Marcos

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Marcos
Persona Marcos
Alter 37
Geschlecht männlich
Metatyp Mensch
Nationalität Aztlaner
Beruf Waffenschieber / Söldner
Marcos
Angle: neo-kommunistischer Waffenschieber
Aktive Zeit: nach 2064
Aktive Boards: Jackpoint
Hintergrund:
Aztlan, Yucatán, Caracas, Geisterkartelle
Marcos ist die Persona eines Waffenschiebers und -schmugglers mit neo-kommunistischem Hintergrund. [1]
Shadowtalk Pfeil.png Was sich heute so alles neo-kommunistisch nennt... immerhin unterstützt dieser compañero mit seinen Waffenlieferungen an Rebellen im kommunistischen Bolivien die Konter-Revolution!
Shadowtalk Pfeil.png KPler Arbeiter aller Länder vereinigt euch ... mañana.

Biographie[Bearbeiten]

Der Mann, der sich heute Marcos nennt, wurde in Managua geboren. Sein Vater wie auch sein Großvater waren Mitglieder der Straßengang der «Four Kings», und die Anführer erwarteten von dem Jungen, dass dieser im Alter von etwa 9 Jahren ebenfalls der Gang beitrat. - Dieser hatte jedoch wenig Lust auf das Leben eines Bandenmitglieds und die damit verbundene Aussicht, sich in Bandenschießereien Kugeln einzufangen. Daher vermied er es, als Vollmitglied aufgenommen zu werden, sondern zog es vor, lediglich als Botenjunge und Kurier für die Gang zu arbeiten. Während er in dieser Funktion seine Zuverlässigkeit bewies, fing er an, an Schauplätzen von Bandenkämpfen zurückgebliebene Waffen einzusammeln, und diese an die Gangs zu verkaufen, womit er seine ersten erfolgreichen Gehversuche im illegalen Waffenhandel unternahm. In dem er zwischen den verfeindeten Gangs Neutralität wahrte, verdiente er sich sowohl Respekt als auch die nötigen Pesos, bis er die Aufmerksamkeit der Aztlaner Behörden erregte. Ehe diese jedoch gegen ihn vorgehen konnten, gab er seinen Kleinhandel mit Waffen auf, verkaufte seine Kundenliste an die regierungseigenen Waffenhändler und fing an, Leibwächterjobs für Beamten und Aztechnology-Angestellte wie auch für Ganger und Mitglieder des David-Kartells zu übernehmen. Dabei achtete er auch weiterhin darauf, sich nicht dauerhaft an einen Auftraggeber zu binden. Nachdem man ihn jedoch bei einem Leibwächter-Job für einen persönlichen Kumpan Domingo Ramos' hereingelegt, und ihm den Tod seines Schutzbefohlenen in die Schuhe geschoben hatte, sah er sich gezwungen, Aztlan zu verlassen, und übersiedelte nach Bogotá. Dort hat er seither vorzugsweise Söldnerarbeit verrichtet, seinen Waffenhandel wieder aufgenommen, und ansonsten seine Sympathie für anarchistischen und neokommunistischen Ideen und Sichtweisen entdeckt. Im 2073 ausgebrochenen, Amazonisch-Aztlanischen Krieg kämpft er deshalb bevorzugt auf der Seite diverser, lokaler Fraktionen und einheimischer Stämme, die weder von Amazonien noch von Aztlan begeistert sind, und am liebsten beide Großmächte aus ihrer Heimat vertreiben würden. [7]

Zeitweilig hat er sich dort - zur Tarnung - in der «Communidad Asoleada de las Cerrada» eingemietet, einer Gated Community der oberen Mittelklasse, die ihre Hausordnung selbst bei harmlosen Verstößen wie Ruhestörung oder Trunkenheit in der Öffentlichkeit mittels blutiger Lynchjustiz durchsetzt. [5]

Assets[Bearbeiten]

Mit seiner Karriere als Waffenschieber und Söldner hat Marcos die Zeiten, wo er auf auf gefundene Waffen toter Ganger zurückgreifen musste, natürlich längst hinter sich gelassen, und verfügt über hochwertige Ausrüstung für seine Arbeit. Diese reicht von formangepasster Körperpanzerung über ein Ares HVAR Sturmgewehr bis hin zu einer schweren Pistole vom Typ HK Urban Fighter und dem in Söldnerkreisen so beliebte Cougar Fineblade. Zudem ist er auch vercybert, und hat sich - neben Cyberaugen mit Smartlink und Erweiterungen des normalen Sichtspektrums - unter anderem Kompositknochen aus Aluminium, Reflexbooster und etwas Bioware einbauen lassen.

Matrix-Aktivitäten[Bearbeiten]

Marcos gehört zu jenen ausgesuchten Mitgliedern des JackPoint, die von FastJack, dem Gründer des Peer-to-peer-Systems eingeladen wurden, Kapitel zu dort veröffentlichten Schattendateien beizusteuern und zu kommentieren. Dabei gilt er insbesondere als Experte für Aztlan, den Yucatán, die Geisterkartelle und generell Lateinamerika und hat intensive Geschäftskontakte zu diversen Widerstands- und Guerilla-Bewegungen und Gruppen. [1]

Jackpoint-Beiträge[Bearbeiten]

Zur Schattendatei «Runner Havens», die als «Schattenstädte» in deutscher Übersetzung auch auf dem ADL-Jackpoint-Äquivalent Panoptikum veröffentlicht wurde, trug er das Kapitel zu "Caracas" [2] bei, und für «Corporate Enclaves» - auf deutsch «Konzernenklaven» - schrieb er den "Tenochtitlán"-Abschnitt [4]. Außerdem verfasste er einen kurzen Artikel zum gefährlichen Thema "Genetische Infusionen" [3] für das «Augmentation» respektive «Bodytech»-File.

Besonders umfangreich sind allerdings seine Beiträge zur «War!»-Datei: Hier trug er große Teile des Kapitels "Bogotás Kultur" sowie die Abschnitte "Taktiken kleiner Einheiten", "Die Truppen" und "Schlachtfelder" sowie den Absatz "Heiliges Leben, heiliger Tod" bei. [5]

Für die «Street Legends»-Datei steuerte er schließlich den Artikel über den Horizon-Agitator mit dem Decknamen "Agent" bei. [6] Das File über "Marcos" selbst, das ebenfalls im Rahmen dieser Datensammlung veröffentlicht wurde, ist dagegen von einem gewissen Jonathan Blake verfasst worden, der ihn aus eigener Erfahrung als kompetenten Söldner kennt. [7]

Shadowtalk[Bearbeiten]

Wie eigentlich jeder Jackpoint-User lieferte er daneben natürlich auch eine Vielzahl an Shadowtalk-Kommentaren zu praktisch allen Schattendateien.


Quellen[Bearbeiten]

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Shadowtalker List
^[2] - Runner Havens / Schattenstädte - Caracas S.174-177 (erweiterte Pegasus-Neuauflage, S.201-204)
^[3] - Augmentation / Bodytech S.90
^[4] - Corporate Enclaves / Konzernenklaven - Tenochtitlán S.201-203
^[5] - War! / Fronteinsatz
^[6] - Street Legends / Straßenlegenden - "Agent" S.10-13
^[6] - Street Legends / Straßenlegenden - "Marcos", gepostet von Jonathan Blake S.50-53

Weblinks[Bearbeiten]