George Pastavlouakis

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 Inoffiziell 
George Pastavlouakis
* 2004 in Athen
Geschlecht männlich
Metatyp Mensch
Haarfarbe Schwarz
Augenfarbe dunkelblau
Nationalität griechisch
Konzern-
angehörigkeit
ehem. AG Chemie
Zugehörigkeit Athens Arms Fairies (ehem. Troudalis ?)
Beruf Chemiker / Sportmediziner / Stadtkriegstrainer

Prof. George Pastavlouakis ist ein griechischer Sportmediziner und aktueller Trainer der Urban Brawler der «Athens Arms Fairies».

Biographie[Bearbeiten]

George Pastavlouakis wurde in den ersten Jahren nach der Jahrtausendwende in Athen geboren, und ging als Jugendlicher mit seinen Eltern, die vor dem Hintergrund der zerfallenden Europäischen Union in Griechenland keine Zukunft für sich und ihren Sohn sahen, in die damalige Bundesrepublik, wo sie das gutgehende, griechische Restaurant eines Onkels übernahmen, der sich aus Altersgründen zurückziehen wollte. Nach dem Abitur studierte George in Heidelberg, Gießen und Marburg Medizin mit Schwerpunkt auf Sportmedizin und Pharmazeutik. Als der Große Dschihad seine Heimat überrollte, und so viele seiner Landsleute von den Islamisten Sayid Jazrirs ermordet wurden, war er daher weit weg vom Kriegsgeschehen. - Aus dem Gefühl heraus, etwas für die Menschen tun zu müssen, die der Grausamkeit der Invasoren praktisch schutzlos ausgeliefert waren, meldete er sich als Assistenzarzt freiwillig zu den Europäischen Verteidigungsstreitkräften, und tat einige Monate Dienst in verschiedenen Lazaretten, die hinter der Front eingerichtet wurden, als die Westeuropäer auf dem Peleponnes landeten, und die Front der Dschihadisten von hinten aufrollten. Hier lernte er auch militärische Kampfdrogen kennen, mit denen damals die Chemiekonglomerate wie ChemEurope, die österreichische Monomed, die schweizerische GENOM Corporation und ihr direkter Konkurrent, die britisch-schweizerische Zeta-ImpChem, die Kämpfer versorgten, und die für die Soldaten, die sie einnahmen, mindestens ebenso gefährlich waren, wie für deren Gegner. - Er hat sich nie dazu geäußert, in wieweit er selbst daran beteiligt war, Rekruten und - häufig schlecht ausgebildeten - Freiwilligen die kaum erprobten Substanzen zu verabreichen, von denen man erhoffte, daß sie die Kampfkraft und -moral der Truppen im Angesicht des fanatischen Gegners hinreichend stärken würden. - Tatsache ist aber wohl, daß er das Konzept, daß für den Sieg eben Opfer gebracht werden müssten, in diesen Jahren vielleicht einwenig zu sehr verinnerlicht hat. Nach dem Krieg promovierte er jedenfalls, und gelangte als Mannschaftsarzt in die Entourage der ersten griechischen Athleten, die nach der Katastrophe der Eurokriege wieder an olympischen Spielen teilnahmen.

Shadowtalk Pfeil.png Daß mehrere, massive Dopingskandale, die mit seiner Person verbunden waren, keine größeren Wellen schlugen, lag im Prinzip nur daran, daß damals, in den 2030ern mehrere Nationen konkurrierende Olympiaden veranstalteten, von denen keine vom IOC anerkannt wurde, so daß die Ergebnisse, Rekorde und Medaillen in keine offizielle Sportstatistik eingingen... Andernfalls hätte man ihn nach Johannesburg und Buenos Aires vermutlich nie wieder auch nur in die Nähe eines aktiven Sportlers gelassen!
Shadowtalk Pfeil.png Chrom Blitz

In der Folge gehörte er zum Betreuerstab verschiedener Boxer, ehe er sich beruflich neu orientierte, nachdem ihn einer seiner Schützlinge, Wassili "Stahlfaust" Kowaljow, der später im anarchistischen Berlin als Champion im Cyberboxen für Furore sorgen sollte, beinahe umgebracht hätte. Als Teamarzt trat er in den professionellen Urban Brawl- respektive Stadtkriegszirkus ein, wo die Nutzung von diversen, leistungssteigernden Medikamentencoctails, Sport- und selbst militärischen Kampfdrogen durch die Brawler bereits damals ebenso verbreitet war, wie Cyberware.

Shadowtalk Pfeil.png Die «Ruhrmetall Leviathane», die sich damals, als die DSKL den Spielbetrieb wieder aufnahm, fast komplett aus übervercyberten, vielfach kampfdrogen- und chip-abhängigen und nur sehr bedingt zurechnungsfähigen Eurokriegsveteranen zusammensetzten, waren eine Station seiner Laufbahn, die EBMM-gesponserten «Butchers Bielefeld» eine weitere. - Er hatte das Glück, daß die Bielefelder ihn wegen "unüberbrückbarer Differenzen" auf Betreiben der Teambesitzer gerade gefeuert hatten, so daß er mit dem EBMM-Skandal des Teutonen-Cup Finales von 2042 nichts zu tun hatte...
Shadowtalk Pfeil.png Hoyzer 4.0

Anschließend wechselte er aus der Rolle als aktiver Mannschaftsarzt und Spielerbetreuer in die Pharmaforschung, und arbeitete einige Jahre in Höchst für den Branchenprimus AG Chemie, wo er vermutlich an der Entwicklung der nächsten Generation von Dopingmitteln beteiligt war. - Eine Kontroverse mit dem Retro-Alchemisten Dr. Johan van Groenighen, den er während eines vom Konzern veranstalteten Galadinners vor den Mikrophonen und laufenden Kameras der Journalisten einen "Scharlatan" nannte, bewirkte, daß er erneut auf der Straße stand. In der Folge war er für die deutsche Combat Biking-Liga tätig, bis diese in der Saison '63/'64 eingestellt wurde.

Shadowtalk Pfeil.png Er hat bereits vor der Einstellung der DCBL nebenbei für die Troudalis-Sippschaft gearbeitet, die als Lehnsknechte der Familie in Hessen-Nassau diverse Drogenküchen betrieb, so daß er sich in der Folge auch ohne offizielle Anstellung über Wasser halten konnte, selbst, als Damokles in den Nachwehen des Crashs von '64 auf meinen Onkel schoss, und allianzweit der Drek in den Ventilator flog!
Shadowtalk Pfeil.png Jacko

Der unausweichlich folgende Unterweltkrieg zwischen der wieder auferstandenen Gargari-Vory und der Mafia unter der Interims-Führung der Kronprinzessin Michaela Semenszato gefiel ihm allerdings absolut nicht, zumal, da er mehrfach nur knapp der Verhaftung oder dem Tod im Kreuzfeuer der verfeindeten, griechischen, italienischen und russischen Mafiosi entging. - So darf es niemanden überraschen, daß er sich der Verbindungen der griechischen Diaspora in die alte Heimat bediente, um nach Athen zurückzukehren. Die Defendory AG hatte dort gerade das lokale Stadtkriegsteam der «Akropolis Athen» aufgekauft, und begonnen, es komplett umzukrempeln, um daraus die «Athens Arms Fairies» zu formen, die das Aushängeschild des Athens Arms Fair im professionellen Stadtkrieg werden sollten. Professor Pastavlouakis war frühzeitig in diesen Umbauprozess eingebunden, gehörte dem Trainer- und Betreuerstab an, und wurde - als die Athener sich in der GUBL etablierten - schließlich zum Cheftrainer des Teams berufen. Als solcher hatte er einigen Anteil daran, daß sein Team sich für den €-Brawl in Spanien, Portugal und Euskal Herria im Winter 2077 qualifizierte. Das Ausscheiden seiner Athener in der Gruppenphase, wo sie sowohl den Südfranzosen von «Azur Nizza» als auch dem deutschen Häftlingsteam der «Death Row Borkum» unterlagen, konnte er jedoch - trotz all seiner Expertise als Sportmediziner und Fachmann in Sachen chemischer Leistungssteigerung - nicht verhindern.

Shadowtalk Pfeil.png ...was ja auch kein Wunder ist: Wer gibt schon den Cheftrainerposten einem Dopingmixer und Akademiker, wenn in dieser Position - zumindest im europäischen Wettbewerb - eigentlich einen Taktikfuchs und Stadtkriegs-Veteran mit aktiver Spielerfahrung in der Kriegszone gefordert ist?!
Shadowtalk Pfeil.png Kriegskind


Erscheinungsbild[Bearbeiten]

Prof. Pastavlouakis ist zwar wirklich kein junger Mann mehr, aber er wirkt körperlich fit genug, als daß er - wenn er müsste - zur Not auch selbst als Medico respektive Sani seiner «Athens Arms Fairies» in der Kriegszone auflaufen könnte. Er ist ein breitschultriger Norm mit derben, fast bäuerlich wirkenden Gesichtszügen, einer vergleichsweise breiten Nase und schwarzem, lockigen Haar, das mittlerweile einen Stich ins Stahlgraue bekommt. Seine Augen sind von einem tiefen, dunklen Blau, das das Wasser der Ägäis nur an ganz wenigen, besonders tiefen Stellen aufweist, und auch nur da, wo es wirklich sauber ist. Er trägt für gewöhnlich dezent gepanzerte Anzüge namhafter, europäischer Modehäuser, und wurde von der österreichischen MediaSim zwei Mal zum "bestangezogensten Stadtkriegstrainer Europas" gewählt.


Quellen[Bearbeiten]

Dieser fragwürdige "Sportmediziner" und Stadtkriegstrainer ist eine Eigenerfindung von Benutzer "Karel", das von ihm trainierte Stadtkriegsteam, dessen Teilnahme am und Abschneiden im €-Brawl '77/78 stellt wiederum eine Eigenerfindung von Benutzer "Niall Mackay" dar. Der Charakter ist dementsprechend nicht Teil des offiziellen Shadowrunkanon.