FC St. Pauli

Aus Shadowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
FC St. Pauli
(Fußball)
Überblick (Stand:2080)[1]

Stpauli logo.png

FC St. Pauli Logo [2]
Teamfarben: Braun-Weiß [2]
Alternativname:
Fußball-Club St. Pauli von 1910 e.V. [2]
Gegründet: 15. Mai 1910 [2]
Stadt:
Hamburg (St. Pauli), ADL [3]
Liga:
Liga Norddeutscher Bund [3]
Erfolge: Meister LNB 2073 [4]

Der FC St. Pauli ist ein Fußballverein in Hamburg, der in der Liga Norddeutscher Bund spielt [3].

Geschichte[Bearbeiten]

Der FC St. Pauli zeichnete sich im späten 20. Jahrhundert, wo er zeitweilig nur noch in Landes- und Regionalligen spielte, durch eine ausgeprägte linke Fanbasis aus, die in Teilen eng mit dem autonomen Wohnprojekt der Hafenstraße verzahnt war. Dies war bemerkenswert, da gerade in den 1990er Jahren rechte - und teilweise rechtsextreme - Tendenzen in der Hooligan- und Ultra-Fanszene vieler Klubs zunehmende Verbreitung fanden, die Anhänger St. Paulis hingegen hierzu konsequent den Gegenentwurf lebten. Besonderen Symbolcharakter hatte etwa, dass St. Pauli-Fans bevorzugt die Piratenflagge des Jolly Roger mit dem Totenkopf mit gekreuzten Knochen schwenkten, während Anhänger anderer Vereine in jener Zeit im Stadion gerne schwarz-weiss-rote Reichskriegsflaggen zeigten. Auch, als der Wiederaufstieg in Liga zwei, zu den Profis, und - vorübergehend - sogar in die erste Bundesliga erfolgte, blieb dies so, und St. Pauli konnte sich seinen Ruf als Kiezkicker bewahren, der fest im Stadtteil St. Pauli verwurzelt war [2].

Hieran hat sich auch zahlreiche Ab- und Wiederaufstiege später nicht wirklich etwas geändert, und der FC St. Pauli gilt auch nach dem Ende der Ersten und Zweiten Bundesliga 2035 und der Schaffung der Liga Norddeutscher Bund als "linker" und "pro-anarchistischer" Verein. Ein hohes Maß an lokalem Engagement, ein familiärer Umgangston und die Nähe der Spieler zu den Fans sorgen noch immer für einen unvergleichlichen Zusammenhalt. - Oft finden während der Spiele Partys statt, bei denen es keineswegs nur um Fußball geht [1]. - Und wenn sie nicht spielten oder trainierten konnte man FC St. Pauli-Profis durchaus auch mal auf der Reeperbahn und sogar im «Sugarbabes»-Club antreffen... [3]

2073 wurde der FC St. Pauli Meister im Norddeutschen Bund, und erreichte im Cup der Meister mit einem Torverhältnis von 3:6 den 4. Platz [4].

Shadowtalk Pfeil.png Hinter Ruhrgebietsmeister «SC Westfalia 04 Herne», Südallianz-Meister «FC Bayern München» und dem Mitteldeutschen Meister «Lokomotive Leipzig» ... aber noch vor Rhein-Hessen-Meister «Fortuna Düsseldorf» [Sic!] [4]
Shadowtalk Pfeil.png Kicker
Shadowtalk Pfeil.png Am 23. Dezember 2080 gab es mal wieder eines dieser Hochrisikospiele gegen «Hansa Rostock» - aber der Spielabbruch beim Spielstand von 0:0 in der 3. Minute ging nicht auf das Konto der - in dem Fall unschuldigen - Hools und Ultras beider Fanlager, sondern war einsetzendem Eisregen geschuldet, der den Platz schlicht unbespielbar machte...! [10]
Shadowtalk Pfeil.png Wobbler, the Weatherman


Heimstadion[Bearbeiten]

Das Heimstadion des FC St. Pauli war - und ist auch in den 2070ern - das alte Stadion am Millerntor in der Innenstadt, das technisch und hinsichtlich Zuschauerkapazität natürlich nicht mit der Airbus-Arena des HSV in Kaltenkirchen mithalten kann [2]. - Dafür hat St. Pauli aber auch die Namensrechte seines Stadions nie an einen Konzern verkauft oder verpachtet, das zu einem beliebten Treffpunkt der Szene geworden ist [1].

Beziehungen[Bearbeiten]

Sponsorenbeziehungen[Bearbeiten]

Paye Tzanev mit "St. Pauli"-Shirt in einer Evo-Anzeige [5]
© Pegasus Spiele, 2009
(Urheber: Barbara Wittmann)

Evo hat in den 2070ern - wohl mit Erfolg - versucht vom etwas verruchten Image des Kiezklubs zu profitieren, in dem der Megakonzern aus Wladiwostok sein Model Paye Tzanev in seinen "ProCyber"-Anzeigen plakativ ein bauchfreies "St. Pauli"-Fan-Shirt tragen ließ [5].

Politische Verbindungen[Bearbeiten]

Wenn man den - zugegeben ideologisch gefärbten - Worten der Shadowtalkerin "Eva" im Panoptikum glaubt, überweist der «FC St. Pauli» angeblich zuweilen Spenden an die Allianz Anarchistischer Länder, und es soll auch in der Mitgliederstruktur Überschneidungen geben [6].

Shadowtalk Pfeil.png Mit dem HSV hab ich nichts am Hut, das ist für mich genau so ein Bonzenclub wie die Dreks-Bayern, aber bei Pauli laufen mir zu viele linke Socken oder Poser, die gerne welche wären, rum. Pauli macht es einem echt nicht leicht, egal, wie man es dreht und wendet !
Shadowtalk Pfeil.png Oracle


Rivalitäten[Bearbeiten]

Lokalrivale ist natürlich der HSV [3], und die Lokalderbys waren - häufig - Hochrisikospiele. Banner der Anhänger des häufig akut abstiegsgefährdeten FC St. Pauli wie "Wir sind vielleicht nicht gut genug für diese Liga, aber für Euch reichts alle Mal!" bei Stadtderbys waren praktisch Standard [2].

Fan-Feindschaften[Bearbeiten]

Die eigentliche Fan-Feindschaft bestand - und besteht - allerdings eher zwischen Anhängern von St. Pauli und «Hansa Rostock» oder «Hannover 96», die beide für ihre rechtslastige Fanbasis - oder, wie es die St. Pauli-Anhänger undiplomatisch ausdrückten - "Faschoklubs" verschrien waren und sind [6].

Trivia[Bearbeiten]

Der Berliner (Ex-)Runner, Privatdetektiv und ausgebrannte Magier Paul Dante ist bekennender Anhänger des FC St. Pauli, wobei ihm - seinen Worten zu Folge - schon seine Großmutter die Liebe zu dem Hamburger Kiezklub in die Wiege gelegt hat [7].


Quellen[Bearbeiten]

Quellenbücher:

Romane:

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Datapuls: Hamburg S.23
^[2] - Wikipediartikel: FC St. Pauli (Autorenliste) + realweltliche Beobachtungen
^[3] - Schattenstädte - Pegasus-Neuauflage S.168
^[4] - Lifestyle 2073 S.104
^[5] - Schattenstädte - Pegasus-Neuauflage S.166
^[6] - Lifestyle 2080 S.197, 198
^[7] - Alter Ego - Roman

^[10] - Dieses Ereignis und der Grund für den Spielabbruch sind reine Eigenerfindung des Artikelerstellers im Rahmen des INOFFIZIELLEN NovaPuls vom 23.12.2080, und daher nicht Teil des offiziellen Shadowrun-Kanon.
(siehe → NovaPuls 2080-12-23 (inoffiziell))

Weblinks[Bearbeiten]