser in den Fäusten eines Trolls daneben auch einen passablen und handlichen Knüppel abgibt.

Shadowtalk Pfeil.png ...was sie so "Critter" nennen, in Québec. - Wenn ich mich nicht sehr täusche, ist unter den Knochensplittern, die den Kern dieses Zauberstabs / Prügels / WTF ever bilden, auch der Unterarmknochen eines Sasquatchs! - Selbst, wenn er ihn nicht eigenhändig gegeekt hat, ist das ein Verbrechen und ein Akt der Schändung, für den dieser Jerk irgendwann mit seinem eigenen Blut bezahlen wird...!
Shadowtalk Pfeil.png Green Meanie


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Charakter ist eine reine Eigenerfindung von Benutzer "Karel" und damit noch nicht Teil von offiziellen Quellen. Jegliche Verbindungen, ähnlichkeiten oder Übereinstimmungen mit, von und zu realen Personen sind nicht beabsichtigt, rein zufällig und vollkommen zur Überraschung des Autors.

Lediglich das Alias "FroMage" für einen quebequoisen Magier mit Afro als möglicher Straßenname tauchte in einem Einzeiler im englischsprachigen "JackPoint 2075"-Twitter-Kanal auf.

Weblinks[Bearbeiten]