Kommunistische Partei Deutschlands

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Die Kommunistisch Partei Deutschlands (KPD) [1] ist ein ideologisches Kuriosum in der Parteienlandschaft der ADL [2].

Hintergrund[Bearbeiten]

Faktisch ist die Kommunistische Partei wenig mehr, als ein Debattierklub von linken Phantasten und Salon-Kommunisten, die von einer staatlich gelenkten Wirtschaft zugunsten des Allgemeinwohls träumen. Selbst, wenn sie ihre internen Flügelkämpfe überwinden sollten, haben sie kaum Chancen, in irgend ein Landes- geschweige denn ins Allianzparlament - einzuziehen, da Anarcho-Syndikalisten der ASU auf die Stimmen der Armen und Unterprivilegierten eine weit größere Anziehung ausüben [2].

2060ern nannte sich die Partei [2] (die 2053 noch KPD/MLM hieß [3]) Kommunistisch-Marxistisch-Leninistisch-Maoistische Partei Deutschlands (kurz: KMLMPD) [2].

Zudem unterhält sie Verbindungen zu linksextremistischen Terroristen- und Anarchistenkreisen, namentlich der AIA. Die Meinungsmacher der Konzerne werden die entsprechenden Beweise rasch publik machen, wenn wirklich mal ein Wahlerfolg der deutschen (Neo)Kommunisten drohen sollte... [2]

In Sachsen, Württemberg und Bayern ist die Partei ohnehin verboten [2].

Vorsitz und Mitglieder[Bearbeiten]

Den Bundesvorsitz hatte 2064 Ulla Seibert inne [2], die damit Jürgen Deinertz von der Vorgängerpartei KPD/MLM abgelöst hat, die 2053 lediglich ca. 7.000 Mitglieder zählte [3].

Entwicklung nach dem Crash 2.0[Bearbeiten]

Nachdem zweiten Matrixcrash trennte sich die kommunistische Splitterpartei von dem Wortungetüm ihres bisherigen Parteinamens, und nannte sich wieder schlicht "Kommunistische Partei Deutschlands" (KPD) [1].

Hamburg:[Bearbeiten]

Im Gefolge der chaotisch verlaufenen Hamburger Bürgerschaftswahlen von 2067 und '69 ist die "Kommunistische Partei Deutschlands" (KPD) in Hamburg in der Bürgerschaft vertreten [1]. - Auch [2080], nach der Wahl von '77 stellt sie dort weiterhin einen oder mehrere Abgeordnete [4].

Berlin:[Bearbeiten]

In Berlin stellte die dortige KPD bei der Wahl der Bezirksvertreter im Oktober 2074 mit Isabelle Vesely-Barchmann (früher KMLMPD-Mitglied) einen von zwei ebenfalls kommunistischen Gegenkandidaten von Lena Rabeja, der kommunistischen Bezirksvertreterin im alternativen Bezirk Köpenick, und erreichte beachtliche 16,8% der Stimmen. [5]

Shadowtalk Pfeil.png Was die gute Lena vor allem anderen ihrem Flirt mit dem Ur-Megakonzern Shiawase zu verdanken hat... das kommt eben nicht bei allen Genossinnen und Genossen gut an. - Auch, wenn es für den Bezirk ein kluger Move zu sein scheint, sehen es viele eben doch als genau das, was es ist, nämlich als Rückschritt auf dem Weg zur Weltrevolution. - Und dafür haben sie ihre als gesetzt geltende Spitzenkandidatin am Wahltag dann eben entsprechend abgestraft!
Shadowtalk Pfeil.png KPler - Arbeiter aller Länder vereinigt euch ... mañana.





Quellen[Bearbeiten]

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Schattenstädte S.136 (erweiterte, überarbeitete Pegasus-Neuauflage, S.141)
^[2] - Brennpunkt: ADL S.21
^[3] - Deutschland in den Schatten S.151
^[4] - Datapuls: Hamburg S.118
^[5] - SRB - Shadowrun Berlin - Artikel "Berlin-Wahl zur Wahlperiode 2 entschieden"

^[20] - Die Korsarenpartei als Erbin der - realen - Piratenpartei stellt eine Eigenerfindung von Benutzer "Japan001" dar, und ist nicht durch offiziellen Shadowrun-Kanon gedeckt.

Weblinks[Bearbeiten]