Headware Memory

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Headware Memory ist ein Cyberwareimplantat, das - wie der Name - verrät zur Headware gehört, und einen Speicher für große Datenmengen zur Verfügung stellt. Der Zugang zum Speicher erfolgt meist über eine Datenbuchse. Häufig werden etwa umfangreiche Missionsbriefings, Gebäudepläne, Generalstabs-, Auto- oder Wanderkarten von AutoNav-Kartenchips, Wissenssofts oder interne Aufzeichnungen, die mittels einer Kamera im Cyberauge oder einem mit dem Cyberohr verbundenen Rekorder gemacht wurden, im Headmem abgelegt, das - wenn es groß genug ist - u. U. ganze Chip-Bibliotheken aufnehmen kann... Unter anderem kann man sich den Inhalt seines Headware Memorys mittels einer Display-Verbindung im Sichtbereich seiner Cyberaugen anzeigen lassen, wenn es sich um Text- oder Tabellen-Files bzw. aufgezeichnete Bilder handelt.[1] Nicht zuletzt bei Kartenspielen oder in Spielcasinos ist ein implantiertes Memory für den Träger auch deshalb von erheblichem Vorteil, speziell, wenn dieser zusätzlich noch eine Mathe-SPU eingebaut hat (weshalb manche Casinobetreiber Trägern derartiger Implantate den Zugang zu den Spieltischen verwehren)[2]. Unter Kon-Pinkeln, Buchhaltern, Execs und CEOs ist ein Headware Memory im Übrigen mindestens ebenso verbreitet, wie unter Shadowrunnern und Söldnern.

Ein Headware Memory ist daneben Standardausstattung für Datenkuriere.[3] Häufig ist gerade bei diesen auch ein Datenschloss eingebaut, um dem Träger des Implantats - und jedem anderen Unbefugten - den Zugriff auf die Daten zu verwehren. Beim unbefugten Versuch, die gespeicherten/transportierten Daten zu extrahieren, können diese dann durch einen Programmbefehl automatisch gelöscht werden, oder es wird sogar eine Spleenbombe (oder heftigeres) ausgelöst. - Dem kann jedoch mittels eines sog. Datensaugers (kurz "Sauger") entgegengewirkt werden, um Daten auch ohne korrekte Zugriffsberechtigung zu extrahieren. Da schon der bloße Besitz eines solchen Apparates höchst illegal ist, und empfindlich bestraft wird, verleiht in den Schatten niemand ein derartiges Gerät, und die Dienste von jemand in Anspruch zu nehmen, der über einen "Sauger" verfügt, kostet entsprechend hohe Euro-Beträge... [4]


Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Headware Memory in der Shadowhelix, wo er unter GNUFDL steht. Eine Liste der Autoren findet sich hier.

Primärquellen zu Headware Memorys in Shadowrun sind:

  1. Mensch und Maschine
  2. Walzer, Punks & Schwarzes ICE S.27
  3. Auf dem Sprung - Roman von Harri Assmann
  4. GmbH und
    Cash Flow - Romane von Christian Rieslegger